Archiv der Kategorie: nachhaltigkeit

Sharing is caring!

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Heute ist Welternährungstag und das bringt einige der drängendsten weltpolitischen Fragen auf den Plan: Wohin mit der übriggebliebenen Salami? Wer isst den Rest vom halben Kilo Käse? ­– Naja zugegeben: Das scheinen nicht die allerdrängendsten Fragen zu sein. Die Frage, die dahintersteckt, aber sehr wohl: Warum landet bei uns jedes achte Lebensmittel im Müll, während 840 Millionen Menschen weltweit hungern?
“Oha,” mag man denken “jetzt mal eben den Welthunger bekämpfen, ist so leicht nun auch wieder nicht.” Lebensmittel aufzubrauchen statt wegzuschmeißen hingegen schon! ‘Sharing is caring’ lautet die Losung und mit der Plattform foodsharing.de findet sich eins-fix-drei ein neues Zuhause für Restkäse und Co.

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Ein Urlaub steht an und der Kühlschrank ist voll? Einfach per Foodsharing-Plattform verfügbare Lebensmittel angeben und die nette Nachbarschaft holt ab, was sonst vergammeln würde. Dabei geht es nicht darum, olle Hasenbrote unter die Leute zu bringen. Den Foodsharern geht´s vor allem ums Teilen und Nicht-Wegwerfen-Müssen, was noch gut gegessen werden kann. Hier bieten neben Privatpersonen auch gern mal Bäckereien und kleinere Bauernhöfe ihre Restwaren an.

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(Fast) alle Infos zu den verfügbaren Lebensmitteln kann man sich übrigens auch ohne Log-in anzeigen lassen. Der Erstcheck ist also schnell gemacht. Und keine Scheu vorm leeren Tisch: Wer am liebsten mit anderen Leuten zusammen kocht, dem sei die Plattform ebenso ans Herz gelegt. Wer mag, kann hier auch Leute zum Mitkochen und natürlich auch Mitessen finden und einladen. Kein Magen knurrt und das Gewissen schnurrt!

via foodsharing.de

*LH

DAS WIRD JA IMMER SCHOENER! AM 11.10. AKTION GEGEN TTIP + CETA AM MORITZPLATZ

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NEIN zu TTIP + CETA!

Hinter verschlossenen Türen verhandeln Unterhändler der US-Regierung und der EU über ein neues Freihandelsabkommen, abgekürzt TTIP. Das Ausmaß der Auswirkungen für die EU-Bürger wird enorm sein und einer Invasion und dem Verlust der staatlichen Souveränität gleichen.
Wissen sollen die Bürger nichts. Das EU-Parlament übrigens auch nicht. Am Ende soll es das geheim verhandelte Abkommen trotzdem ratifizieren. Im Ergebnis würden die USA in Europa einen Freibrief für umstrittene Geschäftsfelder wie Gen-Technologie, gechlorte Hühner, Hormonfleisch, Fracking und eine privatisierte Wasserversorgung erhalten bzw. das Recht die jeweiligen Staaten auf Schadenersatz zu verklagen, wenn diese zukünftige Geschäfte von US-Konzernen in Europa durch nationale Gesetzgebung verhindern (S.W.W.S.W berichtete). Mit anderen Worten: Hier wird gemauschelt was das Zeug hält!

Wir sagen: Nicht mit uns! Füller gezückt, Bleistift gespitzt – jetzt geht´s TTIP an den Kragen! Von 12:00 – 16:00 Uhr sammeln Sylke und Nicole, die Schoeneren vom Moritzplatz, Unterschriften gegen TTIP! Wer will, sammelt mit und/oder unterzeichnet aktiv selbst.
Die Aktion ist Teil des Aktionstag 2014 von Campact gegen TTIP + CETA! Das Ziel: 1.000.000 Unterschriften! Machbar oder?

Ort:
Vor schoener.waers.wenns.schoener.waer
– Conceptstore für Nachhaltiges Design
direkt am U-Bhf Moritzplatz (U8)
Zeit: 12:00 bis 16:00 Uhr

Eilt herbei und werdet aktiv!

via Campact

*LH

Clip-it dreht alte Flaschen richtig auf!

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“Click, click” schallt es bald aus den Kinderzimmern und Bastelstuben dieser Welt. So zumindest wünschen es sich die beiden Upcycle-Fans Mathieu Collos und Cyril Rheims. Sie sind die Erfinder von Clip-it.

Clip-it, das sind kleine Plastik-Clips, mit denen man jede Art von Plastikflaschen-Deckeln zusammenclippen und daraus wunderbarste Kunstwerke bauen kann. Collos und Rheims wollen mit ihrer Idee dem wütenden Plastikwahn ein Ende setzen und aus oll wieder toll machen.

In ihrem Video erklären die beiden, warum Upcycling eine feine Sache ist und zeigen, dass auch erwachsene Männer manchmal noch mit Plastikdeckeln reden.

Übrigens: Wer die Crowdfunding-Kampagne von Clip-it unterstützt, gewinnt gleich doppelt! Für schlappe 7€ gibt´s nicht nur das Privileg einer der ersten Clip-it-User zu sein, sondern mit dem 50er-Set auch gleich das erste Weihnachtsgeschenk frei Haus. Na bitte!

*LH

Mal schnell die Welt retten!

Der Sonderklimagipfel am 23. September in New York wird nun tatsächlich ohne Bundeskanzlerin Angela Merkel stattfinden. Ein bisschen Buuh! finden wir das schon. Dafür gab´s diese Woche dann auch noch mal eine zarte Erinnerung im Zauber des nächtlichen Bundestags: Liberty Merkel nach NYC!

01_2_Klimademo_SWWSWWunderbar engagiert sieht´s allerdings im Rest der Welt aus: Rund um den Erdball macht sich alles auf zur weltweit größten Klima-Demo! Ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad – Hinz oder Kunz – alle kommen mit! Auch in Berlin gibt´s Aktion- will schließlich jeder MAL SCHNELL DIE WELT RETTEN! Auf besonders leisen Sohlen kommt übrigens die Silent Climate Parade daher- mit Kopfhörern durch die Stadt tanzen – so sieht´s aus!

01_Klimademo_SWWSWHier die wichtigsten Daten für diesen Sonntag auf einen Blick:

14.00 Uhr – Alex/Neptunbrunnen – Fußgängerdemo mit tanzender Silent Climate Parade
14.30 Uhr – Mariannenplatz Kreuzberg – Fahrraddemo gegen den Klimawandel
16.30 Uhr – Potsdamer Platz/Ebertstraße – Kinder- und Familiendemo
Alle drei Demozüge enden am Brandenburger Tor (Klima-Fest ab 16 Uhr u.a. mit 2Raumwohnung und Shantel DJ Set)

Also dann: Save the date and save the world!

*LH

Keine Sonderrechte für Konzerne – Widerstand gegen TTIP!

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Derzeit verhandeln EU-Vertreter mit der US-Regierung über das TTIP-Freihandels-Abkommen. Durchgesickerte Papiere zeigen, dass die Unterhändler die größten Wünsche der Konzerne erfüllen wollen: gechlorte Hühner, Hormonfleisch, Fracking, Gentechnik, laxer Datenschutz und eine privatisierte Wasserversorgung sollen in Europa einziehen. Na ganz toll.
Auf demokratischem Weg wäre das nie möglich. Nun soll es aber ein Vertrag richten, der unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgehandelt wird. Da sagen wir: “So nicht! Nicht mit uns! Jawoll!”
Wir haben gerade den Appell von campact unterschrieben, um dieser Ungeheuerlichkeit entgegenzuwirken. Unterzeichnet doch bitte auch alle:

JETZT UNTERZEICHNEN!

Und hier gibt’s  detailliertere Infos zum Thema.

via Campact

*SR

Fair(er)phonieren

Fairphone
Produkte 100% ökologisch und fair zu produzieren und anzubieten ist oft gar nicht so einfach – davon können wir ein Liedchen singen. Nahezu “unangetastet” von fairen Arbeitsbedingungen bleibt die Produktion von Mobiltelefonen und anderen technischen Geräten. Rohstoffe, deren Abbau in Krisengebieten Kriege finanzieren, ausbeuterische Arbeitsbedingungen, die zum Selbstmord von Mitarbeitern führen, Einsätze von Chemikalien, die die Gesundheit der Arbeiter gefährden – die Liste kann unendlich fortgesetzt werden.

Seit 2010 stellt sich das holländische Unternehmen Fairphone der Mammutaufgabe, “das weltweit erste komplett faire Smartphone” zu produzieren. Statt nach dem Prinzip “ganz oder gar nicht” zu handeln – was in dem Fall ein Scheitern der Mission bedeuten würde – hat Fairphone Schritt für Schritt angefangen, Produktionsketten zu durchleuchten und gezielt an neuralgischen Punkten anzusetzen.

Die unterschiedlichen Bestandteile eines Fairphones © Nico Herzog

Die unterschiedlichen Bestandteile eines Fairphones © Nico Herzog

* Abbau von Rohstoffen, der nicht mehr Kriege, sondern Familien in der Demokratischen Republik Kongo finanziert
* Fabrikation bei dem chinesischen Produktionspartner Guohong unter Arbeitsbedingungen, die in einem stetigen Prozess in Kooperation mit TAOS, einer chinesischen Grass Roots-Organisation analysiert, überwacht und verbessert werden Weiterlesen

DMY Design Festival vom 28. Mai – 01. Juni 2014

fqh7_DMY2014FBCoverBaum_1Es ist wieder so weit: Gestern Abend öffnete das DMY International Design Festival seine Pforten im Flughafen Berlin Tempelhof. Dieses Jahr ganz besonders spannend ist der Social Design Focus mit Workshops, Ausstellungen und Podiumsdiskussionen.

Erstmalig werden auf dem Festivalgelände Design-Arbeiten und –Projekte mit einem Social-Design-Ansatz vorgestellt. Hier steht der Mensch im Mittelpunkt. Fortschritt, Nachhaltigkeit und die Bedürfnisse des Menschen und seiner Umgebung spielen dabei eine zentrale Rolle. In diesem Jahr werden unter anderem Arbeiten und Workshops von Kaustav Majumdar, Hans Venhuizen, Statthocker, Staging Healthy Communities und be-able präsentiert.

Ein anderer Schwerpunkt, “Based in Brandenburg – Design aus dem Umland” zeigt Produkte, die von Handwerkstradition und Manufakturen, technologischer Innovation und regionaler Zusammenarbeit in Hauptstadtnähe geprägt sind.
Also, nix wie hin zum Flughafen (und im Vorbeigehen dem Feld winken) und sich inspirieren lassen von nachhaltigen Ideen!

SAMESAME

SAMESAME von Laura Jungmann und Cornelius Réer – umgeformte Glasobjekte

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STATTHOCKER – beleuchtbare Hocker und Lampen aus umgenutzten Bielefelder Straßenlaternen

*NB