Monatsarchiv: Dezember 2010

Frohes Neues!


Hochverehrte Blogleser, Kundschaft, Freunde, Bekannte und Verwandte,
wir möchten uns bedanken bei euch für das gemeinsam erlebte und nun schon recht bald hinter uns liegende Jahr 2010.
Ein Jahr randvoll von Emotionen, Koinzidenzen und außerordentlichen Vorkommnissen: Unsere erste Demonstration, diverse weitere aufsehenerregende Veranstaltungen, unzählige nachhaltige Produktinnovationen, der grauenerregende Einbruch in tiefster Nacht, die bombastische Ein-Jahr-S.W.W.S.W.-Jubiläums-Party, die phänomenale Onlineshoperöffnung, unzählige Fernsehauftritte und, und, und…
Nur Langeweile wollte wieder mal nicht aufkommen – welch Glück.

Nun liegt ein neues Jahr vor uns, und wir hoffen, wir gestalten es feierlich mit euch zusammen. Dabei sei angemerkt, daß wir allen Fans von Langeweile jetzt schon fürs nächste Jahr eine Abfuhr erteilen können – nee, da wird nix draus.

Also, haltet die Ohren steif, bleibt sauber und rutscht hübsch rein,
eure Mädels vom Moritzplatz,
Sylke & Nicole

*SR+NB

Wie war dein Tag, Schatz?


Der Kalender „How was your day?“ ist ein emotionales Tagebuch mit 365 gelben Punkten für ein Emoticon pro Tag im Jahr – wann man mit dem Ausmalen anfängt bleibt einem selbst überlassen.
Anhand dieser Aufzeichnungen kann man dann die vergangenen Jahre nochmal ganz anders auswerten. Man könnte z.B. öffentlich ausgerufene Krisenjahre mit dem eigenen Gefühlsbild vergleichen und käme möglicherweise zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen. Witzig irgendwie.


(von BrigadaCreativa, Barcelona bei etsy.com)

via notcot

*SR

Vorbildliche Literatur von Rafael Horzon – ein guter Lesevorsatz für 2011

Und schwupp ist Weihnachten auch wieder vorbei, und wir rasen mit Schallgeschwindigkeit auf’s neue Jahr zu. Zeit für gute Vorsätze, die es noch in den ersten Neujahrswochen zu brechen gilt.  Wir haben da leider keine guten Vorschläge parat, aber dafür einen höchst inspirierenden Literaturtipp:
Rafael Horzons Vorsatz beispielsweise war immer, kein Künstler zu werden.
Stattdessen wurde er Möbelmagnat mit dem Möbelhaus Horzon, Designer des Eigenlabels Gelée Royale, Gründer der Galerie Berlintokyo, Wissenschaftsakademie Berlin und der legendären Kommunikatiosnagentur Redesigndeutschland, Geschäftsführer der Partnertrennungsagentur „Separitas„, Apfelkuchentycoon und Nachtklubbesitzer – und letzlich irgendwie doch ein (Lebens-)Künstler. Zja, so ist das mit den guten Vorsätzen.
Nun ist Rafael Horzon auch noch Schriftsteller und hat seine unvergleichliche Biographie „Das weisse Buch“ geschrieben – falls er es denn wirklich geschrieben hat und nicht, wie weltweit gemunkelt wird, Helene Hegemann.

Im Buchklappentext heisst es:
„{…} Mit einem Föhn begeistert er die Kunstwelt, mit der Kopfkrawatte revolutioniert er die Welt der Mode und schafft es, mit der Erfindung des perfekten Buchregals einen schwedischen Möbeldiscounter fast vollständig vom Markt zu verdrängen. Auf dem Höhepunkt seines an Ereignissen nicht armen Lebens hält er inne und blickt zurück.“

Nur unterbrochen von den bewunderungswürdigen fotografischen Aufnahmen des Meisters selbst, ist die Lektüre dieses schriftstellerischen Geniestreichs ein wahrer Hochgenuss.
Ein paar Beispiele hierfür, bitteschön:


Und hier noch ein kurzer Auszug aus diesem Stück Literatur der Spitzenklasse:
„Ich musste sofort Geschäftsräume für mein Möbelhaus finden! Und in diesem Möbelhaus sollte es nicht Hunderte von Millionen von Produkten geben, sondern genau ein einziges!

{…} Am nächsten Morgen war das Ur-Modell geschaffen. Ein 199 Zentimeter hohes, 36 Zentimeter breites, 35 Zentimeter tiefes Regal mit fünf grossen Fächern.
{…} Eine Zeitlang spielte ich mit dem Gedanken, das Regal Chivas zu nennen, entschied mich dann aber für den Namen Modern. Wahrscheinlich, weil ich kurz zuvor ein Buch mit dem Titel  Modern sein geschrieben hatte, ein wütendes Pamphlet gegen geistigen Stillstand. Nachdem ich drei oder fünf Exemplare dieses Buches an Freunde und Bekannte verschenkt hatte, wurde die restliche Auflage glücklicherweise bei der Überflutung meines Kellers vernichtet. Soweit ich mich erinnere, ging es darin hauptsächlich um Sprengstoff und Sport.“

Dieses Meisterwerk der modernen Literatur ist eine Grundvoraussetzung zum Eintritt in das neue Jahr und setzt beim geneigten Leser ungeahnte Talente und kreativen Aktionismus frei. Vortrefflich!

Rafael Horzon, 1970 in Hamburg geboren, studierte Latein, Komparatistik und Atomphysik in Paris, München und Berlin, bevor er sich 1995 zum Paketfahrer der Deutschen Post ausbilden liess. Ab 1996 Gründung zahlreicher Unternehmen. Rafael Horzon lebt und arbeitet in Berlin.

*SR

S.W.W.S.W. wünscht frohe Dings!

Der Schnee liegt kilometerhoch, die BVG macht Sommerpause und Rotkohl und Klösse liegen eng aneinander geschmiegt auf dem Teller – Weihnachten ist da, hurra. Just heute findet die Fiesta der Liebe statt, und wir wollten dazu von Herzen alles Fröhliche und Gute wünschen.

Also, frohe Dings!

*SR+NB

Eat City – gemeinsam backen wir es!


Der Lebkuchen-Back-Wettbewerb „eat city 2010“ von competitiononline ist bereits der 5. seiner Art und  ein wahres Highlight der urbanen Backkultur.
Wie in den vergangenen Jahren mit dem Berliner Stadtschloss (2004), dem Turmhaus auf dem Berliner Spreedreieck (2006) und dem Aufruf zu neuen Rezepten für den Flughafen Tempelhof (2008) greift auch „eat city 2010“  ein viel diskutiertes Thema auf – das geplante Freiheits- und Einheitsdenkmal.

– WAS BISHER GESCHAH –
Es war einmal vor zwölf Jahren, da gab es die erste Initiative für ein Denkmal, das die Wiedervereinigung beider deutscher Staaten würdigen sollte. Ende 2008 war es dann soweit – ein offener Wettbewerb wurde ausgelobt und der Spaß konnte beginnen. Doch, ach, von den über 500 eingereichten Entwürfen überzeugte keiner die Jury.
Aufgrund der monumentalen Wichtigkeit des Themas gab es 2010 schließlich einen unverzichtbaren zweiten Anlauf. Die Anforderungen wurden heruntergeschraubt und genauer formuliert, jedoch auch dieses Mal konnte die Jury sich nicht eindeutig für einen Entwurf erwärmen. Und so vergab sie einfach 3 erste Preise. Nach einer Überarbeitungsphase sollte dann endlich der beste Entwurf erwählt werden.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann wählen sie noch heute – wie das Denkmal aussehen wird, ist bis heute unklar.
– ENDE –

Nachdem sich also schon viele Köche an dem Freiheits- und Einheitsdenkmalbrei ergebnislos versucht haben, soll den urbanen Bäckern aller Nationen nun mit „eat city 2010“ eine Chance gegeben werden, den öffentlichen Raum aktiv mitzugestalten.

Die Herausforderung lautet:
Erschaffe das Backdenkmal für Freiheit und Einheit.
Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt, nur lecker soll es aussehen und aus essbaren Materialien hergestellt sein!
Die geschmackvollen Arbeiten werde von einer Jury aus wettbewerbserfahrenen Architekten bewertet. Und damit die jungen Teilnehmer eine faire Gewinnchance haben, werden die Arbeiten von Kindern bis zum Alter von 14 Jahren in der Kategorie „Kleine Stararchitekten“ gesondert beurteilt und prämiert.

Wer sich beteiligen möchte, sendet bitte 3 – 6 JPG-Bilder, eine kurze Beschreibung, sowie den Namen des selbst gebackenen Lebkuchen-Kunstwerks per E-Mail an info@competitionline.de.
Einsendeschluss ist Montag, 3. Januar 2011.
Die Jurysitzung findet am 7. Januar 2011 statt – diesmal garantiert mit Ergebnis.

Gewinne, Gewinne, Gewinne:
Gewinnen kann man ganz viele tolle Dinge. Wir haben als Unterstützer dieses feinen Wettbewerbs z.B. ein „wooden radio“ von magno oder die recycelte Glasvase „Stem“ von artecnica als Preise beigesteuert. Aber auch unsere Freunde von sawadee und Modulor sind mit prachtvollen Preisen dabei.
Das Pdf mit allen Fakten zum Wettbewerb, Sponsoren und Preisen gibt’s hier zum Download: eat city Auslobung.pdf

Also, Ärmel hoch und o’backt is. Im Training sind wir in der Weihnachtszeit ja eh alle.
*SR

Get acclimatised


Lachen is gesund.

via Reggie

*SR

Wir waren schon wieder im Fernseher zu sehen – diesmal mit unserem Ökostrom


Ökostrom rules! Jetzt wechseln.

*SR