Kategoriearchive: inspiration

Delfin hechtet über Öltonne – ein original Banksy

Zweckentfremdeter Kinderbespassungsdelfin aus dem Einkaufszentrum, artgerecht verheddert im Thunfischfangnetz, lebensecht über eine Öltonne inklusive Leck springend – eine öffentliche Irritation der subversiven Sorte von Banksy, dem Streetart-Helden.

via hope+glory

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Schuhrecycling feat. Urban Gardening

Dieses alte Schuhwerk hat eine zweite Karriere gestartet als Pflanzbehältnis in den „Gärten von Appeltern“ in den Niederlanden. Doch Karrieren sind vergänglich, und in diesem Fall kann man sogar in Ruhe dabeizuschauen. Und irgendwann werden die ehemals karrieregeilen Schuhe eins werden mit Mutter Natur. So kann’s gehen.

Also, Memento mori, verehrte Karrieristen, immer schön Memento mori.

via Superuse

*SR

Visuell Denken hilft!

Die visuelle Wahrnehmung ist beim Menschen sehr stark ausgeprägt. Nicht umsonst heisst es so treffend: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“ Dies hat Fräulein Schiller verinnerlicht und bietet nun eine Dienstleistung namens „Graphic Recording & Visual Sensemaking“ an. Was das bedeuten soll, erklärt sie so:

Damit man beim Brainstorming auf bessere Ideen kommt und gleich ein grafisches Protokoll in der Hand hält, zeichne ich. Erkenntnisse leben dadurch weiter, bleiben nicht unter vielen Worten verschüttet.
Als Moderatorin, Mitzeichnerin oder visuelle Übersetzerin bringe ich Gedanken in Form. Ich begleite Konferenzen, Meetings und Workshops visuell und verwandle Konzepte wie Businesspläne und Präsentationen in leicht verständliche Bilder.

Bedarf an bildhaften Übersetzungen komplexer Sachverhalte gibt es en masse. Grossartig wäre beispielsweise, wenn amtliche Schreiben immer mit einer charmanten Visualisierung von Fräulein Schiller ergänzt würden. Obwohl diese Art Schreiben ja meist gar nicht komplex sind, sondern nur durch die Amtssprache für den Empfänger unentschlüsselbar codiert wurden. Zja. Egal, Fräulein Schiller macht das jedenfalls goldrichtig.

via Changingidea’s Blog

*SR

Viele gute Gründe für einen Besuch am Moritzplatz

Noch ist es öfter schön als fies draussen – also raus aus der Bude, rin in die urbane Stadtnatur! Und wo isses da am schönsten? Richtich, am Moritzplatz.

Nicht nur weil S.W.W.S.W. da zu finden ist, sondern auch wegen der wunderbaren Prinzessinnengärten. Und dies nicht nur, wegen des gemütlichen Gartencafés/Biergartens, sondern auch wegen des kürzlich dort errichteten vagabundierenden Baumhaus-Zirkus-Restaurant-Kunstprojektes von Tony Hornecker namens „The Pale Blue Door – The Garden“.

Wenn Tony Hornecker auf Reisen geht, dann schliesst er nicht einfach seine blassblaue Londoner Wohnungstür hinter sich, sondern er schmeisst sie zusammen mit einem Haufen Werkzeug und seiner Crew in einen alten Ford Transit und nimmt sie mit. Irgendwo wird dann halt gemacht, das Lager aufgeschlagen, Sperrholz, Bestuhlung und Dekor von der Strasse aufgesammelt und ein vagabundierendes Hüttendorf gebaut. So auch im Prinzessinnengarten. Hier eröffnet “THE PALE BLUE DOOR – THE GARDEN” in 7 Baumhäusern und 7 Séparées am Donnerstag, den 12.8 – der Nacht, in der die meisten Sternschnuppen zu sehen sein werden. Als Extra sorgt ein Getränkelift für den Nachschub aus dem Gartencafé.

Der Getränkelift ist allerdings eine kleine Sensation. Drum auf, auf zum Moritzplatz!

via Prinzessinnengarten

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Trash Chic Vol 4 – von Chris Green

Erstaunlich musikalisches Krokodil inkl. Allradantrieb vom Künstler und Puppenspieler Chris Green.

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via Recyclart

Schmöker-Automat – Literatur to go

Hamburg ist um zwei intelligente Attraktionen reicher – nämlich die beiden Literaturautomaten vom Automatenverlag. Jetzt heisst’s schmökern statt schmöken (tschuldigung, den konnt ich mir irgendwie nicht verkneifen).

Bestückt sind die außergewöhnlichen Automaten mit zigarettenschachtelgroßen Werken, wie „Vom Zauber des seitlich dran Vorbeisehens“, „Stadtführer Hamburg für erwachsene, berufstätige Frauen“, „Koch doch selber! – Kochbuch für Kinder“ und natürlich „Das Rauchen“.

Die Idee dazu hatte Bettina von Bülow und anstatt extra einen Automaten bauen zu lassen, kaufte sie alte mechanische Zehnschacht-Automaten und schrumpfte das Buchformat auf die Größe einer Kippenschachtel. Famos und absolut notwendig auch in Berlin, wie wir finden.

Vielleicht bei uns am Moritzplatz? Der könnte literarische Aufbauarbeit gebrauchen und durch die Form der Präsentation wäre eventuell die Schwellenangst zum Literaturkonsum niedriger.

*SR

Rethink – von Anna Garforth

An dieser Stelle möchten wir noch ein inspirierendes Werk der wunderbaren Anna Garforth präsentieren.

RETHINK

‘To think again about (something such as a policy or course of action), esp. in order to make changes to it.’
This piece was located infront of two main resources we heavily depend upon, gas and water. The word communicates a need to rethink about what we consume and how we consume it.
The alarm’s gone off, the gong’s been rung, the fat lady has sung. Don’t press the snooze button, don’t roll over and go back to sleep. It’s time to wake up and smell the carbon.’

Also, dies ist als Anregung zu verstehen, denn der nächste Herbst kommt bestimmt und Blätter nur pressen ist out.

Fotos by Anna Garforth

*SR

Trash Chic Vol 3 – von Anna Garforth

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Head Gardner

Ein Guerilla Gardening Projekt von der bereits hier erwähnten Künstlerin Anna Garforth, bei dem alte Michflaschen zu neuen Euren (inklusive Trendfrisur) kamen. Ein paar dieser Character sind auf die Strasse gegangen, während sich andere ihre Frisur nicht vom Regen ruinieren lassen wollten.

Fotos by Anna Garforth

via Recyclart

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Besser Protestieren – mit dem Protesthandbuch

140 Seiten randvoll mit ansteckendem Widerstand für radikale 20,- Euros.

Aufgehorcht! Ab sofort ist „Das Protesthandbuch – Handbuch für erfolgreiche Demonstrationen, Attacken und Aktionen“ zweier Münchener Damen bei S.W.W.S.W. erhältlich!

Wir fühlen uns den charmant protestierenden Damen verbunden, weil wir uns als eben solche betrachten, wie man auch unschwer an unserer Weltverbesserungsidee „Die stille Demonstration“ erkennen konnte. Aber nun zurück zum Buch.

Zja, Protest klingt einfach, will aber gelernt sein. Das Protesthandbuch gibt zweckdienliche Anleitungstipps zu beliebten Mitteln wie Sitzblockaden, Radical Cheer Leading, Guerilla Gardening oder Tortenwurf. Alles hübsch illustriert und mit hilfreicher Aufwandseinschätzung zu Risiko, Kosten, Vergnügungspotential und Wirkung. Wer’s da nicht lernt, lernt’s nimmer mehr.

Und schließlich gibt es noch geschichtlich Hintergründiges zu Protestsymbolen, -idolen und -aktionen, Interviews mit freien Radikalen und anderen Auskennern und rechtlich Relevantes zu den Regeln des korrekten Protests.

Und nun die Fäuste hoch und frisch ans Werk, die nächste Protestaktion könnte die eure sein. Dazu passend noch ein schmuckes Zitat: „Jede Frau und jeder Mann – jeder Mensch, so gut er kann!“ Jawoll.

*SR

smart street art – immer hübsch Augen aufhalten

Ob und was man alles in Berlin sieht, ist eine Frage des Blickwinkels, wie die Bilder aus der Bergmannstr. beweisen – smart street art! Funktioniert übrigens aus verschiedenen Perspektiven (s.u.).

via spreeblick

*SR