Archiv der Kategorie: druck

Nachhaltiges Gestalten – Druck und Papier (06)

Unsere Anfrage an Greenpeace: Was ist von der Ökobilanz besser – Recyclingpapier oder FSC-zertifiziertes Papier?

Greenpeace_LogoWie angekündigt, möchten wir hier unseren Mailverkehr mit Greenpeace wieder geben, um erstens zu illustrieren, wie viele Themenfelder die Auseinandersetzung mit Druck und Papier anschneidet, und zweitens zu zeigen, wie schwierig und zeitaufwendig es ist, Antworten zu erhalten.
Auch bei Greenpeace hat es allein einen Monat gedauert, bis ich eine Rückmeldung erhalten habe (mehrmaliges Hinterhertelefonieren eingeschlossen), da sie für diesen Bereich eigentlich keinen Ansprechpartner mehr im Haus haben. Hier also unsere Anfrage:SWWSW_Siegel

Liebes Greenpeace-Team,

bei unserer Recherche (zur Produktion umweltverträglicher Papeterieprodukte) sind wir auf zwei – aus unserer Sicht – Knackpunkte gestoßen: 1. Es gibt Befürworter von Recyclingpapier einerseits und Befürworter von FSC-Papier andererseits und: 2. Die Ökobilanz der in Druckereien verwendeten Druckfarben, selbst wenn sie nicht mineralölbasiert sind, ist meistens „nebulös“.
Vielleicht können Sie uns ein paar Fragen beantworten? Das wäre toll und hilfreich!

Greenpeace nehmen wir als eindeutigen Befürworter von Recyclingpapieren wahr. Neben der schon bedeutenden Energie-, Wasser- und CO2-Ersparnis bei der Herstellung von Altpapier bleibt für uns jedoch immer wieder die Frage offen, wie es mit der chemischen Behandlung von Altpapier aussieht. Ein Druckermeister (Befürworter von FSC-Papieren) hat uns seinerseits eher von Recyclingpapier abgeraten und stattdessen FSC-zertifiziertes Papier empfohlen, da hier der Prozess der Bleichung der Sekundärfaser flach fällt und weniger Chemikalien anfallen. Darüber hinaus meinte er, dass die Problematik bestünde, je häufiger Sekundärfaser wieder in den Kreislauf eingespeist würde, desto mehr Leim- und Zusatzstoffe müssten dem Papier beigemischt werden = mehr Chemie im Papier. Wir sind (noch) keine Experten und finden es schwierig, auf solche Argumente zu antworten.

Deshalb unsere erste Frage: Ist mehr (und evtl. schädlichere) Deinking-Chemie notwendig, um die Druckfarbe aus Altpapier auszuwaschen, oder sind die Aufschluss-Chemikalien, die zur Gewinnung der Fasern für Frischzellpapiere benötigt werden, genauso/ähnlich schädlich?
Diese Frage wurde mir weder im „HINTERGRUNDPAPIER:  ÖKOBILANZEN FÜR GRAPHISCHE PAPIERE“ des Umweltbundesamtes, noch in der Studie „Ökologischer Vergleich von Büropapieren in Abhängigkeit vom Faserrohstoff“ des IFEU genau beantwortet, weil beide Studien nicht auf FSC-zertifizierte Papiere eingehen. […] Aber vielleicht ist die Ökobilanz der FSC-Papiere eben nur hinsichtlich der ökologischen Waldwirtschaft, aber nicht hinsichtlich des Energie-, Wasser- und CO2-Verbrauchs besser…?

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Nachhaltiges Gestalten – Druck und Papier (05)

Papierverbrauch in Deutschland

Würde man alleine das in Deutschland jährlich verbrauchte Kopierpapier aufeinanderstapeln, ergäbe dies einen Turm von 16.000 Kilometern Höhe. Zum Vergleich: Die Flughöhe der Raumstation ISS beträgt 400 Kilometer.

Würde man alleine das in Deutschland jährlich verbrauchte Kopierpapier aufeinanderstapeln, ergäbe dies einen Turm von 16.000 Kilometern Höhe. Zum Vergleich: Die Flughöhe der Raumstation ISS beträgt 400 Kilometer.

Zwischendurch in unserer Serie einfach mal ein paar Fakten: Im Jahr 2004 lag der Papierverbrauch in Deutschland bei durchschnittlich 236 kg pro Kopf – der Weltdurchschnitt dagegen bei 56 kg. Zwischen 1950 und 2004 stieg der Gesamtverbrauch somit von 1,6 auf 19 Tonnen – also um mehr als das elffache (Quelle: Kritischer Papierbericht 2005). Inzwischen liegt der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland schon bei 250 kg, womit Deutschland heute schon mehr Papier verbraucht als der afrikanische und südamerikanische Kontinent zusammen.

Allein die Zahlen verdeutlichen, dass es sich lohnt, über den Umgang mit Papier nachzudenken … und etwas zu ändern.
Oberste Prioriät: Weniger Papier zu verbrauchen, und zwar in allen Bereichen – vom Klopapier bis zum Hochglanzmagazin.

rechtsKleiner Tipp zwischendurch: Papier doppelseitig bedrucken und einseitig bedrucktes Papier (Makulatur) für Notizen weiter verwenden.
Und das „neue“ Papier, das verbraucht wird, sollte Recyclingpapier – mit dem blauen Engel ausgezeichnet – sein. Das ist der derzeitige Stand der Dinge. So einfach und doch manchmal so kompliziert. Warum?
Es gibt eine Menge Vorurteile gegenüber Recyclingpapieren, und – je nach Ansprechpartner – werden Informationen unterschiedlich gewichtet. (Die häufig genanntesten Einwände und was dahinter steckt erläutern wir in einem weiteren Beitrag).

Die Sicht aus einer Cradle to Cradle-Perspektive haben wir schon vorgestellt und die damit verbundene Problematik – Cradle to Cradle-Produkte sind noch nicht so weit verfügbar, dass sie eine echte Alternative für den „Hausgebrauch“ darstellen. Dennoch wollten wir die in dem Kontext angesprochene Problematik – aufgrund von Bedruckung und Entfärbung belastetes Altpapier im Gegensatz zu „unbelastetem“ Frischfaserpapier – noch näher beleuchten. Da wir selbst keine Experten sind, haben wir uns deshalb mit ein paar Fragen an Greenpeace gewannt – für uns eine echte Institution in Sachen Umweltschutz. Mehr dazu im nächsten Beitrag.

*NB

Nachhaltiges Gestalten – Druck und Papier (04)

Cradle to Cradle & Drucken auf Papier: Ein freundliches Telefonat mit einer Mitarbeiterin der EPEA

cradle_to_cradleDie EPEA (Environmental Protection and Encouragement Agency) in Hamburg ist ein Forschungsinstitut, das Unternehmen unterstützt, die ihre Produktionsverfahren auf das Cradle to Cradle-Prinzip umstellen wollen.
Nach dem erhellenden Vortrag von Prof. Braungart (s. letzten Beitrag in dieser Serie) waren wir ganz angespitzt zu erfahren, wie wir als Designerinnen cradle to cradle-Papierprodukte umsetzen können (nun ja, man mag es naiv nennen, aber wir dachten: feine Sache, da machen wir mit!). Nach dem Stand unserer Informationen war anscheinend die Druckfarbe der Teil, der für die schädlichen Rückstände in Recyclingpapier sorgte und das Papierrecycling an sich in Frage stellte…

Also rief ich beim EPEA an, um herauszufinden, welches Unternehmen Farben für den Offsetdruck oder auch Digitaldruck herstellt, die dem Cradle to Cradle-Ansatz entsprechen, und mit welcher Druckerei wir zusammen arbeiten könnten.
Ergebnis: Kein Unternehmen stellt derartige Farben her – bisher. Und darüber hinaus ist es sozusagen unmöglich, an genaue Informationen zu kommen, woraus Farben und Färbemittel überhaupt bestehen. Denn die Farbenindustrie ist sehr bedacht darauf, ihre Rezepturen zu schützen. Der ganze Prozess der Papierherstellung und des Bedruckens von Papier mit Farbe müsste neu erfunden werden. Weiterlesen

Nachhaltiges Gestalten – Druck und Papier (03)

Recyclingpapier: Giftmüll oder Umweltschutz?

Blauer Engel_014_434Im Oktober letzten Jahres lauschten wir interessiert den Ausführungen von Prof. Dr. Michael Braungart zum „Cradle to Cradle“-Prinzip im IDZ. Cradle to Cradle (von der Wiege zur Wiege) baut im Wesentlichen darauf auf, dass die Natur keinen „Müll“ produziert, sondern Abfall immer auch Nährstoff für andere Lebewesen und Pflanzen ist. Das Cradle to Cradle-Prinzip beinhaltet deshalb zwei Kreisläufe – einen für technische, einen für biologisch abbaubare Stoffe. (Mehr zu Cradle to Cradle demnächst).

Cradle to Cradle stellt auch die bisherigen Recyclingstrategien in Frage, da oft die Ausgangsmaterialien gar nicht so konzipiert sind, dass sie ohne gehörigen Wertverlust einem stofflichen Kreislauf zugeführt werden können. Prof. Braungart streifte in diesem Zuge auch die Thematik des Papier-Recyclings und vertrat die Ansicht, dass Recyclingpapier tendenziell toxisch ist, da das bedruckte Ausgangsmaterial nicht für den Recyclingprozess vorgesehen ist.
Die derzeit verwendeten Druckfarben seien schädlich und durch die Verbindung von Farbe und Papier beim Druck wäre sowohl das Ausgangsmaterial für den Recyclingprozess (bedrucktes Altpapier) als auch das Endprodukt – Recyclingpapier – belastet.

Wir waren bisher davon ausgegangen, dass sowohl die Benutzung als auch die Herstellung von Recyclingpapier in Sachen Umweltschutz die beste Alternative ist – die Informationen von Prof. Braungart, dessen Ausführungen sehr überzeugend waren, stimmte uns nachdenklich. Und wir versuchten, Näheres herauszufinden…

Die Website vom EPEA – Internationale Umweltforschung GmbH – hielt leider keine diesbezüglichen Informationen bereit, aber eine Telefonnummer. Und die habe ich einfach mal angerufen, um rauszufinden, wie wir denn ab sofort wirklich umweltfreundliche Druckerzeugnisse herstellen können – die nach ihrer Nutzung, wenn schon nicht kompostierbar, dann doch anderweitig in einen Materialkreislauf zurückgeführt werden können. Wir wussten nicht, dass das der Anfang einer Odyssee war, die die ganze Problematik „Was ist nachhaltig?“ Und: „Wie verhalte ich mich nachhaltig?“ anhand eines Teilbereiches sehr gut verdeutlicht…

Aber: Alles schön der Reihe nach – und in diesem Fall: Unser kleinen Reihe „Nachhaltiges Gestalten – Druck und Papier“ nach. Deshalb: Mehr dazu in in Kürze!

rechtsNur so viel vorab: Recyclingpapier ist zur Zeit erste Wahl, was den Umweltschutz angeht! Und am besten Recyclingpapier, das mit dem Blauen Engel ausgezeichnet ist. Denn der Blaue Engel bezeugt bei der Umweltverträglichkeit u.a., dass bei der Herstellung keine krebserzeugenden oder anderweitig gesundheitsschädlichen Färbemittel verwendet wurden. Für andere im Endprodukt enthaltenen Anteile an Schadstoffen werden Grenzwerte festgelegt.

* NB

»Die konsequente Umwelt-Karte« von SWWSW

UmweltKarte_fin1Für die besonders harten Hunde unter uns nachhaltigen Konsumenten hat SWWSW ein Postkartenlösung entwickelt, wie sie konsequenter kaum sein könnte: »Die konsequente Umwelt-Karte«. Sie hat abgerundete Ecken und sowohl eine Blanko-Vorder- als auch Rückseite, was sie in in höchstem Maße individualisierbar macht.
Mit einem Bleistift beschrieben oder bemalt kann die Umwelt-Karte außerdem mehrfach benutzt werden. Die konsequentesten unter den Konsequenten werfen die Karte dann persönlich ein – mittels Fahrrad, versteht sich.

Die Umwelt-Karte verzichtet auf Bleichmittel beim vorsortierten 100% post-consumer-Altpapier und setzt sogar noch eins drauf mit dem vollständigen Boykott von Druckfarbe – Ökoperfektion in Reinform.

Auch der Preis von nur 0,75 EUR ist verschwindend gering und kann durch Massenabnahme (5 Karten zum Preis von 4, also 3 EUR) weiter minimiert werden.
Alles in allem ein saubere Sache – gut für den konsequenten Umweltschutz und nachhaltig sinnvoll für Gewissen und Geldbörse.
UmweltKarte_fin2

Käuflich erwerbbar ist das gute Stück in unserem DaWanda-Shop. Mit dem Kauf der Produkte von SWWSW machst Du die Welt wieder ein Stück schöner und besser. Also dann, weiterhin viel Freude beim hemmungslosen aber nachhaltigen Konsum unserer Produkte und Blog-Artikel zum Thema „Nachhaltiges Gestalten – Druck & Papier“!

*SR+NB

Nachhaltiges Gestalten – Druck und Papier (01)

SWWSWEinführung

“Was ist besser – Recyclingpapier oder FSC-zertifiziertes Papier?”, “Sind Soja-Farben wirklich umweltfreundlich?”, „Kann man überhaupt umweltfreundlich Drucken?“
Das sind nur einige der Fragen zur nachhaltigen Druckproduktion, mit denen wir uns in den letzten Monaten intensiv beschäftigt haben. Wir haben Experten interviewt, relevante Publikationen gewälzt, mit Greenpeace regen Mailverkehr betrieben, und tolle Diplomarbeiten zum Thema durchgearbeitet.

Unsere Fragen wurden je nach Gesprächspartner oder Autor völlig unterschiedlich beantwortet. Und  klare Ergebnisse stehen leider auch nicht am Ende unserer Bemühungen. Außer vielleicht – es gibt kein hundertprozentig “umweltfreundliches” Druckerzeugnis, nur welche, die die Umwelt mal mehr, mal weniger belasten.links
Die Gemengelage war mitunter so unklar, dass wir uns schließlich gefragt haben, ob man die ganze Sache nicht am besten gleich ganz bleiben lässt. Das ist natürlich keine Lösung für SWWSW. Und wir verfolgen nun die Strategie, selber abzuwägen und nach eigenem Ermessen und bestem Gewissen zu handeln und uns gleichzeitig auf dem aktuellsten Stand der Entwicklungen zu halten, um entsprechend reagieren zu können, wenn sich neue Methoden und Lösungen auftun.

rechtsDenn obwohl der Weg manchmal steinig ist, gibt es doch viele Entscheidungen, die wir – nicht nur als Gestalter – treffen können und die dazu führen, dass Produkte nachhaltiger werden und die Umwelt weniger belasten als herkömmliche.

Wir wollen unsere Erkenntnisse aber nicht nur für uns nutzen, sondern gern mit allen teilen. Vor allem Leuten, die ansonsten nix mit Druckproduktion am Hut haben, wollen wir die Komplexität des Themas verständlich machen und die Bedeutung vieler kleiner Entscheidungen für die Umwelt näher bringen. Denn auch im Arbeitsalltag und im Privaten gibt es etliches zu verbessern.links

Darum fangen wir hier und heute nun mit unserer Reihe “Nachhaltiges Gestalten – Druck & Papier” an. Dabei geht es nicht nur um Druckproduktion, sondern um alles Mögliche rund um Papier, Holz und Farben und deren Weiterverarbeitung. Inklusive Literaturempfehlungen, Bastelanleitungen, Checklisten, Tipps und Tricks etc.

Anregungen, Kommentare, Hinweise sind wie immer herzlich willkommen!

*NB + SR

Onlineshop-Eröffnung von schœner.wærs.wenns.schœner.wær

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Freunde des nachhaltigen Designs, endlich haben wir unseren ersten Onlineshop eröffnet! Nunja, nicht so richtig ganz allein unseren, aber immerhin unseren „schoener.waers.wenns.schoener.waer“-Onlineshop bei dem Marktplatz für liebevoll gestaltete Produkte – DaWanda. Unter http://swwsw.dawanda.com könnt Ihr ab sofort unsere ersten Produkte bestaunen und sehr gern in Kaufrausch geraten.

Dabei muß man immer bedenken, daß unsere Produkte nicht nur außergewöhnlich und schick anzusehen, sondern auch umweltfreundlich und fair produziert sind. Mit dem Kauf werden kleine Manufakturen unterstützt, behinderten Menschen eine sinnvolle und qualifizierte Arbeit ermöglicht und die Umwelt geschont – durch geringe Transportwege, einen planvollen Materialeinsatz sowie recycelte und recyclingfähige Materialien.
Da macht doch Shoppen endlich wieder Spaß, oder? Ein Beispiel? Nun gut.

»Ein Baum für alle Fälle«  Teil 1: Frühlings-Set

swwsw_set01

Korrekt, der Frühling ist endlich da! Zum Beweis sende all Deinen Lieben den »Baum für alle Fälle« – einfach Blumen, Blätter oder Vögel an die kahlen Zweige stempeln, entzückt in die Hände klatschen und abschicken. Du kannst auch ein schickes Frühlingsgedicht zwischen die Zweige schreiben oder eigene Tiere und Pflanzen malen – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt beim »Baum für alle Fälle«.

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Korrekte-Osterkarten-Gewinnaktion-Auflösung

springhasezoomHatten wir eigentlich die Gewinnaktion schon aufgelöst? Ach nee! Na denn jetzt aber.
Erstmal DANKE für das rege Interesse an unseren grandiosen Kärtchen.
Das Spektrum der Ergänzungen zu „Schöner wär’s, wenn…“  reichte von „…endlich Wochende wär“ bis hin zu  „…der falsche Hase ohne Zwiebeln wär“.

Aber am besten gefallen hat uns – Fanfare! –

Schöner wär’s, wenn weniger tatsächlich mehr wär!

Vielen Dank an alle Teilnehmenden, die Karten sind den glücklichen 5 Gewinnern bereits zugegangen.
Bis zum nächsten spektakulären Event von SWWSW dann!
*NB + SR

Korrekte Osterpostkarten zu gewinnen!

Freunde von „schœner.wærs.wenns.schœner.wær“, weil 1. bald Ostern ist und ihr 2. so freundlich unseren Blog besucht und wir 3. unsere Spendierhosen frisch gebügelt haben, gibt es hier und heute nun ein Gewinnspiel für euch.falscherhase1

Was gibt’s zu gewinnen?

Frische Osterpostkarten aus dem Hause „schœner.wærs.wenns.schœner.wær“ – auf FSC-zertifiziertem Papier in einem Berliner Ökoprofit-Betrieb gedruckt und wunderschön. Es gibt zwei Motive: „Falscher Hase“und „Schneller Hase“ jeweils inklusive Rezept (s. Bilder).

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Was ist zu tun?

Einfach diesen Satz originell vervollständigen: „Schöner wär’s, wenn ….“ und bis zum 01. April ’09 per Mail an wieschoen@schoener-waers.de schicken.
Den Verfassern der großartigsten 5 Zuschriften wird als Gewinn je ein Postkarten-Set zugeschickt (vollständige Postadresse mitmailen, bitte). Frisch ans Werk und mitgemacht!

*SR+NB

Handbuch Ökologie + Grafikdesign

Lies mich. Kopier mich. Schick mich weiter.Vor ein paar Tagen klingelte die Postfrau und brachte mir das mit Freude erwartete „Lies mich. Kopier mich. Schick mich weiter. – Handbuch Ökologie + Grafikdesign“ von Manuel Haugke aus München.
Eine wunderbar gestaltete, intelligente und informative Diplomarbeit, die konkrete Tipps und Hintergrundwissen, wie man als Grafikdesigner (und nicht nur als Designer) ökologische Gesichtspunkte in die alltägliche Arbeit integrieren kann, bereithält.
Ein Exemplar des Handbuchs wird von Interessent zu Interessent in Deutschland geschickt (da, wie auf S.4. zu lesen, die Produktion bei Printmedien 87 Prozent des Gesamtenergiebedarfs darstellt, der Transport dagegen nur wenig ins Gewicht fällt).
Ich darf es noch knapp zwei Wochen lesen, dann geht es weiter auf die Reise nach Köln.

*NB