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Seit der 58. Berlinale 2008 gibt die Green Me Lounge dem umweltpolitischen Film während der Berlinale ein Zuhause – in den Räumen der deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin im Sony Center.
Die bereits vorhanden engagierten Kräfte im Bereich Film sollen aktiviert und gemeinsam mit Umweltschutzorganisationen konkrete Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Aus der Auswahl der Berlinale-Filme wird ein grünes Filmprogramm zusammengestellt und zusätzlichVeranstaltungen und Diskussionsrunden mit bekannten Umweltschutzorganisationen und Personen aus dem Filmbereich organisiert.
Zu den umweltpolitischen Filmen der letzten Jahre zählen zum Beispiel Birdwatcher, Sleepdealer, We Feed The World, The Yes Men Fix The World, WALL•E, Darwins Nightmare, Unsere Erde und viele mehr.
Noch kann man zwei Green Me Filmveranstaltungen besuchen am Donnerstag, den 18.02. ( und am Freitag, den 19.02. Mehr Informationen zum Programm gibt’s hier -> Green Me Film Berlinale 2010 – Programm
Nix wie hin.
via greenme.de
*SR
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Wer genug von der Modewelt hat, kann heute Abend ab 18.30 Uhr in der Galerie Aedes bei der Ausstellungseröffnung von »SEISMOGRAPH CITY – HAMBURG IM DIALOG: Nachhaltige Strategien in Architektur und Städtebau« ein Sektchen kippen … und sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf den Städtebau auseinandersetzen.
Hamburg wird 2011 als “European Green Capital” den Titel der Klimahauptstadt Europas tragen. Durch seine Küstenlage ist Hamburg besonders von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen und zeigt den gegenwärtigen Planungsstand architektonischer und städtebaulicher Entwicklungen in der Hansestadt – aber nicht nur das: mehr als 80 internationale Projekte aus den Bereichen Neubau, Umnutzung, Infrastruktur, Hochwasserschutz, Küstenbebauung und neue Energiegewinnung – und Visionen, wie Architektur von morgen in Zeiten des Klimawandels aussehen könnte, sind zu sehen.
Die Ausstellung läuft bis 4. März. Mehr zur Veranstaltung auf der Seite von Aedes. Kristin Feireiss, Gründerin der Galerie Aedes, hat übrigens auch die beiden Bücher »Architecture of Change« I und II mit herausgegeben – natürlich erhältlich bei S.W.W.S.W.!

Wertvoll – Wunderbare Ökomode im Prenzlauer Berg
Wer danach noch Lust auf Austausch mit Gleichgesinnten hat, kommt ab 20.00 Uhr zum Netzwerktreffen und Kiezhappening bei Judith und Monika von Wertvoll im Prenzlauer Berg! Natürlich inklusive nachhaltigem Shoppingwahn – und endlich wieder ein bisschen Mode!
*NB
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Photos credits : Ribon
Der französische Designer Benjamin Graindorge hat in Kooperation mit dem Duende Studio einen Garten entwickelt, der auf der Oberfläche eines Aquariums schwimmt und die anfallenden Fischexkremente als Dünger nutzt.
Der “Floating Garden” ist eine Art Kläranlagenaquariumsgarten, in dem das Aquariumswasser nach oben in den “Garten” gepumpt wird, um dann frisch geklärt vom nährstoffreichen Düngemittel (Fisch-AA) wieder ins Aquarium zurückzufliessen – sehr zur Freude der Fische und Pflanzen. Und auch für den Betreiber dieser stilvollen Kläranlagenkombination entfällt fortan der lästige Aquariumswasserwechsel und das ewige Pflanzen giessen.

Photos credits : Ribon
The fish tank is a microcosm that reflects human concerns: within the finite space of its architecture the main issue that conditions the well-being of its inhabitants is waste management. ‘Floating Garden’ by Benjamin Graindorge and Duende Studio brings an innovative solution to the daily maintenance constraints of freshwater aquariums with a filtering system that is 100% natural: a cushion of sand + plants that adapts to each and every model. Its recycling principle based on hydroponics does away with the chore of regular water changes and proposes a new domestic- scale typology, between the decorative glass vase and the water purifying plant.

Photos credits : Ribon

Photos credits : Ribon
*SR
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Der November hat es in sich: Kaum ist der Vision Summit vorbei, tagt auch schon die 9. Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung im Berliner Congress-Centrum. Dicht gefolgt von der Utopia-Konferenz am Donnerstag.
Auch S.W.W.S.W. lässt sich nicht lumpen und lädt in Kooperation mit Goldbörse herzlichst ein:
Zum 1. Themenabend unserer Reihe »DESIGN HAT SOZIALE VERANTWORTUNG«
WANN? Diesen Freitag, den 27. November 2009, um 20.00 Uhr.
WAS? Los geht´s mit dem Thema »STADT GESTALTEN«
WO? Bei schoener.waers.wenns.schoener.waer | Oranienstraße 58 a (Moritzplatz) | 10969 Berlin
WER? Offen für alle Interessierten – Die Plätze sind allerdings begrenzt. Wir bitten deshalb um Anmeldung unter wieschoen{at}schoener-waers.de bis Mittwoch, 26.11.2009!
WAS GENAU?
++++++
DIE REIHE: In Kooperation mit Goldbörse präsentieren wir in regelmäßigen Abständen unterschiedlichste Ansätze, Projekte, Produkte und Firmen, die die Vielfältigkeit verantwortungsvoller Gestaltung aufzeigen. Netzwerken, Trinken, Diskutieren und Ideen-Aushecken inklusive.
DER ABEND: 27.11.2009, 20.00 Uhr: »STADT GESTALTEN«
Mit: Katharina Wyss (Pankow-Guide, Goldbörse), Nicole Bednarzyk & Sylke Rademacher (schoener.waers.wenns.schoener.waer & Operation 030) und Robert Shaw (Nomadisch Grün & Prinzessinnengärten).
1. Katharina Wyss: »Pankow-Guide« – wie ein Stadtplan neue Sozialstrukturen schafft
2. Nicole Bednarzyk & Sylke Rademacher: »Operation 030« – mit Humor & Subversion die Stadt (zurück)erobern
3. Robert Shaw: »Prinzessinnengärten« – eine andere Stadt pflanzen: Urbane mobile Landwirtschaft am Moritzplatz
++++++++
Wir freuen uns auf Euch!
++++ Die Abende sind kostenfrei, wir bitten um eine freiwillige Spende/Unkostenbeitrag für alle, die mithelfen. ++++
*NB
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Punkte & Pünktchen
Aus aktuellem Anlass (die Zitty berichtete darüber) soll hier noch kurz ein Produkt von uns vorgestellt werden, das Ihr natürlich bei S.W.W.S.W. erwerben könnt: Unsere gepunkteten Notizhefte.
Mittels kleiner Veränderungen in der Gestaltung haben wir Druckfarbe und Material gespart: durchgezogene Linien wurden durch wunderschöne grüne Punkte ersetzt. Die 20 Innenseiten sind aus Recyclingpapier (Resa Offset 100g, mit dem Blauen Engel ausgezeichnet), das angefallene Andruckpapier (diesmal haben wir im Offset mit mineralölfreien Farben gedruckt) wird für kleinere Notizzettelblöcke weiterverwendet.
Der Umschlag ist aus FSC-zertifiziertem Savanna Holzstrukturkarton von Gmund, einem Traditionsunternehmen, das 70% der benötigten Energie durch Wasserkraft und Kraft-Wärme-Kopplung selbst erzeugt (s. auch Go green or die!). Die bayerische Büttenfabrik ist auch bei innovativen Recyclingpapieren (z.B. beim Bierpapier Verwendung von festen Resten aus der Maische nach der Bierherstellung, recycelten Bieretiketten und -deckeln etc) immer vorneweg (was allerdings auch seinen Preis hat…)
Gebunden wurden die Hefte in liebevoller Handarbeit im Kaspar Hauser Therapeutikum – die Fäden wurden eigens mit Lebensmittelfarben eingefärbt (somit ist jedes Heft ein Einzelstück) und mit Bienenwachs behandelt, so dass die ganze Werkstatt bei der Abholung der Hefte ungewohnt nach Honig duftete.
Als Variation gibt es auch noch Blanko-Hefte mit grauen Zwischenlegern und “Wendehefte” – von der einen Seite gepunktet für geistige Großtaten, von der anderen Seite blanko für bildhafte Einfälle!
*NB
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Gestaltungsbeispiel: Restpapiere verwenden & Farbauftrag reduzieren
Leider hat diese Serie etwas unter unseren Eröffnungsvorbereitungen gelitten, aber nu geht´s wieder frisch weiter mit Informationen, wie man Druckerzeugnisse nachhaltiger gestalten kann. Und zwar gleich mit einem Anwendungsbeispiel.
Auch wir haben für unsere Eröffnung Flyer gestaltet und sie nicht nur gemailt, sondern auch gedruckt. Und zwar digital. Ist das denn ökologisch?
Jein. In unserem Fall: ja. In anderen Fällen möglicherweise: nein.
Warum “jein”?
1. Wir haben eine kleine Auflage drucken lassen (ca 750 St.), und Offsetdruck “lohnt” sich erst bei größeren Mengen – in dem Fall ab einer Auflage von ca 500 Bogen (in DIN A 3 entsprechen 500 Bogen 4.000 Flyern in A6 – also viel mehr als wir brauchten).
Hierbei zählt nicht nur der wirtschaftliche Aspekt, sondern vor allen Dingen der Papierverbrauch: Bei Offsetmaschinen müssen für den jeweiligen Auftrag die Farben eingestellt und an das jeweilig verwendete Papier angepasst werden, und dafür werden Andruckbögen gebraucht – und verbraucht. Die wandern dann zwar meistens wieder in den Recyclingkreislauf, aber sie sind erstmal “Müll”. Das ist nicht sinnvoll – bei einer kleinen Auflage würde es darauf hinauslaufen, dass man mehr Papier-Müll produziert als im Endeffekt für das Endprodukt gebraucht wird.
2. Wir haben für unsere Flyer mit der Druckerei Humburg in Berlin-Pankow zusammen gearbeitet, die uns freundlicherweise die Flyer gesponsert hat. Es wurden verschiedene Restpapiere aus anderen Aufträgen verwendet – zumeist Recyclingpapiere, aber auch ein paar FSC-zertifizierte Papiere. Also Papier, das ansonsten nicht weiter genutzt worden wäre.
Beim Digitaldruck stellten die unterschiedlichen Papiere kein Problem dar – genauso wenig wie die Entscheidung, unsere Flyer in unterschiedlichen Farben zu produzieren. Dies hätte im Offsetdruck jeweils Anpassungen der Maschine und somit weitere Andruckbögen (= Makulaturpapier) bedeutet. (weiterlesen…)
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Dieses urbane und mobile Gewächshaus ist entstanden in den Prinzessinnengärten im Rahmen unserer Ladeneröffnung. Mein Sohn, der Urban Farmer, hat diesen Kohlrabi mithilfe der Jungs von Nomadisch Grün in einer ausrangierten aufgeschnittenen PET-Flasche (selbstverständlich ohne Pfand) gepflanzt und wartet nun gespannt auf die Ernte im Januar. Er setzt große Hoffnungen in das noch zarte Pflänzchen, denn geplant ist, zur Ernte die ganze Familie zum großen Kohlrabifestmahl einzuladen.
Um die optimalen Rahmenbedingungen für das Projekt zu schaffen, haben wir den guten “Korabi” (<- liebevoller Arbeitstitel) nun bei uns im Laden ins rechte Licht gesetzt, wo er auch öffentlich beim Wachsen und Gedeihen beobachtet werden kann.
Nachahmungen und Wachstumsbattles sind definitiv erwünscht. Urban Farming rules!
*SR
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Durch Leguminosebegrünung im Weinberg können bis zu 4 Tonnen CO2 pro Hektar und Jahr gespeichert werden, Quelle: Ithaka-Journal
Am 24. Oktober war Climate Action Day (Informationen hierzu finden sich u.a. bei 350.org) – ein Tag weltweiter Aktionen, um tatkräftiges Handeln gegen den Klimawandel einzufordern. Zwar konnten wir aufgrund unserer Ladeneröffnung nicht an anderen Aktionen teilnehmen, fanden aber gerade diesen Tag sehr passend für unsere Eröffnung. Denn natürlich versuchen wir mit »schœner.wærs.wenns.schœner.wær« einen Beitrag zu einer besseren Welt zu leisten – auf unterschiedlichen Ebenen: Durch Informationen auf unserem Blog, durch die Produktion eigener durchdachter Kleinserien, bei unseren Veranstaltungen in Kooperation mit anderen Überzeugungstätern (dazu demnächst mehr), und ganz aktuell auch in unserem Ladengeschäft – durch den Verkauf von ökologisch und fair produzierten, wunderschönen Dingen für den täglichen Gebrauch.

Bienen & Wein in (wein)seeliger Eintracht, Quelle: Ithaka-Journal
Besonders gefreut hat uns in diesem Kontext, dass Delinat unsere Eröffnungsfeier u.a. mit leckerem Bio-Prosecco (der im übrigen
“keinen Kopp” macht) bereichert hat. Denn über den Versand von ökologischen Weinen hinaus forscht Delinat seit Juni diesen Jahres am klimaneutralen Weinanbau. Das Delinat Institut für Ökologie und Klimafarming, als gemeinnützige Stiftung gegründet, hat seinen Sitz mitten in den Weinbergen des Schweizer Wallis. Delinat brachte das Stiftungskapital ein und der Walliser Winzer Hans-Peter Schmidt sein Weingut Mythopia. Fünf Forscher und Winzer sind bereits angestellt, sowie mehrere Praktikanten, Diplomanden und Doktoranden. (weiterlesen…)
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Es ist so weit: Ein Traum von uns – und hoffentlich für Euch – wird wahr: schœner.wærs.wenns.schœner.wær hat die nachhaltigen Pforten geöffnet! Kommt vorbei und seht selbst: Heute von 12.00 Uhr bis 21.00 Uhr. Das ausführliche Programm findet Ihr hier.
Und wer sich gefragt hat: “Warum eröffnen die ausgerechnet am 24. Oktober?” Dem sei gesagt:
Heute ist Climate Action Day!
Und Tag der Vereinten Nationen! Und der Beginn der Abrüstungswoche (bis 30. Oktober)! Und Welttag der Information über Entwicklungsfragen, und noch vieles mehr. Z.B. Auch Tag des zweiten Carrot Mobs in Berlin. Beim ersten waren wir dabei, heute warten wir darauf, dass der Carrotmob auch uns beglückt
(Ja, auch wir haben ein paar winzig kleine Leichen im Keller).

Carrotmob bei S.W.W.S.W.: Wunderbare Recyclingprodukte von Night Owl Papergoods!
Freut Euch mit uns. Und kauft nachhaltig besser, oeko, fair & wunderbar. Hier nochmal die Adresse: Oranienstraße 58 a, direktemang am Moritzplatz!
*NB + SR
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Ach ja, bald ist ja wieder mal Weihnachten und denn geht’s los – was schenk ich bloß meinen Lieben und all den anderen? Oxfam hätte da einen Tipp. Verschenk doch z.B. ein Klassenzimmer als Geschenk für Lehrer, einen Monat Trinkwasser für 100 Menschen statt ‘ner Pulle Wein für einen, eine Ziege für die nervige Tante oder eine Latrine. Natürlich kauft man die nicht wirklich echt und verschickt sie dann, sondern sie stehen für Oxfam Projekte in armen Ländern, für die das Geld verwendet wird.
Der oder die Beschenkte bekommt lustige und vom edlen Spender personalisierte Grüße per Post oder E-Mail. Also Freude für alle garantiert. Auch gut für die Umwelt, denn Verpackungsmüll spart man auch – bei so’nem Klassenzimmer käme da ja ein ziemlicher Haufen Geschenkpapier zusammen.

via Oxfam
*SR
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