Archiv der Kategorie: kampagne

DAS WIRD JA IMMER SCHOENER! AM 11.10. AKTION GEGEN TTIP + CETA AM MORITZPLATZ

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NEIN zu TTIP + CETA!

Hinter verschlossenen Türen verhandeln Unterhändler der US-Regierung und der EU über ein neues Freihandelsabkommen, abgekürzt TTIP. Das Ausmaß der Auswirkungen für die EU-Bürger wird enorm sein und einer Invasion und dem Verlust der staatlichen Souveränität gleichen.
Wissen sollen die Bürger nichts. Das EU-Parlament übrigens auch nicht. Am Ende soll es das geheim verhandelte Abkommen trotzdem ratifizieren. Im Ergebnis würden die USA in Europa einen Freibrief für umstrittene Geschäftsfelder wie Gen-Technologie, gechlorte Hühner, Hormonfleisch, Fracking und eine privatisierte Wasserversorgung erhalten bzw. das Recht die jeweiligen Staaten auf Schadenersatz zu verklagen, wenn diese zukünftige Geschäfte von US-Konzernen in Europa durch nationale Gesetzgebung verhindern (S.W.W.S.W berichtete). Mit anderen Worten: Hier wird gemauschelt was das Zeug hält!

Wir sagen: Nicht mit uns! Füller gezückt, Bleistift gespitzt – jetzt geht´s TTIP an den Kragen! Von 12:00 – 16:00 Uhr sammeln Sylke und Nicole, die Schoeneren vom Moritzplatz, Unterschriften gegen TTIP! Wer will, sammelt mit und/oder unterzeichnet aktiv selbst.
Die Aktion ist Teil des Aktionstag 2014 von Campact gegen TTIP + CETA! Das Ziel: 1.000.000 Unterschriften! Machbar oder?

Ort:
Vor schoener.waers.wenns.schoener.waer
– Conceptstore für Nachhaltiges Design
direkt am U-Bhf Moritzplatz (U8)
Zeit: 12:00 bis 16:00 Uhr

Eilt herbei und werdet aktiv!

via Campact

*LH

Mal schnell die Welt retten!

Der Sonderklimagipfel am 23. September in New York wird nun tatsächlich ohne Bundeskanzlerin Angela Merkel stattfinden. Ein bisschen Buuh! finden wir das schon. Dafür gab´s diese Woche dann auch noch mal eine zarte Erinnerung im Zauber des nächtlichen Bundestags: Liberty Merkel nach NYC!

01_2_Klimademo_SWWSWWunderbar engagiert sieht´s allerdings im Rest der Welt aus: Rund um den Erdball macht sich alles auf zur weltweit größten Klima-Demo! Ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad – Hinz oder Kunz – alle kommen mit! Auch in Berlin gibt´s Aktion- will schließlich jeder MAL SCHNELL DIE WELT RETTEN! Auf besonders leisen Sohlen kommt übrigens die Silent Climate Parade daher- mit Kopfhörern durch die Stadt tanzen – so sieht´s aus!

01_Klimademo_SWWSWHier die wichtigsten Daten für diesen Sonntag auf einen Blick:

14.00 Uhr – Alex/Neptunbrunnen – Fußgängerdemo mit tanzender Silent Climate Parade
14.30 Uhr – Mariannenplatz Kreuzberg – Fahrraddemo gegen den Klimawandel
16.30 Uhr – Potsdamer Platz/Ebertstraße – Kinder- und Familiendemo
Alle drei Demozüge enden am Brandenburger Tor (Klima-Fest ab 16 Uhr u.a. mit 2Raumwohnung und Shantel DJ Set)

Also dann: Save the date and save the world!

*LH

Für die Reste vom Feste – die ‘Zu gut für die Tonne-App’

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Die Plätzchen krümeln so vor sich hin, der Christstollen wird angeschnitten auch nicht saftiger und der Lebkuchen ist mittlerweile eine Nuance zäh?
Kein Grund zu Verzweiflungs-Wegwerf-Taten, denn für diese Fälle gibt es die Zu gut für die Tonne-App – vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz höchstpersönlich.
Zerkrümelte Kekse oder Kuchenreste können nämlich mithilfe der in dieser App vorgeschlagenen Rezepte prächtig umgenutzt werden, z.B. als Deko für Süßspeisen oder Schichtdesserts.
Es gibt noch viele andere schmackhafte Tipps für die einfallsreiche Resteküche u.a. von Sterneköchen und  prominenten Kochpaten wie Sarah Wiener, Johann Lafer, Daniel Brühl undundund.
Zudem gibt es sinnvolle Tipps zum Einkauf, zur richtigen Aufbewahrung und Verwertung von Lebensmitteln und ein Lebensmittellexikon informiert über Lagerung und Haltbarkeit.
Das Ganze gibt’s natürlich auch im Web unter:
https://www.zugutfuerdietonne.de
Das macht es wieder ein bißchen einfacher, die Tonne wirklich erst als allerletzten Ausweg für Lebensmittelreste zu nutzen.

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via App – Zu gut für die Tonne

Vattenfall den Stecker ziehen – am 3.11. per Volksentscheid!

Der Volksentscheid am 3.11. steht an und alle gehen hin, bittesehr! Hier noch mal ein paar Argumente für Energieversorgung in Berliner Hand vom Berliner Energietisch direkt:

Fakt ist…
Antworten auf die Gegenargumente von Abgeordnetenhaus und Senat
 
 
Netzodernie1. Gibt es erhebliche Haftungsrisiken für den Berliner Haushalt ohne ausreichende parlamentarische Kontrolle? Nein, denn…
 
Fakt ist: Beim Stromnetz sind stabile Gewinne zu erwarten. Vattenfall hat im Jahr 2012 146,9 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet! Im Durchschnitt betrug der Gewinn der letzten sechs Jahre 48 Millionen Euro.

Kreuzberg werbefrei – schöner wär’s wenn’s schöner wär!

amtfuerwerbefreiheitZu Zeiten des Werbewahlkampfes ist der öffentliche Raum die wahre Werbe-Hölle. Fürchterlich grinsende Fiesagen springen einen an und dazwischen kloppt noch der übliche Werbewahnsinn obendrauf.
Man fragt sich zu Recht, müssen wir uns das alles visuell um die Ohren hauen lassen? Ständig und ungefragt? Und vor allem im öffentlichen Raum, der doch uns allen gehört?

Na selbstverständlich nicht, dachten sich die Aktivisten vom ‘Amt für Werbefreiheit und Gutes Leben‘ und kämpfen unermüdlich gegen die Störung und Belästigung durch Werbung im öffentlichen Raum.
Zentraler Auftrag des ‘Amts für Werbefreiheit und Gutes Leben’ ist es, den Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg so weit wie möglich werbefrei zu machen. Und das finden wiederum wir super, weil wir ja genau dort leben und arbeiten.
Aus diesem Grunde möchten wir zu einem Besuch auf der Seite des Amtes inspirieren und legen bei uns im Laden auch Unterschriften-Listen für den guten Zweck aus. Kommt vorbei und unterzeichnet für Werbefreiheit und ein gutes Leben in Kreuzberg! Jawoll.

Oder druckt euch den Zettel selber aus und sammelt aktiv Unterschriften im eigenen Milieu -> download: Einwohnerinnenantrag.pdf
(die Aktion läuft noch, auch wenn als spätester Abgabetermin der 26.7. steht -> macht nüscht, gilt trotzdem).

via Amt für Werbefreiheit und Gutes Leben

*SR

Pfand-Direkt-Vergabe – ganz einfach mit Pfandgeben.de

Und noch eine feine Idee zum Thema:
Pfandgeben.de ist eine Plattform, die zwischen Pfandflaschen-BesitzerInnen und PfandsammlerInnen vermittelt.
Das Prinzip ist so simpel wie praktikabel: Pfandgebende können Pfandnehmende auf einfachste Art und Weise im eigenen Stadtteil finden und per Handy kontaktieren. Eine Win-win-Situation: Pfandgebende werden ihre angesammelten Flaschen los, Pfandnehmenden wird die Suche nach Pfand erleichtert.
Das Projekt an sich erwirtschaftet dabei keinen Gewinn.

Erdacht und entwickelt wurde das Projekt im Rahmen des Studiengangs Kommunikationsdesign an der HTW Berlin von Jonas Kakoschke mit Unterstützung der Kulturwissenschaftlerin Mareike Geiling und dem Programmierer Richard Metzler.

via Pfandgeben.de

*SR

Weil man Geld nicht einfach wegwirft – Pfand immer schön daneben!

Pfand gehört daneben

Pfand gehört daneben – die Aktion von unseren Hamburger Freunden von Lemonaid ist nicht neu, aber leider nach wie vor aktuell.

“DANEBEN STELLEN – EINE KLEINE GESTE

Der Unterschied zwischen arm und reich zeigt sich selten so deutlich wie beim Pfand: Für die einen sind 8, 15 oder 25 Cent so wenig, dass sie es sich leisten können, ihre Dosen und Pfandflaschen in den Müll zu werfen – für die anderen ist das Pfand so wertvoll, dass sie es dafür auf sich nehmen, im Müll zu wühlen. Und das ist nicht nur demütigend, sondern auch gefährlich.”

Die Pfandkiste löst natürlich weder das Problem der wachsenden Armut in Deutschland noch die mit dem Pfand einhergehenden Schwierigkeiten, aber es ist ein Zeichen der Solidarität, besser als immer nur quatschen und macht auf diese Probleme aufmerksam – und inspiriert damit vielleicht Verantwortliche zum Handeln.

“DANEBEN BEDEUTET…

… seine Flasche nicht zwingend auf den Boden oder gar wackelig auf die Mülleimerkante zu stellen. Niemand möchte mehr Müll oder gar Scherben auf den Straßen.

… seine Flasche gut sichtbar und sicher so abzustellen, dass anderen die Mitnahme erleichtert wird. Einen möglichen Lösungsansatz bietet die Pfandkiste, welche uns die Jungs und Mädels von Lemonaid+ gebaut haben.

… auch, zum Beispiel seinen Pfandbon in eine der kleinen Spendenboxen zu werfen, die schon in vielen Supermärkten zu finden sind. Hier geht’s zum pfandtastisch helfen.

… bewusster zu konsumieren und niemanden aus unserer Gesellschaft auszugrenzen.”

Und weil’s so hübsch zu unserem Namen passt, hier noch ein passendes Stückchen Musike von Yellow Cap feat. JariSoul ‘Schön daneben’:

Weil man Geld nicht einfach wegwirft! | Pfand gehört daneben

*SR