Monatsarchiv: März 2009

Schmucker Kampfstil – mit Öko(schlag)ringen

Ja, ja, schon wieder Moos-News. Langsam wird’s offensichtlich – Moos scheint das Material der Zukunft. Ohne Moos nix los sozusagen. Harhar.

Hier haben wir etwas sehr Schmuckes gefunden bei einem Berliner Kollegen „Lilli Green – Blog für nachhaltiges Design„:

Wer selbst bei einer Schlägerei nicht auf Nachhaltigkeit verzichten will, ist hier genau richtig. Doch auch ohne Nasenbluten sollte man weiterlesen. Denn ein klassischer Ring für die Dame von Welt ist auch dabei. Hafsteinn Juliusson aus Reykjavik hat Schmuck entworfen der nicht nur gut ausschaut sondern auch gepflegt werden muss und eine willkommene Alternative zu den fragwürdigen Blutdiamanten bietet.

via  lilligreen.de

*SR

Nachtrag zum „Tag der Ernährung“

311126293030supersize_frontDiese Bilder wurden ursprünglich gemacht für das japanische IDEA Design Magazine, für die Ausgabe mit dem Thema „Made in America“ mit Schwerpunkt auf amerikanischem Design.

494173742323supersize_backDurch den kulturellen Imperialismus – Amerika exportiert Waffen und Waffengewalt in den Rest der Welt durch Filme und andere „Unterhaltungs“-Kanäle – wird Amerika vor allem in Japan als ein sehr gewalttätiger Ort wahrgenommen.

Der ebenfalls schädliche und mittelfristig tödliche Exportschlager Amerikas ist jedoch Fast-Food. Die Unternehmen, die Märkte schaffen für Rindfleisch, Milch und frittierte Lebensmittel in Kulturen, deren Ernährung zuvor auf nachhaltigen und gesunden Nahrungsmitteln beasierte, schießen ihnen damit direkt ins Herz. Das japanische Wort für „Supersize“ ist „Supersize“.

Concept by Plazm. Photography by Dan Forbes.

via plazm.com

*SR

Moosmatte

moss_carpet2Auch auf die Gefahr hin bald als Moosfetischistin zu gelten, muß ich noch auf dieses nachhaltige Designobjekt aufmerksam machen.

Barfuß auf einer Wiese laufen, soll ja gut für die Durchblutung sein. Wem das vielleicht aus Zeitgründen nicht  so oft möglich ist, dem sei die Moos-Badematte von Nguyen La Chánh vorgestellt. Außer einem fäulnisbeständigem Polyethylen-Schaum, genannt Plastazote, enthält die Matte drei verschiedene gemütliche Waldmoose. Und die Feuchtigkeit des Badezimmers sorgt dafür, dass die Moose gut gedeihen.

Ob diese Matte tatsächlich zur Durchblutungsförderung beiträgt, sei jetzt einfach mal dahingestellt.

moss_carpet3

via yankodesign.com

*SR

Moss Art /Moss Graffiti

Hier hab ich noch ein paar außergewöhnliche Kunststücke zum Thema Moss Art / Moss Graffiti auf environmentalgraffiti.com gefunden.

*SR

Verbraucherkonferenz: „Grün leben – nachhaltig konsumieren“

53570verbraucherkonferenz_2009Gestern fand in Berlin die Verbraucherkonferenz „Grün leben – nachhaltig konsumieren“ statt, organisiert von den Grünen – und wir natürlich mittenmang!

Vertrauen aufbauen, Transparenz schaffen, den Kunden/Verbraucher zu informieren – integrale Bestandteile unseres eigenen Konzeptes – wurden als die wichtigsten Voraussetzungen für nachhaltigen Konsum von Seiten der Anbieter genannt. Neben Renate Künast, Peter Unfried (taz, Autor des Buches „Öko: Al Gore, der neue Kühlschrank und ich„) und Daniel Überall (Utopia) sowie Vertretern der Verbraucherzentrale, der Kampagne für saubere Kleidung, der REWE-Group u.a. haben auch wir fleißig mitdiskutiert – u.a. über die Notwendigkeit und Relevanz von Siegeln und Labeln.

Das beste kam natürlich wieder zum Schluss: Wir haben uns sehr gefreut, mit drei Vertretern der Nachhaltigkeitsszene in Deutschland bei Gorilla´s (das ganz unökologisch nach Schwimmbad roch) zu schnacken: Philipp von Bransparent, einer Vermittlungsplattform für nachhaltigen Modekonsum, bloggt auf Ecofashionjunkies, Sabine von Symbiose-Eins, einer PR-Agentur für nachhaltige Unternehmen (bloggt auf Ökoschlampen) sowie Hendrik aka Wurstsack, Grafikdesigner mit Faible für soziale Projekte und Wurst.

Und das alles, obwohl der Countdown zur Abgabe der 2. Stufe des Businessplanwettbewerbs läuft…

*NB

Urban Camouflage

Urban Camouflage befasst sich mit der Frage, wie man sich
und seine Identität im kommerziellen Raum tarnen kann. Unsere
Kostüme orientieren sich an den «Ghillie Suits», den Tarnanzügen
von Scharfschützen in kriegerischen Auseinandersetzungen. Der
Einsatz des Kostüms vor Ort war einerseits ein Abenteuer, da die
Aktion zu Konflikten mit dem Personal und der Marktleitung führte,
andererseits war es auch ein Tarntest unter realen Bedingungen,
der auch die Reaktion der Kunden miteinbezog.“


via http://www.urbancamouflage.de/

*SR

12. Platz – nicht schlecht, Herr Specht!

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Kleine Zwischenmeldung aus dem bunten Treiben des Businessplanwettbewerbs.

Wir haben im Januar die 1. Stufe des Businessplanwettbewerbs eingereicht.

Der Businessplanwettbewerb besteht aus drei Stufen – 1. Idee, 2. Markt, 3. Finanzen. Von Stufe zu Stufe steigen die Anforderungen an den Inhalt des Businessplans. Die Pläne werden von Juroren bewertet – die fünf besten Pläne pro Stufe werden prämiert. Um die Vergleichbarkeit der Businesspläne zu gewährleisten gibt es zwei Kategorien: „service“ und „technology“. Wir fallen mit unserem Ladenatelier unter erstere.

Klingt nach Arbeit? Isset ooch.

Aber sie hat sich gelohnt – wir haben mit unserem Ladenatelier „schœner.wærs.wenns.schœner.wær“ den 12. Platz von 343 eingereichten
Beiträgen in unserer Kategorie belegt (insges. 588 Beiträge).

Mit einer so schicken Platzierung haben wir gar nicht gerechnet und freuen uns deshalb umso mehr! Hoch die Tassen!

*SR