Monatsarchiv: Mai 2013

Süßes für den Sommer – Berliner Naschmarkt am 2.6.

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Mit vielen tollen Berliner und Brandenburger ProduzentInnen von Süßem wird am ersten Sonntag im Juni der Sommer eingeläutet – trotz herbstlicher Wetterverhältnisse.

Berliner Naschmarkt Logo

„Frisch und fruchtig wird’s bei den Torten- und Kuchenbäckern. Auch die Marmeladen-Manufakturen haben schon die ersten Früchte des Jahres verarbeitet. Und neuer Honig ist auch schon geerntet. Kühle Limonaden- und Eistee-Kreationen und ein Glas Bowle werden Euch erfreuen. Und tapfere Schokoladenmacher trotzen den hoffentlich warmen Temperaturen.
Und natürlich gibt es auch Eis, Eis, Eis: am Stiel, als Kugel und frisch gepresst!Es lohnt sich also vorbeizuschauen und in der besonderen Atmosphäre der historischen Markthalle Neun an hübsch gedeckten Kaffeetafeln Berlins süße Seiten zu genießen!

Berliner Naschmarkt
Sonntag, 2. Juni 2013
12 bis 18 Uhr
Markthalle Neun
Eisenbahnstr. 42/43“

*SR

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‚Origami Washi dEco‘ designed by S.W.W.S.W. – *Vol. 1

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Die Ladies von S.W.W.S.W. waren fleißig!
Das ist ja an sich nichts Ungewöhnliches, aber dieses Mal mit außergewöhnlich attraktivem Ergebnis. Oh ja! Wir haben nämlich Origami-Motive für Washi dEco erschaffen in Zusammenarbeit mit Ieda in Japan.

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Washi dEco ist eine zarte und extrem stilvolle Fensterdekoration, handgeschöpft aus Maulbeerbaumfasern und funktioniert ganz ohne Klebstoff – und das immer wieder.

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Und so einfach geht’s:
Washi-Deko an die gewünschte Stelle der gereinigten Fensterscheibe halten. Die Oberfläche mit sparsam mit Wasser besprühen oder vorsichtig mit einem Schwamm durchfeuchten. Überschüssiges Wasser mit feuchtem Tuch abtupfen. Trocknen lassen. Fertig!
Im trockenen Zustand kann Washi dEco von der Scheibe entfernt und bei Bedarf wiederverwendet werden. Famos!

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Die Origami-Motive sind zeitlos schön und passen in jede Jahreszeit. Und als Geschenk zu jedwedem Anlass eignen sie sich auch ganz hervorragend – Fenster haben schließlich die allermeisten. Falls nicht, auf Spiegeln funktioniert’s auch.

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Die Origami Washi dEco gibt es in verschiedenen Motiven und in zwei Größen. Und käuflich zu erwerben sind sie in unserem Onlineshop oder im Laden am Moritzplatz – für 5,00 Euro (Größe S) bzw. 9,50 Euro (Größe L). Nachhaltiger Konsum at it’s best!

*SR

Sattel aus Kork – von Sofia Almqvist und Carl Syrén

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Dieser nachwachsende Korksattel ist mittels CNC-Fräse aus portugiesischem Presskork erschaffen. Und zwar von den schwedischen Design-Studenten Sofia Almqvist und Carl Cyrén. Das finden wir nicht nur chic, sondern auch einen sinnvollen Materialeinsatz. Habt ihr schön gemacht, Sofia und Carl.

all photos via Tjock

*SR

Berliner Strom den Berlinern – Volksbegehren sucht Unterschriften – ENDSPURT!

Nu aber hoppi!
Der Berliner Energietisch braucht 200.000 Unterschriften bis 10. Juni 2013  für das Volksbegehren zur Rekommunalisierung der Berliner Stromnetze – für eine demokratische, ökologische und soziale Energieversorgung Berlins!

Bei schoener.waers.wenns.schoener.waer am Moritzplatz warten Unterschriftenlisten auf eure Signatur. Kommt schnell auf einen demokratischen Besuch vorbei!
Wer nicht vorbeikommen kann oder mag, druckt einfach diese Liste aus, unterschreibt und schickt sie ab. Es gilt wie immer “Machen statt quatschen!” Aber dalli.

-> Und hier noch 7 gute Gründe für eine kommunale Energieversorgung.

via Berliner Energietisch

*SR

Occupy Barbie-Dreamhouse – Aufruf zur Demo am 16.5.2013

Wer sich kürzlich am Alex herungedrückt hat, den wird es wahrscheinlich mit voller Wucht ins Auge getroffen haben – direkt neben dem leberwurstfarbenen Alexa-Klotz befindet sich die riesige, extra-pinke Barbie-Dreamhouse Experience im Aufbau. Nun finden wir dieses Spektakel so unter aller Kanone, daß wir euch gern diesen
Aufruf zur Demonstration am 16. Mai 2013 von Occupy Barbie-Dreamhouse
ans Herz legen möchten.

Mehr Infos dazu auf RosaReloaded.de und dem passenden Imagefilm von Pinkstinks.org.uk:

viaBarbie-Dreamhouse in Berlin?! Nicht mit uns! | RosaReloaded.de

*SR

Save our seeds – Sortenvielfalt schützen vor Monsanto, Syngenta und co.

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5-Minuten-Info von campact:

Seltene Sorten: Vielfalt statt Industriegemüse

Viele Obst- und Gemüsesorten könnten bald von Deutschlands Feldern und Tellern verschwinden. Der EU-Kommissar für Verbraucherschutz Tonio Borg will in einer zentralen europäischen Saatgutverordnung vorschreiben, dass nur noch Saagut gehandelt werden darf, das ein aufwändiges amtliches Zulassungsverfahren durchlaufen hat und den engen Normen der Saatgut-Industrie entspricht. Viele traditionelle Kartoffel-, Tomaten und Gurken-Sorten zeichnen sich gerade durch ihre natürlichen Unterschiede aus. Eine größere Vielfalt auch innerhalb einer Sorte kann ihre Widerstands- und Anpassungsfähigkeit steigern. Dies würde durch die EU Saatgut-Verordnung verhindert.

Die geplante Verordnung gefährdet die Pflanzenvielfalt und bevormundet Landwirt/innen und Initiativen, die sich um den Erhalt bedrohter Sorten und deren Fortentwicklung und Anpassung kümmern. Profitieren würden hingegen Konzerne – wie Monsanto, Syngenta und BASF – deren Hybridsamen schon heute den Markt beherrschen.

Die Kommission will ihren Entwurf am 6. Mai verabschieden. Anschließend sollen sich die Abgeordneten des Europa-Parlaments und der Rat der Agrarminister damit beschäftigen. Nicht nur unter Gärtner/innen, Landwirt/innen und Umweltschützer/innen wächst der Widerstand. Auch Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner sowie Österreichs Agrarminister haben Kritik geäußert. Selbst innerhalb der Kommission scheint man sich nicht einig zu sein: die Generaldirektionen für Umwelt und Agrarfragen haben Vorbehalte angemeldet. Diese Situation wollen wir nutzen, um Änderungen zum Erhalt der biologischen Vielfalt und des freien Austausches von Saatgut in dem Entwurf durchzusetzen.

Bunte Vielfalt auf dem Teller

Eine große Auswahl an Obst-, Gemüse- und Getreidesorten sichert einen abwechslungsreichen Speiseplan. Für Verbraucher/innen bedeutet sie mehr Gesundheit und Geschmack beim Kauf von Lebensmitteln. Sie können Sorten bevorzugen, die an lokale Klima- und Bodenbedingungen angepasst sind, weniger Pestizide benötigen oder besonders gut schmecken. Ohne vielfältiges Saatgut, den freien Austausch und eine eigenständige Vermehrung kann sich die Landwirtschaft nicht an den Klimawandel, neue Krankheiten, Schädlinge, veränderte Lebensstile und Geschmäcker anpassen. Sie wird immer abhängiger von den hybriden, nicht mehr nachbaufähigen Sorten der Industrie und deren Züchtungszielen.

Schon heute dominieren nur 10 multinationale Unternehmen drei Viertel des weltweiten Saatgutmarkts. Die Firmen Monsanto, Syngenta und Pionieer allein machen über 50 Prozent des gesamten Saatgut-Umsatzes der Welt. Um ihre Kosten gering zu halten, sind die Konzerne daran interessiert, nur wenige Sorten auf dem Markt zu etablieren – und mit ihnen jeweils möglichst viel Umsatz zu machen. Die angebotenen Hybridsorten sind ertragsstark, können aber nicht nachgebaut werden, so dass Landwirte und Gärtnerinnen in der nächsten Saison auf den Kauf von neuem Saatgut angewiesen sind. Zudem sind sie für den Einsatz von Kunstdünger und Pestiziden der gleichen Firmen optimiert.

Erstickte Keime

Laut Studien der Welternährungsorganisation gibt es bereits heute im Vergleich zum Jahr 1900 drei Viertel weniger Gemüse-, Obst- und Getreidesorten. Viele weitere Sorten drohen auszusterben. Daher schließen sich Landwirtinnen, Gärtner/innen und Aktive in Saatgut-Initiativen und Tauschringen zusammen, um bedrohte Kulturpflanzen zu erhalten und wieder systematisch anzubauen. Die geplante Saatgutverordnung droht diese Initiativen buchstäblich im Keime zu ersticken.

Regionale Kulturpflanzen erhalten!

Die neue Verordnung soll zwölf EU-Richtlinien und eine Vielzahl nationaler Gesetze ersetzen, die bisher den Umgang mit Saatgut geregelt haben. Nach den bisherigen Plänen sollen Landwirte und Bäuerinnen Samen und Setzlinge dann nur noch in den Verkehr bringen dürfen, wenn sie ein EU weit einheitliches, amtliches Zulassungsverfahren durchlaufen haben. Das ist aufwändig und teuer und lohnt sich für viele lokale Sorten kaum. Zwar soll es für alte Sorten ein vereinfachtes Verfahren geben. Doch dies gilt nur für Gewächse, die bereits nachweislich auf dem Markt sind – und das muss im Zweifelsfall erst einmal bewiesen werden. Wieder entdeckte Sorten oder neue Kreuzungen hätten keine Chance.

Zusammen mit der europaweiten Initiative „Save our Seeds“ wollen wir nun zunächst die EU-Kommissare und – falls erforderlich – später die Europa-Abgeordneten und Agrarminister/innen überzeugen, die bürokratischen Hürden für den Erhalt regionaler Kulturpflanzen zu streichen. Sie müssen den freien Austausch, Erhalt und Ausbau der Sortenvielfalt unterstützen und von der Verordnung ausnehmen. Die Chancen dafür stehen gut – wenn Sie uns dabei helfen.

*SR

Ökologische Kindermode mit Chic – von CharLe

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Ökologische Kinderkleidung mit Chic und Verstand – hochwertige Jacken, Hosen, Shirts und Kleider, in denen es sich gut klettern, angeln, laufen oder raufen lässt? Das klingt doch stark nach Kindermode von CharLe.

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Die Kollektionen von CharLe sind modisch, ohne sich einer Jahreszeit unterzuordnen oder immer den neuesten Trends zu folgen – Slow-Fashion, also. Zudem sind die verwendeten Materialien ökologisch und produziert wird alles ausschließlich in Berlin und Sachsen – das finden wir prachtvoll.

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Und durchdacht ist die ganze Chose auch noch, denn die Hosen, Kleider und Shirts sind aus robusten Stoffen und wachsen mit, sind also besonders langlebig. So entstehen Lieblingsklamotten.
Wer jetzt denkt: „Ach Mensch, dit klingt ja großartich, wat jips denn noch so von CharLe?“, dem sei die Website ans Herz gelegt, auf der sich alles Wissenswerte über das Label und die Kollektionen erfahren lässt.

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alle Bilder via CharLe

*SR