Monatsarchiv: Juli 2011

Street Art in Fast Forward – von Blu und Davis Ellis

Einfach sehen und staunen – Street Art in Fast Forward vom Feinsten von Blu und Davis Ellis.

via FR.JONA&SON

*SR

Einfach schärfer aussehen – neue Pappbrillen bei S.W.W.S.W.

Schockfrisch eingetroffen bei S.W.W.S.W. – mehr und neue Pappbrillen-Modelle! Der pure Wahnsinn!

Pappbrille – Modell ›Cindy‹

Nie wieder Ärger mit der Stylepolizei, immer den vollen Durchblick, mit inkludiertem Placebo-Effekt, dioptrienunabhängig und reinigungsarm – dies sind nur einige der  schlüssigen Kaufargumente für die prima Pappbrille!
Beim Thema Mode geht es ja schließlich nicht darum scharf zu sehen, sondern scharf auszusehen. Oh ja.

Pappbrille – Modell ›Classic Green‹

In Berlin gestanzt aus attraktiven Druckresten und teilweise bestückt mit den verrücktesten Materialen wie z.B. Tapeten und Textilien, ist das Trend-Accessoire zum kleinen Preis für jeden greifbar geworden.
Und das Etui aus Pappe gibt’s gratis dazu – famos!
Auf die Nase. Fertig. Los.

Pappbrillen gibt es bei schoener.waers.wenns.schoener.waer sowohl im Laden am Moritzplatz und als auch im wunderbaren Onlineshop ab leistbaren 3,95 Euro.

*SR

Kinder, wie die Zeit vergeht – mit Standard Time

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Nicht ganz schockfrisch, aber doch erwähnenswert ist ein Film-Projekt des Künstlers Mark Formanek – nämlich der zeitlose Streifen ‚Standard Time‚. Leider haben wir kein Bewegtbildmaterial, aber ein paar recht anschauliche Bilder samt passender Beschreibung:

Insgesamt 70 Arbeiter fertigen synchron zur Echtzeit aus Holzbrettern eine 4 x 12 Meter große fortlaufende digitale Zeitanzeige: 1611 Umbauten in 24 Stunden. Lückenlos aufgenommen auf Video steht nun ein 24 stündiger Film bzw. eine Uhr zur Verfügung.

Wer sich Standard Time ansieht, wird eine Uhrzeit sehen aber auch Menschen die diese Uhr bauen. Menschen, die mit beinahe stoischen Pflichtbewußtsein einer scheinbar sinnlosen Tätigkeit nachgehen, die jedoch eine Funktion erfüllt: Die Zeit zu zeigen.
Beim Anspruch jede einzelne Minute zu bauen, bewegen sich die Arbeiter dabei ständig am Rand des Scheiterns. Obwohl jede billige Digitaluhr aus Fernost genauer und exakter die Zeit anzeigt, mühen sich die Arbeiter ab, dieser Doktrin der Pünktlichkeit gerecht zu werden. Es ist eine umständliche, altmodische und vorallem menschliche Herangehensweise die beim Betrachten von Standard Time in den Vordergrund rückt.

Und wie sagte auch so hübsch unser bester Herr Einstein: „Zeit ist das, was man an der Uhr abliest.“ So.

via Standard Time

*SR

Festival Über Lebenskunst – 17. bis 21. August

Freunde der nachhaltigen Lebenskunst, aufgehorcht und vorgemerkt:

Festival ÜBER LEBENSKUNST – 17. bis 21. August 2011
101 Stunden Programm mit Konferenz, Workshops, Installationen, Performances, Konzerten, Filmen, Exkursionen, Gesprächen, Lesungen.
Für das Festival ÜBER LEBENSKUNST verwandeln Künstler, Wissenschaftler und Aktivisten das Haus der Kulturen der Welt (HKW) 101 Stunden lang in einen Ort, an dem Ihr rund um die Uhr nachhaltige Lebenskunst erproben können – vom regionalen Frühstück am Haus, über Workshops, Gespräche, Installationen, Exkursionen bis hin zur Übernachtung in temporären Nachtherbergen.
-> Mehr Infos

via Über Lebenskunst

*SR

Rückblick auf »Papier: Recycling: HUI – Frischfaser: PFUI« – Design hat {soziale} Verantwortung *Vol.6

Vor ein bisschen mehr als zwei Wochen beehrte uns Jupp Trauth vom »Forum Ökologie & Papier« mit seinem Besuch und trat als Redner auf unserer Veranstaltung »Papier: Recycling: HUI – Frischfaser: PFUI« auf. Vor wissbegierigem Publikum berichtete er über die Vorzüge von Recyclingpapier, sprach über die Unterschiede zwischen Blauem Engel und FSC und gab Tipps für den alltäglichen, ökologisch sinnvollen Umgang mit Papier. Er räumte auf mit irreführenden Mythen rund um Recyclingpapier und teilte so manches Anekdötchen aus seiner Karriere als ‚der‘ Papierfachmann mit uns.

Danke Jupp!

Für alle, die nicht dabei waren, gibt es hier Jupp’s kleinen ‚Papierkompass‘ mit Infos zum Papierverbrauch in Deutschland, Bleichmethoden, Import- und Exportzahlen, etc. als pdf zum Download: FÖP_PaKo11

*MG

Adbusting selbstgemacht – mit der Schönfärberei

Ein gelungener Beispiel-Entwurf der Adbusting-Kampagne der Schönfärberei.

In Werbekampagnen unterstreichen eher profitgierige Konzerne gern und häufig ihr grünes und soziales Image, und man kann gar nicht soviel essen, wie man eigentlich erbrechen möchte.
Doch die Schönfärberei lädt nun ein, aktiv zu werden und zwar auf kreative Art und Weise mit der Adbusting-Kampagne zum Selbermachen:

Adbusters schlagen die Werbung mit ihren eigenen Mitteln. Entlarve die Werbung als das, was sie ist. Mit dem Online-Tool Schönfärben-jetzt kannst Du kreative Adbusts zu Aldi, Lidl und KiK entwickeln.
-> Mehr Infos

Info & Bildmaterial von  schoenfaerben-jetzt

*SR

Spitzermäßiges Design – von Kyle Bean

Kyle Bean ist ein in Brighton ansässiger Set-Designer und Art Director, der sich auf  handgefertigte Modelle spezialisiert hat. Er ist nicht explizit nachhaltig unterwegs, hat aber ein paar sehr inspirierende und höchst präsentierenswerte Kunstwerke des Modellbaus geschaffen – Bleistiftanspitzerreste, Eierschalen oder Streichhölzer gehören dabei zu seinem Handwerkszeug.
Doch sehet selbst:

all photos by Kyle Bean
via Blinkart

*SR

Poesie des Alltags – von Sandrine Estrade Boulet

Die französiche Künstlerin Sandrine Estrade Boulet hat sich der illustrativen Irritation im öffentlichen Raum verschrieben und sieht Gesichter und Figuren, wo andere nur Müll und Großstadt sehen.
Oder wie Max Frisch es neulich so passend formuliert hat: „Alltag ist nur durch Wunder erträglich.“

Diese Diashow benötigt JavaScript.

via all fotos by Sandrine Estrade Boulet

*SR

‚masking tape‘ – Klebeband aus Reispapier bei S.W.W.S.W.

Achtung Suchtgefahr! Für alle Liebhaber der stilvollen Dekoration und ästhetischen Selbermacherei jetzt die erquickliche Meldung: Wir haben sie, die wunderbaren ‚masking tapes‘ in diversen Mustern und Farben! Und das sowohl on- als auch offline – grandios.

Die japanische Firma Kamoi, bekannt für ihre traditionellen Fliegenfang- und Abdeckbänder, liess sich von einer Galeristin, einer Künstlerin und einer Grafikdesignerin davon überzeugen, diese wundervollen Klebebänder zu produzieren – mit bahnbrechendem Erfolg.
›masking tape‹ sieht umwerfend aus, besteht aus Washi (Reispapier) und bietet unendlich viele Möglichkeiten der geschmackvollen Gestaltung.
Dieses hinreissend gemusterte Klebeband klebt auf beinahe allen Untergründen und löst sich mühe- und rückstandslos wieder von ihnen. Es ist leicht abreissbar, passt aber auch in viele Abroller, lässt sich mit verschiedenen Stiften beschreiben oder bemalen und verschönert jede Umgebung auf‘s vortrefflichste. Besonders interessante Effekte können erzielt werden, wenn die Bänder übereinander oder über Schrift, Zeichnungen oder Bedrucktes geklebt werden, da die Bänder leicht transparent sind.
Lampenschirme umgestalten, Fotos an der Wand befestigen, Pappbecher beschriften, Hefte verschönern, Memos anpinnen, Geschenke verpacken – die kreativen Einsatzgebiete sind nahezu unbegrenzt.
Gestalten mit dem ›masking tape‹ ist auch mit Kindern ein pädagogisch wertvoller und ästhtisch genussvoller Bastelspass!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Also, die Ärmelchen hochgekrempelt und ran an die Weltverschönerung!

Die ‚masking Tapes‘ kosten bei schœner.wærs.wenns.schœner.wær gemustert 2,90 € und einfarbig 2,70 € – oeko, fair & wunderbar!

*SR

Gut gekämmt auf dem Fahrrad – ‚Giant Comb Bike Rack‘

Dieser gigantische Fahrrad-Kamm dient mitnichten dem Frisieren von Fahrrädern, sondern stellt einen auffällig ausgefallenen Fahrradständer dar. Der eher unhandliche Monster-Kamm ist aus Holz von Hand gefertigt, wiegt ca. 182 Kilos (!) und die „Haare“ bestehen aus pulverbeschichtetem Stahl.
Diese Installation im öffentlichen Raum wurde umgesetzt vom ‚Knowhow-Shop LA‚, der wiederum von einer Gruppe Architekten gegründet wurde und als Stanzerei, Design-Studio und Kunstgalerie fungiert.

Na, so ein gepflegtes Kämmchen für Fahrräder hätten wir auch gern vor der Tür – und die Frisur sitzt.

via GOOD

*SR