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PICTOPLASMA FESTIVAL & CONFERENCE + 29.04 – 3.05. 2015 + ‚Form Follows Empathy‘

Nicht verpassen:
PICTOPLASMA FESTIVAL
30. April bis 03. Mai

„The world’s leading and largest Festival of contemporary character culture is back in Berlin, with a dense program of inspiring artist presentations, conference lectures, animation screenings, workshops, installations, exhibitions, performances and of course, loads of character!

The main exhibition by international artists awaits you in the recently re-discovered dormant crematorium of Wedding, while a group show by last year’s Pictoplasma Academy Alumni takes a fresh look at the upcoming faces of tomorrow. In the evenings, the big screen of Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz illuminates with new, awe-inspiring animation programmes, while lively art happenings and performances at Platoon Kunsthalle ensure that you truly get into character… all free entry – or accessible at a moderate price!“

Hauptausstellung:

SILENT GREEN
Gerichtstraße 35
13347 Berlin

tado_Snow Shaman
TADO

all photos and videos via Pictoplasma

*SR

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CUCULA – Refugees Company for Crafts and Design – Museum der Dinge

Unsere Nachbarn vom Museum der Dinge präsentieren demnächst das Superprojekt CUCULA und ihre prima Möbel:

CUCULA – Refugees Company for Crafts and Design

20. März 2015 bis 6. April 2015
Vernissage: 19. März 2015, 19 Uhr

In der Kreuzberger Design-Manufaktur CUCULA produzieren fünf junge Männer, Geflüchtete aus westafrikanischen Ländern, hochwertige Designobjekte: engagiert bauen sie sich selber eine Grundlage für ihre Zukunft! Unterstützt werden sie dabei von Designern, Pädagogen und vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Gemeinsam unterhalten sie einen lebendigen Produktionsraum, in dem Wissen über Holzverarbeitung, Design und Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen in einen kreativen Austausch treten.

Das Werkbundarchiv – Museum der Dinge stellt die Produktionen der jungen Möbelbauer vor. Dabei wird Bezug genommen auf das Möbel-Selbstbau-Programm „Autoprogettazione“ des italienischen Designers Enzo Mari und auf seine Vision einer Demokratisierung des Designs.

Die gezeigten Möbelkonstruktionen folgen konsequent der Maxime des ethischen Designs, indem Enzo Mari Modelle für eine andere Gesellschaft entworfen hat. Das korrespondiert mit den Erfahrungen der Flüchtlinge: Mit dem Blick für das Notwendige integrieren sie Relikte ihrer unfreiwilligen Reise nach Europa und bereichern die Funktionalität durch Geschichten. So werden etwa alte Schiffsbohlen aus Lampedusa in die Möbel eingebaut – als Botschafter ihrer Fluchtgeschichten: karg, funktional, gleichzeitig poetisch und kämpferisch.

Gleichzeitig zeigen die fünf jungen Gestalter Objekte und Zeichnungen – kleine Zeugen einer Begegnung mit Berliner Senioren, die selber Kriegsflüchtlinge waren. In einem Workshop des Programms CUCULA Education haben sie ihre Erfahrungen ausgetauscht.

Das CUCULA-Experiment fand bereits große Aufmerksamkeit. So reiste das Möbelbauerteam im April 2014 zur Designmesse nach Mailand. Es folgten zahlreiche Medienbeiträge und Einladungen zu internationalen Messen und Veranstaltungen.
Während einer crowdfunding-Kampagne im Herbst 2014 konnte CUCULA seine besondere Designproduktion als selbstbewusstes StartUp und gleichzeitig als Möglichkeitsraum für Geflüchtete vorstellen – über 330 Möbelbestellungen wurden eingeholt.

via Werkbundarchiv – Museum der Dinge

Die Deutschen und der Wald – eine spezielle Affäre


Wer den grünen Wald jetzt im Winter schon schmerzlich vermisst, kann bis zum Frühling erstmal im Deutschen Historischen Museum lustwandeln, und zwar in der Ausstellung Unter Bäumen – Die Deutschen und der Wald.

Zitat DHM:
Die besondere Beziehung der Deutschen zum Wald wird in der Ausstellung visualisiert. Sie konzentriert sich zunächst auf die Zeit der Romantik um 1800, in der Wald und Bäume zum Gegenstand einer wissenschaftlich fundierten Forstwirtschaft werden und zugleich die Literatur, die Musik und die bildende Kunst als Sujet und Thema bereichern. Vor allem die Malerei – sie bildet das Herzstück der Ausstellung – formte Muster der Wahrnehmung, die bis heute unseren Blick auf den Wald prägen.
Auf großzügiger Ausstellungsfläche gerät aber auch die Rolle des Waldes als Ort der Gewalt, als Bühne der Macht, als Inbegriff nationaler Identität, als Teil der Populär- und Trivialkultur und als touristischer Sehnsuchtsraum in den Blick. Ausgeleuchtet wird zudem der auf den Wald fixierte Naturschutz bis hin zur Debatte um das „Waldsterben“.

Geboten wird ausserdem ein prima Familienprogramm und ein Waldpass für Kinder ab 6 Jahren.

Deutsches Historisches Museum
Ausstellungshalle
Unter den Linden 2
10117 Berlin

Öffnungszeiten
Täglich 10 bis 18 Uhr
24. und 25. Dezember geschlossen
Eintritt
6 Euro, Jugendliche bis 18 Jahre frei

Übrigens, der Waldzustandsbericht 2012 für Berlin und Brandenburg ist seit Montag raus und es geht ihm nicht besonders gut, dem Wald – vor allem die Eichen weichen.
Wer da ausser jammern etwas tun möchte wird Baumpate oder hegt und pflegt den freundlichen Baum vor der Haustür – mit Sonne im Herzen und Giesskanne in der Faust.
*SR