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Holywood – Berlinale wird visuell oeko

Foto © dapd

Apropos Wald, heute morgen vernahm ich im Radio, daß pünktlich zur Berlinale im Tiergarten die berühmten Lettern des Hollywood-Schriftzuges installiert werden – allerdings nur mit einem ‚L‘. Nein, das ist kein Versehen, das soll so, weil das nämlich ein Öko-Kunstprojekt und ‚Holywood‘ also ‚heiliger Wald‘ heissen soll. (Nein, nicht ‚heiliger Bimbam‘.)

Mit dem sage und schreibe 14m hohen und 53m breiten Schriftzug wollen die Berlinale-Organisatoren ein Zeichen für den Klimaschutz setzen – und zwar genau vom 10. – 20. Februar. Gesponsert wird die Chose vom nicht ganz unumstrittenen Ökostromanbieter Entega.

Eigentlich eine famose Idee, aber irgendwie kommt’s nicht ganz echt. Geht trotzdem mal hin, ein schönes Foto wird’s allemal. Holy shit.

via motor fm

*SR

Berlinaletipp: Banksy in »Exit through the Gift Shop«

Banksy_White Outline

Ein Tipp für Berlinale- und Street Art-Fans: Heute, Sonntag, den 14.02.2010, läuft um 22.30 Uhr im Rahmen des Wettbewerbs bei der Berlinale (außer Konkurrenz) ein Film über den Street-Art-Künstler „Banksy„: »Exit through the Gift Shop«.

Der britische Graffitikünstler ist für seine längst zu Ikonen gewordene Straßenkunst berühmt und streng darauf bedacht, seine Identität geheim zu halten, um einer möglichen Strafverfolgung zu entgehen. Darum überrascht es auch nicht, dass er nicht bereit war, sich von einem exzentrischen französischen Ladenbesitzer namens Thierry Guetta filmen zu lassen.

Wir haben in der Recherche zu unserer Diplomarbeit Operation 030 mehrere Arbeiten von ihm vorgestellt – seine gesellschaftskritischen humorigen Arbeiten sind eine Sensation.

Der Film wird im Rahmen der Berlinale noch dreimal wiederholt: Am Montag, den 15.02., um 15:00 im Friedrichstadtpalast und um 20:00 Uhr in der Urania, und am Sonntag, den 21.02.,  um 17:30 im Berlinale Palast. Karten gibt es entweder online, am zentralen Vorverkauf der Berlinale am Potsdamer Platz oder am jeweiligen Tag an der Kinokasse des entsprechenden Kinos – wenn man Glück hat.

*NB

Kulinarisches Kino – Slow Food auf der Berlinale

Schon zum dritten Mal in Folge ist „Slow Food“ Partner der diesjährigen Berlinale. Noch bis 13. Februar können Interessierte im Rahmen des Kulinarischen Kinos Filmgenuss mit leiblichem Wohl kombinieren. Gekocht wird aus feinsten regionalen Zutaten, ganz im Sinne der Bewegung und ihrer Prinzipien „Gut, sauber, fair“. Den „Slow Food„-Erzeugern und -Essern geht es nicht nur um „Bio“, sondern um Herkunft, die Wege der Nahrung sowie die Arbeitsbedingungen, unter denen Nahrungsmittel erzeugt werden.

foodinc_pmedia1Die UNO hat in ihrem Weltagrarbericht im April 2008 empfohlen, die Verfügbarkeit von Lebensmitteln und ihrer Produktionsmittel vor Ort zu steigern und in nachhaltige, lokale, kleinbäuerliche Strukturen zu investieren. Es geht nicht mehr nur um Geschmack und Gesundheit, sondern um die Lebensgrundlagen Land, Wasser, Luft und Gene, die früher Gemeingut waren und heute Spekulationsobjekte auf den internationalen Märkten sind.

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Green Me

Kurze Mitteilung aus aktuellem Anlass:green me berlinale

Green Me ist eine umweltpolitische Filminitiative, die während der Berlinale im Februar 2009 ihre Mission, Mensch und Natur durch die Kraft des filmischen Erzählens einander näher zu bringen, Wirklichkeit werden lässt.

*SR