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PICTOPLASMA FESTIVAL & CONFERENCE + 29.04 – 3.05. 2015 + ‘Form Follows Empathy’

Nicht verpassen:
PICTOPLASMA FESTIVAL
30. April bis 03. Mai

“The world’s leading and largest Festival of contemporary character culture is back in Berlin, with a dense program of inspiring artist presentations, conference lectures, animation screenings, workshops, installations, exhibitions, performances and of course, loads of character!

The main exhibition by international artists awaits you in the recently re-discovered dormant crematorium of Wedding, while a group show by last year’s Pictoplasma Academy Alumni takes a fresh look at the upcoming faces of tomorrow. In the evenings, the big screen of Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz illuminates with new, awe-inspiring animation programmes, while lively art happenings and performances at Platoon Kunsthalle ensure that you truly get into character… all free entry – or accessible at a moderate price!”

Hauptausstellung:

SILENT GREEN
Gerichtstraße 35
13347 Berlin

tado_Snow Shaman
TADO

all photos and videos via Pictoplasma

*SR

Urban Beekeeping – Bienen halten in der Stadt VOL*1

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Aufmerksame Leser unseres brillanten Blogs wissen, die Biene liegt uns am Herzen.  Wir haben ihr Stempel gewidmet, viele Blog-Artikel und eine eigene Seedbomb-Mischung für ihren Erhalt.
Die fleißige Biene steht allgemein sehr hoch im Kurs beim Nutztier-Sympathie-Ranking.swwsw_bienenschmaus_neu

Doch seit den 90er Jahren ist weltweit ein dramatischer Rückgang der Anzahl der Bienenvölker zu verzeichnen – auch unter dem Begriff ‘Bienensterben‘ bekannt.
Allein in Deutschland sind in manchen Jahren bis zu 30% der Bienen gestorben – und in China gibt es sogar schon menschlichen Bienenersatz zur Bestäubung der Pflanzen.
Das ist nicht nur ein Grund zur Trauer unter Bienen, denn wenn das drittwichtigste Nutztier vom Aussterben bedroht ist, ist damit auch ein Großteil der menschlichen Nahrungsmittelversorgung und die gesamte ökologische Vielfalt in Gefahr. Es drohen auf lange Sicht 75% unserer wichtigsten Kulturpflanzen zu verschwinden – Tomaten, Äpfel und Erdbeeren sind somit genauso vom Aussterben bedroht, wie die Bienen selbst.

Das globale Bienensterben ist Gegenstand intensiver, wissenschaftlicher Forschung. Als Hauptursachen dieses Mysteriums gelten Monokulturen, der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft und ein Parasit namens Varroa Milbe (siehe Grafik – sieht schön aus, isses aber nich!).

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Selbst wenn die Forschung die Ursachen benennen und betiteln kann, ist damit noch keine Lösung fürs Problem gefunden. Die Wissenschaft bleibt machtlos, derweil gängige landwirtschaftliche Produktionsmethoden nicht hinterfragt, geschweige denn verändert werden.

berlinerhonig_fruehling_grNun, da sich die Politik zum Thema Agrarwende emsig im Lamentieren übt, müssen wir wohl wieder ran. Typisch.
Und was sollen wir machen? Na, einen eigenen Bienenstock erwerben, hegen und pflegen und damit dem Bienensterben im Kleinen entgegenwirken – mit zusätzlichem Honiggewinn. Klingt irre, ist aber tatsächlich ‘ne Super-Idee.
Studien zeigen, dass in Zeiten anhaltenden Bienensterbens die Stadt der ideale Rückzugsort für Bienen ist. Ja, echt jetzt. Im städtischen Raum sind sie nicht den Pestiziden und Monokulturen wie auf dem Land ausgesetzt und finden das ganze Jahr über reichlich Nahrung.

Und als verantwortungsbewusster Städter kann man auch bei begrenztem Freiland- und zeitkontingent einen stattlichen eigenen Bienenstaat erschaffen und regieren.
Beispielsweise mit der Bienenkiste, einer gemeinnützigen Initiative von Mellifera e.V. oder sogar Bienen halten auf dem Balkon mit der BienenBox. Oder – da geht doch einiges – oder man fängt erst mal an mit einer Bienen-Patenschaft von BeeGood.
Über all diese wunderbaren Möglichkeiten wird hier in Kürze berichtet werden, denn ihr wisst ja, die Bienen liegen uns am Herzen (s.o.).
Nun denn, es gibt so viel zu tun, packen wir es an.

*SR

via BienenBox, Bienenkiste und arte TV – Das Geheimnis des Bienensterbens

 

Berlin Bicycle Week – Berliner Fahrradschau – jippieh!

Die BERLIN BICYCLE WEEK  hat begonnen und findet vom 16. – 22. März 2015 in Berlin statt. Eine Woche lang wird die Fahrradvielfalt mit verschiedenen Veranstaltungen, Fahrradrennen, Vorführungen und Workshops in der gesamten Stadt zelebriert.

SPEZIALIZED 24 STUNDEN REKORDVERSUCH – 20. – 21. März TEMPELHOFER FREIHEIT Am Freitag den 20. März  um 15 Uhr wird Christoph Strasser versuchen den 24 Stunden Streckenweltrekord auf der Rundstrecke der Tempelhofer Freiheit zu brechen. Dafür muss er 24 Stunden lang eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 37,5 km/h erreichen und wird dabei eine Strecke von 900km zurücklegen!

JUNKYARD CYCLOCROSS, RAD RACE BATTLE, + KLAPPRAD WM – 20.3. 18 – 22 Uhr in der STATION Berlin. Im Flutlicht hinter der STATION Berlin werden die Fahrer am Freitagabend durch eine Cyclocross-Strecke die aus vielen einzigartigen Hindernissen aufgebaut. Hier gilt es zu navigieren und sich heiße Rennen liefern. Dazu gehört auch die aufregende Klapprad-WM.

STRAVA KING OF THE AIRFIELD – am 21.März von 9 bis 15 Uhr, auf der Tempelhofer Freiheit. BERLIN BICYCLE WEEK und STRAVA laden ein zum ITT Event namens Tempelhofer Time Trial!

RAD RACE 21.3 – 8pm – 12pm KARTBAHN WERBELLINSTR. Auf der Go-Kart-Strecke in Neukölln wird am Freitagabend um 20 Uhr das  RAD RACE (nur für Fixed Gear) eine Neuauflage  im Rahmen der FIXED DAYS 2015 erfahren.

Die wichtigste Veranstaltung der Woche ist sicher die 6. BERLINER FAHRRADSCHAU, mittlerweile die führende Messe für Fahrradkultur und Lifestyle.
Mit ihrem zeitgemäßen Kurator-Konzept, nonchalanter Festival-Atmosphäre, trendigen Bikes vom Start-up-Brand bis zum Global Player, stilvoller Fahrradmode, Accessoires und Kult-Events ist die BFS der unabhängige und authentische Hotspot der Fahrradkultur. Mit der BFS und der BERLIN BICYCLE WEEK wird die Hauptstadt der Republik zur Fahrradmetropole.

Freitag, 20. März: 18:00 — 23:00
Samstag, 21. März: 10:00 — 19:00
Sonntag, 22. März: 10:00 — 18:00

Station Berlin
Luckenwalder Strasse 4–6
10963 Berlin

via BERLIN BICYCLE WEEK Berliner Fahrradschau

*SR

Wie der Wind in den Blättern – das Windrad-Bäumchen

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Saubere Energie? Ja bitte! Ein Windrad vor der Tür? Dann lieber doch nicht. Sie sind nicht nur laut, sondern leider auch optisch reine Geschmackssache:
Windräder sollen schon sein – aber bitte ganz weit weg. Wie gut, dass sich auch Feingeister durchaus für saubere Energie begeistern können.

Der Unternehmer Jérôme Michaud-Larivière ist ein solcher. Und er muss sich wohl Folgendes gedacht haben: Wenn wir die Energie aus der Natur holen, warum nicht auch das Design? Heraus kam ein gar hübsch anzusehendes Windkraft-Bäumchen. Die Konstruktion ist 11 Meter hoch und in den Verästelungen tummeln sich 72 “Turbinen-Blätter”. Bläst es nun also mit voller Kraft, drehen sich die Blätter und erzeugen so den Strom. Besonders clever: Alle Kabel und Generatoren sind im Baum bereits so integriert, dass er seiner Stromproduktion ausgesprochen leise nachgeht.

Zugegeben, mit einer Leistung von 3,1 kW kann das Winkraft-Bäumchen mit einem “großen” Windrad natürlich nicht mithalten. Allerdings könnte eine “Bepflanzung” entlang einer Allee gut für die Straßenbeleuchtung ausreichen. Und das wär doch schon mal was! Wie das Ganze sich dann im echten Leben so macht, kann ab März 2015 in Paris bestaunt werden. Am Place de Concorde kann dann jeder mal probeweise unter Winrad-Bäumchen wandeln.
Und vielleicht säumen diese leuchtenden Beispiele für nachhaltiges Design ja auch schon bald die dunklen Landstraßen von Brandenburg. Träumchen.

Wie der Blick nach oben dann aussehen könnte, zeigt dieses kurze Video:

via: NewWind

*LH

 

 

Fairschlafen in Leipzig

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Urlaubsübernachtung in Leipzig – gibt’s da auch was in fair? Aber! Der geneigte Tourist kann nämlich über “Fairschlafen” ganz gemütliche Urlaubswohnungen beziehen – und dabei ein bisschen Bio-F(l)air schnuppern!

“Wohnen wie bei Freunden” – das ist das Motto der drei Gründer von Fairschlafen. Im Portfolio der Leipzigfans: Drei Ferienwohnungen im Herzen der Sachsen-Stadt mit einem Sinn für Nachhaltigkeit. Die Energie kommt hier vom Ökostrom-Anbieter und zeigt sich durch energiesparende LED-Glühbirnen. Zum Küchenarrangement gehören fairgehandelte Bio-Gewürze und der morgendliche Kaffee ist – wie soll´s anders sein – ebenso ein Fairfechter des guten Geschmacks. Bei all der Wonne könnte man den Stadtbummel glatt vergessen. Was im Übrigen äußert schade wäre, denn die leipziger Alstadt ist gar entzückend!

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via www.fairschlafen.com

*LH

Typografisches Warten in der Öffentlichkeit dank mmmm…

Apropos Form enthüllt FunktionBaltimores Bus-System bekommt eine völlig neu gestaltete Haltestelle in Form von drei riesigen Holzund StahlBuchstaben: B, U und S.
Nicht unbedingt subtil, aber gut.

Der Beitrag der Agentur mmmm… zu
Baltimores neuem ‘Transit – Creative Placemaking’-Programm soll den sozialen Dialog fördern und moderne Stadterneuerung durch spielerische Kunstformen schaffen.


So kann man statt des üblichen erzwungenen Wartens auf die Öffentlichen, endlich mal kreativ pausieren und es sich dabei schön gemütlich machen. Kinder können klettern und spielen und auch für Menschen mit Behinderung bietet das extra dafür tiefergelegte B eine angenehme Rückzugsmöglichkeit.
Außerdem ist diese Busahltestelle auch für stark Kurzsichtige aus großer Distanz gut sichtbar. Na prima.


Wir wünschen der BVG ebenfalls ein wenig mehr Mut zu ein paar innovativen Bushaltestellen – na los, traut euch ruhig.

via KNSTRCT

*SR

DMY Design Festival vom 28. Mai – 01. Juni 2014

fqh7_DMY2014FBCoverBaum_1Es ist wieder so weit: Gestern Abend öffnete das DMY International Design Festival seine Pforten im Flughafen Berlin Tempelhof. Dieses Jahr ganz besonders spannend ist der Social Design Focus mit Workshops, Ausstellungen und Podiumsdiskussionen.

Erstmalig werden auf dem Festivalgelände Design-Arbeiten und –Projekte mit einem Social-Design-Ansatz vorgestellt. Hier steht der Mensch im Mittelpunkt. Fortschritt, Nachhaltigkeit und die Bedürfnisse des Menschen und seiner Umgebung spielen dabei eine zentrale Rolle. In diesem Jahr werden unter anderem Arbeiten und Workshops von Kaustav Majumdar, Hans Venhuizen, Statthocker, Staging Healthy Communities und be-able präsentiert.

Ein anderer Schwerpunkt, “Based in Brandenburg – Design aus dem Umland” zeigt Produkte, die von Handwerkstradition und Manufakturen, technologischer Innovation und regionaler Zusammenarbeit in Hauptstadtnähe geprägt sind.
Also, nix wie hin zum Flughafen (und im Vorbeigehen dem Feld winken) und sich inspirieren lassen von nachhaltigen Ideen!

SAMESAME

SAMESAME von Laura Jungmann und Cornelius Réer – umgeformte Glasobjekte

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STATTHOCKER – beleuchtbare Hocker und Lampen aus umgenutzten Bielefelder Straßenlaternen

*NB