Monatsarchiv: Januar 2014

Nummer notieren: Kältebus der Berliner Stadtmission

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Mit dem Kältebus und der Kälte-Notübernachtung will die Berliner Stadtmission Kältetote in Berlin verhindern. Vom 1. November eines jeden Jahres bis zum darauffolgenden 31. März sucht der Kältebus mit seinem Team nach hilflosen Wohnungslosen, die nicht mehr aus eigener Kraft eine Kälte-Notübernachtung aufsuchen können. Das Kältebusteam sucht die Wohnungslosen regelmäßig auf der Straße auf und fährt sie auf ihren Wunsch zu einem sicheren Übernachtungsplatz. Die Kältebus-Mitarbeiter versuchen zunächst mit ihnen ins Gespräch zu kommen, bieten ihre Hilfe, eine Tasse heißen Tee oder einen warmen Schlafsack an.

Der Kältebus der Berliner Stadtmission startete vor 17 Jahren. Aktueller Anlass war 1994 der Erfrierungstod eines Obdachlosen in Berlin. Er hatte keine Kraft mehr, selbst einen warmen Unterschlupf aufzusuchen. Die Mitarbeiter in der City-Station, einem Restaurant mit Beratung und Seelsorge, waren über den Tod bestürzt und suchten nach einer sofortigen Hilfemaßnahme. Ein zweiter Kältetoter sollte unbedingt verhindert werden. Gleich in der nächsten Nacht startete ein VW-Bus. Der Kältebus war geboren. Seither ist der Kältebus jeden Winter unterwegs auf der Suche nach hilflosen Obdachlosen. Viele Obdachlose verdanken ihm ihr Überleben.

Die Telefonnummer ist:

(0178) 523 58-38

Achtung! Sie helfen uns Leben retten, indem Sie vor einem Anruf folgende Hinweise beachten:

  • Gehen Sie vorher sicher, dass der oder die Bedürftige wirklich von uns abgeholt werden möchte. Sonst fahren wir vergeblich hin und versäumen so womöglich das Abholen einer anderen Person, bei der die Uhr tickt…
  • Ist derjenige gar nicht mehr ansprechbar, dann bitte nicht uns, sondern einen Krankenwagen rufen: 112.
  • Der Kältebus fährt zwischen dem 1. November und 31. März, und zwar in der Zeit von 21.00 Uhr abends bis 3.00 Uhr morgens.

Die Berliner Stadtmission freut sich auch über Ihre Sachspenden. Bitte geben Sie Ihre  Spenden ab:

montags bis freitags 8 bis 16.30 Uhr
im Zentrum am Hauptbahnhof, Lehrter Str. 68, 10557 Berlin
Der Empfang nimmt Ihre Spende entgegen.

Derzeit ist eine persönliche Annahme am Wochenende leider nicht möglich. Auch können wir Spenden leider nicht abholen.

Ist es Ihnen aber zu diesen Zeiten nicht möglich, dann stehen dafür zwei Kleider-Container im Zentrum am Hauptbahnhof zur Verfügung. Einmal vor dem Haupteingang (Lehrter Straße 68) oder am Seiteneingang (Seydlitzstraße 20), wenn Sie mit dem Auto kommen. 

Die Container werden zeitnah geleert und in unsere Notübernachtung gebracht.

Wir benötigten haltbare Lebensmittel und Kleidung. Auch Möbel als Spende nehmen wir gern entgegen.

Vielen Dank für Ihr Engagement!

via www.berliner-stadtmission.de

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Schoener überwintern mit S.W.W.S.W.

///////////////////////// NEUES VON S.W.W.S.W. #14/01 /////////////////////////

Freunde des nachhaltigen Designs,
nun ist es ja das erste Mal so richtig lausekalt in diesem Winter – aber das macht nichts. Denn wir machen’s uns einfach gemütlich, köcheln was Leckeres und lesen ein gutes Buch.
Und so lässt sich’s auch prima aushalten bis die Vögel endlich wieder piepen.
Dazu möchten wir euch gern ein paar nachhaltige Superprodukte ans Herz legen aus unserem ökofairen Lädchen namens schoener.waers.wenns.schoener.waer:

Decke ›Bamboo‹ – Rauten
Bei der Decke ›Bamboo‹ ist der Name Programm, besteht sie doch aus einer Mischung aus Baumwolle und Bambus. Sie ist ein flauschiges Vergnügen für Jung und Alt und integriert sich dezent und stilvoll in jedes Wohnambiente.
Ihre Beschaffenheit ist samtweich und superkuschelig, was sie zu einem besonders beliebten Verbündeten gegen die Kälte werden lässt.
Gefertigt wird das gute Stück in Österreich in einem familengeführten Betrieb – einfach oeko, fair und wunderbar.
79,00 € *

›Benehmt euch! – Ein Pamphlet‹
›BENEHMT EUCH!‹ ist eine helle, schnelle Klage- und Streitschrift wider Stumpfheit und Rücksichtslosigkeit, Krach als Ausdruck sozialen Rowdytums und Schamferne als Bote unentrinnbaren Schwachsinns – eine intellektuell ausgefeilte und doch humorvolle Polemik, die mitunter den Finger an die eigene Nase wandern lässt.
„Zivilisiertheit ist ein Verhalten, das die Menschen voreinander schützt und es ihnen zugleich ermöglicht, an der Gesellschaft anderer Gefallen zu finden.“ – Richard Sennett
10,00 € *

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Wir haben es satt! + DEMO + Sa, 18.1. + 11h + Potsdamer Platz

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Kommt alle zur Demo am Samstag, den 18.1. am Potsdamer Platz ab 11:00 Uhr!
So kann’s ja wohl nicht weitergehen oder? Und Wetter soll auch schön werden.
Na denn, Ärmel hoch und protestiert!

4. „Wir haben es satt!“-Demonstration
Wir haben Agrarindustrie satt!
Gutes Essen. Gute Landwirtschaft. Für Alle!

+++ Mehr als 840 Millionen Menschen hungern weltweit +++ Höfesterben in Deutschland: jedes Jahr schließen 10.000 Betriebe +++ Deutschland importiert Ernährungsgüter im Umfang von über 18 Millionen Hektar +++ 40 Millionen neue Mastplätze für Hühner und 2,5 Millionen Mastplätze für Schweine in Deutschland geplant +++ Antibiotika-Resistenzen aus der Tiermast bedrohen die Gesundheit +++ Freihandelsabkommen zwischen EU und USA könnte Gentechnik die Tür öffnen +++ Drei multinationale Unternehmen kontrollieren weltweit über 50 % des Saatguthandels +++ Jedes Jahr stirbt ein Drittel der Bienenvölker in Europa und in den USA +++

Weltweit sind die Folgen der agrarindustriellen Massenproduktion für Bäuerinnen und Bauern, Verbraucherinnen und Verbraucher, Tiere und Umwelt dramatisch. Die neue Bundesregierung muss jetzt handeln und für eine gerechte und global verantwortliche Agrarpolitik sorgen. Schluss mit der Klientelpolitik für die Agrarindustrie!

Dafür braucht es unseren Protest! Am 18. Januar 2014 werden wir für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft mit vielen Tausend Menschen in Berlin auf die Straße gehen.

Start: 18. Januar 2014, 11 Uhr

Ort: Potsdamer Platz, Berlin

via Wir haben es satt!

*SR

Radikal Wandeln – Occupy World Street

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Die Welt wird immer verwirrender, komplizierter, auswegloser und undurchsichtiger. Eine undurchsichtige Bankenkrise jagt die nächste, Politik verkommt zum reinen Selbstzweck oder zur Kunst des Wirtschaftslobbyismus. Da kommt Ross Jackson mit seiner Roadmap für den radikalen Wandel, dem Plan für eine mögliche neue und gerechtere Weltordnung, gerade richtig – also, fix gelesen und dann mit frischem Mut und Tatendrang ins neue Jahr gestartet.
Käuflich zu erwerben bei schoener.waers.wenns.schoener.waer – wo sonst!?

Weltweite Protestbewegungen wie Occupy Wall Street haben es deutlich gemacht: Unternehmer und Politiker lassen sich ihre Abenteuer schon viel zu lange von den Staatsbürgern finanzieren. Die Kluft zwischen Reich und Arm wird immer tiefer; Entwicklungsländer verschulden sich dramatisch und bei der Ausbeutung von Rohstoffen wird die Umwelt zerstört. Durch seine Schilderung der Lage macht Ross Jackson deutlich, dass es so nicht weitergehen kann. Als Ausweg aus der Krise stellt er hier eine Vision für umfassende radikale Reformen der Weltwirtschaft und der politischen Strukturen vor. Einige Länder könnten als Vorreiter neue Bündnisse eingehen und neue internationale Institutionen einführen; zusammen mit Graswurzelbewegungen könnten sie den Weg für andere Staaten ebnen. Die Botschaft lautet: Lösen wir uns von der alten Weltordnung und schaffen wir eine Welt selbstbestimmter, unabhängiger Staaten, in denen ökologische Nachhaltigkeit und Menschenrechte ernst genommen werden!

*SR

Für die Reste vom Feste – die ‚Zu gut für die Tonne-App‘

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Die Plätzchen krümeln so vor sich hin, der Christstollen wird angeschnitten auch nicht saftiger und der Lebkuchen ist mittlerweile eine Nuance zäh?
Kein Grund zu Verzweiflungs-Wegwerf-Taten, denn für diese Fälle gibt es die Zu gut für die Tonne-App – vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz höchstpersönlich.
Zerkrümelte Kekse oder Kuchenreste können nämlich mithilfe der in dieser App vorgeschlagenen Rezepte prächtig umgenutzt werden, z.B. als Deko für Süßspeisen oder Schichtdesserts.
Es gibt noch viele andere schmackhafte Tipps für die einfallsreiche Resteküche u.a. von Sterneköchen und  prominenten Kochpaten wie Sarah Wiener, Johann Lafer, Daniel Brühl undundund.
Zudem gibt es sinnvolle Tipps zum Einkauf, zur richtigen Aufbewahrung und Verwertung von Lebensmitteln und ein Lebensmittellexikon informiert über Lagerung und Haltbarkeit.
Das Ganze gibt’s natürlich auch im Web unter:
https://www.zugutfuerdietonne.de
Das macht es wieder ein bißchen einfacher, die Tonne wirklich erst als allerletzten Ausweg für Lebensmittelreste zu nutzen.

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via App – Zu gut für die Tonne