Schlagwort-Archive: urban farming

‘Parasite Farm’ – Urban Farming im eigenen Heim

Die ‘Parasite Farm’ ist ein Prototyp von Charlotte Dieckmann und Nils Ferber bestehend aus einem anhängbaren Kompostsystem und beleuchteten Planzkästen.

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Der Abfall-Komposter ist praktischerweise mit einem Schneidebrett versehen. Die ebenfalss integrierte Fliegenfalle verhindert, dass sich Fruchtfliegen aus dem Komposter in die Küche verirren.
Nach wenigen Wochen bildet sich flüssiger Wurmdünger, mit dem Pflanzen gegossen werden können.
Die Verrottung findet beinahe geruchlos statt und riecht höchstens nach Walderde. Und nach drei Monaten ist das erste organische Material von den Kompostwürmern zu Wurmhumus verdaut worden und in der herausnehmbaren Schublade zu bewundern. Es dient als bodenverbessernder Nährstofflieferant für Pflanzen.

Der ‘Parasite Farm’-Pflanzkasten ist kompatibel mit dem beliebten BILLY-Regal von Ikea und eben dort einzuhängen unter zu verwenden unter der Zugabe von Pflanzenlicht.
Der geneigte Wohnungsfarmer kann nun also sein Gemüse anpflanzen, düngen, ernten und wieder kompostieren – womit der Nährstoffkreislauf auf’s vortrefflichste geschlossen wäre. Brilliant.

-> mehr Infos hier

via designboom + parasite farm + Fotos von Alexander Giesemann

*SR

Der nette Garten aus der Nachbarschaft

Freundlichst festgehalten von Dennis, irgendwo bei Wattenscheid.

via rephlex.de

*SR

Biene Mayr & ihre Freunde – Stadthonig-Fest im Prinzessinnengarten

Gleich um die Ecke tobt am Samstag das Stadthonig-Fest – na, nüscht wie hin! Vorher noch kurz bei schoener.waers.wenns.schoener.waer für alle Fälle ‘n Bienenstempel geshoppt und dazu ‘n schönet Käffchen – ach, dit Lehm kann so schön sein.

Mehr Information:
Berliner ImkerInnen stellen sich und ihren Honig vor – zum Probieren und Kaufen. Außerdem gibt es Führungen zu den Bienenstöcken und alles über Stadtimkerei. Ein Malwettbewerb für Kinder & Erwachsene sucht die schönste Berliner Biene. Auch eine Führung durch den Prinzessinnengarten wird es geben und die Gastronomie im Prinzessinnengarten bietet ein passendes kulinarisches Angebot.

Slow Food Berlin, der Prinzessinnengarten, die Dachimkerin Erika Mayr und ihre Imker-FreundInnen freuen sich auf Euch!

*SR

Plattenvereinigung in den Prinzessinnengärten

Foto von plattenvereinigung

Unsere freundlichen Nachbarn in den  Prinzessinnengärten lassen sich von den Architekten und Künstlern der “Plattenvereinigung”, aus alten Plattenbauteilen einen zweigeschossigen mobilen Bungalow mit Panoramablick auf den wunderbaren Moritzplatz in ihren urbanen Garten bauen.

Noch wird der Bau zur Erprobung in der Peter-Behrens-Halle der TU aufgebaut. Hier wird das Maxim-Gorki-Theater am 6.2. in der Reihe “Ökonomie des Lebens” Einar Schleefs Das Haus aufführen – die Passionsgeschichte eines Bauarbeiters zwischen privater Katastrophe und dem eingefriedeten Leben im Kollektiv – bevor das Ganze zu uns in den Garten wandert.

“Plattenvereinigung” ist ein Projekt von Architekten und Künstlern, die sich seit Jahren mit dem Rückbau der Sozialbauvisionen in Ost und West beschäftigen. Unter dem Eindruck der endlosen Diskussionen über “schrumpfende Städte“ und Vereinigungen in Köpfen und Parlamenten schaffen sie Fakten und bauen ein Haus aus Plattenbauteilen aus Frankfurt/Oder und München. In ihrem temporären Altneubau erforschen und erspielen sie die Ökonomie des Lebens damals und Möglichkeiten, in den Modulen der Geschichte zu leben, ohne sie abzureißen.

via beton+garten und prinzessinnengarten

Eine Flasche Kohlrabi, bitte

Urbanes Gewächshaus – Kohlrabi in PET-Flasche

Dieses urbane und mobile Gewächshaus ist entstanden in den Prinzessinnengärten im Rahmen unserer Ladeneröffnung. Mein Sohn, der Urban Farmer, hat diesen Kohlrabi mithilfe der Jungs von Nomadisch Grün in einer ausrangierten aufgeschnittenen PET-Flasche (selbstverständlich ohne Pfand) gepflanzt und wartet nun gespannt auf die Ernte im Januar. Er setzt große Hoffnungen in das noch zarte Pflänzchen, denn geplant ist, zur Ernte die ganze Familie zum großen Kohlrabifestmahl einzuladen.

Um die optimalen Rahmenbedingungen für das Projekt zu schaffen, haben wir den guten “Korabi” (<- liebevoller Arbeitstitel) nun bei uns im Laden ins rechte Licht gesetzt, wo er auch öffentlich beim Wachsen und Gedeihen beobachtet werden kann.

Nachahmungen und Wachstumsbattles sind definitiv erwünscht. Urban Farming rules!RoccosKohlrabi_auf

*SR