Archiv der Kategorie: kunst

Untergrund-Architektur mit Dachbegrünung von Evol

Diese fantastische, beeindruckend beklemmende Installation von dem in Berlin lebenden Künstler Evol ist zu bewundern auf dem fabelhaften MS Dockville Musikfestival in Hamburg vom 12. bis 14. August.

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Hierzu noch ein kurzes Zitat vom Künstler selbst zu seinem Schaffen:
»
Wenn ich im öffentlichen Raum arbeite, dann am liebsten orts- oder situationsbezogen. Das heißt durch relativ subtile Eingriffe versuche ich einen Ort umzudeuten. Dabei nutze ich bevorzugt Strukturen, die bereits vorhanden sind. Am bekanntesten sind wohl die miniaturisierten Plattenbauten. Für mich ein Symbol für eine sowohl städtebauliche wie gesellschaftliche Utopie, die nicht ohne Grund scheiterte. Wie kleine Mahnmale für diese Dystopie installiere ich diese Gebäude meist im innerstädtischen Raum.«

via designboom + MS Dockville

*SR

Street Art in Fast Forward – von Blu und Davis Ellis

Einfach sehen und staunen – Street Art in Fast Forward vom Feinsten von Blu und Davis Ellis.

via FR.JONA&SON

*SR

Kinder, wie die Zeit vergeht – mit Standard Time

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Nicht ganz schockfrisch, aber doch erwähnenswert ist ein Film-Projekt des Künstlers Mark Formanek – nämlich der zeitlose Streifen ‘Standard Time‘. Leider haben wir kein Bewegtbildmaterial, aber ein paar recht anschauliche Bilder samt passender Beschreibung:

Insgesamt 70 Arbeiter fertigen synchron zur Echtzeit aus Holzbrettern eine 4 x 12 Meter große fortlaufende digitale Zeitanzeige: 1611 Umbauten in 24 Stunden. Lückenlos aufgenommen auf Video steht nun ein 24 stündiger Film bzw. eine Uhr zur Verfügung.

Wer sich Standard Time ansieht, wird eine Uhrzeit sehen aber auch Menschen die diese Uhr bauen. Menschen, die mit beinahe stoischen Pflichtbewußtsein einer scheinbar sinnlosen Tätigkeit nachgehen, die jedoch eine Funktion erfüllt: Die Zeit zu zeigen.
Beim Anspruch jede einzelne Minute zu bauen, bewegen sich die Arbeiter dabei ständig am Rand des Scheiterns. Obwohl jede billige Digitaluhr aus Fernost genauer und exakter die Zeit anzeigt, mühen sich die Arbeiter ab, dieser Doktrin der Pünktlichkeit gerecht zu werden. Es ist eine umständliche, altmodische und vorallem menschliche Herangehensweise die beim Betrachten von Standard Time in den Vordergrund rückt.

Und wie sagte auch so hübsch unser bester Herr Einstein: “Zeit ist das, was man an der Uhr abliest.” So.

via Standard Time

*SR

Festival Über Lebenskunst – 17. bis 21. August

Freunde der nachhaltigen Lebenskunst, aufgehorcht und vorgemerkt:

Festival ÜBER LEBENSKUNST – 17. bis 21. August 2011
101 Stunden Programm mit Konferenz, Workshops, Installationen, Performances, Konzerten, Filmen, Exkursionen, Gesprächen, Lesungen.
Für das Festival ÜBER LEBENSKUNST verwandeln Künstler, Wissenschaftler und Aktivisten das Haus der Kulturen der Welt (HKW) 101 Stunden lang in einen Ort, an dem Ihr rund um die Uhr nachhaltige Lebenskunst erproben können – vom regionalen Frühstück am Haus, über Workshops, Gespräche, Installationen, Exkursionen bis hin zur Übernachtung in temporären Nachtherbergen.
-> Mehr Infos

via Über Lebenskunst

*SR

Poesie des Alltags – von Sandrine Estrade Boulet

Die französiche Künstlerin Sandrine Estrade Boulet hat sich der illustrativen Irritation im öffentlichen Raum verschrieben und sieht Gesichter und Figuren, wo andere nur Müll und Großstadt sehen.
Oder wie Max Frisch es neulich so passend formuliert hat: “Alltag ist nur durch Wunder erträglich.”

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via all fotos by Sandrine Estrade Boulet

*SR

Plant Art | Pflanzkunst Vol.2 – von Karen Abel

Origami aus Bierverpackungskarton in Blumenform – pure Urban-Poesie.
Diese temporäre Installation im öffentlichen Raum stammt von der kanadischen Künstlerin und Gärtnerin Karen Abel. Wunderbare Sache, Frau Abel.

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via Outside the Planter Boxes

*SR

Vegane Problemlösung – ‘Broccoli House’ von Brock Davis

Wenn der weitläufige Garten vorm Haus fehlt, die geliebte Brut aber mit Nachdruck und flehendem Blick  ein Baumhaus fordert, wird’s schmerzhaft eng um’s Elternherze.
Der Künstler Brock Davis hingegen gar nicht faul, krempelte die Ärmel hoch und baute seinem baumhausverlangenden Sohnemann mit Liebe und Geschick ein Broccolihaus. Mit Geduld und Cutter schnitt er aus Balsaholz die kleinen Latten für’s Häuschen und erschuf damit (und mithilfe eines knackigen Broccolis) dies hervorragende Bauwerk.
Gleichzeitig bewies er seinem Sprössling mit diesem Kunstwerk seinen guten Willen, elterliche Liebe und beeindruckende Kreativität in der Konfliktlösung.
Und uns hat Herr Davis damit ein debiles Lächeln und einen Anflug von Wasser im Augenwinkel ins Gesicht gezaubert, was nicht so wunderschön anzusehen ist wie das Broccolihaus, aber leider viel zu selten vorkommt in der heutigen Zeit. Ja, ja.

via Interesting Present From Father to Son: Broccoli House

*SR

Plant Art | Pflanzkunst – von Sean Martindale

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Braucht keine Worte – nur Wasser und Sonne.

via Outside the Planter Boxes + rebelart

*SR

Trash Chic Vol.8 – Dolan Geiman

Diese seltenen Wale wurden aus Leder von alten Baseball-Handschuhen, Portemonnaies, Schuhen und Motorradjacken, aus Altholz und verschiedenen anderen recycelten Materialien zusammengesetzt. Und zwar von dem Künstler Dolan Geiman. Und die wirklich nette Geschichte, wie der Wal zu diesem Outfit kam, gibt es hier nachzulesen.

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Fotos by Doplan Geiman

via Recyclart

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Papierwald in Berlin – WWF Auftakt zur Aktion ‘Waldmeister 2011′

„Wald steckt da, wo wir ihn nicht erwarten“,
hiess das Motto der begehbaren Installation auf der Freitreppe des Konzerthauses Berlin am Gendarmenmarkt am 10.05.

Der Künstler Fred Pommerehn hatte 23 Bäume mit bis zu 6 Metern Höhe mit  4.000 “Blättern” aus Weinkartons, Pappe, Eier- und Pizzakartons bestückt und  auf der Freitreppe des Konzerthauses Berlin am Gendarmenmarkt platziert. Ziel der Aktion war die Visualisierung der engen  Verbindung zwischen dem Konsum von Papier- und Holzprodukten und der Bedrohung der Wälder.

Besucher und Gäste waren eingeladen, durch den Papierwald zu streifen, ihm aktiv neue “Blätter” anzustecken und dabei der Geräuschkulisse einer natürlichen Umgebung zu lauschen und schließlich die nächtliche Lichtinstallation zu bestaunen.

Das Ganze Spektakel war der Auftakt zur WWF-Kampagne ‘Waldmeister 2011′, deren Ziel es ist, bis November 111.000 Aktionen für den Wald zu sammeln. Wer auch mal Waldmeister sein möchte, kann hier mitmachen.

Ach, und ein leckeres Rezept für ‘Maibowle’ mit echtem Waldmeister gibt’s bei Wikipedia. Na dann Prost, auf den Wald.

Bilder via WWF
via WWF

*SR