Schlagwort-Archive: urbane umweltgestaltung

Weapon of Mass Instruction – die fahrende Leihbibliothek


Raúl Lemesoff ist ein Künstler aus Argentinien und ist Erfinder des Bücherpanzers mit dem sinnigen Titel Weapon of Mass Instruction.
Dazu hat er einen Ford Falcon aus der Zeit der Militärdiktatur Argentiniens (1976-1983) so umgebaut, dass er damit regelmäßig  gespendete Bücher tankt und diese dann kostenlos in Stadtvierteln verteilt, die von Armut und Marginalisierung betroffen sind und in denen Literatur zu wenig verbreitet oder kaum erhältlich ist. Zu den größten Fans des Bücherpanzers und seiner Ladung zählen übrigens junge Menschen im Alter zwischen 5-18 Jahren.
Chapeau, Herr Lemesoff, wirklich!

via Superuse.org

*SR

Balcon public – von Vladimir Turner

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Balcon public – die neue Intervention/Installation von Vladmir Turner (in Zusammenarbeit mit Punx23) während dem Festival Perffusion in Strasbourg.

via rebel:art

*SR

Green Street Art – Mud Stencil von Jesse Graves

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Jesse Graves verbreitet in Milwaukee umweltbewusste Messages mithilfe von Matsch und Schablonen, auch stilvoller ‘Mud Stencil’ genannt. Das nenn ich konsequent, mein lieber Herr Graves, chapeau.

Die Anleitung zum ‘Mud Stenciling’ liefert er gratis auf seiner Website und fordert damit zur Nachahmung, Perfektion und Weiterentwicklung dieser Art von ‘Green Street Art’ auf.
Nun denn, frisch ans Werk, Matsch ist kostenfrei und in reichlichen Mengen fast überall erhältlich.

via treehugger

*SR

Operation 030 – Sofortmaßnahme 07

Passend zum Thema “Urinieren im öffentlichen Raum” haben wir noch kurz eine Sofortmaßnahme unserer Diplomarbeit Operation 030 ausgegraben. Diese Sofortmaßnahmen sollten direkt und schonungslos auf verschiedene Gegebenheiten im Berliner Leben aufmerksam machen und keine Lösungen für diese Problemfelder (auch nicht als solche konzipiert) sein, sondern eher Fragezeichen im öffentlichen Raum.

Maßnahme 07: öffentliches WC

Langzeitstudien im Stadtraum haben ergeben, daß ca. 52% der männlichen Bevölkerung nicht über die Möglichkeit verfügen, ihren Harndrang aufzuhalten, bis sie eine geschlossene Örtlichkeit erreicht haben.
Deshalb werden in Berlin (und sicher auch bald in anderen europäischen Städten) gern besuchte Anlaufstellen auch offiziell in öffentliche WCs umgewandelt.

*SR

Don’t Pee in Public! – fordern Luzinterruptus

Über Luzinterruptus, das spanische Kreativ-Kollektiv mit dem Faible für Interventionen im öffentlichen Raum, haben wir ja schon berichtet. Aber die “Anti Public Peeing Art” blieb bisher unerwähnt – das soll sich hiermit ändern.

Dem Harndrang nachgeben in aller Öffentlichkeit scheint einigen Mitbürgern mehr ein inneres Bedürfnis als eine zwingende Notwendigkeit zu sein. Dieses Phänomen konnten wir bereits des öfteren bei der Kneipe nebenan beobachten. Einige Gäste dieses Etablissements ziehen zur Erleichterung der Blase den nächsten Hauseingang der Kneipentoilette vor und verlassen eigens dazu die Gaststätte – schwer nachvollziehbar, aber wahr.

Das Problem der öffentlichen Blasenentleerung ist ja ein vornehmlich männliches. Deshalb haben die Künstler von Luzinterruptus 80 Krankenhaus-Urinflaschen für Männer (ugs. “Enten”) mit gelbem Wasser befüllt, illuminiert und in Seitenstrassen Madrids verteilt, die sie vorher anhand des Geruchs als geeignet identifiziert haben. Poetischer Protest zu profanem Thema.

Und nicht vergessen, die Stadt gehört uns – und Eigentum will fürsorglich behandelt werden.

via Happy Hotelier Bilder von Luzinterruptus

*SR

Umweltfestival am 05. & 06. Juni am Brandenburger Tor

Heute und morgen findet bei – hoffentlich wunderschönem Wetter – das von der Grünen Liga initiierte 15. Umweltfestival am Brandenburger Tor statt. Neben Konzerten, Podiumsdiskussionen und anderen Festival-Programmpunkten kann man sich über regenerative Energien und klimafreundliche Mobilität, Ökocaterer und Bio-Restaurants (und -Bauernhöfe) und vieles mehr informieren…

Bienenschmaus – Fertig gemacht zum Wurf auf die Mittelinsel am Moritzplatz

 

Auch S.W.W.S.W. ist mit von der Partie: Trotz enger Terminplanung (der DMY steht vor der Tür und damit zwei grandiose Veranstaltungen) haben wir eifrigen Hühner unsere wunderbaren Seedbombs gerollt: für den Stand der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau..! Sie ist unter anderem Herausgeberin des bei uns erhältlichen “Berlin isst Bio”-Reiseführers… Also, hin zum Umweltfestival und abends … abrocken beim Green Clubbing Club-Carrot-Mob:

Erster deutscher Club-Carrotmob ist Teil des Umweltfestival-Begleitprogramms: [...]
Die Berliner Clubcommission ist Mitinitiator der Aktion und begeisterte die Betreiber des Tresors, Kaffee Burger, Grüner Salon und Fate-Club sowie Zitadelle Spandau. Alle Clubs investieren einen Teil des an diesem Abend generierten Umsatzes in die klimafreundliche Modernisierung des eigenen Clubs. Damit auch die effizientesten Maßnahmen umgesetzt werden, erstellt ein Energieberater der vom Bundesumweltministerium geförderten Kampagne „Klima sucht Schutz“ aktuell ein Energiekonzept für alle fünf Clubs.

*NB

http://blog.schoener-waers.de/2010/05/25/seedbombs-a-la-place-de-maurice-handgerollt-von-s-w-w-s-w/

28.04.2010 – Die stille Demonstration

Freunde der nachhaltigen Lebensgestaltung,

wir machen eine Demo! Und wir brauchen eure Unterstützung – durch massive Weiterverbreitung der guten Nachricht und zahlreiches Erscheinen!

Worum geht’s?
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Die stille Demonstration

- Mal ganz in Ruhe die Welt verbessern

Alle wollen ihre Ruhe – wir auch. Am »Tag gegen Lärm« demonstrieren wir gemeinsam für menschen- und umweltfreundliche Mobilität und die Entschleunigung des Moritzplatzes. Wir mobilisieren unsere stillen Reserven und verwandeln einen Berliner Unort in eine Oase der Ruhe. Deswegen kommt alle, egal ob zu Fuss, auf Fahrrädern, mit Kinderwagen, im Rollstuhl, auf Elektrorollern – Hauptsache leise und friedlich. Genießt den Moritzplatz frei von Hupen, Reifenquietschen und Todesgefahr. Bringt Euch Liegestühle mit und nutzt die Grünfläche inmitten des Moritzplatzes zur Erholung – frei von lebensgefährlichem Verkehr.
Gemeinsam können wir mal ganz in Ruhe die Welt verbessern und fangen am Moritzplatz an!

Thema:
Wir fordern mehr menschen- und umweltfreundliche Mobilität und die Umwandlung des Moritzplatzes in eine Fahrradstraße.

Wann:
Mittwoch, 28.04.2010 – am »Tag gegen Lärm« von 17 bis ca. 19 Uhr

Start und Route:
Treffpunkt um 17 Uhr Prinzenstr./Skalitzer Str. (U-Bhf. Prinzenstr.) von da geht’s zum Moritzplatz.  Es folgt die »Stille Kundgebung« rund um den leisen Moritzplatz.

Danach:
Zwangloser Informationsaustausch bei einem stillen Getränk in den Prinzessinnengärten.
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Für weitere Infos hier klicken.

So. Jetzt braucht ihr nur noch das Kreuzchen im Kalender machen und dahinter schreiben: “Da muss ich hin!” und dann auch wirklich kommen!!!

Hoch die Fäuste und frisch demonstriert mit

Sylke + Nicole

Gärten der Zukunft von Luzinterruptus

Der vertikal, entlang einer Hauswand angelegte “Garten”, befindet sich in Madrid und ist in Plastik verpackte, LED-beleuchtete Kritik am Grünflächenmangel in Großstädten von Luzinterruptus, einem Kreativ-Kollektiv in Madrid, das sich auf Guerilla-Interventionen im öffentlichen Raum spezialisiert hat.

(pictures by Luzinterruptus)

via TheJunction

*SR

SonUmbra – solarangetriebener Baum erleuchtet die Nacht

photo by habitat

photos by habitat

SonUmbra ist ein solarangetriebener Baum, der nachts ein Flechtwerk von leuchtenden Ästen entfaltet. Er wird aus einem lichtemittierenden Gewebe hergestellt und  in  Handarbeit zu einem Gitter aus Leuchtfasern geflochten. Die Überdachung der Installation ist mit einer photovoltaischen Verkleidung versehen und fängt das Licht während des Tages ein, und sobald die Sonne untergeht, erblüht die leuchtende Baumkrone.

Bewegt man sich nun als nichtsahnender Passant staunend auf den Baum zu, reagiert dieser mit Licht und Ton auf jede Bewegung und animiert so zu weiterer Interaktion. Ein Muß für jeden dunklen Park des nachts.

via inhabitat

*SR

PARASITES #1: Encastrable

Parasites_Encastrable5

Unendliche Rohstoffe und Möglichkeiten: Die französischen Künstler Antoine Lejolivet, 35, und Paul Souviron, 29, realisieren unter dem Pseudonym Encastrable temporäre Skulpturen illegal in Baumärkten. Zum Debüt der neuen Hamburger Ausstellungsreihe “PARASITES – illegal exhibitions” werden die beiden Bildhauer, ehemalige Studenten der Straßburger Kunsthochschule ESAD Straßburg, neue Installationen und Skulpturen in einem Hamburger Baumarkt präsentieren und zum ersten Mal eine Vernissage feiern (inklusive Schampus, Schnittchen und Führungen) – und das bis zum Rauswurf. Denn die Grundregel des Duos lautet: “Falls der Verkäufer eines Geschäfts uns eine offizielle Genehmigung erteilt, dann hören wir sofort damit auf.”

PARASITES präsentiert vier Mal im Jahr subversive Ausstellungen mit internationalen Künstlern in Hamburg. “Wir sind die Schweinegrippe der Kunstwelt”, erklärt der künstlerische Leiter Konrad Verwelkt. “Du kannst uns nicht entkommen, wir schleichen uns in das System, wir sind die Revolution auf Samtpfoten. Neue Räume für Off-Kultur schaffen? Wozu? Es gibt doch genug Räume – man muss sie sich nur nehmen! Street Art hat die Straße zur Galerie gemacht, wir machen die ganze Welt zu einer Ausstellung! Am 19. September sind wir in einem Baumarkt – aber morgen vielleicht schon in Deinem Wohnzimmer.”

SAMSTAG, 19. SEPTEMBER, AB 18 UHR IM BAUMARKT MAX BAHR, JESSENSTRASSE 11, HAMBURG-ALTONA

via Rebelart

*SR