Archiv der Kategorie: nachhaltigkeit

Occupy Barbie-Dreamhouse – Aufruf zur Demo am 16.5.2013

Wer sich kürzlich am Alex herungedrückt hat, den wird es wahrscheinlich mit voller Wucht ins Auge getroffen haben – direkt neben dem leberwurstfarbenen Alexa-Klotz befindet sich die riesige, extra-pinke Barbie-Dreamhouse Experience im Aufbau. Nun finden wir dieses Spektakel so unter aller Kanone, daß wir euch gern diesen
Aufruf zur Demonstration am 16. Mai 2013 von Occupy Barbie-Dreamhouse
ans Herz legen möchten.

Mehr Infos dazu auf RosaReloaded.de und dem passenden Imagefilm von Pinkstinks.org.uk:

viaBarbie-Dreamhouse in Berlin?! Nicht mit uns! | RosaReloaded.de

*SR

Save our seeds – Sortenvielfalt schützen vor Monsanto, Syngenta und co.

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5-Minuten-Info von campact:

Seltene Sorten: Vielfalt statt Industriegemüse

Viele Obst- und Gemüsesorten könnten bald von Deutschlands Feldern und Tellern verschwinden. Der EU-Kommissar für Verbraucherschutz Tonio Borg will in einer zentralen europäischen Saatgutverordnung vorschreiben, dass nur noch Saagut gehandelt werden darf, das ein aufwändiges amtliches Zulassungsverfahren durchlaufen hat und den engen Normen der Saatgut-Industrie entspricht. Viele traditionelle Kartoffel-, Tomaten und Gurken-Sorten zeichnen sich gerade durch ihre natürlichen Unterschiede aus. Eine größere Vielfalt auch innerhalb einer Sorte kann ihre Widerstands- und Anpassungsfähigkeit steigern. Dies würde durch die EU Saatgut-Verordnung verhindert.

Die geplante Verordnung gefährdet die Pflanzenvielfalt und bevormundet Landwirt/innen und Initiativen, die sich um den Erhalt bedrohter Sorten und deren Fortentwicklung und Anpassung kümmern. Profitieren würden hingegen Konzerne – wie Monsanto, Syngenta und BASF – deren Hybridsamen schon heute den Markt beherrschen.

Die Kommission will ihren Entwurf am 6. Mai verabschieden. Anschließend sollen sich die Abgeordneten des Europa-Parlaments und der Rat der Agrarminister damit beschäftigen. Nicht nur unter Gärtner/innen, Landwirt/innen und Umweltschützer/innen wächst der Widerstand. Auch Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner sowie Österreichs Agrarminister haben Kritik geäußert. Selbst innerhalb der Kommission scheint man sich nicht einig zu sein: die Generaldirektionen für Umwelt und Agrarfragen haben Vorbehalte angemeldet. Diese Situation wollen wir nutzen, um Änderungen zum Erhalt der biologischen Vielfalt und des freien Austausches von Saatgut in dem Entwurf durchzusetzen.

Bunte Vielfalt auf dem Teller

Eine große Auswahl an Obst-, Gemüse- und Getreidesorten sichert einen abwechslungsreichen Speiseplan. Für Verbraucher/innen bedeutet sie mehr Gesundheit und Geschmack beim Kauf von Lebensmitteln. Sie können Sorten bevorzugen, die an lokale Klima- und Bodenbedingungen angepasst sind, weniger Pestizide benötigen oder besonders gut schmecken. Ohne vielfältiges Saatgut, den freien Austausch und eine eigenständige Vermehrung kann sich die Landwirtschaft nicht an den Klimawandel, neue Krankheiten, Schädlinge, veränderte Lebensstile und Geschmäcker anpassen. Sie wird immer abhängiger von den hybriden, nicht mehr nachbaufähigen Sorten der Industrie und deren Züchtungszielen.

Schon heute dominieren nur 10 multinationale Unternehmen drei Viertel des weltweiten Saatgutmarkts. Die Firmen Monsanto, Syngenta und Pionieer allein machen über 50 Prozent des gesamten Saatgut-Umsatzes der Welt. Um ihre Kosten gering zu halten, sind die Konzerne daran interessiert, nur wenige Sorten auf dem Markt zu etablieren – und mit ihnen jeweils möglichst viel Umsatz zu machen. Die angebotenen Hybridsorten sind ertragsstark, können aber nicht nachgebaut werden, so dass Landwirte und Gärtnerinnen in der nächsten Saison auf den Kauf von neuem Saatgut angewiesen sind. Zudem sind sie für den Einsatz von Kunstdünger und Pestiziden der gleichen Firmen optimiert.

Erstickte Keime

Laut Studien der Welternährungsorganisation gibt es bereits heute im Vergleich zum Jahr 1900 drei Viertel weniger Gemüse-, Obst- und Getreidesorten. Viele weitere Sorten drohen auszusterben. Daher schließen sich Landwirtinnen, Gärtner/innen und Aktive in Saatgut-Initiativen und Tauschringen zusammen, um bedrohte Kulturpflanzen zu erhalten und wieder systematisch anzubauen. Die geplante Saatgutverordnung droht diese Initiativen buchstäblich im Keime zu ersticken.

Regionale Kulturpflanzen erhalten!

Die neue Verordnung soll zwölf EU-Richtlinien und eine Vielzahl nationaler Gesetze ersetzen, die bisher den Umgang mit Saatgut geregelt haben. Nach den bisherigen Plänen sollen Landwirte und Bäuerinnen Samen und Setzlinge dann nur noch in den Verkehr bringen dürfen, wenn sie ein EU weit einheitliches, amtliches Zulassungsverfahren durchlaufen haben. Das ist aufwändig und teuer und lohnt sich für viele lokale Sorten kaum. Zwar soll es für alte Sorten ein vereinfachtes Verfahren geben. Doch dies gilt nur für Gewächse, die bereits nachweislich auf dem Markt sind – und das muss im Zweifelsfall erst einmal bewiesen werden. Wieder entdeckte Sorten oder neue Kreuzungen hätten keine Chance.

Zusammen mit der europaweiten Initiative „Save our Seeds“ wollen wir nun zunächst die EU-Kommissare und – falls erforderlich – später die Europa-Abgeordneten und Agrarminister/innen überzeugen, die bürokratischen Hürden für den Erhalt regionaler Kulturpflanzen zu streichen. Sie müssen den freien Austausch, Erhalt und Ausbau der Sortenvielfalt unterstützen und von der Verordnung ausnehmen. Die Chancen dafür stehen gut – wenn Sie uns dabei helfen.

*SR

Kleiderspenden ohne Reue à la PACKMEE

Wohin mit der abgelegten Klamottage, die beim Kleidertausch oder im Secondhand-Laden keinen Anklang fand? Man möchte die Sachen schließlich nicht in die Tonne/den Container werfen und teuer weiterverkauft oder geschreddert wissen. Doch ach, Transparenz wird bei der Altkleidersammelei bekanntlich mikroskopisch klein geschrieben und nu steht man da?!
PACKMEE versucht das jetzt mal anders zu machen. Das ist ein Sammel- & Spendensystem für Kleidung, Schuhe, Haushaltstextilien, Brillen und Hörgeräte und scheint verbraucherfreundlich und transparent zu sein – mit einer hohen Spendenausschüttung noch dazu.

Und einfach handhabbar ist es auch:
Eine leere Kiste suchen, die abgelegten Roben raffen und hineingeben, PACKMEE-Versandlabel ausdrucken (ab 5 kg kostenlos) und das Ganze dann dem DHL-Boten bei der nächsten Lieferung anvertrauen.
Für die eher visuellen Typen unter uns hier noch ein mal ein verdeutlichendes Filmchen:

Nun denn, packen wir es an/ein.

via utopia.de
*SR

Fracking stoppen: Keine Chemie ins Grundwasser!

Campact ruft auf zur Kampagne gegen Fracking, und wir finden zu Recht:

Giftiges Substanzen werden mit einer Spritze unter die Erde gebracht!

Fracking stoppen

Mit Hilfe des so genannten Fracking wollen Energiekonzerne deutschlandweit Erdgas fördern. Um an das Gas zu gelangen, pressen Konzerne wie BASF und ExxonMobil einen hochgiftigen Chemie-Cocktail unter hohem Druck in den Boden. Das Gestein im Untergrund wird aufgesprengt und gibt so das eingeschlossene Erdgas frei. Diese Fördermethode gefährdet unser Grundwasser und produziert Millionen Liter giftiger Abwässer für deren sichere Entsorgung es derzeit keine Lösung gibt. Solange die Risiken nicht ausgeschlossen sind, muss Fracking nach Ansicht von Umweltverbänden verboten werden.

Stattdessen will die Bundesregierung dieser Hochrisiko-Technologie jetzt mit einem Gesetz den Weg ebnen. Der Gesetzentwurf verbietet zwar Fracking in Trinkwasserschutzgebieten – aber Grundwasserströme machen an deren Grenzen nicht einfach halt. Zudem könnte auf weit über 80 Prozent der Landesfläche die Risikotechnologie weiter eingesetzt werden. Dafür reicht eine Umweltverträglichkeitsprüfung: Die ist aber ein zahnloser Tiger, solange Studien zu den Langzeitfolgen und Risiken von Fracking fehlen.

Mehr Infos zum Facking gibt es hier…

Unterzeichnet hier und jetzt den bundesweiten Appell gegen Fracking!

gegen-gasbohren.de Logo

via Campact

*SR

Story Of Change – Machen statt quatschen

Machen statt quatschen‘ ist eine unserer selbstgestellten Aufgaben an uns selbst (obwohl wir gern und auch höchst unterhaltsam parlieren).
Deshalb möchten wir heute die allgemeine Aufmerksamkeit auf ‘The Story Of Change‘ richten – einen weiteren Teil der aufklärerischen Video-Reihe ‘The Story Of Stuff‘ von Annie Leonard. Die Film-Reihe soll Mut machen, selbst aktiv zu werden und die Belange der Welt mitzugestalten. Und das halten wir für einen verdammt guten Plan.

Nun denn, frisch ans Werk und nicht verzagen.

*SR

Berliner Schulessen | Markthalle 9 Berlin Kreuzberg

MH9_Kopf2 Wie kann das Schulessen in Berlin endlich so verbessert werden, dass es unseren Kindern schmeckt, gesund ist – und gleichzeitig bezahlbar bleibt?

Im Rahmen der gegenwärtigen Debatte um eine Neuordnung der Mittagessensversorgung im Land Berlin lädt der Landeselternausschuss (LEA) Berlin – unterstützt durch die »Markthalle IX« und das »Projekt Umdenken. Agentur für gesellschaftlichen Wandel« – am Mittwoch, 23.1.2013, zu einer kulinarischen Zwischenbilanz nach Kreuzberg. Auf der Abendkarte, ab 18.00 Uhr, stehen sowohl ein paar schulalltagstaugliche Geschmacksproben aus der »Kantine 9« (zum Verkosten und Bewerten) als auch reichlich geistige Nahrung (zum Nachdenken und Diskutieren)FLYER LEA_1

via Berliner Schulessen | Markthalle 9 Berlin Kreuzberg

*SR

Design mit Seele – TV-Beitrag mit S.W.W.S.W.

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Seht her, wir & unsere nachhaltigen Mitstreiter hatten doch im letzten Jahr einen prima Fernsehbeitrag bei kultur.21 (Deutsche Welle). Den wollen wir euch natürlich auf keinen Fall vorenthalten, weil es dabei um nachhaltige Gestaltung und Umdenken im Design geht. Und das ist ja bekanntermaßen nicht nur “unser” Thema, sondern auch unser Konzept.
Also denn, mal hübsch die Äuglein auf dieses Stückchen nachhaltiger Fernseh-Kultur gerichtet.
Online ist der Beitrag & ein paar andere interessante zum Thema auch noch unter folgendem Link zu finden -> Die Welt – Sitzen nach Rangordnung ist “out”.

*SR

Wir haben es satt! – Aufruf zur Demo am Sa, 19.1.

header-1Da müsst ihr hin und protestieren, bitteschön!
Der Veranstalter selbst sagt :

Treckerzug – Kundgebung Sa, 19.01.2013
– 11 Uhr, Auftakt Berlin Hauptbahnhof/Washingtonplatz
– Demonstrationszug zum Kanzleramt

Die Bilanz der Agrarpolitik der letzten Jahrzehnte ist düster:
In immer mehr Tierfabriken wird der Tierschutz verletzt und gefährliche Antibiotikaresistenzen entstehen. Bauernhöfe sterben und Landschaften „vermaisen“. Mehr Pestizide lassen weltweit die Bienen sterben und die Artenvielfalt nimmt rapide ab. Die Spekulation mit Lebensmitteln und Land verschärft den Hunger in der Welt. Dafür landet immer mehr Getreide im Tank statt auf dem Teller. Es ist Zeit für eine Wende!

Die Landwirtschaft befindet sich in Deutschland, Europa und weltweit in einem tiefen Umbruch. Im Jahr 2013 stehen wichtige Weichenstellungen bevor. Bei der Bundestagswahl steht auch zur Abstimmung, ob es zu einer nachhaltigen Ernährungs- und Energiewende kommt. In der EU wird entschieden, ob eine bäuerlich-nachhaltige Landwirtschaft unterstützt wird oder jährlich weitere 60 Milliarden Euro an Agrarsubventionen vor allem an die Agrarindustrie fließen. Weltweit entscheidet die internationale Staatengemeinschaft, ob die bäuerliche Landwirtschaft gestärkt wird, um den Hunger zu bekämpfen und das Recht auf Nahrung für alle zu verwirklichen.

Wir haben es geschafft die Gentechnik von den Feldern zu vertreiben. Jetzt machen wir Druck für eine ökologisch-soziale Agrarwende.
Vor dem Kanzleramt in Berlin fordern wir:
Tierfabriken und Antibiotika-Missbrauch stoppen Subventionen an soziale, ökologische und Tierschutz-Kriterien binden weltweit faire Regeln für eine bäuerliche Landwirtschaft durchsetzen statt die Agrarmärkte weiter zu liberalisieren Heimisches Futter fördern statt Futtermittelimporte mit Gentechnik-Soja Spekulation mit Lebensmitteln und Land, sowie die EU-Exportförderung beenden Bienen- und klimafreundliche Landwirtschaft anstelle von Monokulturen fördern.
Wir schätzen die tägliche Arbeit der Menschen auf den Bauernhöfen. Sie müssen im Zentrum von Reformen stehen!
Kommen Sie als VerbraucherInnen zur Demo!
Bäuerinnen und Bauern setzt mit Euren Traktoren ein bäuerliches Zeichen!
ImkerInnen und GärtnerInnen seid in Eurer Berufskleidung mit dabei!

via Wir haben es satt!: Aufruf

*SR

Lasst uns über Erde sprechen

Lasst uns was tun, lasst uns für den Erhalt der Prinzessinnengärten, des Tempelhofer Flugfeldes und aller Grünflächen Berlins kämpfen. Townhouses gibt’s jetzt ma genug.
Apropopos, schon unterschrieben? -> Petition für den Erhalt der Prinzessinnengärten

*SR

Lasst euch nicht neppen – Energiewende retten!

‘Machen statt quatschen’ – deshalb haben wir hier ein wenig aktiven Schreibkram für den Strompreisprotest zu erledigen für euch.
Lasst euch nicht neppen und tut etwas für die Energiewende – und soziale Gerechtigkeit bei den Strompreisen!

Hier z.B. gibt es eine Kampagne von campact:

Die Aufregung ist groß: Heute wird die künftige EEG-Umlage offiziell verkündet. 5,3 Cent pro Kilowattstunde wird sie voraussichtlich künftig betragen. Damit steigt der Anteil unserer Stromrechnung, mit der wir den Ausbau der Erneuerbaren Energien mitfinanzieren. Wirtschaftsminister Rösler will deshalb jetzt den Ausbau stoppen, Umweltminister Altmaier ihn deckeln. Es droht der große Angriff auf die Energiewende!

Warum steigt die EEG-Umlage so massiv? Weil die Regierung immer mehr “energieintensive Betriebe” von ihr befreit: Stahlwerke, Hähnchenmastbetriebe, Golfplätze und der Berliner Friedrichstadtpalast. Begründung: Sie stünden im “internationalen Wettbewerb”. Was auf Stahlwerke zutrifft, ist bei vielen anderen Unternehmen überhaupt nicht der Fall. Doch statt die Subventionen endlich zurückzufahren, will die Regierung zum Jahreswechsel noch dreimal mehr Unternehmen von der Umlage befreien.

Fordern Sie mit uns, dass die Kosten der Energiewende gerecht verteilt werden! Sobald wir über 50.000 Unterschriften beisammen haben, wollen wir den Appell in großen Tageszeitungen als Anzeige veröffentlichen.

Und wenn man schon mal dabei ist, Petitionen zu unterzeichnen, dann kann man bei change.org gleich weitermachen:

Herr Altmaier, setzen Sie sich gegen Wirtschaftsminister Rösler durch! Energiewende beschleunigen und Kosten gerecht verteilen!

Es stimmt, Strom wird nächstes Jahr teurer. Die Gegener der Energiewende missbrauchen dieses Kosten-Argument jedoch, um eine Rückkehr zur gefährlichen Atomkraft und zur klimaschädlichen Kohle durchzusetzen. Dabei ist es gar nicht die Energiewende selbst, die den Strompreis so in die Höhe treibt, sondern die ungerechte Verteilung ihrer Kosten. Ein Teil der Industrie wird nämlich gar nicht zur Kasse gebeten!

Privathaushalte würden etwa 20 Prozent weniger für die Förderung Erneuerbarer Energien zahlen, wenn die Vergünstigungen für Unternehmen wegfallen würden.

Also, Ärmel hoch und rann an die Tastatur.
Mit schoenen Grüßen von S.W.W.S.W.!

via Mail
*SR