Monatsarchiv: Mai 2009

»Die konsequente Umwelt-Karte« von SWWSW

UmweltKarte_fin1Für die besonders harten Hunde unter uns nachhaltigen Konsumenten hat SWWSW ein Postkartenlösung entwickelt, wie sie konsequenter kaum sein könnte: »Die konsequente Umwelt-Karte«. Sie hat abgerundete Ecken und sowohl eine Blanko-Vorder- als auch Rückseite, was sie in in höchstem Maße individualisierbar macht.
Mit einem Bleistift beschrieben oder bemalt kann die Umwelt-Karte außerdem mehrfach benutzt werden. Die konsequentesten unter den Konsequenten werfen die Karte dann persönlich ein – mittels Fahrrad, versteht sich.

Die Umwelt-Karte verzichtet auf Bleichmittel beim vorsortierten 100% post-consumer-Altpapier und setzt sogar noch eins drauf mit dem vollständigen Boykott von Druckfarbe – Ökoperfektion in Reinform.

Auch der Preis von nur 0,75 EUR ist verschwindend gering und kann durch Massenabnahme (5 Karten zum Preis von 4, also 3 EUR) weiter minimiert werden.
Alles in allem ein saubere Sache – gut für den konsequenten Umweltschutz und nachhaltig sinnvoll für Gewissen und Geldbörse.
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Käuflich erwerbbar ist das gute Stück in unserem DaWanda-Shop. Mit dem Kauf der Produkte von SWWSW machst Du die Welt wieder ein Stück schöner und besser. Also dann, weiterhin viel Freude beim hemmungslosen aber nachhaltigen Konsum unserer Produkte und Blog-Artikel zum Thema „Nachhaltiges Gestalten – Druck & Papier“!

*SR+NB

Nachhaltiges Gestalten – Druck und Papier (01)

SWWSWEinführung

“Was ist besser – Recyclingpapier oder FSC-zertifiziertes Papier?”, “Sind Soja-Farben wirklich umweltfreundlich?”, „Kann man überhaupt umweltfreundlich Drucken?“
Das sind nur einige der Fragen zur nachhaltigen Druckproduktion, mit denen wir uns in den letzten Monaten intensiv beschäftigt haben. Wir haben Experten interviewt, relevante Publikationen gewälzt, mit Greenpeace regen Mailverkehr betrieben, und tolle Diplomarbeiten zum Thema durchgearbeitet.

Unsere Fragen wurden je nach Gesprächspartner oder Autor völlig unterschiedlich beantwortet. Und  klare Ergebnisse stehen leider auch nicht am Ende unserer Bemühungen. Außer vielleicht – es gibt kein hundertprozentig “umweltfreundliches” Druckerzeugnis, nur welche, die die Umwelt mal mehr, mal weniger belasten.links
Die Gemengelage war mitunter so unklar, dass wir uns schließlich gefragt haben, ob man die ganze Sache nicht am besten gleich ganz bleiben lässt. Das ist natürlich keine Lösung für SWWSW. Und wir verfolgen nun die Strategie, selber abzuwägen und nach eigenem Ermessen und bestem Gewissen zu handeln und uns gleichzeitig auf dem aktuellsten Stand der Entwicklungen zu halten, um entsprechend reagieren zu können, wenn sich neue Methoden und Lösungen auftun.

rechtsDenn obwohl der Weg manchmal steinig ist, gibt es doch viele Entscheidungen, die wir – nicht nur als Gestalter – treffen können und die dazu führen, dass Produkte nachhaltiger werden und die Umwelt weniger belasten als herkömmliche.

Wir wollen unsere Erkenntnisse aber nicht nur für uns nutzen, sondern gern mit allen teilen. Vor allem Leuten, die ansonsten nix mit Druckproduktion am Hut haben, wollen wir die Komplexität des Themas verständlich machen und die Bedeutung vieler kleiner Entscheidungen für die Umwelt näher bringen. Denn auch im Arbeitsalltag und im Privaten gibt es etliches zu verbessern.links

Darum fangen wir hier und heute nun mit unserer Reihe “Nachhaltiges Gestalten – Druck & Papier” an. Dabei geht es nicht nur um Druckproduktion, sondern um alles Mögliche rund um Papier, Holz und Farben und deren Weiterverarbeitung. Inklusive Literaturempfehlungen, Bastelanleitungen, Checklisten, Tipps und Tricks etc.

Anregungen, Kommentare, Hinweise sind wie immer herzlich willkommen!

*NB + SR

Gorilla retten!

gorillalogoOh nein! Gerade erreichte uns über eco[fashion]junkies die Meldung, dass Gorilla Natürlich Fastfood dringend neue Investoren sucht, um überleben zu können!

Matthias Rischau, Geschäftsführer des BioVeggieFastfood-Angebots Gorilla muss jetzt kämpfen. Sein Investor möchte nicht mehr weiter zuschiessen, denn noch ist Gorilla nicht profitabel. Was dies in Zeiten wie diesen bedeutet, ist klar. Drohende Zahlungsunfähigkeit, dann Gläubigerschutz beantragen, der ganze geordnete Prozess einer Insolvenz. Will die Idee überleben, braucht Matthias schnellstmöglich neue Partner. Im Klartext: bis Ende Juni.

wochenkarteLeider sind wir nicht die Investoren, die gesucht werden, aber auch wir können etwas tun! Zeigen, dass dieses Konzept, schnelles Essen in ökologischer Qualität zu bieten, unsere Zustimmung findet – und statt Dönermann-oder-Thai-um-die-Ecke sich einen feinen Salat oder die häufig angebotenen Nudelpfannen (die kleine Portion für 4,90 Euro reicht meistens dicke) einverleiben. Und das möglichst oft und viel in den nächsten Wochen, um den Umsatz zu erhöhen und damit auch die Suche nach Investoren zu erleichtern. Auch unser Geldbeutel ist begrenzt – keine Frage – aber Berlin wäre um vieles ärmer, sollte dieses 100% Bio-lokal-saisonal-schnell-Essen-Konzept scheitern. Hier schonmal die Wochenkarte zum Mund-wässrig-machen.

Mehr Informationen gibt es unter Gorilla retten.

via eco[fashion]junkies

*NB

DMY International Design Festival Berlin

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Die siebte Edition des DMY International Design Festivals Berlin “Same same, but different” lädt internationale Designer, Fachpublikum und Interessierte vom 3.-7. Juni nach Berlin ein. In zwei Groß-Ausstellungen sowie vielen in der Stadt verteilten Satelliten-Shows und Open Studios werden Arbeiten international etablierter Designer als auch Prototypen und experimentelle Editionen aufstrebender Designer vorgestellt. Die Ausstellungen werden begleitet von einem breiten Programm aus Lectures, Panel Talks, Performances und Parties, die fünf Tage lang die Stadt bespielen.

Hope to see you in June!

via DMY-Berlin.com

*SR

Brick Chair von Pepe Heykoop

Brickchair von Pepe Heykoop

Brickchair von Pepe Heykoop

Eines Tages ist es soweit – die Kinder sind ausgewachsen und die Bude ist voll von ausgedientem Spielzeug. Vor allem Bauklötzchen treten da ja ganz gerne mal in rauhen Mengen auf und müssen schließlich umständlich auf Flohmärkten feilgeboten werden. Da liefert der niederländische Konzeptkünstler Pepe Heykoop mit dem Brickchair eine andere Möglichkeit der Wiederverwertung. Sieht ganz gut aus, wobei man zugeben muß, daß einem schon beim bloßen Gedanken ans Draufsetzen der Hintern schmerzt.
*SR

Star Wars Organics

Star Wars goes green. Ein Träumchen aus Bio-Baumwolle von American Apparell. Möge die Macht mit uns sein. Doch ach, bisher sind die guten Stücke nur über Zazzle in Übersee zu beziehen und damit energebilanztechnisch eher mies. Schade.

via betterandgreen.de

*SR

Seed Bombs von Jin-wook Hwang

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Jin-wook Hwangs Seedbomb ist inspiriert von den Rosinenbombern, die nach dem 2. Weltkrieg in Berlin Süßigkeiten für Kinder abwarfen als Zeichen der Hoffnung. Sie ist eine nicht-militärische Bombe, die die Wüstenbildung und Sandstürme auf der Welt minimieren soll. Von Flugzeugen abgeworfen, platzt sie in der Luft und streut so weitflächig die Samenkapseln. Die Kapsel löst sich nach und nach auf und ermöglicht den Samen durch das Gewächshausprinzip ein schnelles Wachstum – und somit Überlebenschancen in der Wüste – ohne zusätzliche Bewässerung.265408_UtxAiDLAPHuaHcIMGwlxrJN7d

Wer es weniger technisch mag, kann Seed Bombs auch zuhause und in Handarbeit herstellen und so der urbanen Wüstenbildung vorbeugen.

Hier geht’s zur Selbermachanleitung für Seed Bombs ->
*SR

Handlebar Basket

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Ich muß zugeben, daß ich mich lange geweigert habe mein stylishes Rad mit dem monströsen Cruiserlenker irgendwie der Muttersituation – in der ich mich nun mal seit ein paar Jahren befinde – anzupassen. Sprich, Schutzbleche, Fahrradkorb und Gepäckträger dranmachen, Fahrradhelm kaufen und Nabendynamo anbauen. Sträflich, aber ich arbeite daran – mental. Vor allem beim Fahrradkorb überwiegen inzwischen die praktischen Vorteile gegenüber der schäbigen Optik.

Doch es gibt ein schickes Alternativkonzept. Goodmorning Technology in Kopenhagen hat sich den leicht zu handhabenden Fahrradkorb ausgedacht – den „Handlebar Basket“. Im Grunde ist es ja nicht nur ein Korb, sondern gleich ein ganzer Lenker, den man auf sein altes Fahrrad schrauben kann – in zwei Varianten für den unterschiedlichen Gütertransport. Brilliante Idee aus der Kategorie „Wieso ist da bisher noch keiner draufgekommen?“ bike4 Weiterlesen

Green Porno

Isabella Rossellini zeigt die 2. Staffel ihrer Serie „Green Porno“ auf dem sundance Channel. In der ersten Staffel enthüllte das italienische Ex-Model die Geheimnisse des illustren Liebeslebens lasziver Insekten. Diesmal verschafft sie der Welt einen Einblick in facettenreiche Reproduktionsmethoden und Paarungsgewohnheiten der unterschiedlichsten Meeresbewohner. Großartig – vom Bühnenbild über Kostüm bis zum Konzept.

*SR

Subversive Handarbeit

Patricia Waller "Who kills bambi"

Patricia Waller: "Who kills Bambi" © Galerie Deschler / Patricia Waller

Handarbeit ist ja bekanntlich im Kommen. Nicht zuletzt die wunderbaren Beispiele des Yarn Bombings zeigen, dass fleißiges Häkeln nicht nur kalten Füßen oder heißen Töpfen steht, sondern durchaus auch der vernachlässigten Stadtnatur zugute kommen kann.
Ein anderes Beispiel subversiver Häkelkunst ist gerade in der Galerie Deschler unter dem Titel „Bad Luck“ zu bewundern. Die Arbeiten von Patricia Waller, die dort noch bis 4. Juli ausgestellt werden, räumen auf mit der Süße heimischer Handarbeit und nutzen diese, um auf makabre Weise geliebte Freunde aus der Kindheit zu demontieren – Bambi in Stücke zerhackt, Miss Piggy durch den Fleischwolf gedreht, Bugs Bunny von einer überdimensionalen Gabel dahingestreckt.
Wer zwischendurch ein wenig Aufmunterung braucht und bei Kill Bill nicht mit den Wimpern gezuckt hat, dem sei diese Ausstellung wärmstens empfohlen. Geöffnet Di – Sa von 12.00 – 18.00 h, Auguststr. 61.
Mehr Bilder der Künstlerin gibt es hier.

* NB