Monatsarchiv: Mai 2009

Man erntet, was man säht

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“What goes around comes around.” ist eine Kampagne für ein Ende des Golfkrieges und gleichzeitig Werbung für die “Coalition for Peace” -Website.
Die vier Poster entfalten erst um Masten und ähnliches gewickelt ihre volle Bedeutung – abgefeuerte Gewehre, ferngelenkte Raketen, geworfene Granaten und schiessende Panzer holen so den Aggressor in jedem Poster wieder ein. Großartige Visualisierung und die verantwortliche Agentur Big Ant International hat dafür auch mehrere Preise eingeheimst. Zu recht.

via theinspirationroom.com und Steph

*SR

Urbane Gestaltung mit Köbberling & Kaltwasser

Nicht nur als Vorgeschmack auf die Veranstaltung “Ready made Architecture” am Donnerstagabend sei hier auf die Arbeit des Künstlerduos Folke Köbberling & Martin Kaltwasser hingewiesen. Seit über zehn Jahren thematisieren die beiden in ihren Werken die Bedingungen städtischen Lebens – und fordern zu einer Wiederaneignung des städtischen Raums auf. Mit der Verwendung und dem Recyceln von Materalien, die nicht mehr für eine Verwertung vorgesehen sind, hinterfragen sie darüber hinaus das verschwenderische Konsumverhalten westlicher Gesellschaften.

"White Trash" von Folke Köbberling und Martin Kaltwasser

"White Trash" von Folke Köbberling und Martin Kaltwasser, Foto: Uwe Jonas

“White Trash” z.B. ist die Nachbildung eines SUVs (Audi Q 7) aus Holz, die letztes Jahr im Rahmen von space—thinks – Temporäre künstlerische Interventionen in Berlin-Neukölln – zu sehen war. Die hölzerne Skulptur war auf dem Mittelstreifen der Karl-Marx-Allee in Neukölln “geparkt” und blockierte dort über vier Wochen mehrere Parkplätze. Aufgrund der Witterung degenerierte das Statussymbol zu einem Haufen “White Trash”.

Im Fokus dieser Arbeit von Folke Köbberling und Martin Kaltwasser steht die Okkupation des öffentlichen Raumes durch egomanisches Verkehrsverhalten und entsprechende Verkehrspolitik. Ein Indiz dafür ist die massive Zunahme an SUVs – trotz CO2- und Feinstaubproblematik.

Zitat: space—thinks

In einem anderen Projekt haben die beiden aus einem alten Auto zwei Fahrräder gebaut: “Autos zu Fahrrädern” – eigentlich auch ein schöner Kommentar zur Abwrackprämie…
Den Artikel und eine Bilderstrecke zum Bau gibt es hier.

*NB

“Ready Made Architecture” in der Galerie Aedes am 14.05.09

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Zum 6. Mal lädt die Galerie Aedes am kommenden Donnerstag, den 14.05.2009, zum Laborgespräch in der Reihe “Architektur ist die Botschaft” ein. Thema dieses Abends (Beginn um 19.00 Uhr) ist “Ready Made Architecture”:

In Architektur und Design hat eine nachhaltige Revolution bereits begonnen: Konzepte von Bauen mit Recyclingmaterialien sind allgemein anerkannt.
Wendet man das Ready-Made-Prinzip aus der Kunst auf Architektur an, so stellt sich die Frage, wie eine „Ready-Made-Architektur“ besser von der Qualität und dem potentiellen Mehrwert, die gebrauchten Produkten und Materialien inhärent sind, profitieren kann? Wie können Recycling und Wiederverwertung zukünftig in Architektur, zeitgenössischem Design und Stadtplanung einbezogen werden? Wie sieht eine neue Architektur, die Materialproduktion und Transportwege (ab)kürzt, aus?

Teilnehmer des Laborgesprächs sind diesmal Jan Jongert von 2012 Architects, Rotterdam, Rinus van den Berg, DSM Material Science Centre, Maastricht, Martin Kaltwasser, Köbberling & Kaltwasser, Berlin sowie Kai Dolata, urbikon.com, Berlin/Leipzig.

Anmelden kann man sich hier, der Eintritt ist frei.

Seit 2008 beleuchten die Laborgespräche anhand provokativer Zukunftsszenarien Wechselwirkungen zwischen Architektur, urbaner Kultur und Gesellschaft – und zeigen u.a. auf, welchen Beitrag Architektur zu einer nachhaltige(re)n Entwicklung leisten kann.

*NB

Backe, backe, »Mutterkuchen«

Nur noch zweimal schlafen und dann ist Muttertag, und was beglückt das Herz von Müttern mehr als ein Strauß bunter Blumen (s.u.) und unsere “Mutter-Beruhigungs-Karte”? Nichts – außer natürlich Selbstgemachtes! Und in diesem Fall: Selbstgebackenes.
Und deshalb kommt hier ein Rezept für einen nahrhaften, saftigen Napfkuchen, den wir der Eingängigkeit halber »Mutterkuchen« nennen: Denn er enthält nicht nur die notwendige Portion »Alles in Butter, Mutter« gepaart mit ganz viel Liebe, sondern dazu noch ´nen ordentlichen Schuss Rum, Schokolade, Zucker und Eier. Damit Muttern wieder zu Kräften kommt…

mmmhhh... lecker

Die wichtigsten Zutaten auf einen Blick: Schokolade, Zucker, Rum, Butter und Rosinen.

Zutaten:

250 g Rosinen*
1/8 l Rum
250 g Butter (oder auch Margarine)*
250 g feinster Zucker (oder feiner Rohrzucker)*
1/2 TL Salz*
1 PK Bourbon-Vanillezucker*
6 Eier*
225 g Mehl*
75 g Stärkemehl*
3 TL Weinstein-Backpulver*
200 g gemahlene Mandeln*
125 g Mandelstifte*
200 g Zartbitterschokolade* **

* Zutaten im gut sortierten Bioladen erhältlich
** Bitte aufs Fairtrade-Logo achten: nicht nur gut für Mutti, sondern auch für den Rest der Welt

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Mutter ist die Beste – die Karte zum Tag

motiveAus gegebenem Anlass ein Hinweis in eigener Sache: Sonntag ist Muttertag. Das jährlich wiederkehrende Ereignis der Meldepflicht unter direkten Verwandten ist oft und gern mit postalischen Grüßen verbunden. Und was haben wir da für euch gemacht? Richtig. Die korrekte Muttitagskarte. Wie immer aus ausgesuchten Materialien und ressourcenschonend produziert und natürlich umwerfend toll.

Die “Mutter-Beruhigungs-Karte” von SWWSW

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Mütter – immer besorgt um Leib und Wohl ihrer lieben Kleinen, auch wenn diese längst die Dreißig überschritten haben und in Übersee eine Führungsposition bekleiden. Sei’s drum, es liegt nun einmal in ihrer Natur.
Warum dann nicht ab und zu ein paar beruhigende Worte ans leidende Mütterlein senden? Das verbessert die Mutter-Kind-Beziehung erwiesenermaßen.

Am besten mit der »Mutter-Beruhigungs-Karte« von SWWSW. Kurz und knapp ist bereits im Motiv die entspannende Dosis Nervenberuhigung enthalten.
Je nach Art des Verhältnisses stehen eine offizielle und eine legére Variante zur Auswahl:

“Alles in Butter, Mutter.”
“Alles tutti, Mutti.”

Beide Motive sind in den Trendfarben schwarz, grün und rot erhältlich. Die »Mutter-Beruhigungs-Karte« hat abgerundete Ecken, eine Blanko-Rückseite und wird komplett mit Umschlag aus direkt-recycelten Landkarten geliefert.

Für nur 1,50 Euro ist sie in unserem Online-Shop zu erwerben. Wer gleich den Jahresvorrat an Mutterpost abdecken will, kann unser Angebot  – 5 Karten für 5 Euro – nutzen.
Die Karte strahlt nicht nur gelassene Überlegenheit gegenüber jedweder Risikosituation aus, sondern ist auch aus 100% post-consumer-Altpapier – farblich vorsortiert und nicht entfärbt.

Mit dem Kauf dieses Produktes machst Du Mutti glücklich und die Welt wieder ein Stück schöner und besser.

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Der Geschmack des Luxus – essbare Mode

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Fotografie von Fulvio Bonavia

“A Matter Of Taste” ist eine Ausstellung zum gleichnamigen Bildband des Künstlers Fulvio Bonavia, der in seinen meisterhaft manipulierten Fotografien Fashion und Food zu neuen leckeren Kreationen vereint.
Der Hintergrund ist weder Bio noch Öko, aber trotzdem eine gelungene Visualisierung von “Green Fashion” – und zwar biologisch abbaubare. Und scheint mir auch geeignet zum Direktverzehr, mjam.

Fotografie von Fulvio Bonavia

Fotografie von Fulvio Bonavia

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Pecanpals – nachhaltige Freunde von Noferin

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Noferin ist ein Gestalterteam bestehend aus einer Grafikdesignerin und einem Student der Umweltwissenschaften. Gemeinsam erschaffen sie die Welt der wunderlichen Carrara Insel und ihre herzigen Bewohner. Dabei verschnüren sie Kunst-, Design- und literarische Welten zu einem einzigartigen Paket.

Noferins Pecanpals sind zu 100% aus Gummibaumholz, das als Abfallprodukt bei der Gummiproduktion anfällt und eigentlich verbrannt würde. Die Pecanpals sind jeweils individuell handgearbeitet. Ab 5. Mai ist eine limitierte Auflage für 300 Freunde käuflich zu erwerben bei noferin für 45 $ .

*SR