Archiv der Kategorie: urbane gestaltung

Attraktiv und um die Ecke – das Kjosk


Solange das Wetter sich hält ist der Besuch des Kjosk am anderen Ende der O–strasse vergnügliche Pflicht. Ein umfunktionierter Doppeldecker (Original BVG-Bus Jahrgang 65) inmitten urbanen Grüns mit gemütlichen Sitzgelegenheiten und einem riesigen und sensationellen Wandgemälde des belgischen Streetartists ROA.
Freunde, man sieht sich – beim Kjosk.
Kjosk
Oranienstr. 1
10999 Berlin

via Besuch desselben Fotos von Kjosk

*SR

Silent Climate Parade Berlin am 24.09.

24. SEPTEMBER 2011 – EIN TAG, UM DIE ERNEUERBARE ZUKUNFT EINZUSCHALTEN

Zur 3. Silent Climate Parade werden mehr als 1500 Teilnehmer erwartet, die mit Kopfhörern bestückt leise durch Berlin tanzen, um die Erneuerbare Zukunft zu beschleunigen! Dazu gibt’s feinste Musik von Sven Dohse, Beaner, Pilocka Krach, Dirty Disco Youth und Blenn & Gleich auf dem Silent-Climate-Elektromobi​l – alles wie gewohnt (fast) emissionsfrei und mit Ökostrom angetrieben!

WO UND WANN

Am 24. September 2011 um 12:00 Uhr am Breitscheidplatz, nähe Gedächtniskirche

Mitmachen und Kopfhörer reservieren.

WARUM

Wir möchten zeigen, dass eine klimagerechte Welt auch Spaß machen kann, ja wahrscheinlich sogar Spaß machen muss! Es geht nicht nur um Verzicht, sondern darum, eine erneuerbare Zukunft zu gestalten. Kreativ zu sein. Gemeinsam Neues zu erleben. Zum Beispiel mit einer anderen Art der Demonstration, eine die Menschen anders als gewohnt anspricht und vielleicht auch ein wenig im Herzen berührt.

An die Umstehenden verteilen wir Flyer um für eine nachhaltige Zukunft zu werben und auf die Abschlusskundgebung am Breitscheidplatz aufmerksam zu machen. Dort wird eine Bühne stehen, um allen den Hintergrund unserer Aktion zu erklären: Wir wollen die Erneuerbare Zukunft einschalten!

via Mail + Silent Climate Parade Berlin

*SR

Radioactive Control von Luzinterruptus


Die grossartigen Werke des spanischen Kreativ-Kollektivs ‘Luzinterruptus‘ – mit dem speziellen Faible für Interventionen im öffentlichen Raum – sind eins unserer Lieblingsthemen.
Diesmal möchten wir die werte Aufmerksamkeit auf das neueste Luzinterruptus-Projekt ‘Radioactive Control’ lenken.
Es ist für das hervorragende Dockville Festival in Hamburg kreiert worden, was hier ja auch schon Erwähnung gefunden hat.

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Die Künstler dazu selbst:
“This is our last intervention “Radioactive Control”. It was created for the Dockville Festival in Hamburg which tried to demonstrate, in a humorous tone, the paranoia that we are suffering from since the escape of radioactive material in Japan, has brought into question the safety systems at the nuclear power plants. With our mysterious army of 100 illuminated radioactive figures, which advanced threateningly on the natural environment of the festival, we wanted to invite reflection regarding the use and abuse of nuclear energy, cheap in economic terms, but which can cause grave secondary effects for the environment and health, forever irreversible.”

via rebel:art

*SR

Strassenkunstfundstück

Gesehen in den Strassen Sohos.

via Wooster Collective

*SR

Givebox – sharing is caring in Kreuzberg

Nach Mitte und Neukölln hat jetzt auch Kreuzberg seine erste (und mit Sicherheit nicht letzte)  Givebox . Und zwar in der Falckensteinstr. 24 – bravo!

In der Givebox kann jeder ungenutzte Dinge anonym verschenken!
Das Konzept fördert Nachhaltigkeit, schont Ressourcen, stärkt die Nachbarschaft, hilft anderen Menschen, befreit von Krempel und schafft ein neues Bewusstsein jenseits von klassischen Konsum und Besitz.

Ist das ein Wort? Na aber.
Und wer über das Verschenken hinaus noch voller Tatendrang und gutem Willen steckt, kann weitere Locations vorschlagen, eine Givebox bauen + aufstellen und lokaler Ambassador werden. Wahrhaft vorbildlich!

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„Die Kunst des Schenkens liegt darin, einem Menschen etwas zu geben, was er sich nicht kaufen kann.“
schrieb schon A. A. Milne dereinst und hatte mal wieder sehr recht.

Bilder + Info via givebox

*SR

‘Parasite Farm’ – Urban Farming im eigenen Heim

Die ‘Parasite Farm’ ist ein Prototyp von Charlotte Dieckmann und Nils Ferber bestehend aus einem anhängbaren Kompostsystem und beleuchteten Planzkästen.

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Der Abfall-Komposter ist praktischerweise mit einem Schneidebrett versehen. Die ebenfalss integrierte Fliegenfalle verhindert, dass sich Fruchtfliegen aus dem Komposter in die Küche verirren.
Nach wenigen Wochen bildet sich flüssiger Wurmdünger, mit dem Pflanzen gegossen werden können.
Die Verrottung findet beinahe geruchlos statt und riecht höchstens nach Walderde. Und nach drei Monaten ist das erste organische Material von den Kompostwürmern zu Wurmhumus verdaut worden und in der herausnehmbaren Schublade zu bewundern. Es dient als bodenverbessernder Nährstofflieferant für Pflanzen.

Der ‘Parasite Farm’-Pflanzkasten ist kompatibel mit dem beliebten BILLY-Regal von Ikea und eben dort einzuhängen unter zu verwenden unter der Zugabe von Pflanzenlicht.
Der geneigte Wohnungsfarmer kann nun also sein Gemüse anpflanzen, düngen, ernten und wieder kompostieren – womit der Nährstoffkreislauf auf’s vortrefflichste geschlossen wäre. Brilliant.

-> mehr Infos hier

via designboom + parasite farm + Fotos von Alexander Giesemann

*SR

Plant Art | Pflanzkunst Vol.3 – von Tres Birds Workshop


Unter dem Begriff ‘Green Office’ verstehen verschiedene Leute verschiedene Dinge.
Während die einen noch über papierlose Systeme, Strategien zur Energieeinsparung, Recycling-Klopapier auf den Mitarbeiter-Toiletten und Mülltrennung in der Kaffeeküche diskutieren, haben die Designer des ‘Tres Birds Workshop‘ sich der Sache mal wortwörtlich angenommen und ganze Büros wahrhaft begrünt.

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Diese Installation nennt sich ‘Natural Systems Domination‘, ist aufgebaut in Denvers Büroviertel und versteht sich als Animation für Papiertiger und Bürohengste, die Natur mal leibhaftig und nicht nur als Bildschirmschoner zu erleben. Denn nur wer die Materie wirklich kennen gelernt hat, kann sich effektiv an die Planung und Umsetzung von Grünen Büros machen.
Diese speziellen ‘Green Offices’ jedenfalls sorgen für angenehm frische Luft und wachsen auf malerische Art und Weise vollkommen zu – ganz im Gegensatz zu meinem Schreibtisch.
Obwohl der mich auch immer animiert, raus an die frische Luft zu wollen, harhar.

via Inhabitat & photos by Tres Birds Workshop

*SR

 

Der nette Garten aus der Nachbarschaft

Freundlichst festgehalten von Dennis, irgendwo bei Wattenscheid.

via rephlex.de

*SR

Damenbinden-Baum ‘Winged Tree’ – von Luzinterruptus

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Das spanische Kreativ-Kollektiv ‘Luzinterruptus‘ mit dem speziellen Faible für Interventionen im öffentlichen Raum, haben wir hier schon mehrfach und immer wieder gern erwähnt.

Diesmal möchten wir auf deren Projekt ‘Arbol alado/Winged tree’ aufmerksam machen, das im Grunde aus einem Damenbinden-Baum in voller Blüte besteht.

Luzinterruptus dazu:
“It is bothersome to see how advertising campaigns change the appearance of things so as to adapt them to their own interests, and by seeing from this point of view we feel inclined to buying the products or services advertised. It is the case of sanitary towels, for instance, which are advertised as ethereal, light, inmaculate, odorless and beautiful. But the red colour is never present and it is replaced by blue drops that fall as if it were rain on them. The slogan for the advertising campaign of sanitary towels called “Ausonia makes you feel free” (Ausonia te da alas) shows young women floating merrily in the air and the days on which they must use this item. It became an inspiration for our proposal Cellulose wings and for just this time we have believed the message and we have turned this object – so annoying to use – into a much more oneiric, pure and delicate.”

all fotos by Gustavo Sanabria
via rebel:art

*SR

Book Crossing in nostalgischem Ambiente – Bücherboxx in Mitte

Ach, dit warn noch Zeiten, wo man öffentlich telefonieren konnte im geschützten Privatraum einer eigens dafür vorgesehenen kanariengelben Zelle.
Jetzt ist das öffentliche Telefonieren ja nicht nur sehr out, sondern auch extrem unattraktiv geworden – vor allem bei widrigen Wetterverhältnissen, wie sie dieser Sommer ja so ausgiebig zu bieten hat.
Nostalgiker und Literaturliebhaber können nun so ein obsoletes Bauwerk einer vergangenen Kommunikationsära in Berlin-Mitte nutzen, um Gelesenes zur Verfügung zu stellen, sich in Ungelesenes zu vertiefen und bei Gefallen sogar mitzunehmen.

Das nennt man dann Book Crossing und funktioniert genau so:
Bring ein Buch! Nimm ein Buch! Lies ein Buch!
Seit dem 20. Juni diesen Jahres steht die Bücherboxx allen Book Crossern zur Verfügung und zwar auf dem Gelände der Heinrich-Böll-Stiftung in der Schumannstraße 8 im schönen Bezirk Mitte.

via Magazin Blog

*SR