Archiv der Kategorie: nachgehakt

Geplante Obsoleszenz – nein, danke!

Hol Dir das Logo!

Unser Drucker fängt pünktlich nach Ablauf der Garantiezeit an, sich zu verabschieden. Das ist höchst schändlich, aber leider nicht außergewöhnlich.
Höchste Zeit an dieser Stelle auf ‚MURKS? NEIN DANKE!‚ aufmerksam zu machen. Das ist nämlich eine bürgerschaftliche Bewegung gegen geplanten Verschleiss und baut ein Communityportal auf, dass es erleichtern soll, eben diesen in allen Variationen sichtbar zu machen und darüber transparent aufzuklären. Außerdem werden auch offene Werkstätten und Initiativen zum Mitmachen aufgezeigt und Reparaturanleitungen bereitgestellt.
Bereits jetzt können Produkterlebnisse gemeldet werden, bei denen man vermutet, dass geplante Obsoleszenz der Grund für den Schadensfall kurz nach Garantieablauf ist.

Mit dem ‚MURKSEUM‚ entsteht zudem in Berlin eine realer Ort, an dem sich Verbraucher und Hersteller für zukunftsweisende Dialoge begegnen und dabei sehenswerte Produktbeispiele für geplante Obsoleszenz betrachten können.

via MURKS? NEIN DANKE!

*SR

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Elise erklärt in 2 Minuten, warum Bio besser ist!

Elise heißt das hier so fein referrierende Mädchen und sie hat wild experimentiert. Wie lang dauert es wohl, dachte sich Elise, bis Süßkartoffeln Wurzeln schlagen, wenn man sie vernünftig wässert? Gedacht, getan und siehe da, die herkömmlichen Kartoffeln aus industrieller Lebensmittelproduktion wurzelten überhaupt gar nicht – ganz im Gegensatz zu den Bio-Kartoffeln. Ha.
Aber seht selbst, ein schönes Experiment für Sachkunde.

Via trueactivist.com

*SR

The Whole Earth – Konferenz 21./ 22.6. im HKW

Foto: Nasa

The Whole Earth – Konferenz am 21. & 22. Juni
„The Whole Earth. Kalifornien und das Verschwinden des Außen“
Im Haus der Kulturen der Welt, Berlin

Die ganze Erde vom All aus gesehen – diese Aufnahme, die seit den 1960er-Jahren zur Ikone einer „ganzheitlichen“ Betrachtung des „Systems Erde“ wurde, ist zentraler Bezugspunkt für Ausstellung und Konferenz unter dem Titel THE WHOLE EARTH. Mehr als jede andere Abbildung prägt sie seither die populäre Vorstellung vom Zeitalter der Globalisierung, von Visionen eines World Wide Web bis hin zur Klimadiskussion. Der Blaue Planet prangte auch auf dem Titel des „Whole Earth Catalog“, der 1968 erstmals in Kalifornien erschien und zum identitätsstiftenden Kompendium einer Gegenkultur avancierte, die Natur-Romantiker und Technologie-Verehrer, Psychedelia und Computerkultur vereinte und damit entscheidende Impulse für die Umweltbewegung ebenso wie für den Aufstieg der digitalen Netzwerk-Kultur gab.

Von Öko-Psychedelia zum Internet-Neoliberalismus: Die Diskussionen der Konferenz kreisen um Fragen nach dem Erbe der kalifornischen Gegenkultur. Wie kam es, dass einige ihrer Konzepte zu globalen Prinzipien neuer kapitalistischer „Frontiers“ wurden? Panels erörtern die historischen Quellen und Bezüge von Diskurs- und Politikfeldern wie der Ökologiebewegung, der Kybernetik, der antikonformistischen Kulturen, der neuen Kunstpraxen im Zeichen der Entgrenzung sowie deren Transformationen bis zum globalistischen Netzwerkkapitalismus der 1990er-Jahre. Untersucht werden damit auch die Hintergrundbedingungen jener Diskurse, die heute im Begriff vom Anthropozän verhandelt, aktualisiert oder vergessen werden.

-> Hier geht’s zum ganzen Programm.

via Mail und The Whole Earth – Konferenz

Occupy Barbie-Dreamhouse – Aufruf zur Demo am 16.5.2013

Wer sich kürzlich am Alex herungedrückt hat, den wird es wahrscheinlich mit voller Wucht ins Auge getroffen haben – direkt neben dem leberwurstfarbenen Alexa-Klotz befindet sich die riesige, extra-pinke Barbie-Dreamhouse Experience im Aufbau. Nun finden wir dieses Spektakel so unter aller Kanone, daß wir euch gern diesen
Aufruf zur Demonstration am 16. Mai 2013 von Occupy Barbie-Dreamhouse
ans Herz legen möchten.

Mehr Infos dazu auf RosaReloaded.de und dem passenden Imagefilm von Pinkstinks.org.uk:

viaBarbie-Dreamhouse in Berlin?! Nicht mit uns! | RosaReloaded.de

*SR

3 Jahre S.W.W.S.W. – ach, war dit ein schoenet Fest jewesen!


Nee, also echt ma, dis war so schöööön. Wir hatten ganz viele und vor allem extrem tolle Geburtstagsgäste zu unserem Jubiläum neulich am Moritzplatz.
Und wir haben ganz viele Ballons mit Schöner-wär’s-wenn…-Wünschen gen Äther geschickt & den Rest auf Lunge genommen zum Helium-Weltverbesserungssong-Karaoke und mit erstaunlichen Mengen Bio-Sekt & -Limo angestossen und prachtvolle Preise bei unserer super nietenlosen Tombola verlost und gelacht und gescherzt und und und…hach.

Wer nun aber unerklärlicherweise nicht zugegen sein konnte, kann sich hier nachträglich einen kleinen Eindruck verschaffen:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ein Jumbo-Plaisir der Extraklasse – wir hatten also nicht zuviel versprochen.

*SR

Lasst euch nicht neppen – Energiewende retten!

‚Machen statt quatschen‘ – deshalb haben wir hier ein wenig aktiven Schreibkram für den Strompreisprotest zu erledigen für euch.
Lasst euch nicht neppen und tut etwas für die Energiewende – und soziale Gerechtigkeit bei den Strompreisen!

Hier z.B. gibt es eine Kampagne von campact:

Die Aufregung ist groß: Heute wird die künftige EEG-Umlage offiziell verkündet. 5,3 Cent pro Kilowattstunde wird sie voraussichtlich künftig betragen. Damit steigt der Anteil unserer Stromrechnung, mit der wir den Ausbau der Erneuerbaren Energien mitfinanzieren. Wirtschaftsminister Rösler will deshalb jetzt den Ausbau stoppen, Umweltminister Altmaier ihn deckeln. Es droht der große Angriff auf die Energiewende!

Warum steigt die EEG-Umlage so massiv? Weil die Regierung immer mehr „energieintensive Betriebe“ von ihr befreit: Stahlwerke, Hähnchenmastbetriebe, Golfplätze und der Berliner Friedrichstadtpalast. Begründung: Sie stünden im „internationalen Wettbewerb“. Was auf Stahlwerke zutrifft, ist bei vielen anderen Unternehmen überhaupt nicht der Fall. Doch statt die Subventionen endlich zurückzufahren, will die Regierung zum Jahreswechsel noch dreimal mehr Unternehmen von der Umlage befreien.

Fordern Sie mit uns, dass die Kosten der Energiewende gerecht verteilt werden! Sobald wir über 50.000 Unterschriften beisammen haben, wollen wir den Appell in großen Tageszeitungen als Anzeige veröffentlichen.

Und wenn man schon mal dabei ist, Petitionen zu unterzeichnen, dann kann man bei change.org gleich weitermachen:

Herr Altmaier, setzen Sie sich gegen Wirtschaftsminister Rösler durch! Energiewende beschleunigen und Kosten gerecht verteilen!

Es stimmt, Strom wird nächstes Jahr teurer. Die Gegener der Energiewende missbrauchen dieses Kosten-Argument jedoch, um eine Rückkehr zur gefährlichen Atomkraft und zur klimaschädlichen Kohle durchzusetzen. Dabei ist es gar nicht die Energiewende selbst, die den Strompreis so in die Höhe treibt, sondern die ungerechte Verteilung ihrer Kosten. Ein Teil der Industrie wird nämlich gar nicht zur Kasse gebeten!

Privathaushalte würden etwa 20 Prozent weniger für die Förderung Erneuerbarer Energien zahlen, wenn die Vergünstigungen für Unternehmen wegfallen würden.

Also, Ärmel hoch und rann an die Tastatur.
Mit schoenen Grüßen von S.W.W.S.W.!

via Mail
*SR

Kompostierbarer Selbstversuch

Der BecoPotty, eines der vielen Super-Produkte von S.W.W.S.W., ist laut Hersteller kompostierbar. Das ist ja ganz famos, haben wir uns da gedacht und gleich mal einen Selbstversuch gestartet.

Unsere reizende Mitarbeiterin Mandy (die übrigens auch das ökofaire Kindermode-Label CharLe betreibt – und zwar mit Erfolg), also, eben diese Mandy hat in ihrem schönen Garten einen Kompost. Und so hat sie gar nicht faul das Töpfchen dort deponiert, um zu beobachten, wie so ein BecoPotty kompostiert und in welcher Geschwindigkeit.

Wir halten euch auf dem Laufenden, auch wenn wir jetzt schon voraussagen können, daß der Verfall eher schleichend als plötzlich vonstatten gehen wird – eben slow compost.

Das Töpfchenalter ist eindeutig und endgültig vorbei – wohin nun mit dem BecoPotty?

Ab in den Kompost, wohin sonst?

Erde drüber und abwarten. Mach’s gut, kleiner Topf.

Fortsetzung folgt….

*SR