Archiv der Kategorie: existenzgründung

Workshop Design Thinking

Schon bald, nämlich im April, findet die nächste Vision Summit in Potsdam statt – die  internationale Leitkonferenz für Social Entrepreneurship und Social Innovation, die eine intelligente Verknüpfung von Ökonomie und gesellschaftlicher Verantwortung zum Ziel hat.
Kreative, Visionäre und Engagierte sind eingeladen, in den zahlreichen Workshops und Impulsevents Erfahrungen auszutauschen, Inspirationen zu sammeln und eine neue soziale Innovationskultur zu erschließen. Klingt toll!

Noch doller finden wir den Workshop „Design Thinking“, der am Vortag der Konferenz stattfindet und bei dem eine vollkommen neue Methode zur systematischen Entwicklung von innovativen Konzepten, Produkten, Dienstleistungen eingesetzt werden wird.
Na dann hoffen wir mal, dass dabei eine Menge neuer nachhaltiger und sozialer Ideen entstehen.

Achtung: Anmeldungen werden nur noch bis Mitte bzw. Ende März entgegengenommen!

*MG

Vorbildliche Literatur von Rafael Horzon – ein guter Lesevorsatz für 2011

Und schwupp ist Weihnachten auch wieder vorbei, und wir rasen mit Schallgeschwindigkeit auf’s neue Jahr zu. Zeit für gute Vorsätze, die es noch in den ersten Neujahrswochen zu brechen gilt.  Wir haben da leider keine guten Vorschläge parat, aber dafür einen höchst inspirierenden Literaturtipp:
Rafael Horzons Vorsatz beispielsweise war immer, kein Künstler zu werden.
Stattdessen wurde er Möbelmagnat mit dem Möbelhaus Horzon, Designer des Eigenlabels Gelée Royale, Gründer der Galerie Berlintokyo, Wissenschaftsakademie Berlin und der legendären Kommunikatiosnagentur Redesigndeutschland, Geschäftsführer der Partnertrennungsagentur „Separitas„, Apfelkuchentycoon und Nachtklubbesitzer – und letzlich irgendwie doch ein (Lebens-)Künstler. Zja, so ist das mit den guten Vorsätzen.
Nun ist Rafael Horzon auch noch Schriftsteller und hat seine unvergleichliche Biographie „Das weisse Buch“ geschrieben – falls er es denn wirklich geschrieben hat und nicht, wie weltweit gemunkelt wird, Helene Hegemann.

Im Buchklappentext heisst es:
„{…} Mit einem Föhn begeistert er die Kunstwelt, mit der Kopfkrawatte revolutioniert er die Welt der Mode und schafft es, mit der Erfindung des perfekten Buchregals einen schwedischen Möbeldiscounter fast vollständig vom Markt zu verdrängen. Auf dem Höhepunkt seines an Ereignissen nicht armen Lebens hält er inne und blickt zurück.“

Nur unterbrochen von den bewunderungswürdigen fotografischen Aufnahmen des Meisters selbst, ist die Lektüre dieses schriftstellerischen Geniestreichs ein wahrer Hochgenuss.
Ein paar Beispiele hierfür, bitteschön:


Und hier noch ein kurzer Auszug aus diesem Stück Literatur der Spitzenklasse:
„Ich musste sofort Geschäftsräume für mein Möbelhaus finden! Und in diesem Möbelhaus sollte es nicht Hunderte von Millionen von Produkten geben, sondern genau ein einziges!

{…} Am nächsten Morgen war das Ur-Modell geschaffen. Ein 199 Zentimeter hohes, 36 Zentimeter breites, 35 Zentimeter tiefes Regal mit fünf grossen Fächern.
{…} Eine Zeitlang spielte ich mit dem Gedanken, das Regal Chivas zu nennen, entschied mich dann aber für den Namen Modern. Wahrscheinlich, weil ich kurz zuvor ein Buch mit dem Titel  Modern sein geschrieben hatte, ein wütendes Pamphlet gegen geistigen Stillstand. Nachdem ich drei oder fünf Exemplare dieses Buches an Freunde und Bekannte verschenkt hatte, wurde die restliche Auflage glücklicherweise bei der Überflutung meines Kellers vernichtet. Soweit ich mich erinnere, ging es darin hauptsächlich um Sprengstoff und Sport.“

Dieses Meisterwerk der modernen Literatur ist eine Grundvoraussetzung zum Eintritt in das neue Jahr und setzt beim geneigten Leser ungeahnte Talente und kreativen Aktionismus frei. Vortrefflich!

Rafael Horzon, 1970 in Hamburg geboren, studierte Latein, Komparatistik und Atomphysik in Paris, München und Berlin, bevor er sich 1995 zum Paketfahrer der Deutschen Post ausbilden liess. Ab 1996 Gründung zahlreicher Unternehmen. Rafael Horzon lebt und arbeitet in Berlin.

*SR

Interview mit S.W.W.S.W. auf Etsys Deutschem Blog

Die freundliche Catrin von maikitten war im Auftrag von Etsys Deutschem Blog bei uns zum anregenden Nachbarschaftsplausch. Bei der Gelegenheit hat sie uns gleich mal interviewt zu unserem Unternehmen und der Gründung desselben. Aber lest selbst:

Erzählt uns doch zu Beginn bitte ein wenig von Euch.
Wir – Sylke Rademacher und Nicole Bednarzyk – sind beide Produktdesignerinnen und haben zusammen an der UdK in Berlin studiert. Nach dem gemeinsam absolvierten Diplom haben wir uns erstmal karrieremäßig getrennt, jeder hat so seins gemacht, wir haben beide jeweils ein Kind bekommen und uns dann wieder zusammengefunden und gesagt: „So, wir machen jetzt mal was Sinnvolles und arbeiten in unserem Beruf als Designer.“ Anfang 2009 starteten wir unseren Blog, auf dem wir über alles Mögliche rund um die Bereiche nachhaltige Gestaltung und verantwortungsvolles Design berichteten. Weil wir aber fanden, dass es etwas zum Anfassen und Sehen brauchte um die Idee vom ökofairen Design überhaupt zu verstehen, haben wir diesen Laden geöffnet.
Als Designer ist man auch dafür verantwortlich, was für einen Lebenszyklus ein Produkt hat. Wie es hergestellt wird und aus welchen Materialien es ist. Wir wollen andere, ökofaire Alternativen und Wege aufzeigen. In unserem Laden versuchen wir unterschiedlichste Ansätze von nachhaltigem Design zu präsentieren.

Wofür steht S.W.W.S.W.?
Auf der einen Seite gibt es viele Produkte, die ökologisch und fair sind, aber nicht schön. Es wäre also schöner, wenn diese schöner wären. Neben dem ästhetischen Anspruch verkörpert S.W.W.S.W. aber auch den Weltverbesserungsgedanken: Schöner wär’s, wenn ganz viel schöner und besser wäre.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag in Eurem Leben aus?

-> Mehr davon gibt’s hier…

*SR

ChariTea und LemonAid – Gutes trinken & tun

ChariTea stammt von einem kleinen Hamburger Start-Up, das all jenen, denen es  nach Weltverbesserung dürstet, ein Getränk an die Hand gibt.

Einen trinken und dabei Gutes tun – ein Träumchen, mag man denken. Aber mit LemonAid und ChariTea geht das auch in Erfüllung. Denn sämtliche Zutaten für diese nachhaltigen Softdrinks sind biologisch angebaut und der Tee stammt aus fairem Handel – genauer von Plantagen in Südafrika und Sri Lanka, wo mit den Fairtrade-Geldern Bildungs- und Gesundheitsprojekte unterstützt werden.
Und der Geschmack – ebenfalls ein Träumchen. Wir haben alle durchprobiert – echte Zitronenlimonade, Rooibos-Tee mit Passionsfrucht, Schwarzer Tee mit Zitrone und Grüner Tee mit Ingwer (alle ohne Zucker, nur leicht verfeinert mit Agavendicksaft) – und wollen immer mehr vom Guten.

Apropops mehr vom Guten, bei S.W.W.S.W. am Moritzplatz kriegt man das stete Tröpfchen in der stylischen Flasche natürlich auch – auf Wunsch mit biologisch abbaubarem Strohhalm.

Und weil wir gerade bei gut sind, ChariTea präsentiert sich jetzt auch, neben vielen weiteren guten Projekten, auf der Seite agoodsite.org.
Dort wird all denen eine Plattform geboten, die auf originelle Weise dazu beitragen, dass es ein wenig fairer, ökologischer und friedlicher auf der Welt zugeht. Na dann: Prost!

*SR

Vol*2 – Schön war´s!

Der 2. Abend unserer Reihe „Design hat {soziale} Verantwortung“ war ein voller Erfolg! Redner & Publikum haben sich gleichermaßen amüsiert, Informationen aufgesaugt und nachhaltig genetzwerkt – vielleicht sogar „geclustert“?
Herzlichen Dank nochmal an Otto für seinen informativen Vortrag, Mareike für die Vorstellung ihres direkt recycelten Geschenkpapiers „feinseiter“ und natürlich Regine – die Tresenfee – für den gelungenen Abend! Nicht zu vergessen Lindenhof, ohne den das Ganze etwas trockener ausgefallen wäre …

Aber seht selbst die biobierweinseelige Stimmung…

S.W.W.S.W.

Die Bude war voll Foto: Jee-Un Kim

Otto Landgraf referiert zu den 3 Säulen der Nachhaltigkeit © C. Landgraf

Mareike Hadeler

Mareike Hadeler stellt ihr Geschenkpapier feinseiter vor

Nicole und Sylke

Nicole & Sylke berichten über S.W.W.S.W. Foto: Jee-Un Kim

Interessierte Zuhörer

Interessierte Zuhörer ... Foto: Jee-Un Kim

Leere Gläser

... und leere Gläser

Und nicht verzagen, wer´s dieses Mal nicht geschafft hat: Der nächste Termin steht – am 11. Juni 2010 gibt es die dritte Veranstaltung zum Themenkomplex „Nachhaltig global gestalten“. Genaueres demnächst hier.

*NB

S.W.W.S.W. wünscht allet Jute zum Neuen!

Ach, ihr wundervollen Fans, Freunde und Verwandte,
und zack ist wieder ein ganzes Jahr an uns vorbei gerauscht, und wir 
können gerade noch hastig hinterher winken.

Tzja. Das war aber auch ein Jahr. Menschmenschmensch. 
Ihr erinnert Euch vielleicht… Im Januar haben wir unseren ersten Blog 
gestartet, im Frühjahr unsere ersten Produkte gefertigt und in 
unserem ersten provisorischen Onlineshop bei DaWanda feilgeboten.
Und dann peng war auch schon der 24. Oktober, und wir haben unseren 
ersten wunderbaren Laden am Moritzplatz eröffnet und seit dem nur noch Sonne 
im Herzen und etwas krumme Buckel.
Ganz schön viel für so ein kleines Jährchen, wie? Nun möchten wir an dieser Stelle all jenen, die uns und unserer Leidenschaft so zugetan sind und uns geholfen, unterstützt, getröstet und mit uns gefeiert haben, von Herzen danken und allen ein herausragendes Jahr 2010 wünschen.

Bleibt wie ihr seid! Wir sehen uns am Moritzplatz!

Kommt jut rin und schoenet Neuet wünschen
Sylke + Nicole!

*SR + NB

Jippieh – S.W.W.S.W. im Interview bei Motor FM

Menschmenschmensch, ihr glaubtet nich! Miki von Motor FM war am Mittwoch bei uns im Laden und hat uns interviewt. Dicker Hund oder?! Und heute war die ganze Chose auch schon im Radio zu hören! Verpasst? Na sowas. Macht nix, hier kann man unseren famosen Beitrag bei Motor FM nochmal anhören. Und nochmal und nochmal und nochmal ;)

*SR