Schlagwort-Archive: nachhaltige kunst

Papierwald in Berlin – WWF Auftakt zur Aktion ‘Waldmeister 2011′

„Wald steckt da, wo wir ihn nicht erwarten“,
hiess das Motto der begehbaren Installation auf der Freitreppe des Konzerthauses Berlin am Gendarmenmarkt am 10.05.

Der Künstler Fred Pommerehn hatte 23 Bäume mit bis zu 6 Metern Höhe mit  4.000 “Blättern” aus Weinkartons, Pappe, Eier- und Pizzakartons bestückt und  auf der Freitreppe des Konzerthauses Berlin am Gendarmenmarkt platziert. Ziel der Aktion war die Visualisierung der engen  Verbindung zwischen dem Konsum von Papier- und Holzprodukten und der Bedrohung der Wälder.

Besucher und Gäste waren eingeladen, durch den Papierwald zu streifen, ihm aktiv neue “Blätter” anzustecken und dabei der Geräuschkulisse einer natürlichen Umgebung zu lauschen und schließlich die nächtliche Lichtinstallation zu bestaunen.

Das Ganze Spektakel war der Auftakt zur WWF-Kampagne ‘Waldmeister 2011′, deren Ziel es ist, bis November 111.000 Aktionen für den Wald zu sammeln. Wer auch mal Waldmeister sein möchte, kann hier mitmachen.

Ach, und ein leckeres Rezept für ‘Maibowle’ mit echtem Waldmeister gibt’s bei Wikipedia. Na dann Prost, auf den Wald.

Bilder via WWF
via WWF

*SR

Velo Love

Bild von Brenton Salo

via blogrebellen kreuzberg

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Bildende Künste – Buchrecycling von Isaac Salazar

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Weil bereits Stephen Doyle zum Thema Buchrecycling bei uns vorgestellt wurde, wollen wir dem geneigten Leser nun Isaac Salazar nicht vorenthalten. Der nämlich kreiert diese einzigartigen Stücke des ‘Buch Origami’ mit den unmissverständlichen Messages.
Er selbst meint dazu:

“I see my work as a way to display a meaningful piece of art onto a book that would otherwise sit on a shelf and collect dust; it’s also my way of recycling a book that might otherwise end up in a landfill. The words or symbols I use are drawn from anything that invokes inspiration or encouragement, such as “Read”, “Dream” and the Recycle symbol. If my work also makes people look at a book and even art in a new light then the piece has done its job.“

So. Das wäre dann jetzt auch mal gesagt. Nett anzusehen, aber lesen bleibt immer noch die sinnvollste Form des Buchrecycling.

Fotos via Recyclart

*SR

Mini-Skateparkboard

Der Skatepark auf dem Skateboard im Skatepark. Besonders zu empfehlen für außergewöhnlich kleine Skater, harhar.

via deviantart

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Trash Chic Vol.6 – Sayaka Ganz

Die Japanische Künstlerin Sayaka Kajita Ganz ist immer auf der Suche nach verwertbarem Müll für ihre feinen Skulpturen. Altes Plastikbesteck, Spielfiguren, Metallstücke und anderes Ausrangiertes bekommen eine zweite Chance als Kunststück meist in Tierform.

“I only select objects that have been used and discarded. The human history behind these objects gives them life in my eyes,” schreibt sie auf ihrer Seite. “My goal is for each object to transcend its origins by being integrated into an animal form that seems alive.”

via Superuse

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Anastassia Elias in ihrer besten Rolle

Obwohl ihr Schwerpunkt eigentlich auf Malerei und Illustration liegt, macht Anastassia Elias jetzt in Klopapierrollen – im wahrsten Sinne des Wortes.

Was zunächst anrüchig erscheint, ist in Wahrheit wunderschön anzusehen. Die Pariser Künstlerin schneidet feinste Silhoutten aus Papier, setzt sie mittels Pinzette in eine Klorolle und ordnet sie liebevoll so an, daß sie bei Lichteinfall zu zartem Leben erwachen.

Und so kommt es, daß in jedem Röllchen gerne mal ein paar Stunden filigranster Handarbeit stecken. Aber wenn man sich die Meisterstückchen dann anschaut, kann man sagen, es hat sich gelohnt, Frau Elias.

via designboom

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Trash Chic Vol.5 – Telekommunikation unter Schafen

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Noch vor ein paar Jahrzehnten waren graue Wählscheibentelefone mit Schnur sehr verbreitet – um nicht zu sagen, es gab kaum andere. Und obwohl es jetzt eine beinahe absurde Auswahl an Telefonen gibt, hat das alte, graue Telefon mit der “gelockten” Schnur seinen analogen Reiz nicht verloren.

Im Frankfurter Kommunikationsmuseum konnte man bewundern, wie der Französische Künstler Jean-Luc Cornet seiner Faszination für die archaischen Telekommunikationsrelikte Ausdruck verliehen hat – in Form von Schafen. Die Farbe passt, die Struktur der Schnur ähnelt verblüffend der von Schafswolle und die Beine sind mal einfach der Knaller!
Und da starren sie einen nun gleichzeitig an, die veraltete Technik und das Tier. Und das Wahltelefon als Symbol steht, nicht ganz unähnlich der idyllisch grasenden Schafherde, für die  gute alte Zeit, als die Welt noch in Ordnung war. Mäh.

via inhabitat & toxel

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Zur Nachahmung empfohlen – Hingehen!

Die Ausstellung  EXPEDITIONEN IN ÄSTHETIK & NACHHALTIGKEIT zeigt künstlerische Praktiken, die zur Erhaltung des Planeten beitragen und Einfluss auf bewusstes Konsumverhalten nehmen wollen.

Wer es – wie wir – schändlicherweise nicht zur Eröffnung geschafft hat, kann sich hier nochmal das Eröffnungsvideo angucken. Aber hingehen ist trotzdem Pflicht!

Vom 03.09. – 10.10.10
in den Uferhallen
Uferstrasse 8 – 11
im schönen Wedding
Eintritt frei Eintritt 5 € | erm. 2 € | Family 10 € | Gruppe 20 €

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Viele gute Gründe für einen Besuch am Moritzplatz

Noch ist es öfter schön als fies draussen – also raus aus der Bude, rin in die urbane Stadtnatur! Und wo isses da am schönsten? Richtich, am Moritzplatz.

Nicht nur weil S.W.W.S.W. da zu finden ist, sondern auch wegen der wunderbaren Prinzessinnengärten. Und dies nicht nur, wegen des gemütlichen Gartencafés/Biergartens, sondern auch wegen des kürzlich dort errichteten vagabundierenden Baumhaus-Zirkus-Restaurant-Kunstprojektes von Tony Hornecker namens “The Pale Blue Door – The Garden”.

Wenn Tony Hornecker auf Reisen geht, dann schliesst er nicht einfach seine blassblaue Londoner Wohnungstür hinter sich, sondern er schmeisst sie zusammen mit einem Haufen Werkzeug und seiner Crew in einen alten Ford Transit und nimmt sie mit. Irgendwo wird dann halt gemacht, das Lager aufgeschlagen, Sperrholz, Bestuhlung und Dekor von der Strasse aufgesammelt und ein vagabundierendes Hüttendorf gebaut. So auch im Prinzessinnengarten. Hier eröffnet “THE PALE BLUE DOOR – THE GARDEN” in 7 Baumhäusern und 7 Séparées am Donnerstag, den 12.8 – der Nacht, in der die meisten Sternschnuppen zu sehen sein werden. Als Extra sorgt ein Getränkelift für den Nachschub aus dem Gartencafé.

Der Getränkelift ist allerdings eine kleine Sensation. Drum auf, auf zum Moritzplatz!

via Prinzessinnengarten

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Trash chic! Vol 1 – Mario Caicedo-Langer

Mario Caicedo-Langer kommt aus Bogota, Kolumbien, und er macht Skulpturen, Requisiten, Spielzeug, Accessoires und andere seltsame Sachen, mit gewöhnlichen, recycelten und wiederverwendeten Materialien (Banausen würden sagen Müll), wie Deo-Deckeln, Computer-Teile  und alles, was er auf dem Flohmarkt  und der Straße so findet – mit ganz famosem Ergebnis, wie wir finden!

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via Superuse

*SR