Archiv der Kategorie: aktion

Keine Sonderrechte für Konzerne – Widerstand gegen TTIP!

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Derzeit verhandeln EU-Vertreter mit der US-Regierung über das TTIP-Freihandels-Abkommen. Durchgesickerte Papiere zeigen, dass die Unterhändler die größten Wünsche der Konzerne erfüllen wollen: gechlorte Hühner, Hormonfleisch, Fracking, Gentechnik, laxer Datenschutz und eine privatisierte Wasserversorgung sollen in Europa einziehen. Na ganz toll.
Auf demokratischem Weg wäre das nie möglich. Nun soll es aber ein Vertrag richten, der unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgehandelt wird. Da sagen wir: “So nicht! Nicht mit uns! Jawoll!”
Wir haben gerade den Appell von campact unterschrieben, um dieser Ungeheuerlichkeit entgegenzuwirken. Unterzeichnet doch bitte auch alle:

JETZT UNTERZEICHNEN!

Und hier gibt’s  detailliertere Infos zum Thema.

via Campact

*SR

Biene Maja in Gefahr

Gut für Biene und Natur: Seedbombs ‘Bienenschmaus’

campact startet einen Appell, den wir höchst unterzeichnenswert finden:

In diesen Tagen sollte das Summen der Bienen den Frühling ankündigen. Doch die industrielle Landwirtschaft bedroht das Überleben vieler Bienenvölker. Geschwächt von Monokulturen und Giften sind sie Parasiten schutzlos ausgeliefert. Dies will die EU mit ihrer neuen Agrarpolitik ändern. Sie will Fördermittel daran koppeln, dass Landwirte einen Teil ihrer Felder im Sinne des Artenschutzes bewirtschaften.
Doch die Bundesregierung schießt quer. Geht es nach dem neuen Agrarminister Christian Schmidt dürfen Landwirte auf diesen Flächen künftig Pestizide verwenden und Monokulturen anbauen. Damit hebelt die Regierung die Pläne der EU aus und macht sich zum Helfer von Monsanto, BASF und Co.
Noch können wir die Regierung stoppen: Schon in zwei Wochen beraten die Agrarminister der Länder über den Entwurf der Bundesregierung – und können ihn verändern. Viele von ihnen sind noch unentschieden, ob sie die Pläne der Regierung mittragen wollen. Hier liegt unsere Chance. Wenn wir 100.000 Unterschriften unter unseren Appell versammelt haben, möchten wir ihn bei der Agrarministerkonferenz am 3. April 2014 öffentlich übergeben.

Hier klicken und Appell an die Agrarminister/innen unterzeichnen…

via Campact Blog

*SR

Geplante Obsoleszenz – nein, danke!

Hol Dir das Logo!

Unser Drucker fängt pünktlich nach Ablauf der Garantiezeit an, sich zu verabschieden. Das ist höchst schändlich, aber leider nicht außergewöhnlich.
Höchste Zeit an dieser Stelle auf ‘MURKS? NEIN DANKE!‘ aufmerksam zu machen. Das ist nämlich eine bürgerschaftliche Bewegung gegen geplanten Verschleiss und baut ein Communityportal auf, dass es erleichtern soll, eben diesen in allen Variationen sichtbar zu machen und darüber transparent aufzuklären. Außerdem werden auch offene Werkstätten und Initiativen zum Mitmachen aufgezeigt und Reparaturanleitungen bereitgestellt.
Bereits jetzt können Produkterlebnisse gemeldet werden, bei denen man vermutet, dass geplante Obsoleszenz der Grund für den Schadensfall kurz nach Garantieablauf ist.

Mit dem ‘MURKSEUM‘ entsteht zudem in Berlin eine realer Ort, an dem sich Verbraucher und Hersteller für zukunftsweisende Dialoge begegnen und dabei sehenswerte Produktbeispiele für geplante Obsoleszenz betrachten können.

via MURKS? NEIN DANKE!

*SR

Wir haben es satt! + DEMO + Sa, 18.1. + 11h + Potsdamer Platz

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Kommt alle zur Demo am Samstag, den 18.1. am Potsdamer Platz ab 11:00 Uhr!
So kann’s ja wohl nicht weitergehen oder? Und Wetter soll auch schön werden.
Na denn, Ärmel hoch und protestiert!

4. “Wir haben es satt!”-Demonstration
Wir haben Agrarindustrie satt!
Gutes Essen. Gute Landwirtschaft. Für Alle!

+++ Mehr als 840 Millionen Menschen hungern weltweit +++ Höfesterben in Deutschland: jedes Jahr schließen 10.000 Betriebe +++ Deutschland importiert Ernährungsgüter im Umfang von über 18 Millionen Hektar +++ 40 Millionen neue Mastplätze für Hühner und 2,5 Millionen Mastplätze für Schweine in Deutschland geplant +++ Antibiotika-Resistenzen aus der Tiermast bedrohen die Gesundheit +++ Freihandelsabkommen zwischen EU und USA könnte Gentechnik die Tür öffnen +++ Drei multinationale Unternehmen kontrollieren weltweit über 50 % des Saatguthandels +++ Jedes Jahr stirbt ein Drittel der Bienenvölker in Europa und in den USA +++

Weltweit sind die Folgen der agrarindustriellen Massenproduktion für Bäuerinnen und Bauern, Verbraucherinnen und Verbraucher, Tiere und Umwelt dramatisch. Die neue Bundesregierung muss jetzt handeln und für eine gerechte und global verantwortliche Agrarpolitik sorgen. Schluss mit der Klientelpolitik für die Agrarindustrie!

Dafür braucht es unseren Protest! Am 18. Januar 2014 werden wir für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft mit vielen Tausend Menschen in Berlin auf die Straße gehen.

Start: 18. Januar 2014, 11 Uhr

Ort: Potsdamer Platz, Berlin

via Wir haben es satt!

*SR

S.W.W.S.W. Weihnachts-Shopping am 4. Advent

1312_xMasShopping_SWWSW_Herz2Die Woche hat 7 Tage, und ganz besonders kurze vor Weihnachten – drum öffnet S.W.W.S.W. die oekofairen Pforten zum schoeneren Weihnachtsshopping am Sonntag, den 22. Dezember, von 13.00 bis 18.00 Uhr.
Kommt und genießt in vorweihnachtlicher Atmosphäre leckeren Cupper-Tea und lasst die letzten nachhaltigen Überraschungen für Eure Liebsten eintüten.

Wer lieber auf dem Sofa rumhängt, kann auch online bestellen – dann aber bitte schnellschnell, da der Weihnachtsmann auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat und die Pakete sonst erst nach dem Fest vorbeibringt.

*NB

Urban Intervention & Urban Living Award Berlin 2013 – Projektaufruf noch bis 24. August

Operation 030 – Temporäre Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität :-)

Operation 030 – zwar keine Architektur, aber durchaus Projekte, die das städtische Miteinander stimulieren…

Noch bis zum 24. August (Datum des Poststempels) können Architekten und Architektinnen an einem Wettbewerb teilnehmen, der Projekte auszeichnet, die zur Verbesserung der Lebensqualität im urbanen Umfeld beitragen und “Prozesse des städtischen Miteinanders stimulieren”.
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin startet zum 2. Mal die europaweite Ausschreibung zum „Urban Intervention Award Berlin“. Zum ersten Mal wird der Preis in Kooperation mit der Deutsche Wohnen AG vergeben und damit auch um den „Urban Living Award“ erweitert.

Erstmals winken auch Preisgelder in Höhe von von jeweils € 3.000,- für die Gewinner der zwei Kategorien des Urban Intervention Award Berlin: „Build“ and „Temporary“ und den Gewinner des „Urban Living Award“. Es können Projekte eingereicht werden, die  innerhalb der vergangenen fünf Jahre realisiert worden sind. 

Urban Intervention Award 2013

Urban Intervention Award Berlin 2013 
Ziel des Urban Intervention Award Berlin ist es, maßgeblich zur Verbesserung der Lebensqualität im urbanen Umfeld beizutragen und Prozesse des städtischen Miteinanders zu stimulieren. Der Urban Intervention Award Berlin gliedert sich in zwei Kategorien: Built (ein realisiertes Bauprojekt) und Temporary (ein realisiertes temporäres Projekt). Die Auszeichnungen würdigen Projekte, die einen substantiellen Beitrag zur Neudefinition, Wiederbelebung und Aufwertung innerstädtischer Quartiere leisten und Vorbildcharakter haben. Das gilt für die Umwandlung und Umnutzung alter Bausubstanz, für Neubauten und temporäre Projekte.

Mehr Informationen findet man auf der Internetseite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt.

*NB

Occupy Barbie-Dreamhouse – Aufruf zur Demo am 16.5.2013

Wer sich kürzlich am Alex herungedrückt hat, den wird es wahrscheinlich mit voller Wucht ins Auge getroffen haben – direkt neben dem leberwurstfarbenen Alexa-Klotz befindet sich die riesige, extra-pinke Barbie-Dreamhouse Experience im Aufbau. Nun finden wir dieses Spektakel so unter aller Kanone, daß wir euch gern diesen
Aufruf zur Demonstration am 16. Mai 2013 von Occupy Barbie-Dreamhouse
ans Herz legen möchten.

Mehr Infos dazu auf RosaReloaded.de und dem passenden Imagefilm von Pinkstinks.org.uk:

viaBarbie-Dreamhouse in Berlin?! Nicht mit uns! | RosaReloaded.de

*SR

Save our seeds – Sortenvielfalt schützen vor Monsanto, Syngenta und co.

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5-Minuten-Info von campact:

Seltene Sorten: Vielfalt statt Industriegemüse

Viele Obst- und Gemüsesorten könnten bald von Deutschlands Feldern und Tellern verschwinden. Der EU-Kommissar für Verbraucherschutz Tonio Borg will in einer zentralen europäischen Saatgutverordnung vorschreiben, dass nur noch Saagut gehandelt werden darf, das ein aufwändiges amtliches Zulassungsverfahren durchlaufen hat und den engen Normen der Saatgut-Industrie entspricht. Viele traditionelle Kartoffel-, Tomaten und Gurken-Sorten zeichnen sich gerade durch ihre natürlichen Unterschiede aus. Eine größere Vielfalt auch innerhalb einer Sorte kann ihre Widerstands- und Anpassungsfähigkeit steigern. Dies würde durch die EU Saatgut-Verordnung verhindert.

Die geplante Verordnung gefährdet die Pflanzenvielfalt und bevormundet Landwirt/innen und Initiativen, die sich um den Erhalt bedrohter Sorten und deren Fortentwicklung und Anpassung kümmern. Profitieren würden hingegen Konzerne – wie Monsanto, Syngenta und BASF – deren Hybridsamen schon heute den Markt beherrschen.

Die Kommission will ihren Entwurf am 6. Mai verabschieden. Anschließend sollen sich die Abgeordneten des Europa-Parlaments und der Rat der Agrarminister damit beschäftigen. Nicht nur unter Gärtner/innen, Landwirt/innen und Umweltschützer/innen wächst der Widerstand. Auch Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner sowie Österreichs Agrarminister haben Kritik geäußert. Selbst innerhalb der Kommission scheint man sich nicht einig zu sein: die Generaldirektionen für Umwelt und Agrarfragen haben Vorbehalte angemeldet. Diese Situation wollen wir nutzen, um Änderungen zum Erhalt der biologischen Vielfalt und des freien Austausches von Saatgut in dem Entwurf durchzusetzen.

Bunte Vielfalt auf dem Teller

Eine große Auswahl an Obst-, Gemüse- und Getreidesorten sichert einen abwechslungsreichen Speiseplan. Für Verbraucher/innen bedeutet sie mehr Gesundheit und Geschmack beim Kauf von Lebensmitteln. Sie können Sorten bevorzugen, die an lokale Klima- und Bodenbedingungen angepasst sind, weniger Pestizide benötigen oder besonders gut schmecken. Ohne vielfältiges Saatgut, den freien Austausch und eine eigenständige Vermehrung kann sich die Landwirtschaft nicht an den Klimawandel, neue Krankheiten, Schädlinge, veränderte Lebensstile und Geschmäcker anpassen. Sie wird immer abhängiger von den hybriden, nicht mehr nachbaufähigen Sorten der Industrie und deren Züchtungszielen.

Schon heute dominieren nur 10 multinationale Unternehmen drei Viertel des weltweiten Saatgutmarkts. Die Firmen Monsanto, Syngenta und Pionieer allein machen über 50 Prozent des gesamten Saatgut-Umsatzes der Welt. Um ihre Kosten gering zu halten, sind die Konzerne daran interessiert, nur wenige Sorten auf dem Markt zu etablieren – und mit ihnen jeweils möglichst viel Umsatz zu machen. Die angebotenen Hybridsorten sind ertragsstark, können aber nicht nachgebaut werden, so dass Landwirte und Gärtnerinnen in der nächsten Saison auf den Kauf von neuem Saatgut angewiesen sind. Zudem sind sie für den Einsatz von Kunstdünger und Pestiziden der gleichen Firmen optimiert.

Erstickte Keime

Laut Studien der Welternährungsorganisation gibt es bereits heute im Vergleich zum Jahr 1900 drei Viertel weniger Gemüse-, Obst- und Getreidesorten. Viele weitere Sorten drohen auszusterben. Daher schließen sich Landwirtinnen, Gärtner/innen und Aktive in Saatgut-Initiativen und Tauschringen zusammen, um bedrohte Kulturpflanzen zu erhalten und wieder systematisch anzubauen. Die geplante Saatgutverordnung droht diese Initiativen buchstäblich im Keime zu ersticken.

Regionale Kulturpflanzen erhalten!

Die neue Verordnung soll zwölf EU-Richtlinien und eine Vielzahl nationaler Gesetze ersetzen, die bisher den Umgang mit Saatgut geregelt haben. Nach den bisherigen Plänen sollen Landwirte und Bäuerinnen Samen und Setzlinge dann nur noch in den Verkehr bringen dürfen, wenn sie ein EU weit einheitliches, amtliches Zulassungsverfahren durchlaufen haben. Das ist aufwändig und teuer und lohnt sich für viele lokale Sorten kaum. Zwar soll es für alte Sorten ein vereinfachtes Verfahren geben. Doch dies gilt nur für Gewächse, die bereits nachweislich auf dem Markt sind – und das muss im Zweifelsfall erst einmal bewiesen werden. Wieder entdeckte Sorten oder neue Kreuzungen hätten keine Chance.

Zusammen mit der europaweiten Initiative „Save our Seeds“ wollen wir nun zunächst die EU-Kommissare und – falls erforderlich – später die Europa-Abgeordneten und Agrarminister/innen überzeugen, die bürokratischen Hürden für den Erhalt regionaler Kulturpflanzen zu streichen. Sie müssen den freien Austausch, Erhalt und Ausbau der Sortenvielfalt unterstützen und von der Verordnung ausnehmen. Die Chancen dafür stehen gut – wenn Sie uns dabei helfen.

*SR

Kleiderspenden ohne Reue à la PACKMEE

Wohin mit der abgelegten Klamottage, die beim Kleidertausch oder im Secondhand-Laden keinen Anklang fand? Man möchte die Sachen schließlich nicht in die Tonne/den Container werfen und teuer weiterverkauft oder geschreddert wissen. Doch ach, Transparenz wird bei der Altkleidersammelei bekanntlich mikroskopisch klein geschrieben und nu steht man da?!
PACKMEE versucht das jetzt mal anders zu machen. Das ist ein Sammel- & Spendensystem für Kleidung, Schuhe, Haushaltstextilien, Brillen und Hörgeräte und scheint verbraucherfreundlich und transparent zu sein – mit einer hohen Spendenausschüttung noch dazu.

Und einfach handhabbar ist es auch:
Eine leere Kiste suchen, die abgelegten Roben raffen und hineingeben, PACKMEE-Versandlabel ausdrucken (ab 5 kg kostenlos) und das Ganze dann dem DHL-Boten bei der nächsten Lieferung anvertrauen.
Für die eher visuellen Typen unter uns hier noch ein mal ein verdeutlichendes Filmchen:

Nun denn, packen wir es an/ein.

via utopia.de
*SR

Lasst uns über Erde sprechen

Lasst uns was tun, lasst uns für den Erhalt der Prinzessinnengärten, des Tempelhofer Flugfeldes und aller Grünflächen Berlins kämpfen. Townhouses gibt’s jetzt ma genug.
Apropopos, schon unterschrieben? -> Petition für den Erhalt der Prinzessinnengärten

*SR