Archiv der Kategorie: nachhaltigkeit

Save the Date: Vernissage »schœn & besser« bei S.W.W.S.W. zum DMY 2011

Juchuh, der Sommer kommt!
Und mit ihm das grandiose Internationale Design Festival DMY 2011 – und wer ist dabei? Natürlich die nachhaltige Garde vom Moritzplatz – S.W.W.S.W.!

›Tin Tuffet‹ Hocker von rafinesse & tristesse

Auch in diesem Jahr präsentieren wir wieder außergewöhnlich geschmackvolles Design aus Berlin und Deutschland – gefertigt in Kooperation mit Werkstätten für behinderte Menschen. Wie das aussieht und was das heißt für Designer und Werkstätten zeigt die Ausstellung »schœn & besser« – Nachhaltiges Design am Moritzplatz.

›Weinlicht‹ Windlicht von Side by Side

Zur Vernissage plaudern die Macher- und Designerinnen von Lou y Lou, Rafinesse & Tristesse, Side by Side und wir von S.W.W.S.W. aus dem Nähkästchen – Sektchen, Häppchen, Netzwerken inklusive.

›Ein Baum für alle Fälle‹ Karten-Stempel-Set von S.W.W.S.W.

Deshalb gleich mal fix notiert und dann fröhlich reinspaziert zur großen Ausstellungseröffnungssause:

WANN? Am Mittwoch, den 01. Juni 2011, um 19.00 Uhr
WO?
Bei schœner.wærs.wenns.schœner.wær, Moritzplatz / Oranienstr. 58 a, 10969 Berlin

›Hazel‹ Reitpferd von LouYLou

ANMELDUNGEN unter wieschoen{at}schoener-waers.de sind willkommen
ZEITRAUM: 01.06. – 18.06.2011, Sonntags und Himmelfahrt geschlossen.

Mehr Infos demnächst in diesem Theater. Man darf gespannt sein.

* NB, SR, MG

Podiumsdiskussion zum Thema Nachhaltigkeit und Kunst am Mittwochabend 18. Mai


Wachsen! Über Nachhaltigkeit und Kunst

Vom Wirtschaftswachstum ist allerorts die Rede. Was aber muss wachsen, damit wir zukunftsfähig werden?
Die Kulturwissenschaftlerin Hildegard Kurt sucht nach einem Denken und Handeln, das öffnet und verbindet, das die Kunst und auch die Wissenschaft erweitert.
An Beispielen aus der Kunst der Gegenwart, aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft erschließt sie den Begriff Wachstum mit Blick auf ein schöpferisches und dabei verantwortliches Menschsein, das es zur Entfaltung zu bringen gilt.

Wann: Mittwoch, 18. Mai, 19-21 Uhr
Wo: Heinrich Böll Stiftung, Schumannstr.8, 10117 Berlin
Mit wem: Hildegard Kurt, Kulturwissenschaftlerin, und Manfred Linz vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie (Moderation)
Anmeldung: nicht nötig
Weitere Infos: hier

*MG

50 ideas for a New City

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Für das Festival of Ideas for the New City, das Anfang Mai in Manhattan stattfindet, haben die Jungs und Mädels von Urban Omnibus 50 großartige Plakate im Retro-Stil gestaltet, die zum Festival über ganz New York verteilt hängen werden.

Sie alle zeigen einfache aber umso smartere Ideen und Beispiele, wie man sich auf kreative und innovative Art umweltbewusst im urbanen Raum verhalten kann.

via the pop-up city

*MG

Strickend gegen Atomkraft

Da wir wegen des tollen Programms diese Woche ja nicht vom Fernseher wegzulocken sind, haben wir am Sonntag glücklicherweise den famosen Beitrag über ‘Strick’ und ‘Liesel’ und die Strick-Guerilla-Bewegung gegen Atomkraft bei ttt gesehen. Aber schaut selbst – nur noch wenige Tage in der ARD Mediathek.


In Berlin waren übrigens vor wenigen Wochen die ‘Mütter der Strick-Bewegung’ von Knit the City unterwegs, wie wir hier berichtet haben.

*MG

Alles was das Herz eines ‘Urban Gardeners’ begehrt …

… gibt es bei Urban Green in Amsterdam.

Töpfe und Untertöpfe, die auch in den kleinsten Winkel des Balkons passen. Blumen und Pflanzen, sie sich auf schattigen Balkonen wohlfühlen. Kübel, die auf windigen Hausdächern Halt finden. Hängematten und Möbel, für die man keinen riesigen Garten braucht. Das Motto: Grüner wohnen in der Stadt. Herrlich!

Leider gibt es Urban Green bisher nur in Amsterdam. Bitte bald auch in Berlin!

via springwise

*MG

Diese Woche in der Glotze: Schwerpunkt Nachhaltigkeit auf ARTE

Wir schalten ja nicht häufig die Glotze an. Aber diese Woche sind wir kaum noch vom Fernseher wegzukriegen. ARTE zeigt nämlich vom 4. – 9. April fast täglich einen Beitrag zum Thema Natur- und Umweltschutz.

Los geht’s am Mittwoch 6. April zur besten Sendezeit um 20.15 mit der Doku ‘Das Geschäft mit dem Artenschutz’.
Die globale Umweltzerstörung ist seit Jahren beherreschendes Thema der Medien weltweit. Dabei werden die Zukunftsszenarien in immer düsteren Farben gemalt. Aber es gibt auch Vorstellungen und Modelle, wie Umwelt und Artenvielfalt zu schützen sind. Die Dokumentation zeigt unter anderem, wie sich die Ideen von Umweltschützern der ersten Stunde von Aktivisten der heutigen Zeit unterscheiden.

Freitag 8. April um 21.45 ‘Mit der Sonne um die Welt’
Die Nutzung von Sonnenenergie ist eine der großen Herausforderungen dieser Zeit. Vor zehn Jahren beschlossen die beiden Schweizer Bertrand Piccard und André Borschberg, der Welt gemeinsam zu beweisen, dass Photovoltaik auch zum Fliegen taugt. Sie entwickelten das Flugzeug “Solar Impulse”, mit dem es ihnen gelang, 24 Stunden lang nur mittels Sonnenenergie zu fliegen.

Samstag 9. April um 13.10 Uhr ‘Städte der Extreme’
Die Städte La Paz, Bangkok und Jakutsk haben eines gemeinsam: Dort, wo sie sich befinden, herrschen extreme Lebensbedingungen. Ob Temperaturen von bis zu minus 70 Grad unter Null, heftigste Wirbelstürme oder extreme Höhenlagen – ihre Bewohner müssen es mit Umweltbedingungen aufnehmen, die teilweise im Grenzbereich dessen liegen, was der menschliche Organismus ertragen kann. Wie meistern die Menschen den Alltag unter solchen Konditionen? Und welche Erkenntnisse liefern diese Städte über den “Homo urbanus”?

Mehr zum Programm, den Filmen, den Filmemachern und viel Interessantes drumherum – z.B. ein Dossier zum Thema Nachhaltigkeit – findet ihr hier.

*MG

Symposium ‘Green Design 2.0 – Learning from Nature’ am 5. April

Am Dienstag den 5. April sind Freunde und Fans der Nachhaltigkeit eingeladen am Symposium ‘Green Design 2.0 – Learning from Nature’ des Labor greenlab der Kunsthochschule Berlin-Weißensee im Haus der Kulturen der Welt teilzunehmen.

Forscher und Designer aus den Bereichen Bionik und ökologisches Design werden in zwei Teilen (10 – 13.30 ‘Strategie und Materialien’ und 14.30 – 18.30 ‘Fallstudien’) die Frage diskutieren, ob und wie nachhaltige Designstrategien aus der Natur generiert werden können. Denn unsre jute Natur mit ihren natürlich gewachsenen Organisationsprinzipien ist häufig Vorbild für die gestalterische Praxis vieler Designer. Jut so!

Das ganze Programm und Infos zu den Sprechern gibts’s hier. Vortragssprachen sind Deutsch und Englisch.

via hkw

*MG

Workshops ‘Was kann Kunst gegen den Klimawandel tun?’

In wieweit kann Kunst auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen produktiv und wirksam sein? Über welche besonderen Methoden, Kompetenzen und Strategien verfügen die Künste? Welche Formen der interdisziplinären Forschung, der interkulturellen Kooperation und Zusammenarbeit werden zukünftigen Aufgaben gerecht?


Antworten auf diese Frage werden beim zweiten ÜBER LEBENSKUNST.Klub ‘Feel the heat – Was kann Kunst gegen den Klimawandel tun’ am Donnerstag den 7. April ab 16.00 in Workshops und Gesprächen diskutiert.

Workshop I: ‘How to influence change and engage in ÜBER LEBENSKUNST’
Workshop II: ‘Wiese to go’

Mehr Infos zum Programm und den Sprechern gibt’s hier. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung für die Workshops bis 31. März unter klub@ueber-lebenskunst.org erforderlich. Also noch heude anmelden, Leude!

Alle, die wie wir tagsüber malochen, sind eingeladen abends ab 20.00 zu Musik und guten Gesprächen zusammen zu finden.

Hier noch mal zusammengefasst - Wann und wo:
7. April 2011 / Haus der Kulturen der Welt
ab 16.00 Workshops (Anmeldung zu den Workshops erforderlich bis 31. März)
ab 18.30 Gespräche und Klubsandwiches
ab 20.00 Musik ‘Berlins Musikszene vertont den Klimawandel’

Bis denne also!

*MG

Lebensgroßer VW-Bulli aus Papier in São Paulo gesichtet

Vor einiger Zeit konnte man im brasilianischen São Paulo einen lebensgroßen VW Bulli durch die Straßen gehen sehen. Ja richtig gelesen: ‘gehen’. Bewegt wurde er nämlich von dem Künstler-Duo Ocupacidade höchstpersönlich, die ihn huckepack durch die Stadt trugen, performancemäßig quasi. Denn er ist aus Papier und soll die Menschen dazu anregen, über Alternativen zum eigenen Auto nachzudenken und zum Beispiel umweltschonende Arten der Mobilität zu wählen. Mehr vom ‘Projeto Kombi’ gibt’s hier.

Ach, gäb’s doch sowas mal vor unserer Tür am verkehrsreichen Moritzplatz!

via the pop-up city

MG*

Aktiv werden gegen gentechnische Depressionen

Und wer sich außerdem ohnmächtig angesichts der Europäischen Gentechnikpolitik fühlt, sollte wissen, daß es viele Kampagnen und Verbände gibt, bei denen man aktiv werden kann und sollte. Denn Aktion ist immer gut gegen Ohnmacht. Einige seien im folgenden vorgestellt.


Die Kampagne gegen Gentechnik im Saatgut von Campact:
Am 18. März stimmt der Bundesrat darüber ab, ob Saatgut künftig mit gentechnisch manipulierten Samen verunreinigt sein darf. Fordern Sie Ihren Ministerpräsidenten auf, gegen Gentechnik im Saatgut zu stimmen!
Jetzt schnell noch mitmachen!

Bantam ist eine Aktion, die alle, die einen Acker, Garten oder Balkon haben,  aufruft mitzumachen beim Pflanzen von gentechnikfreiem Süßmais, aus dem dann auch Saatgut gewonnen wird.
Die Goldene Bantam Karte zeigt schließlich online alle PLZ-Gebiete, in denen Bantam Mais angebaut wird.
Und so kann man mitmachen!

Bantam und viele weitere Initiativen und Mitmach-Aktionen bündelt die Seite Meine-Landwirtschaft.de. Aber auch an Hintergrundinformationen und Fakten zum Thema kann man sich auf der Seite aneignen.
Sie wird u.a. getragen von attac, Brot für die Welt, Demeter, Oxfam, Slowfood, WWF und vielen anderen vorbildlichen Unterstützern.
Die Initiatoren wollen eine öffentliche Debatte anregen und daraus Forderungen entwickeln, die sie gemeinsam durchsetzen wollen und viele weitere Organisationen, vor allem auch regionale und lokale Initiativen und Gruppen, Unternehmen und Einzelpersonen für diese Kampagne gewinnen.
Denn die Europäische Agrarpolitik sollte nicht den Lobbyisten überlassen werden, sondern vom Bürger mitentschieden werden.
Zu den Initiativen & Aktionen von Meine-Landwirtschaft geht’s hier.

Nun denn, Ärmel hoch und Spaten aus’m Keller und rin inne Kartoffeln und zwar genetisch einwandfrei.

via Mail

*SR