Archiv der Kategorie: kampagne

Mus – mobiles Fledermaushaus und Mahnmal

Mus ist eine Intervention des spanischen Designstudios estres und geschaffen für und inspiriert durch ein scheues nachtaktives Tier – die Fledermaus. Einerseits trägt sie eine beachtliche Rolle zum Gleichgewicht unserer Umwelt bei als äußerst effektive Insektenjägerin und andererseits wurde sie bisher bedauerlicherweise vom Menschen als blutsaugende Nachtgestalt dämonisiert und verfolgt.
Mus ist nun eine mobile Behausung für die fliegenden Säugetiere und steht symbolisch für die herben Quartiersverluste dieser hochinteressanten Spezies. Und gleichzeitig soll damit vermehrt Aufmerksamkeit auf deren Nöte gelenkt und Sympathien für das missinterpretierte und vom Aussterben bedrohte Tier geweckt werden.

via Mus

*SR

Money talks – dank Occupy George

In America, the average CEO earns 185 times more than the average worker.


„Money talks, but not loud enough for the 99%.“

Um das zu ändern und für größtmögliche Aufklärung zu wirtschaftlichen Missverhältnissen in Amerika zu sorgen, werden bei dem Projekt  Occupy George Geldscheine mit Infografiken zum Thema bedruckt – und jeder kann und soll mitmachen.

„By circulating dollar bills stamped with fact-based infographics, Occupy George informs the public of America’s daunting economic disparity one bill at a time.
Because money knowledge is power.“

Just 400 Americans control as much wealth as the bottom half of the entire country.
The income growth disparity in America is wider than it was pre-Great Depression.
The richest 1% of Americans control over 1/3 of the wealth, leaving the bottom 80% with less than 1/5.

Unless things change, it’s safe to assume that our money will ultimately end up in the hands of the one percent.
Download the templates and spread the word by printing your own Occupy George bills at home.

via rebel:art + occupygeorge.com

*SR

Hände weg vom Acker, Mann!

 

An dieser Stelle möchten wir auf eine unterstützenswerte Mitmach-E-Mail-Aktion von foodwatch hinweisen:

Etwa eine Milliarde Menschen auf der Welt hungern und sind unterernährt. Allein im Jahr 2010 stiegen die Nahrungsmittelpreise um ein Drittel und mehr als 40 Millionen Menschen wurden dadurch zusätzlich in absolute Armut gestürzt.

Die Investmentbanken sind mitverantwortlich für diese Preissprünge. Sie lenken Anlegerkapital, das mit dem eigentlichen Handel von Rohstoffen wie Soja, Weizen oder Mais nichts zu tun hat, in die Warenterminmärkte. Dadurch entstehen Spekulationsblasen, die letztlich zu verteuerten Lebensmitteln führen.

Mittlerweile haben zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen überzeugende Belege für diesen Mechanismus gefunden. Dennoch argumentieren Banken und ihre Lobbyvertretung, der Weltbankenverband IIF, es gäbe noch keine eindeutigen Beweise dafür, dass diese Art der Spekulation die Lebensmittelpreise treibe und Hungersnöte verursachen könne – daher existiere auch kein Handlungsbedarf. Kritiker sollten doch bitte die Schädlichkeit dieser Kapitalanlagen nachweisen. Diese Auffassung ist zynisch: Nicht die Hungernden müssen die Schädlichkeit eindeutig belegen, sondern die Banken die Unschädlichkeit der Spekulation. Da Sie diesen Beweis nicht erbringen, gebietet schon das Vorsorgeprinzip, das auch im europäischen Recht verankert ist, eine Abkehr von Nahrungsmittelspekulationen, um Gesundheit und Leben von Menschen zu schützen.

Wer mit Lebensmitteln spekuliert, spielt mit dem Leben anderer Menschen. Spekulation schafft Hunger.
Deshalb fordern Sie die Deutsche Bank zum Ausstieg auf – unterzeichnen Sie jetzt und laden Sie Freunde und Bekannte ein!

via foodwatch

*SR

Weist die Banken in die Schranken! Umzingelung des Reichtags am 12.11. ab 13h!

 

Campact ruft auf:

Banken in die Schranken!
Europa steckt in einer tiefen ökonomischen Krise. Weltweit sind zahlreiche weitere Länder von Ansteckung bedroht. Doch gerettet werden wieder nur die Banken, mit vielen Milliarden an Steuergeldern. Es drohen noch höhere Staatsschulden und weitere Sparprogramme zu Lasten der Armen und der Steuerzahler. Zukunftsinvestitionen in Umwelt und Bildung bleiben auf der Strecke.
Wir sind empört – und wir sind viele. Wir wissen: Die Macht der Banken und Finanzmärkte wurde keineswegs gebrochen – im Gegenteil. Von den Rettungsmaßnahmen profitieren nur wenige und es ist keine Änderung in Sicht!
Was in den letzten Jahren versäumt wurde, muss jetzt endlich nachgeholt werden. Das Wohl der Menschen, nicht der Unternehmen muss wieder im Mittelpunkt der Politik stehen. Darum fordern wir die Bundesregierung auf, auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene für grundlegende Konsequenzen zu sorgen.

Deswegen mitmachen und am Samstag, den 12.11.2011 das Regierungsviertel umzingeln!

12:30 Uhr: Start auf dem Washingtonplatz (südlich des Hauptbahnhofs)
13.00 Uhr:
Demonstration über das Kapelle-Ufer, anschließend Beginn der Umzingelung des Regierungsviertels
14:00 Uhr:
Umzingelung ist hergestellt (gleichzeitig in Berlin und Frankfurt)
14:15 Uhr:
Weiterzug über die Straße des 17. Juni zum Brandenburger Tor
14:45 Uhr:
Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor

Und den Appell unterzeichnen – jetzt!

via campact.de

*SR

Adbusting selbstgemacht – mit der Schönfärberei

Ein gelungener Beispiel-Entwurf der Adbusting-Kampagne der Schönfärberei.

In Werbekampagnen unterstreichen eher profitgierige Konzerne gern und häufig ihr grünes und soziales Image, und man kann gar nicht soviel essen, wie man eigentlich erbrechen möchte.
Doch die Schönfärberei lädt nun ein, aktiv zu werden und zwar auf kreative Art und Weise mit der Adbusting-Kampagne zum Selbermachen:

Adbusters schlagen die Werbung mit ihren eigenen Mitteln. Entlarve die Werbung als das, was sie ist. Mit dem Online-Tool Schönfärben-jetzt kannst Du kreative Adbusts zu Aldi, Lidl und KiK entwickeln.
-> Mehr Infos

Info & Bildmaterial von  schoenfaerben-jetzt

*SR

Papierwald in Berlin – WWF Auftakt zur Aktion ‘Waldmeister 2011′

„Wald steckt da, wo wir ihn nicht erwarten“,
hiess das Motto der begehbaren Installation auf der Freitreppe des Konzerthauses Berlin am Gendarmenmarkt am 10.05.

Der Künstler Fred Pommerehn hatte 23 Bäume mit bis zu 6 Metern Höhe mit  4.000 „Blättern“ aus Weinkartons, Pappe, Eier- und Pizzakartons bestückt und  auf der Freitreppe des Konzerthauses Berlin am Gendarmenmarkt platziert. Ziel der Aktion war die Visualisierung der engen  Verbindung zwischen dem Konsum von Papier- und Holzprodukten und der Bedrohung der Wälder.

Besucher und Gäste waren eingeladen, durch den Papierwald zu streifen, ihm aktiv neue „Blätter“ anzustecken und dabei der Geräuschkulisse einer natürlichen Umgebung zu lauschen und schließlich die nächtliche Lichtinstallation zu bestaunen.

Das Ganze Spektakel war der Auftakt zur WWF-Kampagne ‘Waldmeister 2011′, deren Ziel es ist, bis November 111.000 Aktionen für den Wald zu sammeln. Wer auch mal Waldmeister sein möchte, kann hier mitmachen.

Ach, und ein leckeres Rezept für ‘Maibowle’ mit echtem Waldmeister gibt’s bei Wikipedia. Na dann Prost, auf den Wald.

Bilder via WWF
via WWF

*SR

‘Aveda Walk for Water’ am Sonntag 17. April

Wer am Sonntag bei hoffentlich schönstem Sonnenschein Lust auf einen Spaziergang hat, der kann sich zu all den anderen Frischluftliebhabern gesellen, die beim ‘Aveda Walk for Water’ durch Berlin spazieren. Und das auch noch für einen guten Zweck – für sauberes Trinkwasser!

Wann: Sonntag 17. April, 15.00 Uhr
Wo: Los geht’s am Haus der Kulturen der Welt
Aktuelle Infos auf der facebook-Seite von Aveda Walk for Water 2011.

Danach gibt es noch ein exklusives ‘Klee’-Konzert, gegen eine Teilnahmegebühr von 12 Euro. Alle Ticketerlöse fließen in ein Trinkwasserprojekt der Welthungerhilfe in Kambodscha, unterstützt von der Initiative Viva con Agua.

*MG

Help Japan! Poster – jetzt auch bei schoener.waers.wenns.schoener.waer erhältlich

Japan braucht weiterhin unsere Unterstützung! Die Atomkraftdebatte ist überfällig, richtig und wichtig, aber die Menschen in Japan dürfen darüber nicht vergessen werden.
Wie jüngst berichtet, rief ‘Create Berlin’ zur
Spendenkampagne durch den Erwerb des ‘Help Japan!’ Posters auf. Diesem Aufruf sind wir gefolgt und wollen uns ausserdem ebenfalls an der Spendensammelaktion beteiligen.
Deshalb kann man ab sofort bei uns im Laden am Moritzplatz für eine Spende von 20 Euro ein Poster oder einen Beutel erhalten. Nur um Missverständnissen vorzubeugen, wir verdienen nichts an dieser Aktion, sondern wollen helfen und die verantwortungsvolle Designkampagne nach Kräften unterstützen.
Die Erlöse gehen vollständig an das Bündnis der Hilfsorganisationen „Aktion Deutschland Hilft“. Wer will kann natürlich auch mehr spenden, wir leiten es gern weiter.

Help Japan!

‘HELP JAPAN’ Poster
Format: DIN A1 (594 x 800 mm)
Offset-Druck, Auflage: 1.000 Stück

‘HELP JAPAN’ Beutel
Breite 38 cm x Höhe 42 cm, mit Trageschlaufe
Limitierte Auflage: 100 Stück
Gedruckt auf EarthPositive EP70 ORGANIC SHOPPER BAG, Ökologisch, Fair gehandelt, CO2-Reduziert, bedruckt von der Textildruckerei Black Star.

Jetzt auch erhältlich bei:
* schœner.wærs.wenns.schœner.wær *
Conceptstore für nachhaltiges Design
direkt am Moritzplatz / Oranienstr. 58a
10969 Berlin-Kreuzberg

Öffnungszeiten:
Mo – Fr 12.00 – 19.00h
Sa 12.00 – 16.00h

Versand über ‘Create Berlin’.

Wer zusätzlich den Atomausstieg vorantreiben will, macht ihn einfach selber und zwar  hier!

Fotos via Create Berlin

*SR

Spenden mit dem ‘Help Japan’ Poster

Create Berlin ruft auf zur Spendenkampagne:

Das verheerende Erdbeben in Japan hat uns alle tief erschüttert.
Die Berliner Netzwerke Berlin Music Commission, Clubcommission, CREATE BERLIN, Internationales Design Zentrum Berlin, interface!berlin und media.net berlinbrandenburg wollen den Opfern helfen.

Helfen Sie mit und erhalten Sie für Ihre Spende von 20 Euro ein Plakat (zzgl. 6,60 Eur Verpackung und Versand innerhalb Deutschlands, 11,10 Eur innerhalb Europas. Weltweite Tarife auf Anfrage).
Die Erlöse gehen vollständig an das Bündnis der Hilfsorganisationen „Aktion Deutschland Hilft“.
Freiwillige höhere Spenden sind natürlich ebenso möglich.

„HELP JAPAN“ Poster
Format: DIN A1 (594 x 800 mm)
Offset-Druck, Auflage: 1.000 Stück

Zahlungsmöglichkeiten:
Barabholung im CREATE BERLIN Showroom,
Almstadtstrasse 35,
10119 Berlin
Überweisung mit Betreff „HELP JAPAN“ an:
CREATE BERLIN e.V.,
Kontonummer: 074446600 bei der Deutschen Bank,
BLZ: 10070000
Senden Sie uns bitte eine Email mit dem digitalen Überweisungsbeleg zusammen mit ihrer Postanschrift. Sobald das Geld auf dem Spendenkonto eingegangen ist, schicken wir Ihnen das Poster zu.

DANKE.

via Mail

*SR

Aktiv werden gegen gentechnische Depressionen

Und wer sich außerdem ohnmächtig angesichts der Europäischen Gentechnikpolitik fühlt, sollte wissen, daß es viele Kampagnen und Verbände gibt, bei denen man aktiv werden kann und sollte. Denn Aktion ist immer gut gegen Ohnmacht. Einige seien im folgenden vorgestellt.


Die Kampagne gegen Gentechnik im Saatgut von Campact:
Am 18. März stimmt der Bundesrat darüber ab, ob Saatgut künftig mit gentechnisch manipulierten Samen verunreinigt sein darf. Fordern Sie Ihren Ministerpräsidenten auf, gegen Gentechnik im Saatgut zu stimmen!
Jetzt schnell noch mitmachen!

Bantam ist eine Aktion, die alle, die einen Acker, Garten oder Balkon haben,  aufruft mitzumachen beim Pflanzen von gentechnikfreiem Süßmais, aus dem dann auch Saatgut gewonnen wird.
Die Goldene Bantam Karte zeigt schließlich online alle PLZ-Gebiete, in denen Bantam Mais angebaut wird.
Und so kann man mitmachen!

Bantam und viele weitere Initiativen und Mitmach-Aktionen bündelt die Seite Meine-Landwirtschaft.de. Aber auch an Hintergrundinformationen und Fakten zum Thema kann man sich auf der Seite aneignen.
Sie wird u.a. getragen von attac, Brot für die Welt, Demeter, Oxfam, Slowfood, WWF und vielen anderen vorbildlichen Unterstützern.
Die Initiatoren wollen eine öffentliche Debatte anregen und daraus Forderungen entwickeln, die sie gemeinsam durchsetzen wollen und viele weitere Organisationen, vor allem auch regionale und lokale Initiativen und Gruppen, Unternehmen und Einzelpersonen für diese Kampagne gewinnen.
Denn die Europäische Agrarpolitik sollte nicht den Lobbyisten überlassen werden, sondern vom Bürger mitentschieden werden.
Zu den Initiativen & Aktionen von Meine-Landwirtschaft geht’s hier.

Nun denn, Ärmel hoch und Spaten aus’m Keller und rin inne Kartoffeln und zwar genetisch einwandfrei.

via Mail

*SR