Monatsarchiv: Oktober 2010

Haus am Haus – Einfamilien-Vogel-Appartments von Klaas Kuiken


Heutzutage sind Vögel nicht mehr willkommen unter den Dachbalken der Häuser und diese Nistplätze fehlen den fliegenden Freunden ganz gewaltig.
Klaas Kuiken hat sich da ein Mitbewohner-Prinzip einfallen lassen, in dem Vögel und Hausbewohner unter einem Dach friedlich koexistieren können. Die Vogelnestschindeln „Birdhouse“ bieten  moderne Einfamilien-Appartments in urbanem Ambiente für Vogelfamilien und welche die es werden wollen. Die Anbringung ist simpel und die Unterbringungen sind leicht erkennbar aus der Vogelperspektive. Nur fliegen ist schöner.


via klaas kuiken

*SR

Minen-Möbel von Mati Karmin

Diese Diashow benötigt JavaScript.


Der Estnische Bildhauer Mati Karmin kreiert aus alten Minen der Sowjetischen Marine Möbel und andere praktische Dinge.
Die Minen stammen von einer Estnischen Insel, die in ihrer Mitte seit dem 1. Weltkrieg eine grosse Fabrik zur Herstellung von Seeminen beherbergte. Während der 1990er Jahre entfernte die Sowjetische Armee den explosiven Inhalt aus den Minen und liess die leeren Hüllen als Eisenschrott auf der Insel rumliegen. Mati Karmin ist es gelungen ein paar von ihnen zu ergattern und diese in gemütliche Betten, Badewannen, Sessel und sogar Kinderwagen zu verwandeln. Definitiv die bessere Art der Nutzung.

via Amusing Planet

*SR

Mit Stil und Charme die Pilzsaison überleben

Freunde der nachhaltigen Feierkultur,
mit Sonne im Herzen und Schmerzen im Schädel möchten wir uns an dieser Stelle nochmal recht herzlich für alle Glückwünsche, Blumen und Geschenke zum Einjährigen bedanken. Merci vielmals! Bildmaterial zur grandiosen Feierei kommt nachgelagert.
So. Nun zu etwas anderem sehr Schönen. Dem einen odere anderen ist es womöglich aufgefallen – die Blätter fallen von den Bäumen. Das ist im allgemeinen ein ziemlich sicheres Zeichen für den Herbsteinfall. Herbst ist zwar wesentlich feuchter und kälter als Sommer, aber dafür gibt’s Pilze. Freunde des „Büschelrüblings“, „Beringten Erd-Ritterlings“ oder „Bunten Klumpfusses“ haben laut Pilzkalender noch bis Ende Oktober Zeit zum fröhlichen Sammeln. Wir haben die passende Begleitung dafür:
Den Shopper ›Mushrooms‹

Hervorragend geeignet für Pilze und anderes ist die Einkaufstasche ›Mushrooms‹. Sie ist von der Künstlerin Nikki McClure gestaltet und ist aus einem Stoff, der zu 20% aus alten PET-Flaschen und zu 80% aus recycelter gebrauchter Baumwolle besteht.
Mit ihren bequemen Henkeln, den versteckten Seitennähten und dem aus einem Stück gefertigten Boden ist sie schick, praktisch und belastbar gleichzeitig.
Ob man nun in die Pilze geht oder aber dem nachhaltigen Konsum frönt – ›Mushrooms‹ ist der perfekte Begleiter.
Und für nur 22,- Euro ist dieses gute Stück bei uns am Moritzplatz oder in unserem nigelnagelneuen Onlineshop käuflich erwerbbar.

*SR

Hurra, der Onlineshop von S.W.W.S.W. ist da!

Wow!

Ab sofort kann man unter www.schoener-waers.de viele unserer nachhaltigen Güter nun auch online erwerben. Mit viel Liebe zu Nachhaltigkeit und Wortwitz arbeiten wir an einem ständig wachsenden Onlineangebot und freuen uns über euren virtuellen Besuch.
Endlich! S.W.W.S.W. für alle – nicht nur für die Berliner!

Strategischer Konsum rocks!

*SR + NB

1 wunderbares Jahr S.W.W.S.W. und schoen wie am ersten Tag

Freunde des nachhaltigen Designs,
»schoener.waer.wenns.schoener.waer« gibt’s jetzt 1 Jahr – oeko, fair & wunderbar!
Und weitere 100 sind noch geplant.

Das muss gebührend gefeiert werden! So viel Zeit muss sein.
Und zwar am Samstag, den 23.10.10 von früh bis spät. Des Tags laden wir ein, zu uns in den Laden zu kommen auf ein Sektchen und eine tolle Tombola mit vielen grandiosen Sofort-Gewinnen, wie z.B. schicke Taschen, stilvolle Bambusschalen oder zauberhafte Papierwaren. Und abends treffen wir uns dann im Kinski Club in Neukölln zur Sause des Jahrtausends. S.W.W.S.W. & Friends legen auf und sorgen für feinste Tanzbeindefinition.

Hier nochmal die Fakten zum Mitschreiben:

»1 wunderbares Jahr S.W.W.S.W. und schoen wie am ersten Tag«

////////////////// Part 1 //////////////////
Was: Ladenjubiläum
Was genau: Sektchen und tolle Tombola
Wann: 12.00 bis 16.00 h
Wo: S.W.W.S.W. am Moritzplatz
Wo genau: Oranienstr. 58 a, 10969 Berlin-Kreuzberg

////////////////// Part 2 //////////////////
Was: Jubiläumsparty
Was genau: die Sause des Jahrtausends
Wann: 21.00 h bis die Füsse schlapp machen
Wo: Kinski Club e.V.
Wo genau: Friedelstr. 28 (Ecke Sanderstr.), 12047 Berlin-Neukölln

Kommt und feiert mit uns das Leben, die Liebe und 1 Jahr S.W.W.S.W. – so jung kommen wir nie mehr zusammen!

In freudiger Erwartung grüßen Euch,
die Mädels vom Moritzplatz

Trash Chic Vol.7 – Nick Gentry

Nick Gentry klebt benutzte Disketten, auch liebevoll Floppys genannt, auf Holz und bemalt sie dann kunstvoll. Vielleicht nicht unbedingt nachhaltiger als Leinwand, aber immerhin sind die Floppys erstmal von der Straße.

via notcot.org

*SR

Grüne Verkehrsmittel – Bus Roots

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Das nenn ich mal aus der Not eine Tugend machen.
Ich wohn im 4. Stock und kann von dort die Dächer der vorbeifahrenden Busse betrachten, wenn mir danach ist. Jedenfalls sind die wirklich dreckig, auf einem waren sogar schon Moosansätze erkennbar. Tz, tz, tz.
Na Mensch, wieso dann eigentlich nicht gleich richtig was drauf pflanzen, dann sieht’s gut aus, auch von oben, und man kann nebenbei gleich noch ein wenig CO2 eleminieren.
Ich werd gleich mal bei der BVG anrufen und denen diese bombastische Idee mitteilen. Wie ich die kenne, reagieren die wieder sofort ;)

Mehr Infos zu Bus Roots -> busroots.org

via inhabitat

*SR

10.10.10 Global Work Party

Egal ob Biokochevent, Stromwechselparty oder Guerilla-Gardening-Aktion der 10.10.10 ist der richtige Tag dafür!
Denn an just diesem Tag kommen Menschen auf der ganzen Welt zusammen, um Aktionen zu starten, die die Klimakrise von allen möglichen Seiten anpacken. Das Scheitern der Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember 2009 hat die Handlungsunfähigkeit/-unwillen der Politk zum Thema Klimakrise schmerzhaft deutlich gemacht. Jetzt heisst es: „Wir packen die Klimakrise an – und wir erwarten das auch von der Politik!“
Ärmel hoch, los geht’s. Fix eine eigene Aktion ausdenken und bei 350.org veröffentlichen.
Inspiration aus Berlin gefällig?

* Berlin stöpselt um – Stromwechselparty am Brandenburger Tor
* Klimalimbo – How low can you go?
* Silent Climate Parade in Berlin
* Get your hands dirty at the Prinzessinnengärten!

Und warum eigentlich 350?
350 ist die wichtigste Zahl der Welt. Sie bezeichnet den Anteil an Kohlendioxid in parts per million, der nach Berechnungen von Klimaforschern wie James Hansen vom NASA Institut für Space Studies den Klimawandel auf einem Niveau hält, in dem die Menschheit weiter sicher leben kann. Wir stehen heute schon bei 390 ppm, müssen also den C02-Anteil wieder senken.

Na denn, ran an die Bouletten – Klima retten!

via 350.org und climateparade.de

*SR

STROKE.03 | OKT. 7. – 10.10. | HINGEHEN!

Die STROKE.ARTFAIR ist die weltweit erste und einzige Messe, die sich ausschliesslich den künstlerischen Entwicklungen aus dem Bereich der Urban Art widmet.


„I’ve wandered around a lot of art galleries thinking: I could have done that, so it seemed only right that I should try. These galleries are just trophy cabinets for a handful of millionaires. The public never has any real say in what art they see.“ Banksy 2005


Das erste Mal in der Historie der Menschheit lebt die Mehrheit der Weltpopulation in städtischen Wohngebieten. Das urbane Umfeld und der damit korrespondierende Lifestyle zählen zu den wesentlichen Inspirationsquellen zeitgenössischer Kultur. Die historische Revolution visueller Ausdrucksformen, in der die Formsprache des alltäglichen Strassenbildes mit seinen Graffitis, Tags, Tattoos, der Werbung oder dem Grafikdesign ihren Einzug fanden, bestimmen zu einem integralen Teil die Entwicklung zeitgenössischer Kunst. Das Urbane Umfeld als Plattform dieser Entwicklung im doppelten Sinne, inspiriert und präsentiert den Künstler und sein Werk gleichermassen.

STROKE.03 in Berlin vom 7. – 10. Oktober 2010

STATION-BERLIN
Luckenwalder Strasse 4-6
10963 Berlin

Vernissage Donnerstag von 18.00 – 23.00 Uhr
Freitag und Samstag von 13.00 – 23.00 Uhr
Sonntag: 13.00 – 18.00 Uhr

Eintritt Tagesticket Messe: 8 EUR
Gruppenermäßigung Schüler und Studenten: 4 EUR
Kinder unter 12 Jahren: frei
Eintritt STROKE.LOUNGE & STROKE.DIGITAL: frei

Parken: 2.000 Parkplätze in der Nachbarschaft.

Öffentliche Transportmittel:
Gleisdreieck (U1/U2), Mendelssohn-Bartholdy-Park (U2), Schöneberger Strasse (Bus 129)

Mehr Programm:

STROKE.MURAL

Wer live sehen will, wie die Streetartists Alexandros und Paris gemeinsam eine Wand gestalten, muss zum IMA Designvillage gehen, Ritterstrasse 12 in Kreuzberg – gleich bei S.W.W.S.W. um die Ecke.

WORKSHOP URBAN ART UND URHEBERRECHT

Banksy, Shepard Fairy (Obey) & Co haben das Phänomen Urban Art nicht nur weltweit bekannt gemacht, sondern auch Fragen zum Urheberrecht aufgeworfen. Rechtsanwalt Daniel Rassouli wird sich im Rahmen der STROKE.03 dem Thema Urban Art und Urheberrecht widmen und anhand anschaulicher Beispiele Informatives zum Urheberrecht vorstellen. Interessierte können sich für die Workshops am Freitag und Samstag (8./9.10.) per E-Mail anmelden.

via motor.fm

*SR

Heisse Ware bei S.W.W.S.W.

Zja, das mit den verlängerten Ladenöffnungszeiten hat wohl jemand falsch verstanden und sich weit außerhalb derselben gewaltsam Zutritt bei S.W.W.S.W. verschafft.

Einbruch in Kreuzberg – nicht unbedingt eine Rarität. Aber ausgerechnet beim einzigen Lädchen für oekofaires Design im Städtchen? Also, fair is was anderes. The Queens of Sustainibility were not amused. Aber echt mal. Um ehrlich zu sein, waren wir geschockt und hatten ein ganz gruseliges Gefühl von Nestbeschmutzung.

Die Erfahrung hätten wir dann jetzt also auch mal gemacht – einmalig hoffentlich. Jedenfalls ist unser Glaube an die Menschheit ungebrochen. Wir hoffen einfach, wir haben es den Räubern mit der Beute ermöglicht, einen Ausstieg aus dem kriminellen Milieu zu wagen. Wieder eine gerettete Seele.

Wir werden jedenfalls am Moritzplatz weiterhin einstehen für eine bessere Welt und halten die Fäuste gereckt – es lebe die Nachhaltigkeit!

*SR+NB