Archiv der Kategorie: nachhaltigkeit

Wir Radler vom Moritzplatz

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Wieder einmal schlägt das grüne Herz am Moritzplatz ein wenig schneller! Nachdem es hier am Kreisverkehr schon immer im doppelten Sinne rund geht und vor allem Rad- und Autofahrer sich den einen oder anderen innerkreiseligen Kampf geliefert haben, tut sich jetzt etwas.

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Endlich bekommt auch der Moritzplatz einen angemessenen Fahrradweg!
Wir freuen uns über die großzügigen Fahrbahn-
markierungen für Radfahrer und sagen: Radwege für alle!

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Kommt vorbei und radelt mit uns im Kreis – zur Erfrischung halten wir Eiscafé und leckere Bio-Limonaden neben anderen schoenen Dingen für euch bereit. Schoener ist’s eben, wenn’s schoener ist!

Fahrradweg_am_Moritzplatz_3(Ja, zugegebenermaßen war es als Radfahrer bisher nicht immer ganz leicht den Moritzplatz zu passieren – aber die Räder gleich auf das Auto zu schnallen, kommt uns doch ein bisschen übertrieben vor ;) )

*LH

Bis es mir vom Leibe fällt – Klamotten-Upcycling

Ein übliches Luxus-Problem der westlichen Welt: Den ganzen Schrank voller Klamottage, aber nix anzuziehen. Typisch.
In regelmässigen Abständen werden Stücke des eigenen Kleiderschranksortiments übergeworfen, um schließlich wieder ungetragen am Bügel zu landen – die sogenannten Schrankleichen. Huh.
Da plustert’s, hier knüddelt’s oder da sieht’s einfach komisch aus.
Anstatt nun aber in wildem Aktionismus gleich weitere Fehlkäufe einzuleiten, wäre eine nachhaltige Ressourcenaufarbeitung angeraten.
Und exakt an dieser Stelle tritt ‘Bis es mir vom Leibe fällt‘ auf den Plan.

Das Veränderungsatelier »Bis es mir vom Leibe fällt« widmet sich der Reparatur im weitesten Sinn des Wortes: der Erhaltung und Erneuerung von Dingen, die sich bereits in der Welt befinden.

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Die Zufälle, mit denen das Leben die Dinge zeichnet, begreifen wir als Anreiz zur Um- und Verwandlung, zu gestalterischen Eingriffen, die das Malheur aufheben und nebenbei aus einem Fake oder Massenprodukt ein Original machen – ein persönlich (mit)gestaltetes Einzelstück.

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Veranstaltungen in der Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten

© Marco Clausen

© Marco Clausen

Besonders schön ist der Sommer in Berlin wie immer in unserer direkten Nachbarschaft – im Prinzessinnengarten. Und während man einerseits tagsüber unter lauschigen Bäumen entspannt im Gartencafé sitzen kann, gibt es abends zusätzliches Brainfood:
Mehrere Veranstaltungen der Nachbarschaftsakademie laden dazu ein, sich mit Themen wie öffentlicher Teilhabe, Urban Gardening, Selbstversorgung u.v.m. zu beschäftigen. Einige Auszüge:
Filmabend ›Città del Cavolo – Gemeinschaftsgärten in Mailand und Berlin‹ am Dienstag 4. August 2015 von 20:00 – 22:00 Uhr
›Urbaner Aktivismus und Stadtplanung‹ – Öffentliches Gespräch am Donnerstag, 6. August, von 19:00 – 20:00 Uhr
›Urbane Gemeingüter‹ – Eigentum, Zugänglichkeit und Teilhabe an öffentlichen Flächen und Räumen am Freitag, 7. August von 20:00 – 21:00 Uhr

Die Nachbarschaftsakademie im Prinzessinnengarten ist eine selbstorganisierte offene Plattform des Wissensaustausches, der kulturellen Praxis und des Aktivismus in Stadt und Land. {…}
Die Akademie greift Prozesse auf, die unseren Alltag ebenso bestimmen wie das Zusammenleben von Menschen, Pflanzen, Tieren und Bakterien auf diesem Planeten. Sie öffnet Raum für die Fragen: Was können wir heute voneinander lernen, um uns mit der Welt in Beziehung zu setzen und uns in ihr zu engagieren? Wie kann dies in einer Art geschehen, die der Haltung eines Gärtners oder einer Gärtnerin ähnelt – dem Sorgetragen um lebendige Prozesse? Wie kann uns dabei die Arbeit in unseren eigenen Nachbarschaften helfen, auch größere und komplexere Zusammenhänge auf eine neue Weise zu verstehen? Wie können wir zukünftig mit Initiativen im Quartier, in anderen Städten und in ländlichen Räumen zusammenarbeiten, um auf diese Zusammenhänge einzuwirken?

596 Acres New York / Reclaiming the Commons – Mitveranstalterin von ›Urbane Gemeingüter‹

596 Acres New York / Reclaiming the Commons – Mitveranstalterin von ›Urbane Gemeingüter‹

via Email
* NB

Smartphones vs. hungrige Kinder – ShareTheMeal

sharethemeal_blog_swwswLaut UN World Food Programme (WFP) sterben jedes Jahr mehr Menschen an den Folgen von Hunger und Unterernährung als an HIV/AIDS, Malaria und Tuberkulose zusammen.
Schlimm, kann man dagegen irgendetwas tun? Klar, z.B. mit 40 Cents und zwei Klicks auf dem Smartphone einem bedürftigen Schulkind im afrikanischen Lesotho ein Essen spendieren. Und zwar mithilfe von ‘ShareTheMeal‘ – der schicken App, die dem Hunger in den Entwicklungsländern ein Ende bereiten will.

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ShareTheMeal ist eine gemeinnützige Initiative des UNO Welternährungsprogramms mit Sitz in Berlin.

Geld spenden per App? Und schon runzeln sich die Stirnfalten bis in die Mundwinkel. Viele Skandale, wenig Transparenz – da sind wir skeptisch und behalten die Kohle doch lieber ganz nah am Körper.
Falsch. Denn ShareTheMeal dokumentiert, wo die Geldspende landet und die operativen Kosten werden durch einen Innovationsfonds des WFP und mithilfe von privaten Unterstützern und Unternehmen getragen. Die Verwaltungskosten des WFP selbst gehören mit 10% zu den niedrigsten im gemeinnützigen Bereich weltweit.
Mit jeder Spende von 40 Cent, die über ShareTheMeal eingeht, kann in Lesotho also tatsächlich 1 Kind 1 ganzen Tag lang ernährt werden.

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Und warum nur in Lesotho? Erstmal ist der Hilfsbedarf in Lesotho enorm hoch: Mehr als die Hälfte der 1,8 Millionen Einwohner leben unterhalb der Armutsgrenze, mehr als 40% der Kinder leidet Hunger.
Aber sobald ausreichend Mittel für die WFP-Schulspeisungsprogramme in Lesotho zusammengekommen sind, wird sich einer weiteren Region gewidmet. Und so wird Schritt für Schritt den Hungernden weltweit geholfen, damit sie sich langfristig selbst ernähren können.

Also, ran ans smarte Mobiltelefon und endlich mal was Sinnvolles damit anstellen. Bis zum 30.6. ist die App noch in der Testphase, funktioniert aber schon problemlos und die Spenden tun auch jetzt schon Gutes.

Sharing is caring!

via ShareTheMeal

*SR

Urban Beekeeping – Bienen halten in der Stadt VOL*3

Hier noch zwei kleine Videos zum Thema Urban Beekeeping und der BienenBox – der städtische Hintergrundsound macht’s erst so richtig urban.

*SR

Urban Beekeeping – Bienen halten in der Stadt VOL*2

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Dass die Bienen unser aller Unterstützung brauchen, haben wir ja neulich schon an dieser Stelle behandelt. Heute wird nun über den neuesten Trend in der Tierhaltung berichtet: vom ‘Urban Beekeeping’ (neudeutsch) oder vom ‘Bienhalten in der Stadt’ (altdeutsch).

Gut, zum Streicheln und Knuddeln eignen sich Bienen nur bedingt, aber ansonsten ist die Biene das perfekte “Haus”tier.
Sie hat, im Gegensatz zur Wespe, ein sanftmütiges Wesen, hält nichts von Süßigkeiten (auch nicht von selbst gebackenem Bienenstich!) und zeigt keinerlei Interesse am Interieur des Wohnungsinneren. Bienen konzentrieren sich ausschließlich auf die Blüten in ihrer Umgebung. Selbst eine Biene im näheren Gesichtsumfeld sondiert lediglich ihre Umgebung und verhält sich friedlich – sofern es der Besitzer des Gesichts ebenfalls tut.
Und außerdem erzeugen sie Honig, im Gegensatz zu beispielsweise Hund oder Katze. Hammerargument!

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So. Nun da wir alle ganz verliebt in Bienen sind und uns unbedingt einen ganzen Stock voll anschaffen wollen, fragt sich nur noch, wie.
Da wäre z.B. die ‘BienenBox’, die man sowohl kaufen als auch selber bauen kann. Mit der kann man an verschiedenen Orten wie z.B. Balkon, Dach oder Garten imkern. Sie ist nicht auf maximalen Honigertrag ausgerichtet, sondern bietet Bienen primär eine artgerechte Heimstatt. Mit der BienenBox können verantwortungsvolle Bienenfreunde mit einem Arbeitsaufwand von effektiv 20 Stunden pro Jahr ein ganzes Bienenvolk betreuen. Na dann kann’s ja losgehen!

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Um sich einen ersten Einblick in die Thematik zu verschaffen und als Entscheidungshilfe, kann man entweder das Einführungsseminar ‘Imkern in der Stadt’ in Kreuzberg besuchen:

Sa. 27.6. | 10:00 – 15:00h |Social Impact Lab | Muskauerstr. 24 | 10999 Berlin

Oder aber man informiert sich eingehend auf der schicken BienenBox-Website zu Bienenbeschaffung, Boxanbringung und allen sonstigen Fragen zum Thema.
Die beste Zeit mit der Bienenhaltung zu beginnen ist übrigens Anfang Mai bis Ende Juni – also Ärmel hoch und losgelegt.

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Wir berichten dann vom Einführungsseminar und werfen derweil mit unseren Bienenschmaus-Bomben um uns.

via BienenBox.de

*SR

Malzwiesenfest am 6. Juni 2015

mw_plakat_reZum 5. Mal – und damit schon ein Jubiläum – feiert die Malzfabrik ihr sommerliches Wiesenfest – mit Open Air Bühne, Design-Basar mit nachhaltigen Produkten, Leckereien, diversen Programmeinlagen & allem pipapo.

Genauere Infos zum Programm findet ihr bei der malzfabrik. Wer Interesse hat, das Fest mit seinen persönlichen Ideen zu bereichern, kann sich gerne noch unter events.ät.malzfabrik melden.

Hier die genauen Daten:
Datum: 6. Juni 2014 | 12 – 22 Uhr, anschließende After-Wiesenfete
Ort: Malzfabrik | Bessemerstraße 2-14 | 12103 Berlin
Der Eintritt ist frei!

*NB