Archiv des Autors: schoenerwaers

Auf dem grünen Teppich – Green Me Lounge 2012

Falls es bisher unbemerkt geblieben ist, es ist Berlinale. Was wir noch viel fantastischer finden, seitdem es die umweltpolitische Filminitiative Green Me gibt.
Was der Teddy Award für die schwul-lesbische Bewegung ist oder cinema for peace für den Frieden, das ist die Green Me für das umweltpolitische Filmgenre und den Schutz der Umwelt.

Hollywoods Filmindustrie erzeugt laut einer US-Studie jährlich 126.000 Tonnen Kohlendioxid. Gleichzeitig ist das Medium Film einer der größten Motoren für den Bewusstseinswandel. Um dieser Bandbreite an Themen gerecht zu werden wartet die Green Me Lounge auch 2012 mit einer Reihe von Veranstaltungen auf und verschafft so dem umweltpolitischen Film ein Forum. Und dies alles anlässlich des größten Publikumsfilmfestivals der Welt – der fabulösen Berlinale.

Green Me Lounge 09.-12.02.2012 – smells like green spirit

via Green Me Lounge 2012

*SR

Berliner Kältebus – Nummer notieren!

Das Wetter feiert Minusrekorde zum Leidwesen der meisten, aber vor allem der Obdachlosen. Mit dem Kältebus und der Kälte-Notübernachtung will die Berliner Stadtmission Kältetote in Berlin verhindern. Und das ist auch bitter nötig.
Noch bis zum 31. März 2012 sucht der Kältebus mit seinem Team nach hilflosen Wohnungslosen, die nicht mehr aus eigener Kraft eine Kälte-Notübernachtung aufsuchen können. Das Kältebusteam sucht die Wohnungslosen regelmäßig auf der Straße auf und fährt sie auf ihren Wunsch zu einem sicheren Übernachtungsplatz. Die Kältebus-Mitarbeiter versuchen zunächst mit ihnen ins Gespräch zu kommen, bieten ihre Hilfe, eine Tasse heißen Tee oder einen warmen Schlafsack an.
Ein guter Grund sich die Nummer ins Handy zu speichern, um optimal vorbereitet zu sein, falls einem ein Notfall im Alltag begegnet: 0178-523 58 38

Dazu noch ein paar Anmerkungen der Stadtmission:

Achtung! Sie helfen uns Leben retten, indem Sie vor einem Anruf folgende Hinweise beachten:

Gehen Sie vorher sicher, dass der oder die Bedürftige wirklich von uns abgeholt werden möchte. Sonst fahren wir vergeblich hin und versäumen so womöglich das Abholen einer anderen Person, bei der die Uhr tickt…

Ist derjenige gar nicht mehr ansprechbar, dann bitte nicht uns, sondern einen Krankenwagen rufen: 112.

Der Kältebus fährt zwischen dem 1. November und 31. März, und zwar in der Zeit von 21 Uhr abends bis 3 Uhr morgens.

Die Telefonnummer ist: 0178-523 58 38
Vielen Dank für Ihr Engagement!

via BerlinerStadtmission.de

*SR

Geschnitzes Blattwerk für Plant for the Planet

Seht nur, diese symbolisch in Blätter geschnitzte Botschaft von Legas Delaney für Plant for the Planet – nämlich, daß Blätter die Fähigkeit besitzen CO2 zu absorbieren. Durchaus meisterlich umgesetzt, nicht wahr?

via ThisIsColossal

*SR

Geschmeidiges Grün für die Kehle

In dieser unwirtlichen Jahreszeit schmeckt so ein knackiger Salat irgendwie einfach nur kalt. Aber wie soll dann das gute Grünzeug reinkommen, damit die Vitalität im Gegenzug raussprudeln kann? Die richtige Antwort lautet, in Form eines knackigen Green Smoothies. Jawohl, die Welle hat uns nun auch erwischt.
Wen’s interessiert, dem sei hier verraten, grüne Smoothies bestehen aus Blattgrün, Obst und ein bißchen Wasser. Alle Zutaten werden im Mixer solange bearbeitet bis ein trinkbares Gemisch entsteht. Das Ergebnis sieht dann meist grün und befremdlich aus, beinhaltet dafür aber eine moderate Portion Vitamine und Nährstoffe.
Gemixt werden kann Blattgrün, wie Salate, Spinat, Sellerie, Ruccola, Grünkohl, Wirsing, grüne Gurke, Brennesseln, Löwenzahn, Paprika, Petersilie undsoweiterundsofort und frische Früchtchen, wie Apfel, Orange, Birne, Kiwi, Banane, Mango, Avocado, allerlei Beeren, etc. und abgeschmeckt werden kann z.B. mit Zitrone, Ingwer oder Kräutern – erlaubt ist was schmeckt.
Und zusätzlich ist es ein prima Restverwertungsprogramm für Obst- und Gemüse im heimischen Lebensmittelvorrat.
So. Und jetzt kommt noch ein Rezept, was wir uns ganz alleine ausgedacht haben.

GRÜNE MINNA
von S.W.W.S.W.

Man nehme aus dem Bio-Laden des Vertrauens und mengenmäßig über den Daumen gepeilt:
– zwei bis drei Blatt Grünkohl
– ein Römmel Gurke (mit Schale)
– ein Schnitz Paprika (ohne Kerne & Stiel)
– 1/2 Banane (ohne Schale)
– 1 Apfel (mit Griepsch und Schale, aber ohne Stiel)
– 1 Orange (ohne Schale)
– 1 Gläschen Wasser

-> alles zerkleinern und mit dem Wasser in den Mixer schmeissen
-> mixen bis die Chose trinkbar ist
-> morgens und über den Tag verteilt genießen
-> Prost!

Nich’ lang schnacken, Kopf in’ Nacken!

via persönliche Empfehlung

*SR

Die Deutschen und der Wald – eine spezielle Affäre


Wer den grünen Wald jetzt im Winter schon schmerzlich vermisst, kann bis zum Frühling erstmal im Deutschen Historischen Museum lustwandeln, und zwar in der Ausstellung Unter Bäumen – Die Deutschen und der Wald.

Zitat DHM:
Die besondere Beziehung der Deutschen zum Wald wird in der Ausstellung visualisiert. Sie konzentriert sich zunächst auf die Zeit der Romantik um 1800, in der Wald und Bäume zum Gegenstand einer wissenschaftlich fundierten Forstwirtschaft werden und zugleich die Literatur, die Musik und die bildende Kunst als Sujet und Thema bereichern. Vor allem die Malerei – sie bildet das Herzstück der Ausstellung – formte Muster der Wahrnehmung, die bis heute unseren Blick auf den Wald prägen.
Auf großzügiger Ausstellungsfläche gerät aber auch die Rolle des Waldes als Ort der Gewalt, als Bühne der Macht, als Inbegriff nationaler Identität, als Teil der Populär- und Trivialkultur und als touristischer Sehnsuchtsraum in den Blick. Ausgeleuchtet wird zudem der auf den Wald fixierte Naturschutz bis hin zur Debatte um das „Waldsterben“.

Geboten wird ausserdem ein prima Familienprogramm und ein Waldpass für Kinder ab 6 Jahren.

Deutsches Historisches Museum
Ausstellungshalle
Unter den Linden 2
10117 Berlin

Öffnungszeiten
Täglich 10 bis 18 Uhr
24. und 25. Dezember geschlossen
Eintritt
6 Euro, Jugendliche bis 18 Jahre frei

Übrigens, der Waldzustandsbericht 2012 für Berlin und Brandenburg ist seit Montag raus und es geht ihm nicht besonders gut, dem Wald – vor allem die Eichen weichen.
Wer da ausser jammern etwas tun möchte wird Baumpate oder hegt und pflegt den freundlichen Baum vor der Haustür – mit Sonne im Herzen und Giesskanne in der Faust.
*SR

D.I.Y.-Pappmasken mit Extra-Blink

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Mask Animos von Mitik: 100% Recyclingpapier, 100% hergestellt in Frankreich, 100% Friede & Freude beim An- & Ausmalen. Sehr geeignet für bastel- und feierfreudige – kleine, große und sehr große Kinder. Fasching kann kommen.
Mit viel Liebe, Eure blinking Anna.

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*AN

Mus – mobiles Fledermaushaus und Mahnmal

Mus ist eine Intervention des spanischen Designstudios estres und geschaffen für und inspiriert durch ein scheues nachtaktives Tier – die Fledermaus. Einerseits trägt sie eine beachtliche Rolle zum Gleichgewicht unserer Umwelt bei als äußerst effektive Insektenjägerin und andererseits wurde sie bisher bedauerlicherweise vom Menschen als blutsaugende Nachtgestalt dämonisiert und verfolgt.
Mus ist nun eine mobile Behausung für die fliegenden Säugetiere und steht symbolisch für die herben Quartiersverluste dieser hochinteressanten Spezies. Und gleichzeitig soll damit vermehrt Aufmerksamkeit auf deren Nöte gelenkt und Sympathien für das missinterpretierte und vom Aussterben bedrohte Tier geweckt werden.

via Mus

*SR

WissensWerte Clips zur nachhaltigen Bildung


Mehr Information führt nicht zwingend zu mehr Wissen, wenn sie nicht so aufbereitet wird, daß sie nachvollzogen werden kann. Dieser Aufgabe hat sich das Projekt WissensWerte angenommen und veröffentlicht zu komplexen politischen Themen kurze kompakte Bildungs-Videos.
Behandelt werden Themen wie Globalisierung, Menschenrechte, Islamismus, Welthandel oder Klimawandel.
So, nu ma fix alle Wijos ankiekn – kapiern kommt denn von alleene.

via reset.to

*SR

Urbane Interventionen von Pavel Puhov

Der russische Street Artist Pavel Uhov deutet Objekte des öffentlichen Raumes spielerisch um – und das auf ziemlich geniale wie humorvolle Weise. Famos, Herr Pulov.

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via notcot+ pictures by 183art.ru

*SR

Fr, 20.01. Schnippeldisko + Sa, 21.01. Demo: Wir haben es satt!

Was?
Circa 750 kg knubbeliges, unschönes und
ungewolltes Gemüse (zu klein, zu groß, zu dick)
werden von uns für die Protestsuppe geschnippelt.
Dazu legen auf DJ decent und DJ Fog Puma.

Wie, Protestsuppe?
Die Suppe soll 4.000 Menschen auf der „Wir haben es
satt“ Demo am Samstag 21.01. in Berlin
glücklich
machen. Unsere Köche: Wam Kat, Fahrende Gerüchte
Küche und Food for Action

Was Ihr dazu braucht:
Eure Ohren, Küchenmesser, Sparschäler, Wurzelbürsten,
Schneidebretter und alles, womit Ihr dem knubbeligen
Gemüse auf die Pelle rücken könnt.

Und kommt auch alle zur Demo – zum Suppe fassen und protestieren! Am 21.1.12 um 11:30 Uhr, Start: Berlin Hbf!

via Mail

*SR