Archiv der Kategorie: kunst

Wie der Wind in den Blättern – das Windrad-Bäumchen

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Saubere Energie? Ja bitte! Ein Windrad vor der Tür? Dann lieber doch nicht. Sie sind nicht nur laut, sondern leider auch optisch reine Geschmackssache:
Windräder sollen schon sein – aber bitte ganz weit weg. Wie gut, dass sich auch Feingeister durchaus für saubere Energie begeistern können.

Der Unternehmer Jérôme Michaud-Larivière ist ein solcher. Und er muss sich wohl Folgendes gedacht haben: Wenn wir die Energie aus der Natur holen, warum nicht auch das Design? Heraus kam ein gar hübsch anzusehendes Windkraft-Bäumchen. Die Konstruktion ist 11 Meter hoch und in den Verästelungen tummeln sich 72 „Turbinen-Blätter“. Bläst es nun also mit voller Kraft, drehen sich die Blätter und erzeugen so den Strom. Besonders clever: Alle Kabel und Generatoren sind im Baum bereits so integriert, dass er seiner Stromproduktion ausgesprochen leise nachgeht.

Zugegeben, mit einer Leistung von 3,1 kW kann das Winkraft-Bäumchen mit einem „großen“ Windrad natürlich nicht mithalten. Allerdings könnte eine „Bepflanzung“ entlang einer Allee gut für die Straßenbeleuchtung ausreichen. Und das wär doch schon mal was! Wie das Ganze sich dann im echten Leben so macht, kann ab März 2015 in Paris bestaunt werden. Am Place de Concorde kann dann jeder mal probeweise unter Winrad-Bäumchen wandeln.
Und vielleicht säumen diese leuchtenden Beispiele für nachhaltiges Design ja auch schon bald die dunklen Landstraßen von Brandenburg. Träumchen.

Wie der Blick nach oben dann aussehen könnte, zeigt dieses kurze Video:

via: NewWind

*LH

 

 

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Trash Chic Vol.12 – ‚Plastic Classics‘ von Jane Perkins

Die britische Künstlerin Jane Perkins verwandelt Gefundenes, Gesammeltes und Gebrauchtes in klassische Gemälde oder Portraits bekannter Persönlichkeiten.
Knöpfe, Schmuck, Spielzeug, Figuren, Kämme, Federn, Wäscheklammern, Ketchup-Flaschen und etliches mehr treten dank Frau Perkins ein zweites, kulturell bedeutsames Leben an. Bereits seit 2008 erstellt Perkins aus Haushaltsdingen ihre meisterhaft detaillierten Collagen.

DaVinci’s ‚Mona Lisa‘, Andy Warhols ‚Marilyn‘, die Konterfeis von Albert Einstein, Nelson Mandela oder der Queen – keine Ikone der Malerei oder des öffentlichen Lebens ist vor Jane Perkins kreativer Umdeutung sicher.
Vielen Dank dafür, Frau Perkins, und wenn Sie in der Nähe sind, schauen Sie doch mal vorbei, ich hätte da noch ein, zwei Säckchen Material für Sie.

via whudat

*SR

Florale Geometrie von Scott Albrecht

Welch wunderbare Collagen Scott Albrecht aus gefundenen Papierschnipseln zaubert, kann man hier ausgiebig bewundern. Papierrecycling in ästhetischer Vollendung.
Sehr schick.

via Scott Albrecht

*SR

The Fallen 9000 – von Andy Moss & Jamie Wardley

The-Fallen-25

„Andy Moss and Jamie Wardley developed the idea  of the Fallen Project together to mark Peace Day 21st September 2013.  The objective was to make a visual representation of 9000 people drawn in the sand which equates the number of Civilians, Germans Forces and Allies that died during the D-day landings, 6th June during WWII as an example of what happens in the absence of peace.“

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via http://thefallen9000.info/

Fashion Victims von Yolanda Domínguez

‚Fashion Victims‘ heißt die Performance der Künstlerin Yolanda Domínguez und soll den Einsturz der Textilfabrik in Bangladesh, bei der 1127 Menschen umkamen, mit dem Modekonsum in der westlichen Welt in Beziehung setzen. Und zum Nach- und schließlich auch Umdenken anregen. Und das auf bestürzend gelungene Art und Weise, wie wir finden.

“Fashion Victims” is an urban action inspired by the recent events in Bangladesh which means to bring into the light of day the real “fashion victims”: the enslaved workers and child exploitation and the millions harmed by the contamination that the factories produce in the production countries. Brands, designers, bloggers, media… the fashion world cannot dodge the facts and look the other way. We are all responsible for this reality. This is an appeal for responsible production and consumption, both for people and the planet.”

via rebel:art

*SR

The Whole Earth – Konferenz 21./ 22.6. im HKW

Foto: Nasa

The Whole Earth – Konferenz am 21. & 22. Juni
„The Whole Earth. Kalifornien und das Verschwinden des Außen“
Im Haus der Kulturen der Welt, Berlin

Die ganze Erde vom All aus gesehen – diese Aufnahme, die seit den 1960er-Jahren zur Ikone einer „ganzheitlichen“ Betrachtung des „Systems Erde“ wurde, ist zentraler Bezugspunkt für Ausstellung und Konferenz unter dem Titel THE WHOLE EARTH. Mehr als jede andere Abbildung prägt sie seither die populäre Vorstellung vom Zeitalter der Globalisierung, von Visionen eines World Wide Web bis hin zur Klimadiskussion. Der Blaue Planet prangte auch auf dem Titel des „Whole Earth Catalog“, der 1968 erstmals in Kalifornien erschien und zum identitätsstiftenden Kompendium einer Gegenkultur avancierte, die Natur-Romantiker und Technologie-Verehrer, Psychedelia und Computerkultur vereinte und damit entscheidende Impulse für die Umweltbewegung ebenso wie für den Aufstieg der digitalen Netzwerk-Kultur gab.

Von Öko-Psychedelia zum Internet-Neoliberalismus: Die Diskussionen der Konferenz kreisen um Fragen nach dem Erbe der kalifornischen Gegenkultur. Wie kam es, dass einige ihrer Konzepte zu globalen Prinzipien neuer kapitalistischer „Frontiers“ wurden? Panels erörtern die historischen Quellen und Bezüge von Diskurs- und Politikfeldern wie der Ökologiebewegung, der Kybernetik, der antikonformistischen Kulturen, der neuen Kunstpraxen im Zeichen der Entgrenzung sowie deren Transformationen bis zum globalistischen Netzwerkkapitalismus der 1990er-Jahre. Untersucht werden damit auch die Hintergrundbedingungen jener Diskurse, die heute im Begriff vom Anthropozän verhandelt, aktualisiert oder vergessen werden.

-> Hier geht’s zum ganzen Programm.

via Mail und The Whole Earth – Konferenz

Popsurreales Leinwand-Recycling – von ItchySoul

Giant squid and water details in acrylics painted on top of antique marine oil painting

Giant squid and water details in acrylics painted on top of antique marine oil painting

ItchySoul ist das Pseudonym der schwedischen Künstlerin Emmy Lincoln. Sie bezeichnet sich selbst als intellektuell anspruchslose Popsurrealistin, beeinflusst von Sci-fi, Märchen, Anime, Spielzeug und Kitsch.
Sie findet ihre Maluntergründe und gleichzeitig Inspiration auf Flohmärkten und verpasst alten Buch-Covern, Öl-Schinken und Fotografien einen Relaunch und schenkt ihnen so ein zweites Leben. Wir finden’s schick.

Cthulu face in acrylics painted on top of 1920′s book cover

Cthulu face in acrylics painted on top of 1920′s book cover

Neon menace in acrylics on upcycled IKEA canvas print with wax seal

The chances of anything coming from Mars are a million to one, he said – Extraterrestrials and fire in acrylics painted on top of antique landscape oil painting

Janesika 3 years old, Budapest 1917 Demons in acrylics painted on 1917 Hungarian photograph

Child and bear in acrylics painted on top of antique forest oil painting

all pictures via itchysoul.se

*SR