Archiv der Kategorie: inspiration

Conflictfood

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Safran aus Afghanistan, Foto: Gernot Würtenberger

»Be the change you want to see in the World« ist ein gern zitierter Satz, und für dieses Projekt trifft er 100%ig zu.

 

conflictfood-postcardDas Berliner Social Start-up Conflictfood wurde 2015 von Salem El-Mogaddedi und Gernot Würtenberger gegründet und setzt sich für den Frieden in ganz besonderer Weise ein: Es sucht landestypische Agrarprodukte (die besten!) in den Krisen- und Konfliktregionen dieser Welt, um sie in direktem Handel von den Kleinbauern zu beziehen und weiter zu verkaufen. Damit schaffen sie langfristig Perspektiven für die lokale Bevölkerung, stärken lokale Strukturen und versuchen, die Fluchtursachen an der Wurzel zu bekämpfen.

Das erste Produkt ist Safran aus Afghanistan, erhältlich über den Onlineshop von Conflictfood, Olivenöl aus Palästina ist in Planung.

Uns freut neben diesem großartigen Ansatz, der auch schon mit dem Next Organic Startup Award ausgezeichnet wurde, natürlich auch die feine Verpackung – in der Handgranaten,  Gewehre, Flugzeuge und Safranblüten ein teppichähnliches orientalisches Muster ergeben und den Kern der Botschaft auf gekonnte Art und Weise übermitteln.

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Detail der Verpackung

Auf dem Blog der Firma erfährt man Näheres über die Projekte, die unterstützt werden, Safran (und ein leckeres Safran-Risotto) und die traurige Geschichte Afghanistans – lesenswert.

*NM

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‚Ein Baum für alle Fälle – Sommer‘ von S.W.W.S.W.

swwsw_stempelset_sommer_012D.I.Y. – endlich Jahreszeiten selbst gestalten mit dem ‚Ein Baum für alle Fälle – Sommer‘-Set!
Dazu Biene, Blatt, Kirsche und Eule an die kahlen Zweige des Baumes stempeln, entzückt in die Hände klatschen und gleich mit herzlichen Grüßen an die Lieben schicken.

swwsw-Stempelset_var_03Man kann auch ein heisses Sommergedicht zwischen die Zweige schreiben oder eigene Motive aus Fauna und Flora malen – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt beim »Baum für alle Fälle« – höchst individualisierbar und bezaubernd noch dazu.

swwsw-Stempelset_var_04Die Karten-Stempel-Set-Serie »Ein Baum für alle Fälle« hält für jede Jahreszeit die passenden Stempel bereit, ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter. Das Leben ist schön beim Stempeln!
Jetzt käuflich erwerben im S.W.W.S.W.-Onlineshop!

Quelle: Karten-Stempel-Set ‚Ein Baum für alle Fälle – Sommer‘ – S.W.W.S.W.

*SR

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 Die Welt als Griebsch – ONE WALL PROJECT von ONUR+WES21

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Jeden Tag fahre ich nun mit dem Fahrrad daran vorbei und staune. Nun endlich möchte ich an dieser Stelle mal meine Begeisterung teilen. In der Prinzenstraße in Berlin-Kreuzberg gibt es seit letztem Herbst ein prachtvolles Street-Art-Projekt zu bewundern: das ONE WALL PROJECT von ONUR + WES21 für Urban Nation.

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Es zeigt die Welt als Apfel – halb verschlungen und schließlich achtlos weggeworfen. Ein Sinnbild für den zerstörerischen Umgang des Menschen mit dem eigenen Lebensraum und für die Gier und Maßlosigkeit mit der Ressourcen sinnlos verbraucht/gefressen werden ohne Rücksicht auf die Konsequenzen.

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Eine intelligente Subversion, eine urbane Irritation und eine ästhetische Bereicherung für die eher mäßig attraktive Prinzenstraße obendrein – also wahrhaft gelungen!

-2106046887Quelle & Bildmaterial:  Urban Nation

*SR

Fahrrad Volksentscheid Sternfahrt – Schoener Fahrradfahren in Berlin – VOL 8

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ADFC-Sternfahrt
mit dem Radentscheid –
Berlin is calling YOU!

Die 40. ADFC-Sternfahrt am Sonntag, den 5. Juni, mit mehr als 100.000 Teilnehmern wird der Höhepunkt der Sammelaktion des Volksentscheids Fahrrads. Der ADFC-Bundesverband, die deutsche Critical-Mass-Szene und der Volksentscheid Fahrrad laden ein, Berlin in Sachen Fahrrad zu rocken.

Kommt am Wochenende 4. / 5. Juni nach Berlin. Helft beim Grand Finale des Unterschriften-Sammelns!

Verkehr in Berlin, Leipziger Strasse. (Foto: Norbert Michalke)

Eure Unterschrift,
damit Berlin sich dreht!

Der Berliner Senat verabschiedete 2013 die Berliner Radverkehrsstrategie. Die ist gut, aber es geschieht zu wenig. Ein Umsetzungskonzept ist bisher ebenso ausgeblieben wie eine stimmige Netzplanung oder auch nur die Reparatur und Verknüpfung der bestehenden Radwege. Trotz alledem steigt Zahl der Radfahrenden in Berlin, weil immer mehr Menschen die Vorzüge erkennen. Gleichzeitig macht das Wachstum der Kraftfahrzeugmenge ein „Weiter so!“ in der Verkehrspolitik unmöglich. Feinstaub, Lärm, Verkehrsunfälle – jedes Rad, das ein Auto ersetzt, steigert die Lebensqualität aller.

Die Idee: Unter den richtigen Bedingungen wird der Radverkehrsanteil weiter steigen, werden auch weniger geübte Menschen, ältere und Kinder das Rad als Alltagsverkehrsmittel entdecken. Dafür gibt es das Volksbegehren und wenn es sein muss den Volksentscheid!
Wir schieben eine öffentliche Diskussion an und fordern die Abstimmung darüber ein, in welcher Stadt wir, die Berlinerinnen und Berliner in Zukunft leben wollen. Wenn der Senat nicht selbst hört, was die Spatzen von den Dächern pfeifen, dann muss die Bevölkerung ihm eben Beine machen.
Mehr im Bereich 10 Ziele und unter Argumente.

Wir benötigen mindestens 20.000 gültige Unterschriften für den Antrag auf Einleitung des Volksbegehrens. Jede weitere Unterschrift erhöht den Druck auf die Politik. Sie verleiht unserem einfachen Ziel, sicher und gut in Berlin Rad zu fahren, zusätzlich Kraft und Gewicht.

Darum heißt es jetzt: Unterschreiben, Sammeln und Werben für den Volksentscheid Fahrrad!

Hier findest Du die Unterschriftenliste als Download.

Quelle: volksentscheid-fahrrad.de

*SR

Faradgang – Schoener Fahrradfahren in Berlin – VOL 7

 

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Schon wegen des vorzüglichen Logos gehört auch die ‚Faradgang‘ zu unseren Favoriten der feinen Fahrradinitiativen und somit an dieser Stelle präsentiert:

Die Gang

Die Faradgang ist ein Kollektiv aus Berlinern und Kölnern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, fahrradfahrend und mit kreativem Ansporn, gemeinnützige Projekte rund ums Zweirad umzusetzen.

Unser kleines Manifest:

Was machen wir?

Wir lieben Fahrräder, wir lieben Fahrrad fahren, wir sammeln Räder, wir reparieren Räder, wir vermitteln Räder. Gemeinsam mit anderen möchten wir Bindeglied zwischen Menschen und Fahrrädern sein.

Was wollen wir erreichen?

Wir möchten durch Mobilität ein Stück Selbstbestimmtheit, Freiheit und Lebensqualität an andere weitergeben. Dieses Ziel verfolgen und verwirklichen wir gemeinsam mit anderen durch Projekte und Events in Berlin und Köln.

Wen möchten wir unterstützen?

Menschen, die aus finanziellen, sozialen, gesundheitlichen oder politischen Gründen auf Hilfe angewiesen sind.

Wen wollen wir ansprechen?

Menschen, die ihr Können und Wissen teilen wollen sowie Vereine, Stiftungen und Sponsoren, die uns unterstützen möchten.

via faradgang.de

*SR

Schoene politische Früherziehung bei S.W.W.S.W.

Dass Flüchtlinge nicht gleichbedeutend mit Krise oder Problem in unserer Gesellschaft sind, können Menschen gar nicht früh genug vermittelt bekommen. Die Sensibilisierung für das Thema Flucht und Einfühlungsvermögen für das Leben der Flüchtenden und deren Herkunft zu wecken, ist schon von ganz kurzen Kindesbeinen an besonders sinnvoll. Und toll.
Nämlich mit diesen beiden fabelhaften Büchern – natürlich erhältlich im wunderbaren Onlineshop von schoener.waers.wenns.schoener.waer:

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Wie erklärt man einem Kind den Krieg?

In Akims Dorf scheint der Krieg weit weg. Irgendwann erreicht er das Dorf am Kuma-Fluss doch: Akim wird von seiner Familie getrennt, ihr Haus zerstört. Eine unbekannte Frau nimmt sich des Jungen an. Dann aber kommen Soldaten und machen ihn zu ihrem Gefangenen. Irgendwann kann Akim fliehen: er rennt und rennt. Im Gebirgestößt er auf andere Flüchtlinge. Gemeinsam gelingt es ihnen, den Grenzfluss zu überqueren und ein Flüchtlingslager auf der anderen Seite zu erreichen. Und dort passiert ein großes Wunder: Er findet seine Mutter.
Dies skizzenhafte Bilderbuch erzählt mit wenig Text, dafür aber in umso eindrücklicheren Bildern eine Geschichte, die das Schicksal so vieler Kinder dieser Welt zeigt. Claude Dubois widmet das Buch ihrer Mutter, die während des 2. Weltkriegs auch ein verlorenes Kind war.
Die Geschichte von Akim wurde mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2014 ausgezeichnet. Und zwar zu recht.

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Die Illustratorin Patricia Thoma engagiert sich in Willkommensklassen für Kinder aus aller Welt, die dort ihre ersten Erfahrungen mit der deutschen Sprache sammeln.
Aus diesem Engagement ist ein heiteres Buch entstanden, in dem wir elf Kinder kennenlernen aus Syrien, Ägypten, Eritrea, Rumänien, China, Brasilien, Albanien, Polen, Griechenland, Libyen und dem Kongo, die nach Deutschland gekommen sind.
In Berliner Willkommensklassen hat Patricia Thoma mit ihnen gesprochen, geschrieben und gemalt, die Kinder mit Worten und Bildern von sich und ihrer Heimat erzählen lassen, von ihren Familien und Hobbies.

Dieses Buch von Kindern für Kinder hilft zu verstehen, dass es eine Menge Gemeinsamkeiten gibt zwischen Kindern in aller Welt – aber auch immer Neues und Interessantes zu entdecken gibt.
Die Herausgeberin spendet ihr Honorar an das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, und die Losito Kressmann-Zsach Foundation.

Vorbildlich!
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*SR

Fahrräder für Flüchtlinge – Schoener Fahrradfahren in Berlin – VOL 6

Ein weiteres Vorzeigeprojekt, das uns auf der Berliner Fahrradschau neulich beeindruckt hat, ist ‚Rückenwind – Fahrräder für Flüchtlinge‚.
Der junge Berliner Verein ‚Rückenwind‘ will Flüchtlingen ein Stück weit Selbstständigkeit ermöglichen und ihnen den mühsamen Alltag erleichtern, indem sie alte Fahrräder sammeln, sie gemeinsam mit den Flüchtlingen reparieren und ihnen danach zur Verfügung stellen.
Und das geht so:

Theoretisch stehen jedem Asylbewerber ein Taschengeld sowie Kranken- und BVG-Fahrscheine zu. Da Berlins Ämter und Flüchtlingsheime zurzeit aber überlastet sind, erreicht diese Hilfe viele Flüchtlinge gar nicht erst.
Geflüchtete müssen die langen Wege zwischen Ämtern und Flüchtlingsheimen meist zu Fuß zurücklegen. Darum schafft das Projekt Fahrräder für Flüchtlinge neue Mobilität für viele Geflüchtete. Gleichzeitig schafft die integrative Arbeit wichtige Erfolgserlebnisse und kulturellen Austausch.

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Um das zu ermöglichen und gleichzeitig Menschen für das Fahrrad als umweltfreundliches Fortbewegungsmittel zu sensibilisieren, sammelt Rückenwind Fahrräder und Fahrradteile und macht diese wieder fit. Der Schwerpunkt hierbei liegt darauf, nicht alleine, sondern mit geflüchteten Menschen zusammen am Rad zu schrauben. Dies ist besonders wichtig, da Rückenwind ein integratives Projekt ist und langfristig Geflüchteten Ausbildungs- und Praktikumsplätze oder andere Anstellungen ermöglichen will. Konkrete Konzepte dafür existieren bereits.

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In ihrer Werkstatt im Sharehaus „Refugio“ in der Lenaustr. 3 12047 Berlin,  am wird Montag und Mittwoch von 15-20 Uhr repariert. (Anmeldung unter: rueckenwind.berlin) Die Räder werden vor Ort ausgewählt und direkt im Anschluss repariert. Fahrradspenden können während der Öffnungszeiten abgegeben werden.

Bis heute bereits reparierte Fahrräder: 217
Prächtig!

Wer fester Teil und Unterstützer von Rückenwind werden möchte, hilft mit einer Spende über betterplace.org.

via fahrraederfuerfluechtlinge.de

*SR