Archiv der Kategorie: existenzgründung

Jippieh – S.W.W.S.W. im Interview bei Motor FM

Menschmenschmensch, ihr glaubtet nich! Miki von Motor FM war am Mittwoch bei uns im Laden und hat uns interviewt. Dicker Hund oder?! Und heute war die ganze Chose auch schon im Radio zu hören! Verpasst? Na sowas. Macht nix, hier kann man unseren famosen Beitrag bei Motor FM nochmal anhören. Und nochmal und nochmal und nochmal ;)

*SR

Schoen war et jewesen!

S.W.W.S.W. von draussen

S.W.W.S.W. von draussen

Oh Freunde, Familie und Fans, jetzt ist es fast schon eine Woche her seit unserer Eröffnung und wir haben noch gar nicht berichtet. Das wird jetzt sofort nachgeholt:

Es war uns ein Fest! Es gab leckerste faire Bio-Schokolade zu naschen und feinsten Bio-Sekt und -Wein (von Delinat -> dazu bald mehr) zu schlucken und der Raum war voll spitzer Begeisterungsschreie (Eigenlob stinkt – gut ;) Dank nochmal an alle, die so zahlreich erschienen sind, ohne euch wär’s irgendwie traurig gewesen (harhar). Und für alle, die dem grandiosen Spektakel – aus welchen Gründen auch immer – nicht beiwohnen konnten, hier ein paar Bildchen!

Nicole und Sylke = S.W.W.S.W.

Nicole und Sylke = S.W.W.S.W.

Eröffnungsbeginn

Eröffnungsbeginn

*SR

Wir haben’s getan!

Oh Freunde des nachhaltigen Designs, wir haben es getan – zum allerersten Mal. Wir haben den Mietvertrag unterschrieben zu unserem lang ersehnten Ladenatelier! Da der Beweis:

Original-Mietvertragsunterschrift von SWWSW

Original-Mietvertragsunterschrift von SWWSW

Oranienstr.58a (direkt am Moritzplatz – das mintfarbene Haus) will be soon the place to be! Moritzplatz? Da, wo auch die Prinzessinnengärten sind, das betahaus und das Ïma Design Village? Etwa da, wo auch SWWSWs Partner Modulor 2011 die Pforten des „Modulor Hauses“ öffnen wird? Jawohl, haargenau da.

Wer noch einen Grund braucht, um schon mal zu gucken, wie’s eigentlich so is am Moritzplatz, der kann ja zur Umbauphaseneinläutungsparty von Modulor am 25.09. ins ehemalige Bechsteinhaus/zukünftige „Modulor Haus“ kommen – und dann nochmal zu unserer Eröffnung genau gegenüber erscheinen und von da an regelmässig uns und den Moritzplatz besuchen. Hoch die Tassen – auf den Moritzplatz!

Laden_6

Moritzplatz - the place to be

*SR

„The Guerilla Art Kit“ von Keri Smith

photo by Julia Kahl -> slanted

photo by Julia Kahl -> slanted

Nach langer Zeit wird nun mal wieder ein Stück feinster Motivationslektüre präsentiert. Es ist nicht neu und auch nicht unbekannt und trotzdem immer wieder ein Quell der Inspiration und Lebensfreude – „The Guerilla Art Kit“.

Keri Smith hat mit diesem vortrefflich gestaltetem Buch den Begriff des Guerilla Artist – der grimmig entschlossene Ausnahmekünstler, immer auf der Flucht vor dem Gesetz – ausgeweitet auf jeden, der seine Umwelt und die Gesellschaft mitgestalten will.

photo by Julia Kahl -> slanted

photo by Julia Kahl -> slanted

Dazu ein paar Worte aus dem Pressetext von „Princeton Architectural Press“. Achtung! Dictionaries aufgeschlagen, ich habe heute ausnahmsweise keine Zeit alles zu übersetzen:

By leaving art and ideas in public places, you can affect someone’s day–change their mood or their mind–and maybe even change the world in the process! The Guerilla Art Kit shows how small artistic acts can start a revolution. Keri Smith, noted author of Living Out Loud and the blog Wish Jar Journal, uses her unique drawing and handwriting style to help anyone find and release their inner artist or activist. This visually exciting activity book–full of step-by-step exercises, cutout projects, sticker ideas, and more–has both fun assignments and handy tips to help you unleash your creative energy into the streets, where you can really make an impact. This visually exciting activity book–full of step-by-step exercises, cutout projects, sticker ideas, and more–has both fun assignments and handy tips to help you unleash your creative energy into the streets, where you can really make an impact. From the quick exercises–leaving books for strangers to find, chalking quotes on the sidewalk–to the more involved–making a „wish tree,“ guerilla gardening, or making your own stencils–The Guerilla Art Kit contains everything you need to put your message out into the world.

via slanted

Bliebe noch zu erwähnen, daß die Texte charmant und die Selbermach-Anleitungen liebevoll illustriert und leicht verständlich sind und das Buch an sich ein Stimmungsaufheller und kreativer Motivator ist.

photo by Julia Kahl -> slanted

photo by Julia Kahl -> slanted

Schon bald werde es an dieser Stelle einen Auszug aus diesem exzellenten Buch geben – ein Tutorial zur umweltfreundliche Stickerherstellung.

Bis dahin – Ärmel hoch und ran ans Werk!

photo by Julia Kahl -> slanted

photo by Julia Kahl -> slanted

Wer weitere Einblicke ins Buch und noch mehr Fotos zu sehen wünscht kann dies bei slanted tun. Von dort sind auch die wunderbaren Fotos, die diesen Artikel schmücken – danke slanted!

*SR

2009 ist das Jahr des Gorillas …

Die UN-Konvention zum Schutz wandernder Tierarten (CMS oder Bonner Konvention) hat auf ihrer 9. Konferenz in Rom das Jahr 2009 zum Jahr des Gorillas ernannt und eine weltweite Kampagne zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Menschenaffen gestartet.
Gorilla_Rabattzkarte2Den Verlust einer Art des Gorillas müssen wir leider heute schon bekannt geben: am 30. Juni hat mein Lieblings-Gorilla-Natürlich-Fast-Food in der Friedrichstraße seine Pforten geschlossen – endgültig. Im Lieferwagen wurden noch die letzten Pfandflaschen und mobilen Güter verstaut, dann war der Laden dicht. Und ich stand davor – wie vor den Kopf geschlagen. Zu Hause fiel mir dann noch meine Rabattzkarte in die Hände – zu spät, um sie voll zu machen …

Es mag ganz viele unterschiedliche Gründe für die Insolvenz geben – einige sind auf dem Blog Gorillaretten schon diskutiert worden. Trotz allem war Gorilla Natürlich FastFood eine echte ökologische und vor allen Dingen leckere Alternative im Dschungel der Großstadt. Und ein Stück Pioniergeschichte, die hoffentlich noch nicht zu Ende geschrieben ist.

Wir mittrauern will – den Abschiedsbrief gibt es bei Gorillaretten.

P.S. In der Friedrichstraße 103 gibt es seit dem 19.06. ein neues Bio-Restaurant: Supergood. Da es von einem Millionär eröffnet wurde, ist ihm vielleicht ausreichend Kapital für den längerer Atem gegönnt …

*NB

Grünes Wirtschaftswunder + Greencamp + KarmaKonsum

Krasse Aktion! Am frühen Morgen (5:22h) des 18. Juni 2009 haben Wirtschaftsaktivisten im Vorfeld der KarmaKonsum Konferenz 2009 den Bullen vor dem Frankfurter Börsenpakett grün eingekleidet und mit einem Schriftzug “Grünes Wirtschaftswunder” markiert.

Ziel dieser Aktion ist es, die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft auf die Potenziale neuen Wirtschaftens hinzuweisen. In den nächsten zwei Tagen kommen rund 600 Teilnehmer und Wirtschaftsaktivisten aus ganz Deutschland zur dritten KarmaKonsum Konferenz nach Frankfurt.

via KarmaKonsum

Jawohl, auch SWWSW war am vergangenen Wochenende in nachhaltiger Mission in Frankfurt – zum Greencamp im Rahmen der KarmaKonsum Konferenz. Allerdings haben wir den grünen Bullen nicht mehr live erlebt. Hat sich trotzdem gelohnt. Wir haben gefühlte 1 Mio neue Mitstreiter und freundliche Öko-Piepels* kennengelernt oder wiedergetroffen und uns kollektiv Halsschmerzen vom vielen Netzwerken erarbeitet. Weiterlesen

Visualisierung von Statistiken

Seit längerem habe ich ein Faible für die Visualisierung von Daten und Statistiken und die Übertragung in andere Formate. Auch in unserer Diplomarbeit Operation 030 waren statistische Daten (und die Sachverhalte, die sie spiegeln) Ausgangspunkt für diverse Produktideen – in diesem Fall immer mit Berlinbezug.

© Dawid Bleja

© Dawid Bleja

Das Projekt „Breathing Earth“ von Dawid Bleja zeigt in einer „Echtzeit-Simulation“ auf intelligente Weise den CO2-Ausstoss der verschiedenen Länder dieser Welt. Wenn man mit der Maus über die einzelnen Länder fährt, werden einem die Daten für den CO2-Ausstoss pro Jahr und pro Kopf angezeigt und wie viel CO2 emittiert wurde, seit man auf der Website ist. Auch die Anzahl von Geburten und Todesfällen werden simuliert. Ein Vergleich zu den Werten vor zwei Jahren wird angeführt – leider ist die Bilanz für Deutschland schlechter als vor zwei Jahren.

* NB

Gorilla retten!

gorillalogoOh nein! Gerade erreichte uns über eco[fashion]junkies die Meldung, dass Gorilla Natürlich Fastfood dringend neue Investoren sucht, um überleben zu können!

Matthias Rischau, Geschäftsführer des BioVeggieFastfood-Angebots Gorilla muss jetzt kämpfen. Sein Investor möchte nicht mehr weiter zuschiessen, denn noch ist Gorilla nicht profitabel. Was dies in Zeiten wie diesen bedeutet, ist klar. Drohende Zahlungsunfähigkeit, dann Gläubigerschutz beantragen, der ganze geordnete Prozess einer Insolvenz. Will die Idee überleben, braucht Matthias schnellstmöglich neue Partner. Im Klartext: bis Ende Juni.

wochenkarteLeider sind wir nicht die Investoren, die gesucht werden, aber auch wir können etwas tun! Zeigen, dass dieses Konzept, schnelles Essen in ökologischer Qualität zu bieten, unsere Zustimmung findet – und statt Dönermann-oder-Thai-um-die-Ecke sich einen feinen Salat oder die häufig angebotenen Nudelpfannen (die kleine Portion für 4,90 Euro reicht meistens dicke) einverleiben. Und das möglichst oft und viel in den nächsten Wochen, um den Umsatz zu erhöhen und damit auch die Suche nach Investoren zu erleichtern. Auch unser Geldbeutel ist begrenzt – keine Frage – aber Berlin wäre um vieles ärmer, sollte dieses 100% Bio-lokal-saisonal-schnell-Essen-Konzept scheitern. Hier schonmal die Wochenkarte zum Mund-wässrig-machen.

Mehr Informationen gibt es unter Gorilla retten.

via eco[fashion]junkies

*NB

Onlineshop-Eröffnung von schœner.wærs.wenns.schœner.wær

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Freunde des nachhaltigen Designs, endlich haben wir unseren ersten Onlineshop eröffnet! Nunja, nicht so richtig ganz allein unseren, aber immerhin unseren „schoener.waers.wenns.schoener.waer“-Onlineshop bei dem Marktplatz für liebevoll gestaltete Produkte – DaWanda. Unter http://swwsw.dawanda.com könnt Ihr ab sofort unsere ersten Produkte bestaunen und sehr gern in Kaufrausch geraten.

Dabei muß man immer bedenken, daß unsere Produkte nicht nur außergewöhnlich und schick anzusehen, sondern auch umweltfreundlich und fair produziert sind. Mit dem Kauf werden kleine Manufakturen unterstützt, behinderten Menschen eine sinnvolle und qualifizierte Arbeit ermöglicht und die Umwelt geschont – durch geringe Transportwege, einen planvollen Materialeinsatz sowie recycelte und recyclingfähige Materialien.
Da macht doch Shoppen endlich wieder Spaß, oder? Ein Beispiel? Nun gut.

»Ein Baum für alle Fälle«  Teil 1: Frühlings-Set

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Korrekt, der Frühling ist endlich da! Zum Beweis sende all Deinen Lieben den »Baum für alle Fälle« – einfach Blumen, Blätter oder Vögel an die kahlen Zweige stempeln, entzückt in die Hände klatschen und abschicken. Du kannst auch ein schickes Frühlingsgedicht zwischen die Zweige schreiben oder eigene Tiere und Pflanzen malen – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt beim »Baum für alle Fälle«.

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ACME Climate Action

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Na, wie sieht’s aus, kleiner Motivations-Literaturtipp gefällig? Nagut. ACME Climate Action leistet der Weltrettung mit guten Ideen und Anregungen Vorschub und das auch noch auf sehr schicke und humorvolle Art. Es geht hier nicht um die allumfassende Lösungsstrategie, sondern um die kleinen Schritte des Einzelnen, die einen in der Summe schließlich auch ans Ziel bringen.

Und das beste für alle interessierten, aber inzwischen lebensmüden Konsumenten von Salzindiewundestreumedien – das Ganze kommt so positiv und mitreißend daher, daß es einen in den Fingern kribbelt, Gutes zu tun. Für Liebhaber der schön gestalteten Sticker, Poster und Selbermachanleitungen ist es sowieso ein Muß. Einfach mal kaufen und lesen und denn ausprobieren, die Sache mit der Weltrettung.

*SR