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Charta für Nachhaltiges Design von SWWSW unterzeichnet

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Der Name ist Programm. Wir wollen mit besserer Gestaltung die Welt ein Stück schöner machen, unser Potenzial ein Stück zielgerichteter einsetzen und unseren geliebten Beruf ein Stück sinnvoller gestalten. Zja. Und der eine oder andere wird sich schon gefragt haben, was meinen die denn eigentlich mit “besserem oder nachhaltigem Design”?
Der AGD (Allianz Deutscher Designer e.V.) hat dazu eine Charta für nachhaltiges Design formuliert, die jeder Designer freiwillig unterzeichnen kann, um seinen Willen zur kreativen nachhaltigen Zukunftsgestaltung und Verantwortungsübernahme zu untermauern. Und wir haben sie unterzeichnet, weil es ganz gut fasst, worum es uns eigentlich geht. Der genaue Wortlaut der Charta ist auf unserer “Über.-Seite” zu finden.

Zitat zur “Charta für nachhaltiges Design” vom AGD:

Die „Charta für nachhaltiges Design“ ist eine Selbstverpflichtung, die jede Designerin und jeder Designer freiwillig unterzeichnen kann. Sie gibt einen Rahmen vor, der das nachhaltige Handlungsspektrum im Bereich Design umreißt; sie ist ein Instrument, um die Beschäftigung mit der ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Verantwortung, die jeder Designer hat, zu fördern. Durch die Unterschrift demonstrieren die Unterzeichner, dass sie sich den Zielen des nachhaltigen Designs verpflichtet fühlen. Die Designer belegen ihre gesellschaftliche Verantwortung. [...]

Wir begreifen nachhaltiges Design als Prozess; die stetige Verbesserung steht im Vordergrund und nicht das 100% nachhaltige Produkt. Und: Wesentlicher Bestandteil jeglichen nachhaltigen Design-Prozesses ist die Beratung. Grundlage dafür wiederum ist ein profundes Wissen und die stetige Fortbildung der Designer.

Mehr Infos unter agd.de

SWWSW_Siegel* SR+NB

2012 Architects beim DMY-Symposium

Villa Welpeloo

Villa Welpeloo, © Jeroen Bergsma/2012Architecten

Aus Anlass des letzten Laborgesprächs zum Thema “Ready made Architecture” in der Galerie Aedes hatte ich bereits die Arbeit von Köbberling & Kaltwasser vorgestellt. Ein weiterer Gast war Jan Jongert von 2012 Architecten, der morgen – am 06. Juni – beim DMY Symposium einen Vortrag im Rahmen des Themenkomplexes “Nachhaltigkeit” hält.

Superuse. 2012Architects erklären ihre Auffassung, Wiederverwendung als ganzheitliche Designstrategie zu begreifen sowie ihr Konzept zur Auffindung von “Abfall” mithilfe einer Ernte-Karte. Die Lecture zeigt, wie die Resultate in Entwürfe integriert werden.

“How can you create beauty out of waste?” – das bezeichnete Jan Jongert als die zentrale Frage in der Arbeit von 2012 Architects. Sie benutzen gefundene Materialien (“Müll”) und geben ihnen einen neuen Sinn – in einem anderen Kontext. Ausgediente Windräder, alte Fenster- und Türrahmen, ganze Fabriken werden demontiert und neuen Nutzungen zugeführt. So geschehen u.a. in den beiden Projekten Wikado und Villa Welpeloo.

Wikado, © Jos de Krieger/2012Architecten

Wikado, © Jos de Krieger/2012Architecten

Für Wikado wurden alte Rotorblätter von Windkraftanlagen in eine Spiellandschaft für Kinder überführt. Allein in Holland fallen jährlich ca. 200 Rotorblätter an, die aufgrund ihrer Materialzusammensetzung nicht reziklierbar sind und aufwendig entsorgt werden müssen.
Die Villa Welpeloo wurde nach dem Konzept “Function follows Form” gebaut – alle verwendeten Materialien wurden in der Nähe des Baugrundes “gefunden” und aufgrund ihrer Beschaffenheit für bestimmte Funktionen innerhalb des Baus ausgewählt. Nicht der Entwurf gab vor, welche Materialien aus aller Welt herangeschafft werden mussten, sondern die Gegebenheiten vor Ort führten zu dem gebauten Ergebnis. Durch geringe Transportkosten und die Benutzung von vorhandenen Materialien eine sehr nachhaltige Form von Architektur, die hoffentlich viele Besucher – nicht nur des Symposiums – inspiriert.

Mehr Fotos der spannenden Arbeiten von 2012 Architects gibt es hier. Mehr tolle Projekte zum Thema “Zweitnutzung” gibt es auf Superuse.org.

* NB

Nachhaltiges Gestalten – Druck und Papier (01)

SWWSWEinführung

“Was ist besser – Recyclingpapier oder FSC-zertifiziertes Papier?”, “Sind Soja-Farben wirklich umweltfreundlich?”, “Kann man überhaupt umweltfreundlich Drucken?”
Das sind nur einige der Fragen zur nachhaltigen Druckproduktion, mit denen wir uns in den letzten Monaten intensiv beschäftigt haben. Wir haben Experten interviewt, relevante Publikationen gewälzt, mit Greenpeace regen Mailverkehr betrieben, und tolle Diplomarbeiten zum Thema durchgearbeitet.

Unsere Fragen wurden je nach Gesprächspartner oder Autor völlig unterschiedlich beantwortet. Und  klare Ergebnisse stehen leider auch nicht am Ende unserer Bemühungen. Außer vielleicht – es gibt kein hundertprozentig “umweltfreundliches” Druckerzeugnis, nur welche, die die Umwelt mal mehr, mal weniger belasten.links
Die Gemengelage war mitunter so unklar, dass wir uns schließlich gefragt haben, ob man die ganze Sache nicht am besten gleich ganz bleiben lässt. Das ist natürlich keine Lösung für SWWSW. Und wir verfolgen nun die Strategie, selber abzuwägen und nach eigenem Ermessen und bestem Gewissen zu handeln und uns gleichzeitig auf dem aktuellsten Stand der Entwicklungen zu halten, um entsprechend reagieren zu können, wenn sich neue Methoden und Lösungen auftun.

rechtsDenn obwohl der Weg manchmal steinig ist, gibt es doch viele Entscheidungen, die wir – nicht nur als Gestalter – treffen können und die dazu führen, dass Produkte nachhaltiger werden und die Umwelt weniger belasten als herkömmliche.

Wir wollen unsere Erkenntnisse aber nicht nur für uns nutzen, sondern gern mit allen teilen. Vor allem Leuten, die ansonsten nix mit Druckproduktion am Hut haben, wollen wir die Komplexität des Themas verständlich machen und die Bedeutung vieler kleiner Entscheidungen für die Umwelt näher bringen. Denn auch im Arbeitsalltag und im Privaten gibt es etliches zu verbessern.links

Darum fangen wir hier und heute nun mit unserer Reihe “Nachhaltiges Gestalten – Druck & Papier” an. Dabei geht es nicht nur um Druckproduktion, sondern um alles Mögliche rund um Papier, Holz und Farben und deren Weiterverarbeitung. Inklusive Literaturempfehlungen, Bastelanleitungen, Checklisten, Tipps und Tricks etc.

Anregungen, Kommentare, Hinweise sind wie immer herzlich willkommen!

*NB + SR

DMY International Design Festival Berlin

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Die siebte Edition des DMY International Design Festivals Berlin “Same same, but different” lädt internationale Designer, Fachpublikum und Interessierte vom 3.-7. Juni nach Berlin ein. In zwei Groß-Ausstellungen sowie vielen in der Stadt verteilten Satelliten-Shows und Open Studios werden Arbeiten international etablierter Designer als auch Prototypen und experimentelle Editionen aufstrebender Designer vorgestellt. Die Ausstellungen werden begleitet von einem breiten Programm aus Lectures, Panel Talks, Performances und Parties, die fünf Tage lang die Stadt bespielen.

Hope to see you in June!

via DMY-Berlin.com

*SR

“Ready Made Architecture” in der Galerie Aedes am 14.05.09

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Zum 6. Mal lädt die Galerie Aedes am kommenden Donnerstag, den 14.05.2009, zum Laborgespräch in der Reihe “Architektur ist die Botschaft” ein. Thema dieses Abends (Beginn um 19.00 Uhr) ist “Ready Made Architecture”:

In Architektur und Design hat eine nachhaltige Revolution bereits begonnen: Konzepte von Bauen mit Recyclingmaterialien sind allgemein anerkannt.
Wendet man das Ready-Made-Prinzip aus der Kunst auf Architektur an, so stellt sich die Frage, wie eine „Ready-Made-Architektur“ besser von der Qualität und dem potentiellen Mehrwert, die gebrauchten Produkten und Materialien inhärent sind, profitieren kann? Wie können Recycling und Wiederverwertung zukünftig in Architektur, zeitgenössischem Design und Stadtplanung einbezogen werden? Wie sieht eine neue Architektur, die Materialproduktion und Transportwege (ab)kürzt, aus?

Teilnehmer des Laborgesprächs sind diesmal Jan Jongert von 2012 Architects, Rotterdam, Rinus van den Berg, DSM Material Science Centre, Maastricht, Martin Kaltwasser, Köbberling & Kaltwasser, Berlin sowie Kai Dolata, urbikon.com, Berlin/Leipzig.

Anmelden kann man sich hier, der Eintritt ist frei.

Seit 2008 beleuchten die Laborgespräche anhand provokativer Zukunftsszenarien Wechselwirkungen zwischen Architektur, urbaner Kultur und Gesellschaft – und zeigen u.a. auf, welchen Beitrag Architektur zu einer nachhaltige(re)n Entwicklung leisten kann.

*NB

Onlineshop-Eröffnung von schœner.wærs.wenns.schœner.wær

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Freunde des nachhaltigen Designs, endlich haben wir unseren ersten Onlineshop eröffnet! Nunja, nicht so richtig ganz allein unseren, aber immerhin unseren “schoener.waers.wenns.schoener.waer”-Onlineshop bei dem Marktplatz für liebevoll gestaltete Produkte – DaWanda. Unter http://swwsw.dawanda.com könnt Ihr ab sofort unsere ersten Produkte bestaunen und sehr gern in Kaufrausch geraten.

Dabei muß man immer bedenken, daß unsere Produkte nicht nur außergewöhnlich und schick anzusehen, sondern auch umweltfreundlich und fair produziert sind. Mit dem Kauf werden kleine Manufakturen unterstützt, behinderten Menschen eine sinnvolle und qualifizierte Arbeit ermöglicht und die Umwelt geschont – durch geringe Transportwege, einen planvollen Materialeinsatz sowie recycelte und recyclingfähige Materialien.
Da macht doch Shoppen endlich wieder Spaß, oder? Ein Beispiel? Nun gut.

»Ein Baum für alle Fälle«  Teil 1: Frühlings-Set

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Korrekt, der Frühling ist endlich da! Zum Beweis sende all Deinen Lieben den »Baum für alle Fälle« – einfach Blumen, Blätter oder Vögel an die kahlen Zweige stempeln, entzückt in die Hände klatschen und abschicken. Du kannst auch ein schickes Frühlingsgedicht zwischen die Zweige schreiben oder eigene Tiere und Pflanzen malen – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt beim »Baum für alle Fälle«.

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Symbiosis Stuhl-Serie von Lisa Jones

Vasa Intestina III - Terminal Loop

Vasa Intestina III - Part of the Symiosis chair series

Die Symbiosis Stuhl-Serie von Lisa Jones ist inspiriert von da Vincis anatomischen Zeichnungen. Jeder Stuhl stellt ein menschliches Organ (Drüsen-, Bronchial-, Kreislauf-, Nerven- und Ausscheidungsorgan) dar – sozusagen organic art. Sie sind aus Holz und Stahl gefertigt und bestechen durch die Feinheit der Ausarbeitung. Mehr von Lisa Jones

Vasa Intestina I

Vasa Intestina I - Part of the Symbiosis chair series

559-06-copy

Vasa Intestina II - Part of the Symbiosis chair series

*SR

Spaghettibank von Pablo Reinoso

01Pablo Reinoso – Künstler und Designer – ist 1955 in Buenos Aires (Argentinien) geboren und lebt und arbeitet in Paris seit 1979. Seine berühmte Spaghettibank ist inspiriert von der typischen Parkbank im öffentlichen Raum. Reinoso versteht es, dem allgemein Bekannten eine spielerisch fantastische Wendung zu geben.

Die Bänke sind nicht nur konzeptionelle Arbeiten, sondern auch ein herausragendes Beispiel handwerklicher Kunstfertigkeit, wo jede spielerische Kurve im Holz mit virtuoser Präzision von Hand geschnitzt ist.

02Einfach wundervoll! Und so passend zum Frühling – die Bäume, äh, Bänke schlagen aus. Ha.

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Berlin Haushoch: Charlottenburg

Haushoch N° 3 CharlottenburgGestern war die Vorstellung der 3. Ausgabe von “Haushoch” – nach Marzahn und Wedding haben die drei Designerinnen Alexandra Bald, Ana Lessing und Esra Rotthoff nun Charlottenburg auf den Zahn gefühlt. Herausgekommen ist ein hochwertiges Magazin, das von der Bahnhofsmission bis zu Rolf Eden versucht, die Seele des Bezirks einzufangen. Denn: “Berlin ist eine wunderbare Stadt. Spannend ist sie jedoch nicht nur Unter den Linden oder am Potsdamer Platz. Das authentische Berlin findet man vor allem in den verschiedenen Bezirken. Keiner ist wie der andere.” (Zitat der Macherinnen). Zu beziehen über berlinhaushoch.de zu einem Unkostenbeitrag von 7,– Euro.

*NB