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Nachhaltiges Gestalten – Druck und Papier (15)

Recyclingpapier ist cool!

Recyclingpapier_Steinbeis01Neulich war ich bei mir um die Ecke in einem Copyshop, der sehr viele Reproarbeiten für größere Kunden tätigt, und habe nach Recyclingpapier gefragt, da meines im Drucker zur Neige ging. Die Antwort war: “Hamwa nich.” und “Wird nicht nachgefragt”. “Aber ich frage Sie doch danach.” “Ja, Sie! Aber Sie sind eine von 100. Ist im Übrigen auch zu teuer.” Daraufhin eine Kollegin: “Doch, irgendwo müsste noch eine Kiste Recyclingpapier stehen, von einem Job von vor x Jahren, warten Sie mal…”
Leider hatte ich nicht so viel Zeit, um das Ende der Suche abzuwarten, und bin frustriert nach Hause gegangen. Was soll man dazu sagen?

Während in den 80er Jahren Themen wie “Saurer Regen” und “Waldsterben” aktuell waren und Recyclingpapier kurzfristig salonfähig wurde (ich besitze noch einige Recylinghefte mit – ähem – wunderschönen Covern aus meiner Schulzeit), findet inzwischen das Waldsterben woanders statt, und das tut nicht so weh. Trotz des viel beschworenen “papierlosen Büros” steigt der Papierkonsum stetig, und der Hunger nach Zellulose wird entweder durch Kahlschlag in Urwäldern oder Anbau von Monokulturen befriedigt. Weiterlesen

Nachhaltiges Gestalten – Druck und Papier (14)

FSC-zertifiziertes Papier

Für Papier gibt es inzwischen unterschiedliche FSC-Siegel: FSC 100%, FSC Mixed Sources und FSC-Recycling.  Aber was bedeuten diese Siegel eigentlich?

Das FSC-Label unterteilt sich in drei Kategorien: FSC Pure, FSC Mixed Sources und FSC Recycling.  © 1996 Forest Stewardship Council A.C.

Das FSC-Label unterteilt sich in drei Kategorien: FSC Pure, FSC Mixed Sources und FSC Recycling. © 1996 Forest Stewardship Council A.C.

Im April diesen Jahres gab es eine Veranstaltung in der Beuth-Hochschule für Technik Berlin zum Thema “Nachhaltigkeit in der Druckproduktion”. Neben Vertretern unterschiedlicher Druckereien und der Papierindustrie, von Climate Partner, Designern und der Hochschule war auch ein Vertreter eines FSC-Zertifizierers (GFA) vor Ort.

Er klärte uns im Nachgang des Vortrags darüber auf, wie die FSC-Zertifizierung bzw. Labelung von Papierprodukten eigentlich funktioniert – nämlich nach dem Input-Output-Verfahren, das man vom Strommarkt kennt:

Eine Papierfabrik kann entweder nur FSC-zertifizierten Zellstoff einkaufen. Dann können die dort erzeugten Papiere mit dem Label “FSC 100 % – from well managed forests” versehen werden. Produkte mit diesem Label müssen aus 100% FSC-zertifizierter Primärfaser bestehen. Das zertifizierte Rohmaterial muss getrennt von nicht zertifiziertem Material gelagert werden.

Viel häufiger ist aber inzwischen das Label “FSC Mixed Sources”. Hinter der Kennzeichnung mit dem FSC Mix -Label können zwei Optionen der sog. Materialflusskontrolle stehen (s. Fachartikel zum neuen FSC-Logo): Zum einen die FSC-Mengenbilanzierung:
Kauft eine Zellstofffabrik 20% FSC-Material für eine bestimmte Produktgruppe ein, kann sie entsprechend 20% der Produktgruppe als FSC-Mixed Sources labeln, 80 % dürfen nicht gelabelt werden (Input = Output). Es besteht ein direkter Mengenbezug. Das heißt aber auch, dass der Zellstoff für das Papier, das der Kunde in den Händen hält, gar nicht unbedingt aus FSC-zertifiziertem Holz stammt – ähnlich wie beim Strom, der aus der Steckdose kommt: Auch hier erhöht sich mit jedem neuen Ökostromkunden der Anteil regenerativer Energien am erzeugten Gesamtvolumen – allerdings kommt aus der Steckdose eines Ökostromkunden nicht 100% Ökostrom*.
Voraussetzung für die FSC-Mengenbilanzierung: Erst ab einem FSC-Materialeingang von 10% in einer Produktgruppe kann überhaupt gekennzeichnet werden. Weiterlesen

Nachhaltiges Gestalten – Druck und Papier (12)

Bauanleitung für Gorleben-Treck

gorleben_treck_01Aus aktuellem Anlass und weil es sowieso mal an der Zeit ist, diese Serie durch konkrete “Mitmach”-Tipps aufzulockern, kommt jetzt mal eine Bastelanleitung. Wer nach dem Wochenende Lust hat, das Hochgefühl der “Mal richtig Abschalten!”-Demo auf dem heimischen oder Büro-Schreibtisch aufleben zu lassen, der kann sich den Gorleben-Treck ausdrucken, zurechtschneiden, falten und zusammenkleben: herunterzuladen auf der Seite vom Anti-Atom-Treck.

Ausgedruckt wurde der im Bild befindliche Anti-Atom-Trecker auf 110g starkem grauen Recyclingpapier (DIN A4), erhältlich als Skizzenblock bei Modulor, geklebt mit dem Naturkautschukkleber “Kristallgummi” von Gutenberg, erhältlich bei Memo.

Das Papier war zum Basteln etwas spröde, deshalb hielt auch der Kleber nicht so besonders. Aber wie man an den Bildern unschwer erkennen kann, bedrohten den Trecker in den heimischen Gefilden ganz andere Mächte, die vermuten lassen, dass seine Tage gezählt sind (wie hoffentlich die deutscher Atomkraftwerke.)

*NB

Nachhaltiges Gestalten – Druck und Papier (11)

Papier & Chemie

SWWSW_SiegelGrundsätzlich ist es schwierig, sich als Außenstehender ein umfassendes Bild von den Prozessen, die bei der Papierproduktion und beim Druck eine Rolle spielen, zu machen (Genaueres zur Papierherstellung demnächst). Das Forum Ökologie & Papier (leider haben sie keine Homepage) begleitet seit 1990 “kritisch unser Papier auf allen seinen Wegen” und kümmert sich um die Hintergründe. FÖP hat u.a. Studien wie den “Kritischen Papierbericht” 2004 und 2005 herausgegeben, auf den allernorts Bezug genommen wird, wenn es um Fakten in bezug auf die Umweltbilanzen von Papier geht. FÖP arbeitet z.B. auch mit an den Bedingungen für die Vergabe des Umweltsiegels, des “Blauen Engels”.

Im letzten Artikel und in Beitrag 07 in dieser Serie war die Frage offen geblieben, inwiefern die Chemikalien beim Bleichen von Altpapier schädlicher sind als die Aufschluss- und Bleichchemikalien zur Gewinnung von Primärfaserpapier. Diese Frage hatte ich auch an das Forum für Ökologie & Papier gemailt, und bekam folgende Antwort:

Die Argumente, mit denen Sie zu kämpfen haben, sind seit gut 2 Jahrzehnten immer dieselben geblieben und bewegen sich stets auf der Ebene von Vorurteilen und Binsenirrtümern.

In aller Kürze:
1. Die Chemikalien beim Deinking sind seifenähnliche Waschmittel und daher nicht mit den “harten” Bleichchemikalien bei der Primärfaserherstellung vergleichbar.
2. Der Gesamtwasserverbrauch liegt nach wie vor beim Primärfaserpapier aufgrund der Fasergewinnungsschritte deutlich über dem von Recyclingpapier mit Deinking.
3. Druckfarbenhersteller nehmen wie Klebstoffhersteller und überhaupt alle Papierverarbeiter so gut wie keine Rücksicht auf Recycling- und Deinkbarkeit. Hier wie fast überall haben wir es mit einer verantwortungslosen “end-of-pipe”-Mentalität zu tun.
4. RC-Papiere mit Umweltengel sind genauso gut und staubfrei wie Primärfaserpapiere. punktum.

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Taschentücher und Urwälder

Was haben Einweg-Taschentücher & Klopapier mit Urwäldern zu tun?

taschentuchLetzte Woche teilte der Glocalist mit, dass der Hersteller von Marken wie Kleenex und Hakle Kimberley-Clark zukünftig darauf verzichtet, Zellstoff aus kanadischen Urwäldern für seine Wegwerfprodukte zu nehmen. Greenpeace (nein, ich bekomme keine Werbeprämie…) hat es mal wieder geschafft, dass nach jahrelangen Kampagnen ein Unternehmen seine Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt wahr nimmt, um nicht größere Imageschäden davon zu tragen.

Mmhhh. Ehrlich gesagt kaufe ich noch gar nicht so lange Recycling-Toilettenpapier und -Taschentücher.
Wenn ich mir aber vorstelle, dass allein in Kanada jährlich rund 700.000 Hektar Urwald für Zellulose abgeholzt werden, nur damit wir uns die Nase putzen können, finde ich die alten Stofftaschentücher, die ich noch aus meiner Kindheit habe, gar nicht mehr so old fashioned – sondern eher ganz weit vorne… (s. auch bewusst-einkaufen.de)
Für den Popo würde ich die allerdings nicht empfehlen, ganz weit vorne ist man da eher mit dem hier vorgestellten Satino.

*NB

Nachhaltiges Gestalten – Druck und Papier (09)

Mogelpackungen: Was heißt eigentlich “Chlorfrei gebleicht”?

chlorfrei_gebleichtNeulich flatterte mir wieder ein Umschlag ins Haus mit nebenstehendem Logo – Anlass für mich, dem Thema “Chlorfrei gebleicht” den nächsten Beitrag zu widmen. Was genau heißt “Chlorfrei gebleicht”?

Bei der Herstellung von Frischzell- und Altpapier findet der Vorgang der Bleiche statt, um einen bestimmten Weißegrad des Papiers zu erreichen und der Vergilbung des Papiers vorzubeugen. Bei Frischzellfaserpapier werden die vorhanden Farbstoffe und der Holzstoff Lignin oxidativ (durch chemische Reaktion) abgebaut, bei Altpapier wird die Druckfarbe mittels De-Inking-Chemie ausgewaschen und die restlichen Farbpartikel mittels Bleiche entfernt.

In den 80er Jahren wurde der größte Teil des Zellstoffs mit Chlor gebleicht. Chlor reagiert mit Zellstoffbestandteilen zu giftigen und langlebigen organischen Chlorverbindungen, die sich in der Nahrungskette anreichern können. 1985 startete Greenpeace eine “Chlorfrei”-Kampagne, um auf die Umweltverschmutzung von Flüssen und Meeren durch die Chlorbleiche der Papierindustrie aufmerksam zu machen. Die Bleiche mittels Sauerstoff wurde gefordert. Über 20 Jahre später ist “Chlorfrei gebleichtes” Papier Standard – ein Erfolg für Greenpeace und den Umweltschutz?

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Nachhaltiges Gestalten – Druck und Papier (08)

Cradle to Cradle & Einwegpapiere

Satino – das erste C2C Toilettenpapier

Satino – das erste C2C Toilettenpapier

Ein Cradle to Cradle-Projekt, das im weitesten Sinne in unsere Serie Druck und Papier passt, ist die Entwicklung von Toilettenpapier und Papierhandtüchern zusammen mit Van Houtum Papier: Satino. Hergestellt aus Altpapier, das besonders selektiert wurde (der aufmerksame Leser wundert sich…) wird es mit besonders geprüften Chemikalien behandelt, die keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt haben, so dass es komplett biologisch abbaubar ist – für Toilettenpapier eine durchaus wünschenswerte Lösung. Leider ist es in Deutschland nur für den Gastro-/Bürobedarf erhältlich, aber immerhin.

Stellt sich für uns nur die Frage: Wenn wir jetzt Postkarten aus Toilettenpapier machen – mit welcher Farbe können wir darauf drucken? Oder doch Lasergravur? Ihr dürft gespannt sein.
Eine durchaus amüsante Information aus dem Buch “Die nächste industrielle Revolution – Die Cradle to Cradle-Community” zu dem Projekt möchte ich hier noch weitergeben: (Zitat von S. 196):

[…] Die erzielten Resultate und die Reaktionen des Marktes haben bereits zu einer Ausweitung der Projektbandbreite auf folgende Ziele geführt: * Versorgungsketten im Kreislauf mit den Endkunden, um ein immer saubereres Altpapier-Angebot (Cradle to Cradle) zu erhalten. […]

Ein Kreislauf mit dem Endkunden … Was das in Bezug auf Toilettenpapier heißt, wage ich mir bei aller Umweltfreundlichkeit nicht vorzustellen.

*NB

Nachhaltiges Gestalten – Druck und Papier (07)

Die Antwort von Greenpeace: Recycling-Papier ist die erste Wahl!

Der blaue Engel kennzeichnet Produkte, die aus ökologischer Sicht die beste Wahl sind und dient deshalb Verbrauchern als Entscheidungshilfe.

Der blaue Engel kennzeichnet Produkte, die aus ökologischer Sicht die beste Wahl sind und dient deshalb Verbrauchern als Entscheidungshilfe.

Im letzten Beitrag in dieser Serie hatten wir Greenpeace um eine Entscheidungshilfe in bezug auf Recycling- vs. FSC-zertifiziertem Papier gebeten. Die klare Antwort lautete: “RC-Papier ist die erste Wahl!” Und zwar deshalb, weil es oberste Priorität sein muss, die Nachfrage nach Frischfaserpapier und die damit verbundene Rodung von Urwäldern einzudämmen. Die Nachfrage nach Papier kann durch FSC-zertifizierte Papiere gar nicht gedeckt werden. Aber lest selbst:

Die Urwälder unseres Planeten sind auf dem ungeordneten Rückzug. Machen wir uns die herausragende Bedeutung der Heimat für unzählige Tier- und Pflanzenarten klar, ist es von größter Bedeutung, zunächst den Frischfaser-Papierkonsum zu reduzieren. Dies gelingt am besten, indem der Rohstoff wiederverwertet wird. Deutschland ist im Vergleich zu anderen Ländern wirklich gut in der Wiederverwertung von Papier, aber rund 65% Wiedereinsatzquote sind uns nicht genug. Besonders im Bereich Kopier-/Büropapiere, Hygienepapiere und Druckpapiere (vor allem Magazine) sieht Greenpeace noch großen Verbesserungsbedarf.

Daher sollten wir alle die Nachfrage nach RC-Papieren weiter erhöhen und die Anbieter so zwingen, den Anteil zu erhöhen, bis wir an die Kreislaufgrenzen stoßen. Erst dann stellt sich die Frage, woher das
zusätzlich benötigte Frischfaserpapier stammen sollte. FSC-Papier ist dann der Garant für eine nachhaltige Holzwirtschaft, also für die Berücksichtigung ökologischer und sozialer Aspekte.

Selbst, wenn wir nur die Ökobilanzen in der Herstellung miteinander vergleichen und dabei den kaum bilanzierbaren tatsächlichen Verlust der Urwälder ignorieren, schneidet RC-Papier besser ab als Frischfaserpapier, auch wenn diese Tatsache von der Papierindustrie immer wieder gern bezweifelt wird. So kommt auch z. B. das Umweltbundesamt zu diesem Schluss. Desweiteren gilt, dass weniger weißes RC-Papier eine bessere Öko-Bilanz hat als weißes Papier.

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Nachhaltiges Gestalten – Druck und Papier (06)

Unsere Anfrage an Greenpeace: Was ist von der Ökobilanz besser – Recyclingpapier oder FSC-zertifiziertes Papier?

Greenpeace_LogoWie angekündigt, möchten wir hier unseren Mailverkehr mit Greenpeace wieder geben, um erstens zu illustrieren, wie viele Themenfelder die Auseinandersetzung mit Druck und Papier anschneidet, und zweitens zu zeigen, wie schwierig und zeitaufwendig es ist, Antworten zu erhalten.
Auch bei Greenpeace hat es allein einen Monat gedauert, bis ich eine Rückmeldung erhalten habe (mehrmaliges Hinterhertelefonieren eingeschlossen), da sie für diesen Bereich eigentlich keinen Ansprechpartner mehr im Haus haben. Hier also unsere Anfrage:SWWSW_Siegel

Liebes Greenpeace-Team,

bei unserer Recherche (zur Produktion umweltverträglicher Papeterieprodukte) sind wir auf zwei – aus unserer Sicht – Knackpunkte gestoßen: 1. Es gibt Befürworter von Recyclingpapier einerseits und Befürworter von FSC-Papier andererseits und: 2. Die Ökobilanz der in Druckereien verwendeten Druckfarben, selbst wenn sie nicht mineralölbasiert sind, ist meistens “nebulös”.
Vielleicht können Sie uns ein paar Fragen beantworten? Das wäre toll und hilfreich!

Greenpeace nehmen wir als eindeutigen Befürworter von Recyclingpapieren wahr. Neben der schon bedeutenden Energie-, Wasser- und CO2-Ersparnis bei der Herstellung von Altpapier bleibt für uns jedoch immer wieder die Frage offen, wie es mit der chemischen Behandlung von Altpapier aussieht. Ein Druckermeister (Befürworter von FSC-Papieren) hat uns seinerseits eher von Recyclingpapier abgeraten und stattdessen FSC-zertifiziertes Papier empfohlen, da hier der Prozess der Bleichung der Sekundärfaser flach fällt und weniger Chemikalien anfallen. Darüber hinaus meinte er, dass die Problematik bestünde, je häufiger Sekundärfaser wieder in den Kreislauf eingespeist würde, desto mehr Leim- und Zusatzstoffe müssten dem Papier beigemischt werden = mehr Chemie im Papier. Wir sind (noch) keine Experten und finden es schwierig, auf solche Argumente zu antworten.

Deshalb unsere erste Frage: Ist mehr (und evtl. schädlichere) Deinking-Chemie notwendig, um die Druckfarbe aus Altpapier auszuwaschen, oder sind die Aufschluss-Chemikalien, die zur Gewinnung der Fasern für Frischzellpapiere benötigt werden, genauso/ähnlich schädlich?
Diese Frage wurde mir weder im “HINTERGRUNDPAPIER:  ÖKOBILANZEN FÜR GRAPHISCHE PAPIERE” des Umweltbundesamtes, noch in der Studie “Ökologischer Vergleich von Büropapieren in Abhängigkeit vom Faserrohstoff” des IFEU genau beantwortet, weil beide Studien nicht auf FSC-zertifizierte Papiere eingehen. [...] Aber vielleicht ist die Ökobilanz der FSC-Papiere eben nur hinsichtlich der ökologischen Waldwirtschaft, aber nicht hinsichtlich des Energie-, Wasser- und CO2-Verbrauchs besser…?

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»Ein Baum für alle Fälle« Sommer-Set – D.I.Y. Sommer

Set

Karte_gestempelt_Stempel

Die Kirschen sind reif, die Temperaturen bleiben auch nachts über dem Gefrierpunkt – man könnte fast meinen, der Sommer ist da!

Und SWWSW hat das passende Produkt dazu – das »Ein Baum für alle Fälle« Sommer-Set! Wir pfeifen auf unartige Wetterverhältnisse und machen uns den Sommer selbst: Einfach Set kaufen und munter Schmetterling, Blatt und Kirsche an den Baum stempeln – fertig!
Du kannst auch ein selbstgedichtetes Liebesgedicht  zwischen die Zweige schreiben oder eigene Motive aus Fauna und Flora malen – der Phantasie sind wie immer keine Grenzen gesetzt beim »Baum für alle Fälle«. Eins ist sicher, ob aus den Ferien auf Balkonien oder von der Ostsee – dieser selbstgestaltete Urlaubsgruß ist immer ein Hit.
Das famose Sommer-Set besteht aus 3 Karten mit Baummotiv und abgerundeten Ecken und 3 Stempeln (Blatt, Kirschen und Schmetterling) und ist erwerbbar unter: http://swwsw.dawanda.com oder per Mail direkt bei uns.
Es ist der zweite Teil der Serie »Ein Baum für alle Fälle«. Zu jeder Jahreszeit wird wieder eine neue Stempelkombination zur Karte mit dem puren Baum angeboten, im Frühling z.B. zwitschern die Vögel von seinen Ästen und im Winter tanzen die Schneeflocken um ihn herum. So hat man die Möglichkeit zur individuellen Grußkartengestaltung und gleichzeitig wird der Farbauftrag reduziert.

Material

Karte: Postkartenkarton aus 100% post-consumer-Altpapier – farblich vorsortiert, nicht entfärbt. Hinweis: Durch den Verzicht auf die Faserbleiche ist der Karton leicht gesprenkelt, die Oberfläche ist unbehandelt und daher leicht rauh. Stempel: Stempelfläche aus Gummi, Stempelgriff aus Holz aus heimischen Wäldern, mit umweltfreundlichem Wachs behandelt.

Herstellungsart

Karte: gefertigt im Buchdruckverfahren – mit minimalem Farbaufwand, Farben basierend auf Firnis und Pigment, in kleinem Berliner Druckereibetrieb, in dem die Maschinen noch per Muskelkraft betrieben werden Stempel: handgefertigt in Thüringen, in einer Werkstatt für behinderte Menschen.
Mit dem Kauf dieses Produktes machst Du die Welt wieder ein Stück schöner und besser.
*SR+NB