ChariTea stammt von einem kleinen Hamburger Start-Up, das all jenen, denen es nach Weltverbesserung dürstet, ein Getränk an die Hand gibt.
Einen trinken und dabei Gutes tun – ein Träumchen, mag man denken. Aber mit LemonAid und ChariTea geht das auch in Erfüllung. Denn sämtliche Zutaten für diese nachhaltigen Softdrinks sind biologisch angebaut und der Tee stammt aus fairem Handel – genauer von Plantagen in Südafrika und Sri Lanka, wo mit den Fairtrade-Geldern Bildungs- und Gesundheitsprojekte unterstützt werden.
Und der Geschmack – ebenfalls ein Träumchen. Wir haben alle durchprobiert – echte Zitronenlimonade, Rooibos-Tee mit Passionsfrucht, Schwarzer Tee mit Zitrone und Grüner Tee mit Ingwer (alle ohne Zucker, nur leicht verfeinert mit Agavendicksaft) – und wollen immer mehr vom Guten.
Apropops mehr vom Guten, bei S.W.W.S.W. am Moritzplatz kriegt man das stete Tröpfchen in der stylischen Flasche natürlich auch – auf Wunsch mit biologisch abbaubarem Strohhalm.
Und weil wir gerade bei gut sind, ChariTea präsentiert sich jetzt auch, neben vielen weiteren guten Projekten, auf der Seite agoodsite.org.
Dort wird all denen eine Plattform geboten, die auf originelle Weise dazu beitragen, dass es ein wenig fairer, ökologischer und friedlicher auf der Welt zugeht. Na dann: Prost!
Der 2. Abend unserer Reihe „Design hat {soziale} Verantwortung“ war ein voller Erfolg! Redner & Publikum haben sich gleichermaßen amüsiert, Informationen aufgesaugt und nachhaltig genetzwerkt – vielleicht sogar „geclustert“?
Herzlichen Dank nochmal an Otto für seinen informativen Vortrag, Mareike für die Vorstellung ihres direkt recycelten Geschenkpapiers „feinseiter“ und natürlich Regine – die Tresenfee – für den gelungenen Abend! Nicht zu vergessen Lindenhof, ohne den das Ganze etwas trockener ausgefallen wäre …
Mareike Hadeler stellt ihr Geschenkpapier feinseiter vor
Nicole & Sylke berichten über S.W.W.S.W. Foto: Jee-Un Kim
Interessierte Zuhörer ... Foto: Jee-Un Kim
... und leere Gläser
Und nicht verzagen, wer´s dieses Mal nicht geschafft hat: Der nächste Termin steht – am 11. Juni 2010 gibt es die dritte Veranstaltung zum Themenkomplex „Nachhaltig global gestalten“. Genaueres demnächst hier.
Ach, ihr wundervollen Fans, Freunde und Verwandte,
und zack ist wieder ein ganzes Jahr an uns vorbei gerauscht, und wir können gerade noch hastig hinterher winken.
Tzja. Das war aber auch ein Jahr. Menschmenschmensch. Ihr erinnert Euch vielleicht… Im Januar haben wir unseren ersten Blog gestartet, im Frühjahr unsere ersten Produkte gefertigt und in unserem ersten provisorischen Onlineshop bei DaWanda feilgeboten.
Und dann peng war auch schon der 24. Oktober, und wir haben unseren ersten wunderbaren Laden am Moritzplatz eröffnet und seit dem nur noch Sonne im Herzen und etwas krumme Buckel.
Ganz schön viel für so ein kleines Jährchen, wie? Nun möchten wir an dieser Stelle all jenen, die uns und unserer Leidenschaft so zugetan sind und uns geholfen, unterstützt, getröstet und mit uns gefeiert haben, von Herzen danken und allen ein herausragendes Jahr 2010 wünschen.
Bleibt wie ihr seid! Wir sehen uns am Moritzplatz!
Kommt jut rin und schoenet Neuet wünschen
Sylke + Nicole!
Menschmenschmensch, ihr glaubtet nich! Miki von Motor FM war am Mittwoch bei uns im Laden und hat uns interviewt. Dicker Hund oder?! Und heute war die ganze Chose auch schon im Radio zu hören! Verpasst? Na sowas. Macht nix, hier kann man unseren famosen Beitrag bei Motor FM nochmal anhören. Und nochmal und nochmal und nochmal
Oh Freunde, Familie und Fans, jetzt ist es fast schon eine Woche her seit unserer Eröffnung und wir haben noch gar nicht berichtet. Das wird jetzt sofort nachgeholt:
Es war uns ein Fest! Es gab leckerste faire Bio-Schokolade zu naschen und feinsten Bio-Sekt und -Wein (von Delinat -> dazu bald mehr) zu schlucken und der Raum war voll spitzer Begeisterungsschreie (Eigenlob stinkt – gut Dank nochmal an alle, die so zahlreich erschienen sind, ohne euch wär’s irgendwie traurig gewesen (harhar). Und für alle, die dem grandiosen Spektakel – aus welchen Gründen auch immer – nicht beiwohnen konnten, hier ein paar Bildchen!
Oh Freunde des nachhaltigen Designs, wir haben es getan – zum allerersten Mal. Wir haben den Mietvertrag unterschrieben zu unserem lang ersehnten Ladenatelier! Da der Beweis:
Wer noch einen Grund braucht, um schon mal zu gucken, wie’s eigentlich so is am Moritzplatz, der kann ja zur Umbauphaseneinläutungsparty von Modulor am 25.09. ins ehemalige Bechsteinhaus/zukünftige „Modulor Haus“ kommen – und dann nochmal zu unserer Eröffnung genau gegenüber erscheinen und von da an regelmässig uns und den Moritzplatz besuchen. Hoch die Tassen – auf den Moritzplatz!
Nach langer Zeit wird nun mal wieder ein Stück feinster Motivationslektüre präsentiert. Es ist nicht neu und auch nicht unbekannt und trotzdem immer wieder ein Quell der Inspiration und Lebensfreude – „The Guerilla Art Kit“.
Keri Smith hat mit diesem vortrefflich gestaltetem Buch den Begriff des Guerilla Artist – der grimmig entschlossene Ausnahmekünstler, immer auf der Flucht vor dem Gesetz – ausgeweitet auf jeden, der seine Umwelt und die Gesellschaft mitgestalten will.
photo by Julia Kahl -> slanted
Dazu ein paar Worte aus dem Pressetext von „Princeton Architectural Press“. Achtung! Dictionaries aufgeschlagen, ich habe heute ausnahmsweise keine Zeit alles zu übersetzen:
By leaving art and ideas in public places, you can affect someone’s day–change their mood or their mind–and maybe even change the world in the process! The Guerilla Art Kit shows how small artistic acts can start a revolution. Keri Smith, noted author of Living Out Loud and the blog Wish Jar Journal, uses her unique drawing and handwriting style to help anyone find and release their inner artist or activist. This visually exciting activity book–full of step-by-step exercises, cutout projects, sticker ideas, and more–has both fun assignments and handy tips to help you unleash your creative energy into the streets, where you can really make an impact. This visually exciting activity book–full of step-by-step exercises, cutout projects, sticker ideas, and more–has both fun assignments and handy tips to help you unleash your creative energy into the streets, where you can really make an impact. From the quick exercises–leaving books for strangers to find, chalking quotes on the sidewalk–to the more involved–making a „wish tree,“ guerilla gardening, or making your own stencils–The Guerilla Art Kit contains everything you need to put your message out into the world.
Bliebe noch zu erwähnen, daß die Texte charmant und die Selbermach-Anleitungen liebevoll illustriert und leicht verständlich sind und das Buch an sich ein Stimmungsaufheller und kreativer Motivator ist.
photo by Julia Kahl -> slanted
Schon bald werde es an dieser Stelle einen Auszug aus diesem exzellenten Buch geben – ein Tutorial zur umweltfreundliche Stickerherstellung.
Bis dahin – Ärmel hoch und ran ans Werk!
photo by Julia Kahl -> slanted
Wer weitere Einblicke ins Buch und noch mehr Fotos zu sehen wünscht kann dies bei slanted tun. Von dort sind auch die wunderbaren Fotos, die diesen Artikel schmücken – danke slanted!
Die UN-Konvention zum Schutz wandernder Tierarten (CMS oder Bonner Konvention) hat auf ihrer 9. Konferenz in Rom das Jahr 2009 zum Jahr des Gorillas ernannt und eine weltweite Kampagne zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Menschenaffen gestartet. Den Verlust einer Art des Gorillas müssen wir leider heute schon bekannt geben: am 30. Juni hat mein Lieblings-Gorilla-Natürlich-Fast-Food in der Friedrichstraße seine Pforten geschlossen – endgültig. Im Lieferwagen wurden noch die letzten Pfandflaschen und mobilen Güter verstaut, dann war der Laden dicht. Und ich stand davor – wie vor den Kopf geschlagen. Zu Hause fiel mir dann noch meine Rabattzkarte in die Hände – zu spät, um sie voll zu machen …
Es mag ganz viele unterschiedliche Gründe für die Insolvenz geben – einige sind auf dem Blog Gorillaretten schon diskutiert worden. Trotz allem war Gorilla Natürlich FastFood eine echte ökologische und vor allen Dingen leckere Alternative im Dschungel der Großstadt. Und ein Stück Pioniergeschichte, die hoffentlich noch nicht zu Ende geschrieben ist.
Wir mittrauern will – den Abschiedsbrief gibt es bei Gorillaretten.
P.S. In der Friedrichstraße 103 gibt es seit dem 19.06. ein neues Bio-Restaurant: Supergood. Da es von einem Millionär eröffnet wurde, ist ihm vielleicht ausreichend Kapital für den längerer Atem gegönnt …
Krasse Aktion! Am frühen Morgen (5:22h) des 18. Juni 2009 haben Wirtschaftsaktivisten im Vorfeld der KarmaKonsum Konferenz 2009 den Bullen vor dem Frankfurter Börsenpakett grün eingekleidet und mit einem Schriftzug “Grünes Wirtschaftswunder” markiert.
Ziel dieser Aktion ist es, die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft auf die Potenziale neuen Wirtschaftens hinzuweisen. In den nächsten zwei Tagen kommen rund 600 Teilnehmer und Wirtschaftsaktivisten aus ganz Deutschland zur dritten KarmaKonsum Konferenz nach Frankfurt.
Jawohl, auch SWWSW war am vergangenen Wochenende in nachhaltiger Mission in Frankfurt – zum Greencamp im Rahmen der KarmaKonsum Konferenz. Allerdings haben wir den grünen Bullen nicht mehr live erlebt. Hat sich trotzdem gelohnt. Wir haben gefühlte 1 Mio neue Mitstreiter und freundliche Öko-Piepels* kennengelernt oder wiedergetroffen und uns kollektiv Halsschmerzen vom vielen Netzwerken erarbeitet. Weiterlesen →
Seit längerem habe ich ein Faible für die Visualisierung von Daten und Statistiken und die Übertragung in andere Formate. Auch in unserer Diplomarbeit Operation 030 waren statistische Daten (und die Sachverhalte, die sie spiegeln) Ausgangspunkt für diverse Produktideen – in diesem Fall immer mit Berlinbezug.
Das Projekt „Breathing Earth“ von Dawid Bleja zeigt in einer „Echtzeit-Simulation“ auf intelligente Weise den CO2-Ausstoss der verschiedenen Länder dieser Welt. Wenn man mit der Maus über die einzelnen Länder fährt, werden einem die Daten für den CO2-Ausstoss pro Jahr und pro Kopf angezeigt und wie viel CO2 emittiert wurde, seit man auf der Website ist. Auch die Anzahl von Geburten und Todesfällen werden simuliert. Ein Vergleich zu den Werten vor zwei Jahren wird angeführt – leider ist die Bilanz für Deutschland schlechter als vor zwei Jahren.