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sustainable design

Pappbrille – einfach schneller schärfer (aus)sehen!

100% Fair Trade +++ Hergestellt aus Druckresten +++ Placebo Effekt inkludiert! Die Weltsensation jetzt auch bei S.W.W.S.W. – die Pappbrille!

Nie wieder Ärger mit der Stylepolizei, Mitte-Chic in Kreuzberg zum kleinen Preis, dioptrienunabhängig und reinigungsarm – dies sind nur einige der  schlüssigen Kaufargumente für die prima Pappbrille! Allerhand.

Arm aber sexy ist nicht mehr länger nur ein Motto für eine der angesagtesten Metropolen, sondern ein klares Statement, das gut aussieht und dazu noch 100% ökologisch hergestellt wird – gestanzt aus Druckresten und bestückt mit den verrücktesten Materialen wie z.B. Tapeten und Textilien.

Ein Beispiel? Oben sehen Sie die CLASSIC Black – das Modell für jede Lebenslage für nur 3,- € bei S.W.W.S.W. Und unten sehen Sie das Modell  SONNENBRILLE für nur 1,- € – aber ohne UV-Schutz? Wieso nicht, hat doch schließlich Sonnenblumen als Muster (-:

Also, auf ein Wiedersehen am Moritzplatz – kommse rin, könnse rauskieken. Man sieht sich, harhar.

*SR

Delfin hechtet über Öltonne – ein original Banksy

Zweckentfremdeter Kinderbespassungsdelfin aus dem Einkaufszentrum, artgerecht verheddert im Thunfischfangnetz, lebensecht über eine Öltonne inklusive Leck springend – eine öffentliche Irritation der subversiven Sorte von Banksy, dem Streetart-Helden.

via hope+glory

*SR

SideSeeing in Berlin am Sonntag

SideSeeing ist ein Designmarkt für Handgemachtes der unter dem Motto “gemeinsam einzigartig” in regelmässigen Abständen an verschiedenen Lokationen in Berlin gastiert.

Wann: Sonntag, den 05.09.2010 ab 13.00 h
Wo: Sideseeing- Der Design Markt | Maybachufe | 12047 Kreuzberg
Wieviel: Eintritt frei!

SideSeeing ist ein unabhängiger Designmarkt, der vom FASHION NETZWERK NEUKÖLLN eigeninitiativ gegründet wurde. Ziel ist es ein Netzwerk von selbstständigen Kreativen, Designern, Musikern und Künstlern zu schaffen, die sich gemeinsam präsentieren und ihre handgemachten Produkte verkaufen können.

via Goldstück

*SR

Peepoo – die Toilette für alle Fälle

40% der Weltbevölkerung leben ohne Toilette oder sanitäre Infrastruktur. Und jährlich sterben cirka 1,5 Millionen Kinder an Durchfall, durch die öffentliche Defäkation vergiftetes Trinkwasser.

Das sind die Fakten, die Anders Wilhelmson, Architekt und Professor in Stockholm, dazu veranlssten die Vermarktung des „Peepoo“ in Angriff zu nehmen.

Der „Peepoo“ ist eine Einweg-Toilette, die menschliche Exkremente kurz nach dem Stuhlgang keimfrei macht und dadurch verhindert, daß die nähere und weitere Umgebung verunreinigt bzw. vergiftet wird. Der „Peepoo“ ist leicht zu transportieren und ebenso leicht zu verwenden. Er braucht keinerlei zusätzliche Hilfsmittel, wobei eine aufgeschnittene PET-Flasche beim Gebrauch hilfreich sein kann.

Einmal benutzt, kann der Beutel zugeknotet und vergraben werden. Eine Schicht aus Harnstoff-Kristallen vernichtet die Krankheitserreger in den Fäkalien und wandelt diese in Dünger um.

2-3 Wochen nach Gebrauch, wenn alle Krankheitserreger wirkungslos geworden sind, bilden die durch die Harnstoff-Kristalle behandelten Fäkalien einen hochwertigen Stickstoff-Dünger von beträchtlichem Wert. Zusätzlich verbessern die organischen Stoffe die Bodenstruktur und somit seine Fähigkeit, Wasser und Nährstoffe zu speichern. Langfristig fallen hierdurch auch insgesamt die Ernten besser aus.

Da Dünger teuer ist und rares Gut in den Entwicklungsländern, ist es für einfache Öko-Systeme möglich, sich durch das Einsammeln und Verteilen der „Peepoo“-Beutel, ohne großen Aufwand weiterzuentwickeln.  Somit stellen die Beutel keine Verunreinigung dar, sondern vor Ort erzeugte Hilfsmittel.

Ausserdem stellt der Beutel eine der wenigen sanitären Lösungen dar, die ohne Wasser auskommen, lediglich zum Händewaschen wird Wasser benötigt. So wird zusätzlich die Abhängigkeit zwischen sanitären Einrichtungen und Wasser beendet.

Eine schnelle und wirkungsvolle Superlösung und ein Prachtbeispiel für verantwortungsvolle Gestaltung.

Mehr Infos: For Pennies, a Disposable Toilet That Could Help Grow Crops von Sindya N. Bhanoo (New York Times)

via peepoople und fairplanet

*SR

Ich glotz TV – S.W.W.S.W. + wooden radio bei Galileo Pro7

Allen, die den grandiosen Beitrag über das wundervolle wooden radio gestern verpasst haben, bietet sich hier nochmal die Chance einer Wiederholung – live und in Farbe. Bitteschön.

Achtung, erst kommt die unsägliche Werbung, einfach so lange Augen und vor allem Ohren zu machen ;)

*SR

Schuhrecycling feat. Urban Gardening

Dieses alte Schuhwerk hat eine zweite Karriere gestartet als Pflanzbehältnis in den „Gärten von Appeltern“ in den Niederlanden. Doch Karrieren sind vergänglich, und in diesem Fall kann man sogar in Ruhe dabeizuschauen. Und irgendwann werden die ehemals karrieregeilen Schuhe eins werden mit Mutter Natur. So kann’s gehen.

Also, Memento mori, verehrte Karrieristen, immer schön Memento mori.

via Superuse

*SR

Mo, 30.08. 19.10h Pro7 – S.W.W.S.W. & Wooden Radio bei Galileo – yeah!

Freunde, das Fernsehen war bei uns! Hui.

Und was wollten die? Über die Entstehungsgeschichte des grossartigen wooden radios in Indonesien berichten. Und das werden sie auch tun. Nämlich anhand einer Galileo-Dokumentation wird aufgezeigt, wie und wo ein wooden radio gebaut wird und der Weg nachvollzogen bis hin zu einem Händler des Vertrauens (namens schoener.waers.wenns.schoener.waer) in Deutschland (genauer in Berlin am Moritzplatz).

Aber seht selbst am Montag, den 30. August in der Sendung Galileo auf ProSieben um 19.10 Uhr. Nicht verpassen, ist spannend!

*SR + NB

Visuell Denken hilft!

Die visuelle Wahrnehmung ist beim Menschen sehr stark ausgeprägt. Nicht umsonst heisst es so treffend: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“ Dies hat Fräulein Schiller verinnerlicht und bietet nun eine Dienstleistung namens „Graphic Recording & Visual Sensemaking“ an. Was das bedeuten soll, erklärt sie so:

Damit man beim Brainstorming auf bessere Ideen kommt und gleich ein grafisches Protokoll in der Hand hält, zeichne ich. Erkenntnisse leben dadurch weiter, bleiben nicht unter vielen Worten verschüttet.
Als Moderatorin, Mitzeichnerin oder visuelle Übersetzerin bringe ich Gedanken in Form. Ich begleite Konferenzen, Meetings und Workshops visuell und verwandle Konzepte wie Businesspläne und Präsentationen in leicht verständliche Bilder.

Bedarf an bildhaften Übersetzungen komplexer Sachverhalte gibt es en masse. Grossartig wäre beispielsweise, wenn amtliche Schreiben immer mit einer charmanten Visualisierung von Fräulein Schiller ergänzt würden. Obwohl diese Art Schreiben ja meist gar nicht komplex sind, sondern nur durch die Amtssprache für den Empfänger unentschlüsselbar codiert wurden. Zja. Egal, Fräulein Schiller macht das jedenfalls goldrichtig.

via Changingidea’s Blog

*SR

Viele gute Gründe für einen Besuch am Moritzplatz

Noch ist es öfter schön als fies draussen – also raus aus der Bude, rin in die urbane Stadtnatur! Und wo isses da am schönsten? Richtich, am Moritzplatz.

Nicht nur weil S.W.W.S.W. da zu finden ist, sondern auch wegen der wunderbaren Prinzessinnengärten. Und dies nicht nur, wegen des gemütlichen Gartencafés/Biergartens, sondern auch wegen des kürzlich dort errichteten vagabundierenden Baumhaus-Zirkus-Restaurant-Kunstprojektes von Tony Hornecker namens „The Pale Blue Door – The Garden“.

Wenn Tony Hornecker auf Reisen geht, dann schliesst er nicht einfach seine blassblaue Londoner Wohnungstür hinter sich, sondern er schmeisst sie zusammen mit einem Haufen Werkzeug und seiner Crew in einen alten Ford Transit und nimmt sie mit. Irgendwo wird dann halt gemacht, das Lager aufgeschlagen, Sperrholz, Bestuhlung und Dekor von der Strasse aufgesammelt und ein vagabundierendes Hüttendorf gebaut. So auch im Prinzessinnengarten. Hier eröffnet “THE PALE BLUE DOOR – THE GARDEN” in 7 Baumhäusern und 7 Séparées am Donnerstag, den 12.8 – der Nacht, in der die meisten Sternschnuppen zu sehen sein werden. Als Extra sorgt ein Getränkelift für den Nachschub aus dem Gartencafé.

Der Getränkelift ist allerdings eine kleine Sensation. Drum auf, auf zum Moritzplatz!

via Prinzessinnengarten

*SR

Hartz IV Möbel – Kreuzberg 36 Chair

Es gibt leider mehr Menschen mit gutem Geschmack als gutem Einkommen. Nach dem Motto „Lebensqualität für alle“ hat der Architekt Le van Bo ein paar stilvolle Möbel entworfen, die sich jeder zu einem budgetfreundlichen Betrag selber basteln kann. Zum Beispiel den Kreuzberg Chair 36:
Hartz aber herzlich
Der Kreuzberg 36 Chair ist in 36 Arbeitsschritten mit 36 Euro Materialkosten  zu bauen und zudem eine Liebeserklärung an den buntesten Bezirk Berlins: Kreuzberg 36.
Die Materialien für den Kreuzberg Chair bekommt man in jedem handelsüblichen Baumarkt und den Bauplan gibt es kostenfrei*.
Zutaten:
- Standard-Leimholz aus Kiefer (30 x 80 cm), nicht viel größer als ein Skateboard  ( aus diesem Brett lässt man sich die Teile zuschneiden, die für das Gestell benötigt werden) – drei dünne Schichtholzfurniere für die Sitzflächen
Nein danke, keine Tüte erforderlich – passt alles in den Fahrradkorb.
Ein Stuhl mit Migrationshintergrund
Entworfen wurde der Kreuzberg 36 Chair von Le Van Bo, einem Kreuzberger Architekten mit laotischen Migrationshintergrund. Motiviert wurde er von einem Kreuzberger Theaterhaus mit ungarisch-rumänischen Migrationshintergrund, welches dringend einen Selbstbau-Stuhl für eine Premiere brauchte.
Der Prototyp entstand in einer Volkshochschule, einer Institution mit dänischem Migrationshintergrund. Inspiriert ist der Kreuzberger Küchenstuhl – kurz Kreuzberg Chair – von einem Stuhl mit französischem Migrationshintergrund (Standard Chair von Jean Prouvé) und einem Computer mit kalifornischen Migrationshintergrund (Macbook Pro von Jonathan Ive).
So jetzt bist Du dran.
Alles was Du an Werkzeug für den Bau des Kreuzberg 36 Chairs brauchst sind zwei Schraubzwingen, einen Akkuschrauber mit einem extralangen (!) 8mm Holzbohrer, eine Japansäge, Schleifpapier und eine CD von Peter Fox, oder andere Musik aus Kreuzberg.
*Bauplan gibt’s kostenlos von prime@web.de
*SR