Archiv der Kategorie: alternative street art

Urban Art – von Evol


Unbekannter Künstler und Fundort, aber trotzdem präsentierenswert.

Dank der vielen Hinweise aus der Bevölkerung weiß ich jetzt endlich auch, daß der Künstler Evol heisst und kürzlich sogar bei arte ‘Künstler hautnah’ vorgestellt wurde. Vielen Dank für die Infos!

Mehr Fotos gibt’s bei Flickr.

via Blindtext

*SR

‘Yarnstorm’ in Berlin

Am Wochenende, genauer am Samstag den 5. März 2011, gaben die häkelnden und strickenden Ladies von ‘Knit the City’ aus London unserem schönen Berlin die Ehre. Beim ‘Yarnstorm’ (auf deutsch ‘Garnsturm’) auf den Pariser Platz hinterließen sie ihre bunten, wolligen Kreationen und verschönerten so manchen kahlen Baum und graues Eck. Herrlich!

Über ‘knit graffiti’ oder auch ‘yarn bombing’ haben wir ja bereits berichtet – dass die originalen Ladies von Knit the City zur Veröffentlichung ihres Buches ‘Knit the City – Maschenhaft Seltsames’ nun in Berlin residierten und strickten, finden wir ganz wunderbar.

Noch mehr Fotos vom Garnsturm gibt’s hier .

*MG

Green Street Art – Mud Stencil von Jesse Graves

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Jesse Graves verbreitet in Milwaukee umweltbewusste Messages mithilfe von Matsch und Schablonen, auch stilvoller ‘Mud Stencil’ genannt. Das nenn ich konsequent, mein lieber Herr Graves, chapeau.

Die Anleitung zum ‘Mud Stenciling’ liefert er gratis auf seiner Website und fordert damit zur Nachahmung, Perfektion und Weiterentwicklung dieser Art von ‘Green Street Art’ auf.
Nun denn, frisch ans Werk, Matsch ist kostenfrei und in reichlichen Mengen fast überall erhältlich.

via treehugger

*SR

Knit Graffiti / Yarn Bombing Vol.2

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Nachtrag zum vorletzten Artikel und Nachschlag zu unserer Knit Graffiti/Yarn Bombing Präsentation.

Bilder via Collectif France Tricot

*SR

STROKE.03 | OKT. 7. – 10.10. | HINGEHEN!

Die STROKE.ARTFAIR ist die weltweit erste und einzige Messe, die sich ausschliesslich den künstlerischen Entwicklungen aus dem Bereich der Urban Art widmet.


“I’ve wandered around a lot of art galleries thinking: I could have done that, so it seemed only right that I should try. These galleries are just trophy cabinets for a handful of millionaires. The public never has any real say in what art they see.” Banksy 2005


Das erste Mal in der Historie der Menschheit lebt die Mehrheit der Weltpopulation in städtischen Wohngebieten. Das urbane Umfeld und der damit korrespondierende Lifestyle zählen zu den wesentlichen Inspirationsquellen zeitgenössischer Kultur. Die historische Revolution visueller Ausdrucksformen, in der die Formsprache des alltäglichen Strassenbildes mit seinen Graffitis, Tags, Tattoos, der Werbung oder dem Grafikdesign ihren Einzug fanden, bestimmen zu einem integralen Teil die Entwicklung zeitgenössischer Kunst. Das Urbane Umfeld als Plattform dieser Entwicklung im doppelten Sinne, inspiriert und präsentiert den Künstler und sein Werk gleichermassen.

STROKE.03 in Berlin vom 7. – 10. Oktober 2010

STATION-BERLIN
Luckenwalder Strasse 4-6
10963 Berlin

Vernissage Donnerstag von 18.00 – 23.00 Uhr
Freitag und Samstag von 13.00 – 23.00 Uhr
Sonntag: 13.00 – 18.00 Uhr

Eintritt Tagesticket Messe: 8 EUR
Gruppenermäßigung Schüler und Studenten: 4 EUR
Kinder unter 12 Jahren: frei
Eintritt STROKE.LOUNGE & STROKE.DIGITAL: frei

Parken: 2.000 Parkplätze in der Nachbarschaft.

Öffentliche Transportmittel:
Gleisdreieck (U1/U2), Mendelssohn-Bartholdy-Park (U2), Schöneberger Strasse (Bus 129)

Mehr Programm:

STROKE.MURAL

Wer live sehen will, wie die Streetartists Alexandros und Paris gemeinsam eine Wand gestalten, muss zum IMA Designvillage gehen, Ritterstrasse 12 in Kreuzberg – gleich bei S.W.W.S.W. um die Ecke.

WORKSHOP URBAN ART UND URHEBERRECHT

Banksy, Shepard Fairy (Obey) & Co haben das Phänomen Urban Art nicht nur weltweit bekannt gemacht, sondern auch Fragen zum Urheberrecht aufgeworfen. Rechtsanwalt Daniel Rassouli wird sich im Rahmen der STROKE.03 dem Thema Urban Art und Urheberrecht widmen und anhand anschaulicher Beispiele Informatives zum Urheberrecht vorstellen. Interessierte können sich für die Workshops am Freitag und Samstag (8./9.10.) per E-Mail anmelden.

via motor.fm

*SR

Wilde Streetart zum Streicheln – furcoat recycling von neozoon

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NEOZOON ist ein loses Kollektiv von Künstlern aus Berlin und Paris, deren bevorzugtes Arbeitsmaterial alte Pelzmäntel sind. Diese werden zu Cut-Outs in Form von Wildtieren verarbeitet, danach  an öffentlichen Wänden befestigt und so im Großstadtdschungel wieder ausgewildert. Dazu ein Interview-Auszug vom Kunst-Blog.com:

Arbeitsgrundlage von NEOZOON ist das Verhältnis von Mensch und Tier in urbanen Lebensräumen. Wir begeben uns auf ein Art Spurensuche, um den Umgang einer modernen und großstädtischen Zivilisationsgesellschaft mit dem Tier zu erforschen. Dabei fällt vor allem die Abwesenheit ganzer Tiere auf, die meisten begegnen uns ja nur noch in Teilen! Der biologische Begriff Neozoon unterstreicht deswegen einen Fokus unserer Arbeit, nämlich diese Teile wieder zurückzuführen und sie anschließend “auszusetzen” in der Hoffnung, dass sie sich dort etablieren. [...]

Die Ortswahl unserer Klebeaktionen hängt von der Tierart ab, die wir aussetzen. Es kommt vor, das wir die Nähe historisch aufgeladener Plätze wählen, wie im Fall der Schafsherde. Sie klebte auf dem Weg ins ehemalige Schlachthof-Viertel La Villette in Paris. Die Bären unserer aktuellen Berlin-Aktion tauchen in unmittelbarer Nähe zu den lebenden Wappentieren auf, die dort seit Generationen in einem Zwinger leben – ein Beispiel für das schizophrene Verhältnis des Menschen zum Tier.

Das ganze Interview ist -> hier zu lesen.

via kunst-blog.com

*SR


Watch out – art attacks von Filthy Luker

Filthy Luker ist Street Artist, aus Bristol und  spezialisiert auf Interventionen im öffentlichen Raum. An verschiedenen Orten der Welt hat er mit seinen “art attacks” der urbanen Umwelt Augen verliehen, Monster in öffentlichen Gebäuden eine Heimstätte verschafft und Verkehrshütchen mit Ärmchen versehen. Jetzt starrt die Natur zurück – wer zuerst blinzelt, hat verloren.

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via woostercollective Fotos von filthyluker.org

*SR

Don’t Pee in Public! – fordern Luzinterruptus

Über Luzinterruptus, das spanische Kreativ-Kollektiv mit dem Faible für Interventionen im öffentlichen Raum, haben wir ja schon berichtet. Aber die “Anti Public Peeing Art” blieb bisher unerwähnt – das soll sich hiermit ändern.

Dem Harndrang nachgeben in aller Öffentlichkeit scheint einigen Mitbürgern mehr ein inneres Bedürfnis als eine zwingende Notwendigkeit zu sein. Dieses Phänomen konnten wir bereits des öfteren bei der Kneipe nebenan beobachten. Einige Gäste dieses Etablissements ziehen zur Erleichterung der Blase den nächsten Hauseingang der Kneipentoilette vor und verlassen eigens dazu die Gaststätte – schwer nachvollziehbar, aber wahr.

Das Problem der öffentlichen Blasenentleerung ist ja ein vornehmlich männliches. Deshalb haben die Künstler von Luzinterruptus 80 Krankenhaus-Urinflaschen für Männer (ugs. “Enten”) mit gelbem Wasser befüllt, illuminiert und in Seitenstrassen Madrids verteilt, die sie vorher anhand des Geruchs als geeignet identifiziert haben. Poetischer Protest zu profanem Thema.

Und nicht vergessen, die Stadt gehört uns – und Eigentum will fürsorglich behandelt werden.

via Happy Hotelier Bilder von Luzinterruptus

*SR

Delfin hechtet über Öltonne – ein original Banksy

Zweckentfremdeter Kinderbespassungsdelfin aus dem Einkaufszentrum, artgerecht verheddert im Thunfischfangnetz, lebensecht über eine Öltonne inklusive Leck springend – eine öffentliche Irritation der subversiven Sorte von Banksy, dem Streetart-Helden.

via hope+glory

*SR

Rethink – von Anna Garforth

An dieser Stelle möchten wir noch ein inspirierendes Werk der wunderbaren Anna Garforth präsentieren.

RETHINK

‘To think again about (something such as a policy or course of action), esp. in order to make changes to it.’
This piece was located infront of two main resources we heavily depend upon, gas and water. The word communicates a need to rethink about what we consume and how we consume it.
The alarm’s gone off, the gong’s been rung, the fat lady has sung. Don’t press the snooze button, don’t roll over and go back to sleep. It’s time to wake up and smell the carbon.’

Also, dies ist als Anregung zu verstehen, denn der nächste Herbst kommt bestimmt und Blätter nur pressen ist out.

Fotos by Anna Garforth

*SR