Schlagwort-Archive: nachhaltige veranstaltung

Raus aus’m Haus – KinderKarneval der Kulturen am 23.5. in Kreuzberg

Am 23. Mai 2015, Pfingstsamstag findet der 19. Kinderkarneval der Kulturen statt!
Er besteht aus dem bunten Kostümumzug durch Kreuzberg und dem anschließenden interkulturellen Kinderkarnevalsfest im Görlitzer Park. Das Bühnenprogramm besteht aus Aufführungen von Berliner und Brandenburger Kinder-und Jugendgruppen. Im Vorfeld finden immer der große Malwettbewerb und die darauf folgende Ausstellung der Bilder statt.

Der Kinderkarneval der Kulturen wurde 1996 ins Leben gerufen und findet seither alljährlich am Tag vor dem großen Umzugs des “Karnevals der Kulturen” immer am Pfingstsamstag in Berlin Kreuzberg statt.
Der Kinderkarneval ist ein eigenständiges, vom Karneval der Kulturen unabhängiges Kinderfest und wird von der Kreuzberger Musikalischen Aktion e.V. veranstaltet.

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Lasst uns alle schoen feiern! Fest der Vielfalt + Sonntag, 1.2. + Brandenburger Tor + 13 Uhr

 

Dem ganzen Bärgida-Schwachsinn wurde hier bisher mit voller Absicht keine Zeile gewidmet, und das ist auch gut so. Wir wollen lieber über eine großartige Veranstaltung berichten, die unsere vielfältige und tolerante Gesellschaft gebührend feiert – das ‘Fest der Vielfalt‘!
Yeah.
Ab 13 Uhr wird’s auf der Open Air Bühne auf dem Pariser Platz bunt  – mit verschiedensten Musikern, Poetry Slammern, Komikern, Künstlern und Sprechern von Amnesty International, dem Lesben- und Schwulenverband, Türkischer Bund, House of One und der globalen Bürgerbewegung Avaaz. Und noch viel mehr, aber kommt mit Kind und Kegel und seht selbst!

Fest der Vielfalt – die Demo für die ganze Familie
Sonntag, 01.02.2015
ab 13 Uhr
Brandenburger Tor Berlin

Man sieht sich!

*SR

Schoen und gut mit i+m!

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Geschenke mit Sinn? Immer her damit! Mit ‘Fair Edition Sambia’ von i+m kann man in diesem Jahr nicht nur Freude in die Gesichter der Beschenkten zaubern, sondern auch noch großartige Projekte in Afrika unterstützen. Denn mit jedem verkauften i+m-Produkt aus der Serie ‘Fair Edition Sambia’ fließen satte 100% des Erlöses in das Projekt Frauenhäuser für Afrika. Oh welch vorweihnachtliche Freude!

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Frauenhäuser für Afrika e. V. wurde 2014 gegründet und ist ein gemeinnütziger Verein von i+m Naturkosmetik Berlin. Damit verpflichtet sich i+m dem Engagement gegen häusliche Gewalt gegenüber Frauen in Afrika. Das erste Frauenhaus ist bereits durch die Spenden in Kabwe/Sambia errichtet worden. Die mit dem Verkauf der Produktlinie erzielten Spenden sollen für die Ausstattung mit Betten, Geschirr, Spielzeug und Dingen des täglichen Bedarfs verwendet werden.

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Frauenhäusern kommt dabei vor allem in Sambia große Bedeutung zu. Frauen sind hier vielfältigen Formen von Diskriminierung, physischer und sexualisierter Gewalt und unsicheren Besitzverhältnissen ausgesetzt. Das Gewohnheitsrecht aller 72 Ethnien in Sambia besagt beispielsweise, dass im Falle von Scheidung oder Tod des Ehemannes, das ganze Vermögen in den Besitz der Familie des Ehemannes übergeht.
Dadurch entstehen starke Abhängigkeiten, weshalb Frauen häufig Gewalt und Erniedrigung ertragen und in ihrer Ehe verbleiben. Rund die Hälfte aller Frauen in Sambia geben laut internationalen Menschenrechtsorganisationen an, körperliche und sexualisierte Gewalt zu  erfahren. Die Gender-Politik spielt eine eher ungeordnete Rolle und Frauenrechte werden noch immer konsequent missachtet.

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Das i+m-Projekt will Frauen in der Not helfen und sich für eine Welt ohne Gewalt einsetzten. Das Frauenhaus in Kabwe wird Frauen und Kindern einen sicheren Zufluchtstort bieten.
Wir von S.W.W.S.W. finden dieses Projekt mehr als unterstützenswert. Deshalb kann man dieses  wunderbare Duschgel auch für schlappe 8,90€ bei uns im Shop kaufen!

Pssst: Die Spendenerlöse fließen übrigens auch zu 100% an den Frauenhäuser für Afrika e.V., wenn man die Produkte ganz für sich allein benutzt. ;)

via i+m

*LH

Tausche Geld gegen gut: grünes Crowdfunding mit EcoCrowd

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Grünes Crowdfunding? Aber hallo! Mit EcoCrowd geht jetzt die erste Crowfunding-Plattform online, die ausschließlich grüne und nachhaltige  Projekte und Start-Ups unterstützt. Und es wird noch besser: Auf EcoCrowd werden alle Projekte anhand eigens von der Deutschen Umweltstiftung entwickelter Kriterien geprüft. “Auf EcoCrowd kann niemand für unseriöse Projekte Geld sammeln. Wir prüfen und beraten jedes Projekt vorher intensiv – und stellen sicher, dass es auch wirklich nachhaltige Ziele verfolgt.“, erklärt Projektleiterin Jamila Mohme das Konzept von EcoCrowd.

Durch den Austausch mit der Crowd können die vorgestellten Projekte darüberhinaus nicht nur finanziert, sondern auch weiterentwickelt werden. Die Gründer wollen damit Nachhaltigkeit zu einem aktiven Prozess machen. Und das kommt an! „Als wir nach über einem Jahr Vorbereitungszeit planmäßig Anfang November online gingen, haben wir erwartet, dass EcoCrowd wie andere Plattformen auch zunächst über Monate hinweg eine Usergemeinde aufbauen muss.“, so Jörg Sommer, Vorsitzender der Deutschen Umweltstiftung. „Wir wurden aber vom Start weg förmlich überrollt.”

Schon innerhalb der ersten Wochen haben einige tolle Projekte durch EcoCrowd eine Finanzierung erhalten! Eines der ersten war die Bienensauna.
Wie das Konzept ganz genau funktioniert, erklären die EcoCrowd-Macher noch einmal in diesem charmanten Clip:

via: www.ecocrowd.de

*LH

Die lange Nacht zum Konsumverzicht – im Museum der Dinge

‘DIE LANGE NACHT ZUM KONSUMVERZICHT’
im Rahmen der Langen Nacht der Museen
Samstag, den 17. Mai 2014, von 18.00 bis 2.00 Uhr
Werkbundarchiv – Museum der Dinge, Oranienstraße 25, 10999 Berlin
(gleich bei schoener.waers.wenns.schoener.waer um die Ecke)

Warum fällt es so schwer, sich von Gegenständen zu trennen oder auf Überflüssiges zu verzichten? Kann Verzicht auch bereichernd sein? 
Strategien zur Reduktion von Eigentum, von Dingen und von Garderobe sowie Konzepte zur Umwandlung von Dingen, zum Recyclingdesign und zu Notprodukten.

19.00 Uhr
Führung durch die Sonderausstellung „Transformationen. Konzepte der Umnutzung von Dingen“

20.00 Uhr
Moritz Grund liest aus seinem Buch “EINHUNDERT”, über ein siebenjähriges Experiment zur Reduktion persönlichen Eigentums
.Mit anschließendem Gespräch.

21.30 Uhr
Lenka Petzold spricht über die Modeprotestaktion „Klamottenkur“Wie schafft man es, seine Garderobe für sieben Wochen auf 50 Teile zu reduzieren?
Mit anschließendem Gespräch.

„TUB_CHAIR“, Entwurf: Michael Kapfer, Foto: Armin Herrmann

Sonderausstellung „Transformationen. Konzepte der Umnutzung von Dingen“

In der Ausstellung „Transformationen – Konzepte der Umnutzung von Dingen“ werden u.a. Objekte aus dem Kontext Recycling-Design sowie Notprodukte aus der Sammlung des Museums, die auf unterschiedlichen Ebenen eine Umnutzung, Verwandlung oder Umcodierung erfahren haben, gezeigt.

NewsPaperWood: Werkstoffplatten aus verpresstem Zeitungspapier, Design: Mieke Meiner, Studio Vij5

The methabolic factory: Design mit Menschenhaar, Design: Thomas Vailly

„de_escalator“, Entwurf: Michael Hensel, Foto: Armin Herrmann

via Museum der Dinge.

*SR

Wir haben es satt! + DEMO + Sa, 18.1. + 11h + Potsdamer Platz

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Kommt alle zur Demo am Samstag, den 18.1. am Potsdamer Platz ab 11:00 Uhr!
So kann’s ja wohl nicht weitergehen oder? Und Wetter soll auch schön werden.
Na denn, Ärmel hoch und protestiert!

4. “Wir haben es satt!”-Demonstration
Wir haben Agrarindustrie satt!
Gutes Essen. Gute Landwirtschaft. Für Alle!

+++ Mehr als 840 Millionen Menschen hungern weltweit +++ Höfesterben in Deutschland: jedes Jahr schließen 10.000 Betriebe +++ Deutschland importiert Ernährungsgüter im Umfang von über 18 Millionen Hektar +++ 40 Millionen neue Mastplätze für Hühner und 2,5 Millionen Mastplätze für Schweine in Deutschland geplant +++ Antibiotika-Resistenzen aus der Tiermast bedrohen die Gesundheit +++ Freihandelsabkommen zwischen EU und USA könnte Gentechnik die Tür öffnen +++ Drei multinationale Unternehmen kontrollieren weltweit über 50 % des Saatguthandels +++ Jedes Jahr stirbt ein Drittel der Bienenvölker in Europa und in den USA +++

Weltweit sind die Folgen der agrarindustriellen Massenproduktion für Bäuerinnen und Bauern, Verbraucherinnen und Verbraucher, Tiere und Umwelt dramatisch. Die neue Bundesregierung muss jetzt handeln und für eine gerechte und global verantwortliche Agrarpolitik sorgen. Schluss mit der Klientelpolitik für die Agrarindustrie!

Dafür braucht es unseren Protest! Am 18. Januar 2014 werden wir für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft mit vielen Tausend Menschen in Berlin auf die Straße gehen.

Start: 18. Januar 2014, 11 Uhr

Ort: Potsdamer Platz, Berlin

via Wir haben es satt!

*SR

The Whole Earth – Konferenz 21./ 22.6. im HKW

Foto: Nasa

The Whole Earth – Konferenz am 21. & 22. Juni
“The Whole Earth. Kalifornien und das Verschwinden des Außen”
Im Haus der Kulturen der Welt, Berlin

Die ganze Erde vom All aus gesehen – diese Aufnahme, die seit den 1960er-Jahren zur Ikone einer “ganzheitlichen” Betrachtung des “Systems Erde” wurde, ist zentraler Bezugspunkt für Ausstellung und Konferenz unter dem Titel THE WHOLE EARTH. Mehr als jede andere Abbildung prägt sie seither die populäre Vorstellung vom Zeitalter der Globalisierung, von Visionen eines World Wide Web bis hin zur Klimadiskussion. Der Blaue Planet prangte auch auf dem Titel des “Whole Earth Catalog”, der 1968 erstmals in Kalifornien erschien und zum identitätsstiftenden Kompendium einer Gegenkultur avancierte, die Natur-Romantiker und Technologie-Verehrer, Psychedelia und Computerkultur vereinte und damit entscheidende Impulse für die Umweltbewegung ebenso wie für den Aufstieg der digitalen Netzwerk-Kultur gab.

Von Öko-Psychedelia zum Internet-Neoliberalismus: Die Diskussionen der Konferenz kreisen um Fragen nach dem Erbe der kalifornischen Gegenkultur. Wie kam es, dass einige ihrer Konzepte zu globalen Prinzipien neuer kapitalistischer “Frontiers” wurden? Panels erörtern die historischen Quellen und Bezüge von Diskurs- und Politikfeldern wie der Ökologiebewegung, der Kybernetik, der antikonformistischen Kulturen, der neuen Kunstpraxen im Zeichen der Entgrenzung sowie deren Transformationen bis zum globalistischen Netzwerkkapitalismus der 1990er-Jahre. Untersucht werden damit auch die Hintergrundbedingungen jener Diskurse, die heute im Begriff vom Anthropozän verhandelt, aktualisiert oder vergessen werden.

-> Hier geht’s zum ganzen Programm.

via Mail und The Whole Earth – Konferenz