Archiv der Kategorie: nachhaltigkeit

Energy Streetfight in Prenzlauer Berg

Das Kollektiv “vicventures” ruft die BewohnerInnen der Stargarderstraße im Prenzlauer Berg zu einem achtwöchigen virtuellen “Energy Streetfight” auf, in dem beide Straßenseiten gegeneinander antreten. Kommenden Samstag stellen die Macher ihr Spielkonzept vor. Schauen Sie vorbei und informieren Sie sich an einer solarbetriebenen Spielstation über Tipps zum Stromsparen.

MACH MIT BEIM ENERGY STREETFIGHT.
Am 25.06. verwandelt sich die Stargarder Straße in unsicheres Fahrwasser. Piraten übernehmen das Kommando. Falls Du dort ansässig bist, sei einer davon. Tritt ein für deine Straßenseite. Es geht um Ruhm, Energie, Ehre … und Rum.

PIRATENFEST
AM 25.06.2011.
11.00 –18.00 UHR
STARGARDER/DUNCKER

Das Kollektiv vic ventures will mit unternehmerischen Initiativen individuelle, kulturelle und gesellschaftliche Entfaltung vorantreiben. vic ventures ist gegenwärtig in Berlin, London und Paris aktiv.

via Energy Streetfight + ueber lebenskunst

*SR

‘Materialien einer nachhaltigen Designkultur’ – Veranstaltung im Werkbundarchiv


“Materialien einer nachhaltigen Designkultur”
mit Dr. Sascha Peters:
4. Juli 2011, 19 Uhr
Wandmosaike aus Kokosnussschalen, Textilien aus Baumrinde, Einweggeschirr aus Palmblättern oder Kunststoffe aus Graszellulose: Unsere Produktwelt steht kurz vor einem einschneidenden Wandel. Viele Materialien, die wir vor allem dem Erdöl als Ressource zu verdanken hatten, werden unserer Gesellschaft in naher Zukunft nicht mehr in ausreichendem Umfang zur Verfügung stehen.
Wir als Kunden erwarten von den Industrieunternehmen gar einen umweltverträglichen, einen nachhaltigen Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen, so dass das Thema Nachhaltigkeit zum Zauberwort für einen Wandel hin zu einer besseren, einer saubereren Produktwelt und Designkultur geworden ist.
Designer und Designerinnen übernehmen bei der Entwicklung dieser neuen Kultur im Umgang mit den Ressourcen eine besondere Verantwortung. Denn sie sind es, die in ihren Projekten die Auswahl der eingesetzten Werkstoffe treffen und damit entscheidenden Einfluss auf die Nachhaltigkeit unserer Produktwelt nehmen.
Dr. Sascha Peters gibt in seinem neuen Buch “Materialrevolution” einen Überblick zu den aktuell am Markt verfügbaren Materialien.
Wir dürfen uns bei unserem Jour fixe am 4. Juli 2011 auf eine Reise mit Werkstoffinnovationen für eine nachhaltigere Welt freuen.
Der Eintritt ist frei.
Werkbundarchiv – Museum der Dinge
Oranienstraße 25
D-10999 Berlin

Vorher kann man um’s Eck bei schoener.waers.wenns.schoener.waer nachhaltige Materialien in verarbeiteter Form in unendlicher Schönheit betrachten & erwerben – und das auch noch  bei einem biofairen Espresso. Oeko, fair & wunderbar!

via Werkbundarchiv – Museum der Dinge

*SR

Papierwald in Berlin – WWF Auftakt zur Aktion ‘Waldmeister 2011′

„Wald steckt da, wo wir ihn nicht erwarten“,
hiess das Motto der begehbaren Installation auf der Freitreppe des Konzerthauses Berlin am Gendarmenmarkt am 10.05.

Der Künstler Fred Pommerehn hatte 23 Bäume mit bis zu 6 Metern Höhe mit  4.000 “Blättern” aus Weinkartons, Pappe, Eier- und Pizzakartons bestückt und  auf der Freitreppe des Konzerthauses Berlin am Gendarmenmarkt platziert. Ziel der Aktion war die Visualisierung der engen  Verbindung zwischen dem Konsum von Papier- und Holzprodukten und der Bedrohung der Wälder.

Besucher und Gäste waren eingeladen, durch den Papierwald zu streifen, ihm aktiv neue “Blätter” anzustecken und dabei der Geräuschkulisse einer natürlichen Umgebung zu lauschen und schließlich die nächtliche Lichtinstallation zu bestaunen.

Das Ganze Spektakel war der Auftakt zur WWF-Kampagne ‘Waldmeister 2011′, deren Ziel es ist, bis November 111.000 Aktionen für den Wald zu sammeln. Wer auch mal Waldmeister sein möchte, kann hier mitmachen.

Ach, und ein leckeres Rezept für ‘Maibowle’ mit echtem Waldmeister gibt’s bei Wikipedia. Na dann Prost, auf den Wald.

Bilder via WWF
via WWF

*SR

Nachhaltiges Düngen mit der ROSTLAUBE der Malzfabrik

Die Malzfabrik eröffnet Anfang Juni einen Schrebergarten der ganz modernen Art, die ‘ROSTLAUBE – Containerfarm Berlin’.

In einem ausrangierten Container wird auf kleinstem Raum nach allen Regeln der Nachhaltigkeit sowohl Fischzucht (Aquakultur) als auch Gemüseanbau im Wasser (Hydroponic) betrieben. Sämtliche Nährstoffe des Fisch-Kots im Wasser werden durch die Pflanzen aufgenommen und gereinigt und dienen als natürliches Düngemittel. Durch den biologisch geschlossenen Kreislauf wird ein innovativer Beitrag zur Erhaltung der Umwelt für kommende Generationen geboten und die Natur so wie Landwirtschaft zurück in die Stadt gebracht.

Nach demselben Prinzip aber in kleiner funktioniert der hier von uns präsentierte Kläranlagenaquariumsgarten von Benjamin Graindorge und Duende Studio.

Die ROSTLAUBE wird übrigens zum Malzfabrik-Sommerfest ‘Malzwiese‘ am 4. Juni ab 14.00 Uhr eröffnet. An diesem Tag kann man auf dem Gelände der Malzfabrik fröhlich picknicken und die Kleinsten mit Naturfühlkästen, Blumensaat und Hüpfburg bespaßen lassen. Der Eintritt ist kostenlos, es wird lediglich um eine Spende für die Projekte von Viva con Agua und der südafrikanischen Initiative Greenpop, gebeten.

Viel Spaß!

via Malzfabrik

*MG

Der Recycling Designpreis im stilwerk

Wer beim diesjährigen DMY aufs Geschmäckle gekommen ist, dem sei eine weitere Produktdesign-Ausstellung ans Herz gelegt: Ab dem 1. Juni werden die Gewinnerarbeiten des 4. Reycyling Designpreises im Berliner stilwerk ausgestellt. Der Award prämiert Produkte, die aus recycelten Materialien entworfen und produziert wurden.

Über 600 internationale Designer reichten ihre innovativen Arbeiten aus wiederverwerteten Materialien wie z.B. alten Plastiktüten, Bett-Lattenrosthölzern oder ausgemusterten Mülltonnen ein.

Der erste Preis ging an die Schweizer Designerin Jeanette Jakob für ihren ‘Murx’ - ein Hocker, der aus einem PVC-Rohr und einem alten Traktorschlauch besteht.
2.Platz: ‘Der Pulli aus der Tasche’ von Christopher Hoecker.
3. Platz: ‘Bow Bins’ (Flechtkörbe aus alten Kunststoffeimern und Rattan als nachwachsendem Rohstoff) von Cordula Kehrer aus Karlsruhe.

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Hier können alle Arbeiten bestaunt werden.

Was: 4. Recycling Designpreis
Wann: Vom 1. Juni bis 9. Juli 2011
Wo: stilwerk Berlin
Danach (7. August bis zum 5. September 2011) wandert die Ausstellung in das Düsseldorfer stilwerk.

Viel Spaß, ihr Design-Verrückten!

*MG

Ausstellung »schœn & besser« von S.W.W.S.W. zum DMY 2011 – Interview *Vol.4

Für den vierten und letzten Teil der Interview-Reihe anlässlich unserer geplanten Ausstellung »schœn & besser« im Rahmen des DMY 2011 haben wir uns selbst befragt. Denn heute wird vorgestellt:

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S.W.W.S.W.

»schœner.wærs.wenns.schœner.wær« ist Conceptstore und Labor für nachhaltiges Design und bietet »besseres« Design zum Wohnen und Schenken – ästhetisch anspruchsvoll, umweltfreundlich und fair produziert.

Hinter »S.W.W.S.W.« stehen die beiden Designerinnen Nicole Bednarzyk und Sylke Rademacher. Am Moritzplatz sind sie die Experten für nachhaltige Gestaltung – vom Entwurf oekofairer Produkte über Konzeptentwicklung bis hin zur Beratung anderer Kreativunternehmen. Bei ihren Veranstaltungen stellen sie regelmäßig nachhaltige Konzepte vor und bieten die Möglichkeit zum kreativen Ideenaustausch.

Mit dem Kauf bei S.W.W.S.W. werden kleine Manufakturen unterstützt, behinderten Menschen eine qualifizierte Arbeit ermöglicht und die Umwelt geschont – u. a. durch geringe Transportwege, einen planvollen Materialeinsatz sowie recycelte und recyclingfähige Materialien.

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+ Seit wann gibt es das Projekt und was ist die Ursprungsidee?

Gestartet haben wir unseren Blog im Januar 2009. Erste Produkte haben wir im Frühling 2009 ‘auf den Markt gebracht’ und den Laden im Oktober 2009 eröffnet. Wir wollten dem Thema ‘Nachhaltiges Design’ ein Schaufenster, ein Forum, eine Stimme und ein Dach überm Kopf geben und haben dafür eine Kombination aus Laden, Labor, Blog und Veranstaltungsort gewählt – in unseren Augen ein gelungenes Unterfangen.

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Ausstellung »schœn & besser« von S.W.W.S.W. zum DMY 2011 – Interview *Vol.3

Es folgt der dritte Teil unserer lesenswerten Interview-Reihe anlässlich unserer geplanten Ausstellung »schœn & besser« im Rahmen des DMY 2011.
Heute befragen wir:

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RAFINESSE & TRISTESSE

rafinesse & tristesse entwerfen aus alten Olivenkanistern und antiken Dosen Möbel, Wohnaccessoires und Miniaturküchen mit nostalgischem Wert. Dosen sind als Verpackung zwar Massenware, doch ihre zweite Karriere bei rafinesse & tristesse setzt auf Individualität, die höchstens Ähnlichkeiten erlaubt. Jedes Objekt ist somit ein Unikat inklusive kleiner Rempler und Kratzer, die als charmante Details von früher erzählen.

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+ Seit wann gibt es das Projekt und was ist die Ursprungsidee?
rafinesse & tristesse, das sind Karin Yilmaz-Egger und Petra Schultz. Die Idee zu unserer Arbeit entstand im Jahr 2005. Aus der ersten leeren Dose wurde eine Miniaturküche für den eigenen Nachwuchs. Unseren Freunden gefiel die Idee so gut, dass sie mehr sehen wollten. 2006 gründeten wir rafinesse & tristesse. Zu der Küche kamen erste Sitzhocker hinzu und im April 2007 präsentierten wir erstmalig unsere Produkte auf einer Ausstellung in Berlin. Schon bald stieg die Nachfrage nach Hockern so weit an, dass wir zu zweit mit der Herstellung nicht mehr nach kamen. Heute produzieren und entwerfen wir mit einem stetig wachsenden Team in unseren beiden Ateliers in Berlin und Bern.

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Ausstellung »schœn & besser« von S.W.W.S.W. zum DMY 2011 – Interview *Vol.2

Kommen wir nun zum zweiten Teil unserer heiteren und informativen Interview-Reihe anlässlich unserer geplanten Ausstellung »schœn & besser« im Rahmen des DMY 2011.
Heute befragen wir:

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LOUYLOU

LOUyLOU entwickelt und produziert pädagogisch sinnvolle Kindersachen mit einem hohen ästhetischen und qualitativen Anspruch. Bei LOUyLOU gibt es nicht nur Seltenheiten, sondern auch Dinge, die einen etwas anderen Erziehungsstil erlauben und gleichzeitig die Freude an schönem Design ermöglichen. Alles begann mit den Reitpferden, Stofftiere zum Liebhaben und Toben. Mittlerweile machen auch Reithühner das Spielzimmer unsicher. Robust und qualitativ hochwertig mit unverkennbarem Stoffdesign, eine Auswahl von Ökotex-Stoffen in einer Mischung aus Retro-Design und moderner Farbfreude.

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+ Seit wann gibt es das Projekt und was ist die Ursprungsidee?
LOUyLOU bzw. die Reitpferde gibt es seit 2008. Damit fing alles an.

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Ausstellung »schœn & besser« von S.W.W.S.W. zum DMY 2011 – Interview *Vol.1

Auch dieses Jahr präsentiert S.W.W.S.W. zum DMY wieder außergewöhnlich geschmackvolles Design aus Berlin und Deutschland – gefertigt in Kooperation mit Werkstätten für behinderte Menschen. Wie das aussieht und was das heißt für Designer und Werkstätten zeigt die Ausstellung »schœn & besser« – Nachhaltiges Design am Moritzplatz.

Im Rahmen der Ausstellung stellen wir hier in diesem formidablen Blog bis zur Vernissage die ausgestellten Projekte und Designer vor. Dazu haben wir den Ausstellern vorab ein paar knifflige Fragen gestellt. Vier Interviews sind’s ingesamt und wir starten mit dem Interview *Vol.1 und befragen:

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side by side

side by side steht für die enge Zusammenarbeit zwischen Designern und behinderten Menschen. “Design mit sozialem Charakter” unter diesem Motto vertreibt das Label seit 2002 hochwertige Designprodukte. Die Kollektion von side by side umfasst bereits fast 50 Produkte: Vom Stövchen aus kunstvoll arrangierten Stäbchen bis zum Windlicht aus Weinflaschen, vom wiederbeschreibbaren Serviettenring über Hocker mit Socken bis hin zum Wäscheständer aus Massivholz.

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+ Seit wann gibt es das Projekt und was ist die Ursprungsidee?
Das Projekt side by side wurde 2002 von der Produktdesignerin Sabine Meyer konzipiert und mit den Caritas Wendelstein Werkstätten auf den Markt gebracht. Das Projekt will den Mitleidsbonus überwinden, der oftmals Produkten von behinderten Menschen anhaftet. Anspruchsvoll gestaltete Produkte sollen neue Käuferschichten gewinnen und der breiten Öffentlichkeit zeigen, welche Leistungen in Werkstätten erbracht werden. Nicht nur für die Designer, sondern auch für die Werkstätten war das ein ungewöhnlicher Schritt. Die Produktlinie side by side definierte von vornherein Marke, Funktionalität und Zielgruppe.
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Save the Date: Vernissage »schœn & besser« bei S.W.W.S.W. zum DMY 2011

Juchuh, der Sommer kommt!
Und mit ihm das grandiose Internationale Design Festival DMY 2011 – und wer ist dabei? Natürlich die nachhaltige Garde vom Moritzplatz – S.W.W.S.W.!

›Tin Tuffet‹ Hocker von rafinesse & tristesse

Auch in diesem Jahr präsentieren wir wieder außergewöhnlich geschmackvolles Design aus Berlin und Deutschland – gefertigt in Kooperation mit Werkstätten für behinderte Menschen. Wie das aussieht und was das heißt für Designer und Werkstätten zeigt die Ausstellung »schœn & besser« – Nachhaltiges Design am Moritzplatz.

›Weinlicht‹ Windlicht von Side by Side

Zur Vernissage plaudern die Macher- und Designerinnen von Lou y Lou, Rafinesse & Tristesse, Side by Side und wir von S.W.W.S.W. aus dem Nähkästchen – Sektchen, Häppchen, Netzwerken inklusive.

›Ein Baum für alle Fälle‹ Karten-Stempel-Set von S.W.W.S.W.

Deshalb gleich mal fix notiert und dann fröhlich reinspaziert zur großen Ausstellungseröffnungssause:

WANN? Am Mittwoch, den 01. Juni 2011, um 19.00 Uhr
WO?
Bei schœner.wærs.wenns.schœner.wær, Moritzplatz / Oranienstr. 58 a, 10969 Berlin

›Hazel‹ Reitpferd von LouYLou

ANMELDUNGEN unter wieschoen{at}schoener-waers.de sind willkommen
ZEITRAUM: 01.06. – 18.06.2011, Sonntags und Himmelfahrt geschlossen.

Mehr Infos demnächst in diesem Theater. Man darf gespannt sein.

* NB, SR, MG