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Water Makes Money

http://berliner-wassertisch.net

Bevor der Harndrang einen beutelt, muss man was? Genau, Trinken!
Wir sind ja sozusagen schon von Kindesbeinen Fans und intensive Konsumenten des wohlschmeckenden Berliner Leitungswassers (Wer erinnert sich noch an die herrlichen Werbesticker für die Berliner Wasserbetriebe, die in der (West-)Berliner U-Bahn darauf aufmerksam gemacht haben, dass man keine Kippen ins Klo schmeißen soll? – Ha, da sehen die Zugezogenen blass aus ;-) , und müssen deshalb dringlichst auf zwei Dinge aufmerksam machen:

Heute, am 23.09.2010, feiert der Film “Water makes Money” in ganz Europa an unterschiedlichsten Stellen Premiere (in Berlin z.B. um 19.00 Uhr im Kino Acud). Der Film deckt auf, was die Privatisierung der Wasserversorgung, die in seit 15 Jahren immer weiter voran schreitet, bedeutet. Weitere Veranstaltungs-/Aufführungsorte findet man auf der Website von Water makes Money.

Der Berliner Wassertisch versucht, das Land Berlin zu einer Umkehr der Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe zu zwingen. Erster Schritt: Offenlegung der Geheimverträge zwischen dem Land Berlin und den privaten Investoren (RWE Aqua und Veolia Wasser).

Das Volksbegehren endet am 27. Oktober 2010! Bis dahin braucht die Initiative (und wir – ist ja schließlich unser Wasser, um dass es geht…) insgesamt 172.000 Unterschriften, um der zweiten Stufe des Volksbegehrens zum Erfolg zu verhelfen. Wie und wo man sich daran beteiligen und unterschreiben kann, findet man entweder hier – oder Ihr kommt bei S.W.W.S.W. vorbei und unterschreibt bei einem bekömmlichen Glas Eau de Berlin vor Ort. Wir sorgen dann für die rechtzeitige Übergabe der Unterschriften.

*NB

Utopia City Shopping Days – um Bewertung wird gebeten

Freunde des strategischen Konsums,

wir machen mit bei der Aktion Utopia City Shopping Days. Isn ditte? Erklärung:

Von Samstag bis Samstag, 3. bis 10. Juli 2010, finden in Berlin die Utopia City Shopping Days statt. Exklusiv für Utopisten und solche, die es werden wollen, bieten ausgewählte Shops im gesamten Stadtgebiet von Berlin Aktionen, Rabatte, Geschenke oder Testaktionen an.

Bei uns gibt’s zu jedem Einkauf einen original Berliner-Bären-Stempel auf recyceltem Korken – dicker Hund oder? Nee, sag ma ehrlich.

Aber das ist noch nicht alles, man kann auch frank und frei seine Meinung kundtun zu unserem gloriosen Superladen – völlig objektiv natürlich – inform einer Bewertung (s. Foto). Kleiner Tipp: Optisch am besten passen 5 Sterne ;) Also frisch ans Werk, werte Kundschaft, und bis denn am Moritzplatz.

*SR

Raus aus Berlin …

Ziege im Wind

… und rein ins Brandenburgische: Wen es zwischendurch mal danach gelüstet, ein bisschen Landluft zu schnuppern, dem sei die kleine Ziegenkäserei “Karolinenhof” in der Nähe von Kremmen empfohlen.

Knopf im Ohr mal anders: Ziege hat Hunger – hatte nämlich gerade ein Zicklein geworfen …

Hier kann man mit Kind & Kegel einen wunderbaren Nachmittag (oder auch Vormittag) verbringen, etwas über die Ziegenkäseproduktion (alles bio!) erfahren, Ziegen füttern, auf der Wiese in der Sonne sitzen, Leckereien aus Ziegenkäse und sogar Kaffee mit Ziegenmilch (schmeckt!) genießen!

Der Karolinenhof im Sonnenschein …

Dazu Pferde streicheln und füttern, auf dem Trampolin hopsen und den Kindern beim Buddeln oder Rumgurken auf reparaturbedürftigen Rutschautos zuschauen. Geöffnet am Wochenende von 9.00 – 19.00 Uhr, ca. 45 min. von Berlin-Mitte entfernt – einziger Wermutstropfen: Nur mit dem Auto zu erreichen. Anfahrtsskizze/Beschreibung hier.

In diesem Sommer empfiehlt sich durchaus die Mitnahme von Regenzeug und evtl. Schneeketten.

… und zwei Stunden später nach dem Angriff 20-Cent-großer Hagel"körner" (Mai 2010)

*NB

Ghostbikes – Geisterfahrräder als Mahnmale für Fahrradunfall-Opfer in Berlin

Köpenicker Straße/Bethaniendamm – hier wurde am 25. Mai 2008 eine 65jährige Radfahrerin von einem nach rechts Richtung Schillingbrücke abbiegenden Lkw erfasst und getötet. Das weiß lackierte Rad mit der Traueranzeige soll an deren unnötigen Tod erinnern.

Reifenquietschen, Hupen und ein deutlich vernehmbares “A****loch” – das ist der Sound des Moritzplatzes. Nicht schön, aber wahr. Beinahe täglich werden wir Zeugen von vielen Beinahe-Zusammenstössen und einigen tatsächlichen von abbiegenden Autos und übersehenenen Fahrradfahrern im Kreisverkehr am Moritzplatz. Aber zum Glück steht (noch) kein Geisterrad hier.

Mit der Aktion Geisterräder erinnert der ADFC Berlin e.V. an alle im Berliner Strassenverkehr getöteten Radfahrer in Berlin. 2009 hat der ADFC Berlin erstmals mit der Aktion Geisterräder an die getöteten Radfahrer im Vorjahr aufmerksam gemacht und damit die leblosen Unfall-Statistiken auf effektvolle und ein bißchen gruselige Weise versinnbildlicht.

“Ghostbike” ist die aus den USA stammende Idee, weiß gestrichene Fahrräder als Mahnmale für im Straßenverkehr verunglückte Radfahrer am Unglücksort aufzustellen. Neben der Funktion als Gedenkstätte sollen sie auch auf mögliche Gefahrenpunkte hinweisen. Erstmals wurde ein derartiges “Ghostbike” 2003 in St. Louis (Missouri) aufgestellt. Die Idee wurde unterdessen, verteilt über die ganze Welt, in mehr als 30 Städten umgesetzt.

Erfreulicherweise ist die Zahl der getöteten Radfahrer 2009 auf neun gesunken (2008= 11), allerdings ist die Zahl der schwerverletzten Radfahrer leicht gestiegen (2008= 538, 2009= 539). Nach Meinung des ADFC Berlin lassen sich fast alle diese Unfälle durch Rücksichtnahme der beteiligten Verkehrsteilnehmer verhindern. Dazu ist der Blickkontakt zwischen Radfahrer und dem anderen Verkehrsteilnehmer das wichtigste und entscheidende Instrument.

via ADFC

Helden wie wir …

Der Heldenmarkt ist geschafft, und wir auch …

Für alle, die da waren, und für alle, die nicht kommen konnten: Es war großartig, bombig, wunderbar!
Dank an Lovis, die netten Besucher & Käufer, alle Mitaussteller für die feine Atmosphäre, und auch an Sabrina für die wundervollen Kleinigkeiten!

Wir atmen kurz durch, und wer noch eine Osterpostkarte, Hasenstempel oder leckere Schokolade oder ein Reithuhn oder, oder, oder braucht, der weiß ja jetzt, wo er uns findet: nämlich direktemang am Moritzoplatzo!

Und hier noch ein paar Bilderchen von dem heldenhaften Stelldichein im Postbahnhof.

Heldenmarkt 01

Immer voll: Der Stand von S.W.W.S.W. Im Vordergrund: Die Buchdruckerpresse von …

 

Heldenmarkt 02

… Sabrina aka SmallCaps, die hier ausnahmsweise nicht ihre wunderbaren Kleinigkeiten produziert, sondern sich ein Päuschen gönnt

Heldenmarkt 03

Schon am Abend des ersten Tages etwas drüber: Sylke & Nicole

Heldenmarkt 04

Angeregte Verkaufsgespräche

War auch dabei: der Grizzly-Bär

War auch dabei: Grizzly-Bär

 

*NB

Earth Hour – Sei ein Teil der dunklen Seite der Macht!

Eine Stunde im Dunkeln tappen für den guten Zweck. Am 27. März 2010 um 20.30 Uhr ist es wieder soweit. Gemeinsam mit Hunderten Millionen Menschen in tausenden Städten weltweit werden auch wir für 60 Minuten die Lichter ausknipsen, um zu zeigen, dass uns das Ergebnis der Klimakonferenz von Kopenhagen vollkommen unbefriedigt hat. Initiiert ist die Aktion vom WWF und die Kampagne vom Belgischen WWF ist einfach mal lässig. Dann also, sei ein Teil der dunklen Seite der Macht und mach’s Licht aus!

via Green Your Life

Ab sofort – Klamottentausch zur Fashionweek von e.i.l.s. und S.W.W.S.W.

Ach was, bei S.W.W.S.W. gibt's jetzt auch Klamottage?

Schoener waers, wenn die ganze Woche Sonntag wäre … (verkaufsoffener, versteht sich).

Passend zur Key.to Messe für Nachhaltige Mode  machen Everyday is like Sunday und schoener.waers.wenns.schoener.waer. (ja, ja, wir Nachhaltigen lieben lange Namen!) einen feschen Klamottentausch – Taschen hin, T-Shirts her. Ab sofort kann man bei uns am Moritzplatz eine kleine, aber feine Auswahl an Shirts von Slowmo, People Tree, milch, Continental und Braintree und Männerhemden von Knowledge anprobieren und erwerben.

Patrick live beim Warentausch von e.d.i.l.s. und S.W.W.S.W.

Patrick live beim Warentausch von e.i.l.s. und S.W.W.S.W.

Und bei unseren Freunden in der Reichenberger kann man schicke nachhaltige Taschen von Bagjack/S.W.W.S.W., VIA und Affentor und die berühmten Stempel von S.W.W.S.W. shoppen.

Mit dem M29 kommt man direkt vom Moritzplatz in den Laden von Patrick und Sandra  in der Reichenberger Str. 86 – und umgekehrt (oder einmal im Kreis, Tageskarte Berlin A-B kostet nur 6,10 Euro :-) Parfetto!

nachhaltiges Beweisfoto

Die Tauschaktion wurde im übrigen ganz fortschrittlich mit dem Brennstoffzellen betriebenen HydroGen 4 von Opel erledigt – Patrick und Sandra sind derzeit europaweit die einzigen, die den Wagen Probe fahren!!! (Nachdem er im November von Auto Motor Sport eine Woche lang getestet wurde…)

Also, kommt vorbei, nachhaltige Mode kieken und koofen am Moritzplatz!

*NB+SR

Parasites#2 im Februar mit dem Berliner Künstler The Wa

Die Revolution geht weiter: Nachdem im Oktober das französische Künstlerduo Encastrable (Antoine Lejolivet & Paul Souviron) in einem Hamburger Baumarkt temporäre Skulpturen aus dem vorgefundenen Material realisiert hat und wir dort eine illegale Vernissage mit über 100 Besuchern und zufälligen Gästen gefeiert haben, geht das subversive Ausstellungsprojekt PARASITES in die nächste Runde: Am Samstag, 13. Februar 2010, wird der Berliner Künstler The Wa irgendwo in Hamburg ein neues Kunstwerk realisieren. Zitat aus einem Interview: “Some people call my work “urban hacking.” It’s also been called “artivism.” But maybe it’s just a colorful way to make people think, and for me to react. To be honest with you, I don’t really know! I just always have this sentence pop up in my head from Pierre Bourdieu: “La Démocratie c’est un pouvoir et un contre pouvoir qui s’Équilibrent entre eux.” (”Democracy is the balance between people who have power and those who fight against them.”) I do not pretend that we are living in a democracy (most of my work is illegal) and I realize that some people might think what I do is wrong. Most people don’t understand why I do what I do. I use the city as a stage where I express my ideas whether they are “right” or “wrong.” The Wa co-kuratierte übrigens auch diese Adbusting-Ausstellung in Berlin. Mehr dazu bald: Aktuelle Infos zu dem Projekt wird es auf der Webseite, bei Twitter oder Facebook geben.

via rebel:art

*SR

Ein Traum wird wahr: schœner.wærs.wenns.schœner.wær hat geöffnet!

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Es ist so weit: Ein Traum von uns – und hoffentlich für Euch – wird wahr: schœner.wærs.wenns.schœner.wær hat die nachhaltigen Pforten geöffnet! Kommt vorbei und seht selbst: Heute von 12.00 Uhr bis 21.00 Uhr. Das ausführliche Programm findet Ihr hier.

Und wer sich gefragt hat: “Warum eröffnen die ausgerechnet am 24. Oktober?” Dem sei gesagt:

Heute ist Climate Action Day!
Und  Tag der Vereinten Nationen! Und der Beginn der Abrüstungswoche (bis 30. Oktober)! Und Welttag der Information über Entwicklungsfragen, und noch vieles mehr. Z.B. Auch Tag des zweiten Carrot Mobs in Berlin. Beim ersten waren wir dabei, heute warten wir darauf, dass der Carrotmob auch uns beglückt :-) (Ja, auch wir haben ein paar winzig kleine Leichen im Keller).

Carrotmob bei S.W.W.S.W.: Wunderbare Recyclingprodukte von Night Owl Papergoods!

Carrotmob bei S.W.W.S.W.: Wunderbare Recyclingprodukte von Night Owl Papergoods!

Freut Euch mit uns. Und kauft nachhaltig besser, oeko, fair & wunderbar. Hier nochmal die Adresse: Oranienstraße 58 a, direktemang am Moritzplatz!

*NB + SR

Atomausstieg trotz Schwarz-Gelb

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Zum Tag der Wiedervereinigung auch mal was Aktionspolitisches von SWWSW. Ja, auch wir sind noch traumatisiert vom Wahlausgang letzten Sonntag. Wespenregierung – das war nicht das, was wir uns vorgestellt haben. Aber jammern und greinen hilft nicht.

Campact will was tun und organisiert Kampagnen, bei denen Menschen sich via Internet in aktuelle politische Entscheidungen einmischen. Die Idee steckt schon im Namen: Campaign und Action. Campact hat eine Einmischaktion gestartet – mit einem offenen Brief soll der neuen Regierung klargemacht werden, daß der Atomausstieg dem Volk weiterhin ein ernstes Anliegen ist.

Den offenen Brief an Angela Merkel, Horst Seehofer und Guido Westerwelle und die Zahl der Unterzeichner/innen wollen sie zu Beginn der Koalitionsverhandlungen in möglichst vielen Tageszeitungen als Anzeige veröffentlichen. Also zeichnet mit:

Union und FDP haben die Bundestagswahl nicht wegen, sondern trotz ihrer Pläne zur Aufkündigung des Atomausstiegs gewonnen. Selbst die Mehrheit ihrer Anhänger/innen ist gegen Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke.

Ich habe gerade einen offenen Brief an Merkel, Seehofer und
Westerwelle unterschrieben und Protest angekündigt, wenn am Atomausstieg gerüttelt wird! Der offene Brief und die Anzahl der Unterzeichner/innen wird während der Koalitionsver-
handlungen in großen Tageszeitungen veröffentlicht.

Fordere auch Du von Schwarz-Gelb, nicht am Atomausstieg zu
rütteln:

http://www.campact.de/atom2/sn6/signer

*SR