Schlagwort-Archive: nachhaltigkeit

Hände weg vom Acker, Mann!

 

An dieser Stelle möchten wir auf eine unterstützenswerte Mitmach-E-Mail-Aktion von foodwatch hinweisen:

Etwa eine Milliarde Menschen auf der Welt hungern und sind unterernährt. Allein im Jahr 2010 stiegen die Nahrungsmittelpreise um ein Drittel und mehr als 40 Millionen Menschen wurden dadurch zusätzlich in absolute Armut gestürzt.

Die Investmentbanken sind mitverantwortlich für diese Preissprünge. Sie lenken Anlegerkapital, das mit dem eigentlichen Handel von Rohstoffen wie Soja, Weizen oder Mais nichts zu tun hat, in die Warenterminmärkte. Dadurch entstehen Spekulationsblasen, die letztlich zu verteuerten Lebensmitteln führen.

Mittlerweile haben zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen überzeugende Belege für diesen Mechanismus gefunden. Dennoch argumentieren Banken und ihre Lobbyvertretung, der Weltbankenverband IIF, es gäbe noch keine eindeutigen Beweise dafür, dass diese Art der Spekulation die Lebensmittelpreise treibe und Hungersnöte verursachen könne – daher existiere auch kein Handlungsbedarf. Kritiker sollten doch bitte die Schädlichkeit dieser Kapitalanlagen nachweisen. Diese Auffassung ist zynisch: Nicht die Hungernden müssen die Schädlichkeit eindeutig belegen, sondern die Banken die Unschädlichkeit der Spekulation. Da Sie diesen Beweis nicht erbringen, gebietet schon das Vorsorgeprinzip, das auch im europäischen Recht verankert ist, eine Abkehr von Nahrungsmittelspekulationen, um Gesundheit und Leben von Menschen zu schützen.

Wer mit Lebensmitteln spekuliert, spielt mit dem Leben anderer Menschen. Spekulation schafft Hunger.
Deshalb fordern Sie die Deutsche Bank zum Ausstieg auf – unterzeichnen Sie jetzt und laden Sie Freunde und Bekannte ein!

via foodwatch

*SR

Taste the Waste am Moritzplatz – Valentin Thurn beim Sustainable Design Center Stammtisch

Mareike Hadeler und Tanja Krakowski organisieren jetzt schon geraume Zeit den Stammtisch des sustainable design centers und der zieht jetzt als Vortragsreihe an den Moritzplatz. Wohin sonst!?
Jeden zweiten Monat wird von nun an das SDC interessante Redner einladen und zwar zu unseren Nachbarn ins betahaus. Und den ersten großen Vortrag hält Valentin Thurn. Der Regisseur stellt seinen neuen Film Taste the waste vor und will darauf aufmerksam machen, dass mehr als die Hälfte unserer Lebensmittel im Müll landen! Valentin Thurn recherchierte für seine Dokumentation und machte erstaunliche, unglaubliche Entdeckungen über die Verschwendung der Lebensmittel, die häufig bevor sie überhaupt im Laden stehen auch schon auf dem Müll landen – weil sie z.B. in Größe und Form nicht der Norm entsprechen.
Nach seinem Vortrag ist er offen für Fragen aus dem Publikum.
Wer Lust und Laune hat, soll bitte kommen und am liebsten sein Kommen ankündigen unter: stammtisch@sustainable-design-center.de
Aber Kurzentschlossene sind auch herzlich willkommen. Also, let’s go zum Moritzplatz – wohin sonst!?

WANN: Sonntag, den 27.11. von 17.00 bis ca. 19.00 Uhr
MIT WEM: Valentin Thurn, Regisseur
ORGANISATION: Tanja Krakowski, Mareike Hadeler
WIEVIEL: 2,- (für sdc-Mitglieder), 4,-/5,-€
WO: im betahaus 4.Stock

Und wen besucht man noch, wenn man eh am Moritzplatz ist? Richtig, schoener.waers.wenns.schoener.waer! Hurra, wir freuen uns.

*SR

Glass Beach – Meer vs. Müll

Nun mal zwischendurch was für die Ach-is-nich-wahr-Ablage:
Während des frühen 20. Jahrhunderts beschlossen die Bewohner von Fort Bragg, California ihren Müll mit einem beherzten Wurf über die Klippen ihres Strandes zu entsorgen. Ob Haushaltsgerät oder Auto, nichts schien ihnen zu groß oder giftig, um nicht in die tosenden Wellen befördert zu werden. Nicht umsonst wurden die Klippen liebevoll The Dumps (übersetzt: Müllkippe) getauft.
1967 wurde das gesamte Areal vom North Coast Water Quality Board abgeriegelt und eine Reihe von Säuberungsaktionen gestartet, um die jahrzehntelangen Umweltschäden wieder rückgängig zu machen.
Doch es gab eine Sache, die zu kostspielig zu entsorgen war (oder auch einfach unmöglich): die Millionen von kleinen Glasscherben in der Brandung.
Was die Menschen nicht in den Griff bekamen, übernahm das Meer dann auf seine ganz eigene Art. Die unerbittlichen Ozeanwellen hatten mit der Zeit den Sand und mit ihm die Glasstückchen so endlos herumgewälzt und bearbeitet, dass ein einmalig buntglitzernder Strand entstand. Und dieser Strand heißt jetzt Glass Beach und ist nun eine inoffizielle Touristenattraktion und stattlich geschützt. So. Dicker Hund oder?

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 (images courtesy digggs, matthew high, meganpru, lee rentz)

via thisiscolossal.com

*SR

Biene Mayr & ihre Freunde – Stadthonig-Fest im Prinzessinnengarten

Gleich um die Ecke tobt am Samstag das Stadthonig-Fest – na, nüscht wie hin! Vorher noch kurz bei schoener.waers.wenns.schoener.waer für alle Fälle ‘n Bienenstempel geshoppt und dazu ‘n schönet Käffchen – ach, dit Lehm kann so schön sein.

Mehr Information:
Berliner ImkerInnen stellen sich und ihren Honig vor – zum Probieren und Kaufen. Außerdem gibt es Führungen zu den Bienenstöcken und alles über Stadtimkerei. Ein Malwettbewerb für Kinder & Erwachsene sucht die schönste Berliner Biene. Auch eine Führung durch den Prinzessinnengarten wird es geben und die Gastronomie im Prinzessinnengarten bietet ein passendes kulinarisches Angebot.

Slow Food Berlin, der Prinzessinnengarten, die Dachimkerin Erika Mayr und ihre Imker-FreundInnen freuen sich auf Euch!

*SR

Aktiv werden gegen gentechnische Depressionen

Und wer sich außerdem ohnmächtig angesichts der Europäischen Gentechnikpolitik fühlt, sollte wissen, daß es viele Kampagnen und Verbände gibt, bei denen man aktiv werden kann und sollte. Denn Aktion ist immer gut gegen Ohnmacht. Einige seien im folgenden vorgestellt.


Die Kampagne gegen Gentechnik im Saatgut von Campact:
Am 18. März stimmt der Bundesrat darüber ab, ob Saatgut künftig mit gentechnisch manipulierten Samen verunreinigt sein darf. Fordern Sie Ihren Ministerpräsidenten auf, gegen Gentechnik im Saatgut zu stimmen!
Jetzt schnell noch mitmachen!

Bantam ist eine Aktion, die alle, die einen Acker, Garten oder Balkon haben,  aufruft mitzumachen beim Pflanzen von gentechnikfreiem Süßmais, aus dem dann auch Saatgut gewonnen wird.
Die Goldene Bantam Karte zeigt schließlich online alle PLZ-Gebiete, in denen Bantam Mais angebaut wird.
Und so kann man mitmachen!

Bantam und viele weitere Initiativen und Mitmach-Aktionen bündelt die Seite Meine-Landwirtschaft.de. Aber auch an Hintergrundinformationen und Fakten zum Thema kann man sich auf der Seite aneignen.
Sie wird u.a. getragen von attac, Brot für die Welt, Demeter, Oxfam, Slowfood, WWF und vielen anderen vorbildlichen Unterstützern.
Die Initiatoren wollen eine öffentliche Debatte anregen und daraus Forderungen entwickeln, die sie gemeinsam durchsetzen wollen und viele weitere Organisationen, vor allem auch regionale und lokale Initiativen und Gruppen, Unternehmen und Einzelpersonen für diese Kampagne gewinnen.
Denn die Europäische Agrarpolitik sollte nicht den Lobbyisten überlassen werden, sondern vom Bürger mitentschieden werden.
Zu den Initiativen & Aktionen von Meine-Landwirtschaft geht’s hier.

Nun denn, Ärmel hoch und Spaten aus’m Keller und rin inne Kartoffeln und zwar genetisch einwandfrei.

via Mail

*SR

Workshop Design Thinking

Schon bald, nämlich im April, findet die nächste Vision Summit in Potsdam statt – die  internationale Leitkonferenz für Social Entrepreneurship und Social Innovation, die eine intelligente Verknüpfung von Ökonomie und gesellschaftlicher Verantwortung zum Ziel hat.
Kreative, Visionäre und Engagierte sind eingeladen, in den zahlreichen Workshops und Impulsevents Erfahrungen auszutauschen, Inspirationen zu sammeln und eine neue soziale Innovationskultur zu erschließen. Klingt toll!

Noch doller finden wir den Workshop „Design Thinking“, der am Vortag der Konferenz stattfindet und bei dem eine vollkommen neue Methode zur systematischen Entwicklung von innovativen Konzepten, Produkten, Dienstleistungen eingesetzt werden wird.
Na dann hoffen wir mal, dass dabei eine Menge neuer nachhaltiger und sozialer Ideen entstehen.

Achtung: Anmeldungen werden nur noch bis Mitte bzw. Ende März entgegengenommen!

*MG

Nördlich Fairshoppen beim Fairmob 2011

Für unsere spontanen Blog-Leser aus dem Norden Deutschlands weisen auf wir den morgen stattfindenden ‘Fairmob’ hin. Am Samstag den 5.3. also könnt ihr nachhaltigkeitsbewussten Hamburger, Kieler, Hannoveraner, Bremer und Lüneburger Leutgens in einem ausgewählten Geschäfte in eurer Stadt ‘fairshoppen’. Einfach hin, einkaufen und damit Spenden für ein ausgewähltes Mikrokreditprojekt sammeln.

Hier die teilnehmenden Geschäfte in der jeweiligen Stadt:
Bremen: Fairtragen (ökologische Mode)
Hamburg: glore (Eco Streetfahion)
Hannover: bluesky (Outdoorausrüstung und -mode)
Kiel: TheGreenRoomProject (grüner Surf- und Snowboardshop)
Lüneburg: Trekking König (Outdoor-Spezialist)

Die Spenden gehen an ein Projekt in Gambia, das die gesellschaftliche Selbstständigkeit von unternehmerischen Frauen fördert und unterstützt. Mehr dazu könnt ihr auf den Seiten des Lüneburger Entwicklungshilfenetzwerks International Non-Profit Network nachlesen.
Am Samstag kommt dann hoffentlich ‘ne Menge Kohle zusammen, denn die (nachhaltigen) Sponsoren des ‘Fairmob 2011′ verdoppeln die gesammelten Spenden noch mal.

Und hier schon mal der Hinweis auf einen weiteren nachhaltigen ‘Flashmob’: wer in Köln Gutes tun will, der kann am 19.3. im Bioladen Naturata einkaufen und damit beim 3. Kölner Carrotmob mitmachen.

via Fairmob 2011

*MG

Grüner Nachahmer – GreenLeaks

Eine gute Sache hatte das Skandälchen rund um Wikileaks und Julian Assange aus unserer Sicht ja schon: nämlich die Gründung der Berliner Plattform GreenLeaks. Das Prinzip ist dasselbe (Aufdeckung und Veröffentlichung von unlauteren Geschehnissen), das Thema allerdings ein anderes. Denn auf GreenLeaks veröffentlicht eine Gruppe von Umweltschützern, Juristen und Journalisten Übles und Brisantes aus den Bereichen Umwelt, Klima, Natur und Verbraucherschutz.

Noch sind Webseite und Netzwerk im Aufbau. Und stehen unter unserer Beobachtung :-)

via greenleaks

MG*

Feierei für, im & mit dem Wald

2011 ist das von den Vereinten Nationen ausgerufene ‘Internationale Jahr der Wälder‘.
Ab März lädt das Umweltministerium darum zu lauter tollen Aktionen rund um den Wald, Spaziergängen, Konzerten und so fort ein.
Und man kann sich auch selber grandiose Veranstaltungen ausdenken, die man dann in diese extra dafür vorgesehene Excel-Tabelle einträgt und anschliessend korrekt ausgefüllt an kampagnenbuero@wald2011.de verschickt.
Uiuiui, das finden wir gut. Denn der Wald ist wirklich spitze, nicht nur beliebter Erholungsort und Spielplatz, sondern auch die ‘grüne Lunge’ unserer Erde.
Deshalb ist es wichtig, das Thema Wald wieder mehr in den Fokus der Menschen zu rücken und vor allem dafür zu sorgen, dass er uns noch lange erhalten bleibt.

Ein Beitrag dazu sind unsere vielen auf FSC- oder Recycling-Papier gedruckten Schreibwaren, die es bei uns im Laden am Moritzplatz oder in unserem Onlineshop käuflich zu erwerben gilt :-)

*MG

Wir waren schon wieder im Fernseher zu sehen – diesmal mit unserem Ökostrom


Ökostrom rules! Jetzt wechseln.

*SR