Archiv der Kategorie: kampagne

Kreuzberg hilft! Am Mariannenplatz – macht mit!

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Unser Blog-Artikel zu der ‚Kreuzberg hilft‘-Initiative war und ist beliebt, weshalb immer wieder Anrufe bei uns im Laden eingehen, wann man die Spenden bei uns abgeben kann und Leute mit gepackten Spendenkisten vor unserem Tresen stehen.

Leider haben wir nicht die Kapazitäten, diese Spenden anzunehmen und weiterzuleiten. Deshalb hier noch einmal die Adresse der höchst unterstützenswerten Initiative:

Kreuzberg hilft
Mariannenplatz 1
10997 Berlin-Kreuzberg

Spendenannahme:
Dienstag – Freitag, 12 – 17:30 Uhr
Samstag, 12 – 15 Uhr

Und hier die aktuelle Bedarfsliste  der Spendenkampagne ‚Kreuzberg hilft‘
Stand 11.11.2015:

LEBENSMITTEL
– abgepackte Lebensmittel (Müsli-Riegel, Stilles Wasser, Nutella, Trinkpäckchen für Kinder)
– Süßigkeiten ohne Gelantine
– Tee (in Beuteln und löslich)
– Babymilch (Pre, fertig gemischt im Tetrapack oder als Pulver)

HYGIENEARTIKEL
– Hygiene-Artikel in Reise- und Normal-Größen: Duschgel, Shampoo, Deo, Zahnpasta, Rasierschaum, Bodylotion
– Gesichtscreme (dringend)
– Kosmetik
– Rei in der Tube
– Handseife
– Taschentücher
– Läusemittel
– Einwegrasierer
– Nagelscheren und -knipser
– Kämme und Haarbürsten
– Zahnbürsten
– Desinfektionsmittel
– Babyhygiene (Cremes, usw.)
– Windeln
– Wickelunterlagen
– Feuchttücher
– Binden

KLEIDUNG MÄNNER
***Bitte keine Sommerkleidung! Wir können derzeit nur Winterkleidung annehmen.***
– Männer-Hosen/Jeans, Gr. S,M
– Winterjacken, Gr. S,M (dringend)
– Winter-Pullover, Gr. S,M (dringend)
– Sweatshirts, Sweatjacken , Gr. S,M
– T-Shirts, Gr. S ,M
– Männer Winterschuhe, Sportschuhe, alle Größen
– Hausschuhe
– Badelatschen
– Herren Pyjamas Gr. S, M
– Mützen, Schals, Handschuhe
– Neuware: Unterwäsche Herren S,M,L
– Neuware: Baumwollsocken für verletzte Füße
– Neuware: Socken Gr.40-46, dunkle Farben für Männer

KLEIDUNG FRAUEN
***Bitte keine Sommerkleidung! Wir können derzeit nur Winterkleidung annehmen.***
– Neuware: Unterwäsche Frauen Gr. 36-44, (dringend)
– Neuware: Socken in dunklen Farben
– Mützen, Handschuhe

KLEIDUNG KINDER/BABYS
– Neuware: Unterwäsche für Kinder (Kinderunterhosen Gr. 122-128 und Teenagerunterhosen Gr. 134-176)
– Kinderwinterschuhe
– Trinkfläschchen für Babys (dringend)
– Babyschneeanzüge
– Baby-Fußsäcke
– Kinderwinterjacken (dringend)
– Handschuhe, Mützen, Schals
– Gummistiefel
– Kinder- und Jugendlichenpyjamas ab Größe 104

SONSTIGE SACHSPENDEN
– BVG-Tickets (AB-Bereich, 2 Stunden)
– Gutscheine für dm oder Rossmann (gerne 5€ oder 10€)
– Supermarktgutscheine (gerne 5€ oder 10€)
– SIM-Karten Lebara, LYCA SIM-Karten
– Smartphones mit Ladekabel
– Decken (Wolldecken, Steppbettdecken, etc.)
– Bettwäsche
– Schlafsäcke
– Wörterbücher: Arabisch-Deutsch, Farsi-Deutsch, Urdu-Deutsch, Dari- Deutsch
– Reisetaschen, Rucksäcke, Rollkoffer
– Fahrradhelme
– Samowar Teebereiter
– Buggys (bitte vorher bei cooperation@kreuzberg-hilft.com anmelden)
– Fahrräder (bitte vorher bei cooperation@kreuzberg-hilft.com anmelden)


WIR SUCHEN MENSCHEN
Elektriker
Klempner
Handwerker für Türen, Schlösser, Vorhänge, kleinere Ausbesserungen, Regalauf- und anbau
Internet-Techniker
Monteure für Lampen/ Spülmaschinen etc., Herdplatten, Spüle

FÜR UNSERE RÄUMLICHKEITEN
**** Spenden für unsere Räumlichkeiten bitte IMMER bei cooperation@kreuzberg-hilft.com anmelden! Danke! ****
große Müllsäcke
Maler-Kreppband, Paket-Band
Druckerpapier
Ikea-Taschen blau
Edding
Mülleimer
Geschirrspüler
Küchenspüle oder Küchenzeile mit Spüle links
Leuchtmittel/ mehr Lampen
Vorhänge
Spüli
Handwaschmittel
Sackkarre
Handwagen
Leiter
Schmutzabtreter
Garderobe/ Spinde für Helfer_innen
Vorhängeschlösser f. Spinde
Klappstühle
2 Bürostühle
Internet
Büromaterial (Papier, Stifte, etc.)
Laminiergerät & -folien
Labelmaker plus Band plus Batterien
Lampen und Leuchtmittel
Standspiegel, Paravent
Wertsachen-Schrank fürs Büro

GELDSPENDEN
Geldspenden nehmen wir zu oben angegebenen Zeiten gerne entgegen. Informationen zur Überweisung findest Du unter „Geldspenden“


Firmen- und Großspenden, Spendenaufrufe sowie größere Gegenstände (wie Buggys, Fahrräder etc.) bitte bei cooperation@kreuzberg-hilft.com anmelden!


 

* Wir können nur annehmen, was auf dieser Liste steht, gewaschen und/oder gut erhalten ist! Eine qualitativ hochwertige Spende ist sauber, nicht verschlissen und kann ohne weitere Reparaturen weiter gegeben werden. Ihr helft uns, wenn Ihr Schuhe – wenn möglich – zusammen bindet und mit der Größe verseht (Klebestreifen). Hier könnt Ihr lesen, wie Ihr richtig spendet.

 

*SR

Wir heißen Flüchtlinge Willkommen

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Ihr findet den Umgang mit Flüchtlingen nicht gut und wollt selbst aktiv werden? Ihr habt Lust, einem geflüchteten Menschen das Ankommen in Deutschland zu erleichtern? Ihr wohnt in einer WG und habt ein Zimmer frei? Werdet selbst aktiv und meldet eure WG an und verbreitet die Idee von „Flüchtlinge Willkommen“.
Es gibt auch verschiedene Möglichkeiten uns mit eurer Zeit zu unterstützen.

Quelle: Flüchtlinge Willkommen | Wir heißen Flüchtlinge Willkommen

*SR

Kreuzberg hilft – Mach mit!

Unser Motto „Machen statt quatschen“ ist gegenwärtig so aktuell wie nie,
deshalb möchten wir an dieser Stelle die höchst unterstützenswerte Aktion
Kreuzberg hilft‚ vorstellen:

Kreuzberg hilft ist eine Initiative von vier Frauen, die sich im August 2015 durch ihr Engagement für geflüchtete Menschen in Berlin kennenlernten. Simone Logar, 2. Vorsitzende Berliner Hebammenverband, Lisa Sperling und Patricia Bonaudo vom Neuköllner Laden Kurz & Klein und Mareice Kaiser vom Blog Kaiserinnenreich.

Simone versorgt als ehrenamtliche Hebamme seit Wochen schwangere Frauen und Babys auf dem Gelände des Landesamts für Gesundheit und Soziales (LaGeSo). Patricia und Lisa stellten für eine Woche im August einen Ladenraum des Kurz & Klein für eine Sammelaktion für geflüchtete Menschen in Berlin zur Verfügung. In kürzester Zeit türmten sich dort Kleidung, Hygiene-Artikel, Spielzeug, Koffer und Kinderwagen.
Als der Raum für Spenden im Kurz & Klein schließen musste, wollten wir weiter machen. Denn unser Alltag geht zwar weiter, die Arbeit ist aber noch lange nicht getan: Jeden Tag kommen weitere Menschen in Berlin an, denen es an existenziellen Dingen fehlt. Wir möchten weiterhin unseren Teil dazu beitragen, dass die oft lebensnotwendigen Spenden direkt bei den Menschen ankommen, die sie brauchen.

Ab dem 1. September 2015 werden wir daher gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfer_innen Sachspenden für geflüchtete Menschen im Kreuzberger Graefekiez entgegen nehmen. In Absprache mit der Bürgerinitiative Moabit hilft sortieren wir dort die Spenden und bringen sie organisiert und koordiniert dorthin, wo sie gebraucht werden – zu den Menschen.

Ihr wollt mitmachen? Das dachten wir uns schon und freuen uns sehr!
Bitte schaut auf die aktuelle Bedarfsliste, was gerade gebraucht wird.
Wer sortieren, packen oder die Spenden durch Berlin fahren möchte, meldet sich unter welcome@kreuzberg-hilft.com mit den möglichen Zeiten und dem liebsten Einsatzbereich.
Eure Spenden könnt Ihr von Dienstag bis Freitag, von 12 bis 19 Uhr und samstags von 11 bis 18 Uhr im Homage Store in der Dieffenbachstraße 15, 10967 Berlin abgeben.
Vielen Dank!

SACHSPENDEN
*Wir können nur annehmen, was auf dieser Liste steht, gewaschen und gut erhalten ist! Eine qualitativ hochwertige Spende ist sauber, nicht verschlissen und kann ohne weitere Reperaturen weiter gegeben werden. Ihr helft uns, wenn Ihr Schuhe – wenn möglich – zusammen bindet und mit der Größe verseht (Klebestreifen). Hier könnt Ihr lesen, wie Ihr richtig spendet.

– Sneaker/Turnschuhe für Jugendliche
(für mehr Jungs als Mädchen, bis Größe 43)
– Ein_e Frisör_in, die in Kreuzberg jungen Erwachsenen die Haare schneidet (bitte melden unter welcome@kreuzberg-hilft.com)
– Müsliriegel, Äpfel, Bananen oder sonstiges Obst (das nicht extra vorbereitet/geschnitten werden muss)
– Stilles Wasser
– Kakao, Nutella, Honig
– Regenkleidung für Kinder
– Regenponchos, Regenjacken
– BVG-Tickets (AB-Bereich, 2 Stunden)
– SIM-Karten Lebara, Smartphones mit Ladekabel
– sportliche normal große Rücksäcke, evtl auch Rollkoffer, feste Taschen (gern von IKEA)
– Kinderwagen / Buggy/ Maxi Cosi / Wippen (bei sehr großen, sperrigen Wagen bitte kurz vorher anmelden unter welcome@kreuzberg-hilft.com)
– neue Schnuller
– Feuchttücher
– gut erhaltene oder neue, gewaschene Kleidung für SCHMALE Kinder im Alter von circa 7 bis 13 Jahren (unbedingt nach Größen sortiert!)
– funktionierende Fahrräder und Fahrradschlösser (Räder bitte kurz vorher anmelden unter welcome@kreuzberg-hilft.com)
– (Woll-)decken, Schlafsäcke
– Deo, Einwegrasierer, Rasierschaum, Shampoo, Damenbinden (einzeln verpackt)
– Malsachen (Gebündelte Stifte und Papier), Seifenblasen, Strassenkreide
– Slacklines, Skateboards, Inline-Skates
– CD-Player, LED-Babylampen für die Steckdose
– Medikamente: Voltarensalbe (große Größe), Folsäure Tabletten, Cetirizin Tabletten, Fenistil Gel + Tabletten, Kamistadgel, Ibuprofen 400 mg Tabletten, Paracetamol 500 mg, Paracetamol 20 mg, Vomex Dragees, Buscopan Tabletten, ACC Brausetabletten, Laxoberal Tropfen

FÜR DEN NEU ERÖFFNETEN LAGERRAUM

brauchen wir: Regale, Maler-Krepp, Klebeband (gern mit Abroller), Stifte (gern Edding), Schreibblöcke, Große Müllsäcke, Tape

GELDSPENDEN

Von Geldspenden können Sachmittel gekauft werden und vor allem dringend benötigte Dolmetscher für den Asylantrag bezahlt werden. Der Verlauf des Erstaufnahmegespräches entscheidet über die Zukunft der Menschen hier in Deutschland.

Geldspenden werden auf folgendem Konto unter dem Stichwort „Kreuzberg hilft“ entgegen genommen:
Berliner Hebammenverband e.V
DE08 1009 0000 2002 2830 10

Barspenden können ebenfalls im Kreuzberg hilft-Lagerraum abgegeben werden – wir leiten sie weiter an Moabit hilft.

Quelle: Kreuzberg hilft – Mach mit! | Kreuzberg hilft

 

Smartphones vs. hungrige Kinder – ShareTheMeal

sharethemeal_blog_swwswLaut UN World Food Programme (WFP) sterben jedes Jahr mehr Menschen an den Folgen von Hunger und Unterernährung als an HIV/AIDS, Malaria und Tuberkulose zusammen.
Schlimm, kann man dagegen irgendetwas tun? Klar, z.B. mit 40 Cents und zwei Klicks auf dem Smartphone einem bedürftigen Schulkind im afrikanischen Lesotho ein Essen spendieren. Und zwar mithilfe von ‚ShareTheMeal‚ – der schicken App, die dem Hunger in den Entwicklungsländern ein Ende bereiten will.

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ShareTheMeal ist eine gemeinnützige Initiative des UNO Welternährungsprogramms mit Sitz in Berlin.

Geld spenden per App? Und schon runzeln sich die Stirnfalten bis in die Mundwinkel. Viele Skandale, wenig Transparenz – da sind wir skeptisch und behalten die Kohle doch lieber ganz nah am Körper.
Falsch. Denn ShareTheMeal dokumentiert, wo die Geldspende landet und die operativen Kosten werden durch einen Innovationsfonds des WFP und mithilfe von privaten Unterstützern und Unternehmen getragen. Die Verwaltungskosten des WFP selbst gehören mit 10% zu den niedrigsten im gemeinnützigen Bereich weltweit.
Mit jeder Spende von 40 Cent, die über ShareTheMeal eingeht, kann in Lesotho also tatsächlich 1 Kind 1 ganzen Tag lang ernährt werden.

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Und warum nur in Lesotho? Erstmal ist der Hilfsbedarf in Lesotho enorm hoch: Mehr als die Hälfte der 1,8 Millionen Einwohner leben unterhalb der Armutsgrenze, mehr als 40% der Kinder leidet Hunger.
Aber sobald ausreichend Mittel für die WFP-Schulspeisungsprogramme in Lesotho zusammengekommen sind, wird sich einer weiteren Region gewidmet. Und so wird Schritt für Schritt den Hungernden weltweit geholfen, damit sie sich langfristig selbst ernähren können.

Also, ran ans smarte Mobiltelefon und endlich mal was Sinnvolles damit anstellen. Bis zum 30.6. ist die App noch in der Testphase, funktioniert aber schon problemlos und die Spenden tun auch jetzt schon Gutes.

Sharing is caring!

via ShareTheMeal

*SR

Urban Beekeeping – Bienen halten in der Stadt VOL*1

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Aufmerksame Leser unseres brillanten Blogs wissen, die Biene liegt uns am Herzen.  Wir haben ihr Stempel gewidmet, viele Blog-Artikel und eine eigene Seedbomb-Mischung für ihren Erhalt.
Die fleißige Biene steht allgemein sehr hoch im Kurs beim Nutztier-Sympathie-Ranking.swwsw_bienenschmaus_neu

Doch seit den 90er Jahren ist weltweit ein dramatischer Rückgang der Anzahl der Bienenvölker zu verzeichnen – auch unter dem Begriff ‚Bienensterben‚ bekannt.
Allein in Deutschland sind in manchen Jahren bis zu 30% der Bienen gestorben – und in China gibt es sogar schon menschlichen Bienenersatz zur Bestäubung der Pflanzen.
Das ist nicht nur ein Grund zur Trauer unter Bienen, denn wenn das drittwichtigste Nutztier vom Aussterben bedroht ist, ist damit auch ein Großteil der menschlichen Nahrungsmittelversorgung und die gesamte ökologische Vielfalt in Gefahr. Es drohen auf lange Sicht 75% unserer wichtigsten Kulturpflanzen zu verschwinden – Tomaten, Äpfel und Erdbeeren sind somit genauso vom Aussterben bedroht, wie die Bienen selbst.

Das globale Bienensterben ist Gegenstand intensiver, wissenschaftlicher Forschung. Als Hauptursachen dieses Mysteriums gelten Monokulturen, der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft und ein Parasit namens Varroa Milbe (siehe Grafik – sieht schön aus, isses aber nich!).

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Selbst wenn die Forschung die Ursachen benennen und betiteln kann, ist damit noch keine Lösung fürs Problem gefunden. Die Wissenschaft bleibt machtlos, derweil gängige landwirtschaftliche Produktionsmethoden nicht hinterfragt, geschweige denn verändert werden.

berlinerhonig_fruehling_grNun, da sich die Politik zum Thema Agrarwende emsig im Lamentieren übt, müssen wir wohl wieder ran. Typisch.
Und was sollen wir machen? Na, einen eigenen Bienenstock erwerben, hegen und pflegen und damit dem Bienensterben im Kleinen entgegenwirken – mit zusätzlichem Honiggewinn. Klingt irre, ist aber tatsächlich ’ne Super-Idee.
Studien zeigen, dass in Zeiten anhaltenden Bienensterbens die Stadt der ideale Rückzugsort für Bienen ist. Ja, echt jetzt. Im städtischen Raum sind sie nicht den Pestiziden und Monokulturen wie auf dem Land ausgesetzt und finden das ganze Jahr über reichlich Nahrung.

Und als verantwortungsbewusster Städter kann man auch bei begrenztem Freiland- und zeitkontingent einen stattlichen eigenen Bienenstaat erschaffen und regieren.
Beispielsweise mit der Bienenkiste, einer gemeinnützigen Initiative von Mellifera e.V. oder sogar Bienen halten auf dem Balkon mit der BienenBox. Oder – da geht doch einiges – oder man fängt erst mal an mit einer Bienen-Patenschaft von BeeGood.
Über all diese wunderbaren Möglichkeiten wird hier in Kürze berichtet werden, denn ihr wisst ja, die Bienen liegen uns am Herzen (s.o.).
Nun denn, es gibt so viel zu tun, packen wir es an.

*SR

via BienenBox, Bienenkiste und arte TV – Das Geheimnis des Bienensterbens

 

Die Entscheidung: Kapital versus Klima – Naomi Klein am 22. März im Haus der Kulturen der Welt

u1_978-3-10-002231-8 Diese Woche ist pickepackevoll mit so vielen Veranstaltungen, dass man kaum noch zum Schlafen kommt. Fahrradschau, Cucula-Ausstellungs-Eröffnung, womöglich diverse private Festivitäten und am Sonntagabend noch ein bisschen Futter für´s Hirn (damit man auch nach dieser Woche keine Ruhe findet): Im Rahmen der „Democracy Lectures“ hält Naomi Klein einen Vortrag zu ihrem kürzlich auch auf Deutsch erschienen Buch: „This Changes Everything: Capitalism Vs. The Climate“. In ihrem neuen Buch widmet sich die kanadische Aktivistin und Publizistin („No Logo“, „Die Schock-Strategie“) den verheerenden Folgen, die der Wachstumsglaube des globalen Kapitalismus auf den Klimawandel hat.

„Unser Wirtschaftssystem und unser Ökosystem befinden sich miteinander im Krieg.“ Längst ist der Klimawandel zur Existenzkrise für die menschliche Spezies geworden. Nur sofortiges Handeln kann den Weg in die Katastrophe noch verhindern. Dabei geht es um nicht weniger als die Überwindung des globalen Kapitalismus und seines Leitprinzips: Wachstum um jeden Preis.

Im Anschluss an den Vortrag von Naomi Klein gibt es zwei weitere Kurzbeiträge von Tadzio Müller und Luise Neumann-Cosel sowie Raum zur Diskussion, moderiert von „Blätter“-Mitherausgeber Ulrich Brand.

*NB

Demokratie im Ausverkauf – TTIP macht’s möglich!

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Super-Informationsvideo zum gerade stattfindenden Ausverkauf der Demokratie. Bitte unbedingt anschauen – damit hinterher keiner sagen kann, wir haben doch nichts gewusst :P

Und im Anschluss Ärmel hochgekrempelt und unterzeichnet, verehrte Freunde der nachhaltigen Gestaltung! Sehr schoen.
Teilnehmen – TTIP-EBI: Wir lassen uns nicht bremsen – Campact!

*SR

 

Alte Handys für die Havel

Nein, nicht ‚Alte Handys in die Havel‘ – au contraire, liebe Freunde der nachhaltigen Gestaltung.
Alte Handys für die Havel ist eine Umweltschutz-Kampagne des NABU mit der E-Plus-Gruppe. Bei der können nicht mehr funktionsfähige Alt-Handys gesammelt, eingeschickt oder bei einer NABU-Gruppe vor Ort abgeben werden und E-Plus zahlt für jedes 2,10 Euro an NABU. Und dieses Geld fließt dann in das Naturschutzgroßprojekt ‚Untere Havel‘.

Die Untere Havelniederung ist das größte und bedeutsamste Feuchtgebiet im Binnenland des westlichen Mitteleuropas. Mehr als 1.100 stark gefährdete und vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten kommen in der Unteren Havelniederung vor. Der NABU will den Fluss in den kommenden zwölf Jahren wieder naturnah gestalten und in der Region Naturparadiese schaffen.

Nach Herstellerangaben befinden sich mehr als 110 Millionen alte oder defekte Handys in deutschen Haushalten, Tendenz steigend. Diese Geräte enthalten wertvolle Rohstoffe. Wenn sie im Hausmüll landen, gefährden sie die Umwelt durch Schadstoffe. Ziel der Kampagne ist es, mehr Elektrogeräte dem Recycling zuzuführen, und möglichst viele Menschen dafür zu sensibilisieren, dass die Verwertung von Elektroschrott notwendig für eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung ist.

Frühjahrsputz kombiniert mit Umweltschutz – bon!
Und außerdem eine prima Erinnerung an die Tatsache, daß jedes Jahr ein neues Handy besitzen zu müssen, der pure Schwachsinn ist.
Wer nun aber partout ein neues Gerät braucht, weil das alte defekt und bereits auf dem Weg zum NABU ist, dem sei noch folgender Artikel von uns empfohlen:
-> Fair(er)phonieren

via NABU

SR

Flucht nach vorn: CUCULA gibt Flüchtlingen eine Zukunft!

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„Cucula“ bedeutet in der westafrikanischen Hausa-Sprache „etwas verbinden, gemeinsam machen“. Und Gemeinsames machen im Berliner CUCULA-Projekt Flüchtlinge, Künstler, Designer und Sozialarbeiter. Was sie verbindet, ist ihre Arbeit und der Glaube an eine Zukunft für Flüchtlinge.

CUCULA ist Verein, Werkstatt und Schulprogramm zugleich. In der CUCULA – Refugees Company for Crafts and Design sollen Flüchtlinge dabei unterstützt werden, sich selbst eine berufliche Zukunft aufzubauen. Das besondere: Keiner der Flüchtlinge hat eine offizielle Arbeitserlaubnis. Im Gegensatz zu theoretischen Debatten über die Situation von Flüchtlingen in Deutschland, erprobt CUCULA eine unmittelbare Praxis des Handelns, die nicht für sondern eben gemeinsam mit Flüchtlingen entsteht.

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Als Manufaktur für Designmöbel nach den Entwürfen von Enzo Mari kreiert CUCULA nicht nur todschicke Möbel, sondern auch Ausbildungsplätze und eröffnet so konkrete Perspektiven. Dafür sollen derzeit fünf Ausbildungsstipendien und ein Startbudget generiert werden – die Crowdfunding-Kampagne für das Projekt läuft noch bis 4. Januar 2015.

Das Ziel der Kampagne ist die Gründung eines einzigartigen Unternehmens von und für Flüchtlinge mit fünf Ausbildungsplätzen: Die CUCULA – Refugees Company for Crafts and Design. Mit diesem sozialen Start-Up sollen Tatsachen geschaffen werden, die im Gegensatz zur aktuellen Flüchtlingspolitik stehen. Flüchtlinge warten oft Jahre oder Jahrzehnte auf eine Arbeitserlaubnis. Die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben bleibt ihnen damit verwehrt.

Ankommen und an der eigenen Zukunft zu bauen, Selbstwirksamkeit zu erleben statt verwaltet und abgeschoben zu werden, das sind die wichtigen Impulse dieses Projektes!

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Unser Weihnachts-Geschenke-Tipp: Wie wär’s mit einem CUCULA-Gutschein? Einfach Produkt auf der Startnext-Seite bestellen und anschließend den passenden Gutschein runterladen. Was du noch mehr Schoenes & Gutes zu Weihnachten verschenken kannst, siehst Du in unserem oekofairen Onlineshop!

via: CUCULA

*LH

Schoen und gut mit i+m!

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Geschenke mit Sinn? Immer her damit! Mit ‚Fair Edition Sambia‘ von i+m kann man in diesem Jahr nicht nur Freude in die Gesichter der Beschenkten zaubern, sondern auch noch großartige Projekte in Afrika unterstützen. Denn mit jedem verkauften i+m-Produkt aus der Serie ‚Fair Edition Sambia‘ fließen satte 100% des Erlöses in das Projekt Frauenhäuser für Afrika. Oh welch vorweihnachtliche Freude!

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Frauenhäuser für Afrika e. V. wurde 2014 gegründet und ist ein gemeinnütziger Verein von i+m Naturkosmetik Berlin. Damit verpflichtet sich i+m dem Engagement gegen häusliche Gewalt gegenüber Frauen in Afrika. Das erste Frauenhaus ist bereits durch die Spenden in Kabwe/Sambia errichtet worden. Die mit dem Verkauf der Produktlinie erzielten Spenden sollen für die Ausstattung mit Betten, Geschirr, Spielzeug und Dingen des täglichen Bedarfs verwendet werden.

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Frauenhäusern kommt dabei vor allem in Sambia große Bedeutung zu. Frauen sind hier vielfältigen Formen von Diskriminierung, physischer und sexualisierter Gewalt und unsicheren Besitzverhältnissen ausgesetzt. Das Gewohnheitsrecht aller 72 Ethnien in Sambia besagt beispielsweise, dass im Falle von Scheidung oder Tod des Ehemannes, das ganze Vermögen in den Besitz der Familie des Ehemannes übergeht.
Dadurch entstehen starke Abhängigkeiten, weshalb Frauen häufig Gewalt und Erniedrigung ertragen und in ihrer Ehe verbleiben. Rund die Hälfte aller Frauen in Sambia geben laut internationalen Menschenrechtsorganisationen an, körperliche und sexualisierte Gewalt zu  erfahren. Die Gender-Politik spielt eine eher ungeordnete Rolle und Frauenrechte werden noch immer konsequent missachtet.

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Das i+m-Projekt will Frauen in der Not helfen und sich für eine Welt ohne Gewalt einsetzten. Das Frauenhaus in Kabwe wird Frauen und Kindern einen sicheren Zufluchtstort bieten.
Wir von S.W.W.S.W. finden dieses Projekt mehr als unterstützenswert. Deshalb kann man dieses  wunderbare Duschgel auch für schlappe 8,90€ bei uns im Shop kaufen!

Pssst: Die Spendenerlöse fließen übrigens auch zu 100% an den Frauenhäuser für Afrika e.V., wenn man die Produkte ganz für sich allein benutzt. ;)

via i+m

*LH