Monatsarchiv: September 2012

Making the Invisible Visible – Amnesty International

Das Street Art Kollektiv ‚Mentalgassi‘ hat 2011 in Zusammenarbeit mit Amnesty International geholfen, einige der prominentesten Fälle von Menschenrechtsverletzungen auf der ganzen Welt zu visualisieren.
Das deutsche Straßen-Kunst-Kollektiv hat an verschiedenen Standorten in Wales, Irland, Deutschland und Dänemark Porträts von Personen plakatiert, die zu Unrecht verhaftet wurden.
Die Personen sind im Einzelnen:
Jean-Claude Roger Mbede (32 Jahre, aus Kamerun): drei Jahre Haft wegen mutmaßlicher Homosexualität 
Jabbar Savalan (20 Jahre, aus Aserbaidschan): zweieinhalb Jahre Haft für einen Facebook-Eintrag 
Fatima Hussein Badi (48 Jahre, aus Jemen): Todesstrafe, weil sie angeblich ihren Ehemann ermordet haben soll. Bis heute beteuert sie ihre Unschuld.
Die Porträt-Plakate wurden so zerschnitten und an Zäunen installiert, daß sie erst aus extremen Blickwinkeln in den Fokus gerieten – ganz im Sinne der Amnesty International Kampagne „Making The Invisible visible“.

via urbanshit.de
*SR

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Buchskulpturen von Su Blackwell

Diese wundervollen Cut Outs kreiert die in London lebende Künstlerin Su Blackwell aus alten Büchern – mit sehr viel Geschick und Liebe zum Detail. Vielen dank dafür, Frau Blackwell.

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all photos by Su Blackwell
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Interaktive Street Art in Malaysia – von Ernst Zacharevic

Der in Malaysia lebende Künstler Ernst Zacharevic erschafft mittels Pinsel und Farbe Street Art an Hauswänden, die mit ihrer Umgebung interagiert. Sein bekanntestes Werk (zwei Kinder auf einem Fahrrad) ist in der Stadt Georgetown auf der Insel Penang zu finden und ist mittlerweile zu einer Touristen-Attraktion geworden – auch gern als Foto-Hintergrund.

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all photos by Ernst Zacharevic
via
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*SR

›3 Tage Bart‹ zum Selbermachen von S.W.W.S.W.

In die angesagtesten Viertel der Welt-Metropolen geht der wahre männliche Trendsetter nur noch mit entsprechender Gesichtsfrisur – natürlich auch im wahnsinnig trendigen Berlin.
Nun, besonders beliebt in Kreuzberg sind der klassische Schnäuzer, der gepflegt ungepflegte Vollbart oder der schneidige Moustache. Trend oder Lebenseinstellung? Auf jeden Fall ein Phänomen.

Alle faszinierenden Vorgänge um uns herum saugen wir von S.W.W.S.W. immer wie die Schwämmchen auf und interpretieren sie mit unseren famosen Produkten auf unsere ganz eigene Art. Ha.
Und so hat S.W.W.S.W. zur urbanen Bartmode natürlich das passende Accessoire parat – das 4-Korkstempel-Set ›3 Tage Bart‹. Darin enthalten sind 4 Korkstempel mit 4 Motiven – nämlich Brille, Schnurrbart, Vollbart und Moustache – und das Ganze ist liebevoll verpackt in einem attraktiven Geschenktütchen.
Dieses Set komplettiert den Stil eines jeden modernen Bartträgers und Weltenbummlers vortrefflich und ist zudem nur in limitierter Auflage erhältlich. Oha!

Schnell zugegriffen, denn es gilt nach wie vor: Alle die mit uns auf Kaperfahrt fahren, müssen Männer mit Bärten sein.

Erhältlich sowohl online als auch am Moritzplatz bei S.W.W.S.W. für unglaubliche 10,– Euro.

*SR

Wohin geht das schöne und wilde Berlin? – Diskussion in den Prinzessinnengärten am 21.09.

‚Wohin geht das „schöne und wilde Berlin”?‘ fragt man sich am Freitag, den 21.09. in den Prinzessinnengärten. Und damit sind mitnichten schicke Clubbesucher in originellen Outfits gemeint, sondern die unbebauten Freiflächen und -räume  Berlins.
Anlass ist die ungewisse Zukunft des Prinzessinnengartens. Denn der Liegenschaftsfonds plant einen Verkauf der stadteigenen Fläche am Moritzplatz. Das könnte das baldige Aus des Gartens bedeuten.

Dagegen kann und sollte man online eine Petition unterzeichen und direkt vor Ort mitdiskutieren am Freitag, den 21.09. mit PolitikerInnen, NachbarInnen, Akteuren vor Ort und Fachleuten.
Was bleibt an Freiräumen für soziales Engagement, und in was für einer Stadt wollen wir leben?
Das ist das Thema an diesem Abend und die Zukunft der Prinzessinnengärten.

Also, erst -> hier online unterzeichnen und dann leibhaftig erscheinen
am Freitag,  den 21. 09. 2012
von 18 bis 20 Uhr
in den Prinzessinnengärten
am Moritzplatz

Wer will kommt vorher auf einen Sprung vorbei bei schoener.waers.wenns.schoener.waer auf einen bio-fairen Kaffee oder Tee – gute Idee.

via Prinzessinnengarten
*SR

Berliner Hocker bauen in den Etsy Labs – am 17. September 2012

Der ‚Berliner Hocker‘ aus Le Van Bos ‚Hartz IV-Möbel‘-Reihe ist ein wahrer Tausendsassa. Er ist Hocker, Stuhl, Regal, Ablage, Rednerpult, Kindersessel und Beistelltisch in einem. Und mehrere lassen sich zu unendlichen Variationen kombinieren, um Sitzbänke, Sideboards oder gar ganze Raumtrenner zu formen.
Baut ihn mit Van Bo gleich bei S.W.W.S.W. um die Ecke in den Etsy Labs an nur einem Abend für nur 10 € Materialgebühr.
Anmeldung hier.

18:00 – 21:00 Uhr
bei unseren netten Nachbarn – den Etsy Labs
Ritterstraße 12-14
Berlin-Kreuzberg

via Etsys Deutscher Blog
*SR

Subversive Häkelkunst von Crystal Gregory

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Die Künstlerin  Crystal Gregory schuf diese geklöppelte Spitzen-Installation als Teil einer Show in New York namens ‚Art in Odd Places‘. Sie selbst sagt dazu:

Invasive Crochet challenges gender roles by placing handwork on hardened city surfaces around New York. Crocheting lace doilies onto the razor wire of an abandoned lot for the 14th Street public art show Art in Odd Places, smothering the urban landscape in a soft, decorative, and familiar juxtaposition.

Bestrickend schönes Beispiel für handmade urban art. Danke, Frau Gregory.

via Colossal
*SR