Archiv der Kategorie: nachhaltigkeit

WissensWerte Clips zur nachhaltigen Bildung


Mehr Information führt nicht zwingend zu mehr Wissen, wenn sie nicht so aufbereitet wird, daß sie nachvollzogen werden kann. Dieser Aufgabe hat sich das Projekt WissensWerte angenommen und veröffentlicht zu komplexen politischen Themen kurze kompakte Bildungs-Videos.
Behandelt werden Themen wie Globalisierung, Menschenrechte, Islamismus, Welthandel oder Klimawandel.
So, nu ma fix alle Wijos ankiekn – kapiern kommt denn von alleene.

via reset.to

*SR

Fr, 20.01. Schnippeldisko + Sa, 21.01. Demo: Wir haben es satt!

Was?
Circa 750 kg knubbeliges, unschönes und
ungewolltes Gemüse (zu klein, zu groß, zu dick)
werden von uns für die Protestsuppe geschnippelt.
Dazu legen auf DJ decent und DJ Fog Puma.

Wie, Protestsuppe?
Die Suppe soll 4.000 Menschen auf der „Wir haben es
satt“ Demo am Samstag 21.01. in Berlin
glücklich
machen. Unsere Köche: Wam Kat, Fahrende Gerüchte
Küche und Food for Action

Was Ihr dazu braucht:
Eure Ohren, Küchenmesser, Sparschäler, Wurzelbürsten,
Schneidebretter und alles, womit Ihr dem knubbeligen
Gemüse auf die Pelle rücken könnt.

Und kommt auch alle zur Demo – zum Suppe fassen und protestieren! Am 21.1.12 um 11:30 Uhr, Start: Berlin Hbf!

via Mail

*SR

Mjam – Naschmarkt in der Markthalle Neun

Am vierten Adventsonntag darf wieder genascht werden! Beim zweiten Naschmarkt in der Markthalle Neun am 18. Dezember, 12:00 – 18:00 Uhr, präsentieren die besten Erzeuger/innen aus Berlin und Brandenburg ihre süßen Produkte.

via Markthalle Neun

*SR

Hände weg vom Acker, Mann!

 

An dieser Stelle möchten wir auf eine unterstützenswerte Mitmach-E-Mail-Aktion von foodwatch hinweisen:

Etwa eine Milliarde Menschen auf der Welt hungern und sind unterernährt. Allein im Jahr 2010 stiegen die Nahrungsmittelpreise um ein Drittel und mehr als 40 Millionen Menschen wurden dadurch zusätzlich in absolute Armut gestürzt.

Die Investmentbanken sind mitverantwortlich für diese Preissprünge. Sie lenken Anlegerkapital, das mit dem eigentlichen Handel von Rohstoffen wie Soja, Weizen oder Mais nichts zu tun hat, in die Warenterminmärkte. Dadurch entstehen Spekulationsblasen, die letztlich zu verteuerten Lebensmitteln führen.

Mittlerweile haben zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen überzeugende Belege für diesen Mechanismus gefunden. Dennoch argumentieren Banken und ihre Lobbyvertretung, der Weltbankenverband IIF, es gäbe noch keine eindeutigen Beweise dafür, dass diese Art der Spekulation die Lebensmittelpreise treibe und Hungersnöte verursachen könne – daher existiere auch kein Handlungsbedarf. Kritiker sollten doch bitte die Schädlichkeit dieser Kapitalanlagen nachweisen. Diese Auffassung ist zynisch: Nicht die Hungernden müssen die Schädlichkeit eindeutig belegen, sondern die Banken die Unschädlichkeit der Spekulation. Da Sie diesen Beweis nicht erbringen, gebietet schon das Vorsorgeprinzip, das auch im europäischen Recht verankert ist, eine Abkehr von Nahrungsmittelspekulationen, um Gesundheit und Leben von Menschen zu schützen.

Wer mit Lebensmitteln spekuliert, spielt mit dem Leben anderer Menschen. Spekulation schafft Hunger.
Deshalb fordern Sie die Deutsche Bank zum Ausstieg auf – unterzeichnen Sie jetzt und laden Sie Freunde und Bekannte ein!

via foodwatch

*SR

Taste the Waste am Moritzplatz – Valentin Thurn beim Sustainable Design Center Stammtisch

Mareike Hadeler und Tanja Krakowski organisieren jetzt schon geraume Zeit den Stammtisch des sustainable design centers und der zieht jetzt als Vortragsreihe an den Moritzplatz. Wohin sonst!?
Jeden zweiten Monat wird von nun an das SDC interessante Redner einladen und zwar zu unseren Nachbarn ins betahaus. Und den ersten großen Vortrag hält Valentin Thurn. Der Regisseur stellt seinen neuen Film Taste the waste vor und will darauf aufmerksam machen, dass mehr als die Hälfte unserer Lebensmittel im Müll landen! Valentin Thurn recherchierte für seine Dokumentation und machte erstaunliche, unglaubliche Entdeckungen über die Verschwendung der Lebensmittel, die häufig bevor sie überhaupt im Laden stehen auch schon auf dem Müll landen – weil sie z.B. in Größe und Form nicht der Norm entsprechen.
Nach seinem Vortrag ist er offen für Fragen aus dem Publikum.
Wer Lust und Laune hat, soll bitte kommen und am liebsten sein Kommen ankündigen unter: stammtisch@sustainable-design-center.de
Aber Kurzentschlossene sind auch herzlich willkommen. Also, let’s go zum Moritzplatz – wohin sonst!?

WANN: Sonntag, den 27.11. von 17.00 bis ca. 19.00 Uhr
MIT WEM: Valentin Thurn, Regisseur
ORGANISATION: Tanja Krakowski, Mareike Hadeler
WIEVIEL: 2,- (für sdc-Mitglieder), 4,-/5,-€
WO: im betahaus 4.Stock

Und wen besucht man noch, wenn man eh am Moritzplatz ist? Richtig, schoener.waers.wenns.schoener.waer! Hurra, wir freuen uns.

*SR

Weist die Banken in die Schranken! Umzingelung des Reichtags am 12.11. ab 13h!

 

Campact ruft auf:

Banken in die Schranken!
Europa steckt in einer tiefen ökonomischen Krise. Weltweit sind zahlreiche weitere Länder von Ansteckung bedroht. Doch gerettet werden wieder nur die Banken, mit vielen Milliarden an Steuergeldern. Es drohen noch höhere Staatsschulden und weitere Sparprogramme zu Lasten der Armen und der Steuerzahler. Zukunftsinvestitionen in Umwelt und Bildung bleiben auf der Strecke.
Wir sind empört – und wir sind viele. Wir wissen: Die Macht der Banken und Finanzmärkte wurde keineswegs gebrochen – im Gegenteil. Von den Rettungsmaßnahmen profitieren nur wenige und es ist keine Änderung in Sicht!
Was in den letzten Jahren versäumt wurde, muss jetzt endlich nachgeholt werden. Das Wohl der Menschen, nicht der Unternehmen muss wieder im Mittelpunkt der Politik stehen. Darum fordern wir die Bundesregierung auf, auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene für grundlegende Konsequenzen zu sorgen.

Deswegen mitmachen und am Samstag, den 12.11.2011 das Regierungsviertel umzingeln!

12:30 Uhr: Start auf dem Washingtonplatz (südlich des Hauptbahnhofs)
13.00 Uhr:
Demonstration über das Kapelle-Ufer, anschließend Beginn der Umzingelung des Regierungsviertels
14:00 Uhr:
Umzingelung ist hergestellt (gleichzeitig in Berlin und Frankfurt)
14:15 Uhr:
Weiterzug über die Straße des 17. Juni zum Brandenburger Tor
14:45 Uhr:
Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor

Und den Appell unterzeichnen – jetzt!

via campact.de

*SR

Glass Beach – Meer vs. Müll

Nun mal zwischendurch was für die Ach-is-nich-wahr-Ablage:
Während des frühen 20. Jahrhunderts beschlossen die Bewohner von Fort Bragg, California ihren Müll mit einem beherzten Wurf über die Klippen ihres Strandes zu entsorgen. Ob Haushaltsgerät oder Auto, nichts schien ihnen zu groß oder giftig, um nicht in die tosenden Wellen befördert zu werden. Nicht umsonst wurden die Klippen liebevoll The Dumps (übersetzt: Müllkippe) getauft.
1967 wurde das gesamte Areal vom North Coast Water Quality Board abgeriegelt und eine Reihe von Säuberungsaktionen gestartet, um die jahrzehntelangen Umweltschäden wieder rückgängig zu machen.
Doch es gab eine Sache, die zu kostspielig zu entsorgen war (oder auch einfach unmöglich): die Millionen von kleinen Glasscherben in der Brandung.
Was die Menschen nicht in den Griff bekamen, übernahm das Meer dann auf seine ganz eigene Art. Die unerbittlichen Ozeanwellen hatten mit der Zeit den Sand und mit ihm die Glasstückchen so endlos herumgewälzt und bearbeitet, dass ein einmalig buntglitzernder Strand entstand. Und dieser Strand heißt jetzt Glass Beach und ist nun eine inoffizielle Touristenattraktion und stattlich geschützt. So. Dicker Hund oder?

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 (images courtesy digggs, matthew high, meganpru, lee rentz)

via thisiscolossal.com

*SR

Givebox – sharing is caring in Kreuzberg

Nach Mitte und Neukölln hat jetzt auch Kreuzberg seine erste (und mit Sicherheit nicht letzte)  Givebox . Und zwar in der Falckensteinstr. 24 – bravo!

In der Givebox kann jeder ungenutzte Dinge anonym verschenken!
Das Konzept fördert Nachhaltigkeit, schont Ressourcen, stärkt die Nachbarschaft, hilft anderen Menschen, befreit von Krempel und schafft ein neues Bewusstsein jenseits von klassischen Konsum und Besitz.

Ist das ein Wort? Na aber.
Und wer über das Verschenken hinaus noch voller Tatendrang und gutem Willen steckt, kann weitere Locations vorschlagen, eine Givebox bauen + aufstellen und lokaler Ambassador werden. Wahrhaft vorbildlich!

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„Die Kunst des Schenkens liegt darin, einem Menschen etwas zu geben, was er sich nicht kaufen kann.“
schrieb schon A. A. Milne dereinst und hatte mal wieder sehr recht.

Bilder + Info via givebox

*SR

Adbusting selbstgemacht – mit der Schönfärberei

Ein gelungener Beispiel-Entwurf der Adbusting-Kampagne der Schönfärberei.

In Werbekampagnen unterstreichen eher profitgierige Konzerne gern und häufig ihr grünes und soziales Image, und man kann gar nicht soviel essen, wie man eigentlich erbrechen möchte.
Doch die Schönfärberei lädt nun ein, aktiv zu werden und zwar auf kreative Art und Weise mit der Adbusting-Kampagne zum Selbermachen:

Adbusters schlagen die Werbung mit ihren eigenen Mitteln. Entlarve die Werbung als das, was sie ist. Mit dem Online-Tool Schönfärben-jetzt kannst Du kreative Adbusts zu Aldi, Lidl und KiK entwickeln.
-> Mehr Infos

Info & Bildmaterial von  schoenfaerben-jetzt

*SR

Energy Streetfight in Prenzlauer Berg

Das Kollektiv „vicventures“ ruft die BewohnerInnen der Stargarderstraße im Prenzlauer Berg zu einem achtwöchigen virtuellen „Energy Streetfight“ auf, in dem beide Straßenseiten gegeneinander antreten. Kommenden Samstag stellen die Macher ihr Spielkonzept vor. Schauen Sie vorbei und informieren Sie sich an einer solarbetriebenen Spielstation über Tipps zum Stromsparen.

MACH MIT BEIM ENERGY STREETFIGHT.
Am 25.06. verwandelt sich die Stargarder Straße in unsicheres Fahrwasser. Piraten übernehmen das Kommando. Falls Du dort ansässig bist, sei einer davon. Tritt ein für deine Straßenseite. Es geht um Ruhm, Energie, Ehre … und Rum.

PIRATENFEST
AM 25.06.2011.
11.00 –18.00 UHR
STARGARDER/DUNCKER

Das Kollektiv vic ventures will mit unternehmerischen Initiativen individuelle, kulturelle und gesellschaftliche Entfaltung vorantreiben. vic ventures ist gegenwärtig in Berlin, London und Paris aktiv.

via Energy Streetfight + ueber lebenskunst

*SR