Schlagwort-Archive: nachhaltige kunst

Velo Love

Bild von Brenton Salo

via blogrebellen kreuzberg

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Bildende Künste – Buchrecycling von Isaac Salazar

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Weil bereits Stephen Doyle zum Thema Buchrecycling bei uns vorgestellt wurde, wollen wir dem geneigten Leser nun Isaac Salazar nicht vorenthalten. Der nämlich kreiert diese einzigartigen Stücke des ‘Buch Origami’ mit den unmissverständlichen Messages.
Er selbst meint dazu:

“I see my work as a way to display a meaningful piece of art onto a book that would otherwise sit on a shelf and collect dust; it’s also my way of recycling a book that might otherwise end up in a landfill. The words or symbols I use are drawn from anything that invokes inspiration or encouragement, such as “Read”, “Dream” and the Recycle symbol. If my work also makes people look at a book and even art in a new light then the piece has done its job.“

So. Das wäre dann jetzt auch mal gesagt. Nett anzusehen, aber lesen bleibt immer noch die sinnvollste Form des Buchrecycling.

Fotos via Recyclart

*SR

Mini-Skateparkboard

Der Skatepark auf dem Skateboard im Skatepark. Besonders zu empfehlen für außergewöhnlich kleine Skater, harhar.

via deviantart

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Trash Chic Vol.6 – Sayaka Ganz

Die Japanische Künstlerin Sayaka Kajita Ganz ist immer auf der Suche nach verwertbarem Müll für ihre feinen Skulpturen. Altes Plastikbesteck, Spielfiguren, Metallstücke und anderes Ausrangiertes bekommen eine zweite Chance als Kunststück meist in Tierform.

“I only select objects that have been used and discarded. The human history behind these objects gives them life in my eyes,” schreibt sie auf ihrer Seite. “My goal is for each object to transcend its origins by being integrated into an animal form that seems alive.”

via Superuse

*SR

Anastassia Elias in ihrer besten Rolle

Obwohl ihr Schwerpunkt eigentlich auf Malerei und Illustration liegt, macht Anastassia Elias jetzt in Klopapierrollen – im wahrsten Sinne des Wortes.

Was zunächst anrüchig erscheint, ist in Wahrheit wunderschön anzusehen. Die Pariser Künstlerin schneidet feinste Silhoutten aus Papier, setzt sie mittels Pinzette in eine Klorolle und ordnet sie liebevoll so an, daß sie bei Lichteinfall zu zartem Leben erwachen.

Und so kommt es, daß in jedem Röllchen gerne mal ein paar Stunden filigranster Handarbeit stecken. Aber wenn man sich die Meisterstückchen dann anschaut, kann man sagen, es hat sich gelohnt, Frau Elias.

via designboom

*SR

Trash Chic Vol.5 – Telekommunikation unter Schafen

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Noch vor ein paar Jahrzehnten waren graue Wählscheibentelefone mit Schnur sehr verbreitet – um nicht zu sagen, es gab kaum andere. Und obwohl es jetzt eine beinahe absurde Auswahl an Telefonen gibt, hat das alte, graue Telefon mit der “gelockten” Schnur seinen analogen Reiz nicht verloren.

Im Frankfurter Kommunikationsmuseum konnte man bewundern, wie der Französische Künstler Jean-Luc Cornet seiner Faszination für die archaischen Telekommunikationsrelikte Ausdruck verliehen hat – in Form von Schafen. Die Farbe passt, die Struktur der Schnur ähnelt verblüffend der von Schafswolle und die Beine sind mal einfach der Knaller!
Und da starren sie einen nun gleichzeitig an, die veraltete Technik und das Tier. Und das Wahltelefon als Symbol steht, nicht ganz unähnlich der idyllisch grasenden Schafherde, für die  gute alte Zeit, als die Welt noch in Ordnung war. Mäh.

via inhabitat & toxel

*SR

Zur Nachahmung empfohlen – Hingehen!

Die Ausstellung  EXPEDITIONEN IN ÄSTHETIK & NACHHALTIGKEIT zeigt künstlerische Praktiken, die zur Erhaltung des Planeten beitragen und Einfluss auf bewusstes Konsumverhalten nehmen wollen.

Wer es – wie wir – schändlicherweise nicht zur Eröffnung geschafft hat, kann sich hier nochmal das Eröffnungsvideo angucken. Aber hingehen ist trotzdem Pflicht!

Vom 03.09. – 10.10.10
in den Uferhallen
Uferstrasse 8 – 11
im schönen Wedding
Eintritt frei Eintritt 5 € | erm. 2 € | Family 10 € | Gruppe 20 €

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Viele gute Gründe für einen Besuch am Moritzplatz

Noch ist es öfter schön als fies draussen – also raus aus der Bude, rin in die urbane Stadtnatur! Und wo isses da am schönsten? Richtich, am Moritzplatz.

Nicht nur weil S.W.W.S.W. da zu finden ist, sondern auch wegen der wunderbaren Prinzessinnengärten. Und dies nicht nur, wegen des gemütlichen Gartencafés/Biergartens, sondern auch wegen des kürzlich dort errichteten vagabundierenden Baumhaus-Zirkus-Restaurant-Kunstprojektes von Tony Hornecker namens “The Pale Blue Door – The Garden”.

Wenn Tony Hornecker auf Reisen geht, dann schliesst er nicht einfach seine blassblaue Londoner Wohnungstür hinter sich, sondern er schmeisst sie zusammen mit einem Haufen Werkzeug und seiner Crew in einen alten Ford Transit und nimmt sie mit. Irgendwo wird dann halt gemacht, das Lager aufgeschlagen, Sperrholz, Bestuhlung und Dekor von der Strasse aufgesammelt und ein vagabundierendes Hüttendorf gebaut. So auch im Prinzessinnengarten. Hier eröffnet “THE PALE BLUE DOOR – THE GARDEN” in 7 Baumhäusern und 7 Séparées am Donnerstag, den 12.8 – der Nacht, in der die meisten Sternschnuppen zu sehen sein werden. Als Extra sorgt ein Getränkelift für den Nachschub aus dem Gartencafé.

Der Getränkelift ist allerdings eine kleine Sensation. Drum auf, auf zum Moritzplatz!

via Prinzessinnengarten

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Trash chic! Vol 1 – Mario Caicedo-Langer

Mario Caicedo-Langer kommt aus Bogota, Kolumbien, und er macht Skulpturen, Requisiten, Spielzeug, Accessoires und andere seltsame Sachen, mit gewöhnlichen, recycelten und wiederverwendeten Materialien (Banausen würden sagen Müll), wie Deo-Deckeln, Computer-Teile  und alles, was er auf dem Flohmarkt  und der Straße so findet – mit ganz famosem Ergebnis, wie wir finden!

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via Superuse

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Sheep Ink. – das Schaf als Werbungsfresser

Das Künstler-Duo zweintopf gründete eine fiktive Firma namens „Sheep Ink.“ mit der kreativen Firmenidee Grünlandbewirtschaftung nach Marketinggesichtspunkten zu betreiben – und wir wollen davon berichten:

Idee
Unbewusst definiert und diktiert die Werbung unseren Lebensstil. Ihrer Beeinflussung zu entkommen ist schlicht unmöglich. Wie Schafe grasen wir in Herden die Einkaufszentren ab und fressen ohne Murren jede Art von Werbung und Mode, die man uns vorlegt. Dass es alle so machen, ist oft die einzige Begründung. Die Werbung entwickelt jene graphischen Elemente, die sich in der Phantasie ihrer Kunden ablagern und mit denen sie sich „ihre Welt konstruieren.“ Damit ist Werbung nicht nur eine Sphäre der modernen Lebenswelt, sondern ihr „Schematismus“.1 Ein Schematismus der sich nicht abstreifen lässt.

Die Marketingmaschinerie hält die „Phantasie“ der Konsumenten bei Laune, dreht sich doch alles nur um die Frage, wie man die Aufmerksamkeit eines von allen Seiten abgelenkten Kunden mit Sinnesangeboten noch fesseln könnte, wie man Marken und Logos in den Gehirnen möglichst unauslöschlich einschreiben könnte. Ständig sind neue, kreative Konzepte gefragt.

Und hier kommt die fiktive Firma „Sheep Ink.“ ins Spiel.

Die folgende Firmenbeschreibung soll einen Einblick in das Tätigkeitsfeld von Sheep Ink. geben: Sheep Ink. versteht sich als innovatives Unternehmen im Bereich Außenwerbung, das Agrar- und Dienstleistungssektor optimal verbindet. Mit einem einfachen, bisher einzigartigen System werden ländliche Grünlandbewirtschaftungsmethoden für die Werbewirtschaft nutzbar gemacht und brachliegende oder nur wenig ertragreiche Wiesenflächen durch gezielten Einsatz von Schafen zu „selbstarbeitenden“ Werbeflächen aufgewertet. Damit bietet Sheep Ink. die optimale Werbelösung für Unternehmen, die ihre biologische und ökologische Einstellung auf ihr Werbekonzept ausweiten wollen. Auf der Suche nach neuen kreativen Werbemöglichkeiten führt an Sheep Ink. kein Weg vorbei.

Was ist schon ein 24 Bogen Plakat gegen ein mehrere 1000 m2 großes Logo, das in Hanglage ein ganzes Tal erreicht oder in der Einflugschneise eines Flughafens zum Eyecatcher wird. Auch ist heute „Bio“ angesagter denn je und Nachhaltigkeit war nie so modern. Sogar von den Diskontern schallt es „Zurück zum Ursprung“. Die fiktive Firma Sheep Ink. liefert das perfekte Werbemittel für den Bioboom. Keine Regenwälder werden für Werbeplakate und Drucksorten verschwendet und keine Flüsse mit giftiger Druckerschwärze verschmutzt. Die Werbung setzt auf rasch nachwachsende Biomasse und artgerechte Schafhaltung.

Der Konnex zum Schaf als Hauptakteur und „Mitarbeiter“ von Sheep Ink. ergibt sich über das landläufige Sprichwort „wie die Schafe“, für meist unüberlegtes menschliches Herdenverhalten, gläubiges Nachlaufen in der Masse. Bei Sheep Ink wird das Schaf zum Werbungsfresser. Schaf und Mensch werden in ihrem Verhalten gleichgesetzt: Das Schaf wird vom Elektrozaun gelenkt, der Mensch durch die Werbung.

via rebelart

*SR