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Preisgekrönte Ideen für die Tonne: Das Trennt-Set “New Order”

Das Trennt-Set der BSR in gelbgrün, türkis & blau

Das Trennt-Set der BSR in gelbgrün, türkis & blau

Mülltrennung – noch dazu in der eigenen Küche –  ist nicht unbedingt ein Thema, dass die Herzen vor Freude höher schlagen lässt. Natürlich trennt man der Umwelt zuliebe, aber zig unterschiedliche Mülleimer, die Platz fressen und im Zweifelsfall im Weg rumstehen, ohne dieses Manko durch Schönheit wett zu machen, sind trotz allem oftmals ein Problem.*

Dass es jedoch auch für kleine Küchen Lösungen gibt, die innovativ sind und Mülltrennung  äußerst schick aussehen lassen, hat das Berliner Designbüro Böttcher + Henssler mit seinem Mülltrenn-System “New Order”  bewiesen.
Nachdem “New Order” bereits den im Jahr 2011 von BSR und CREATE BERLIN ausgelobten Wettbewerb „TrenntMöbel gesucht“ gewonnen hat, wurde es dieses Jahr zusätzlich mit dem red dot: best of the best Design Award ausgezeichnet. Bewertet wurde der Innovationsgrad, die Ästhetik und Funktionalität sowie die ökologische Verträglichkeit des verwendeten Materials.

Das Trennt-Set besteht aus drei unterschiedlich farbigen Taschen in zwei Größen, die mittels mitgelieferten Haken an der Wand montiert werden – Müllbeutel werden über den innenliegenden Kunststoffeinsatz gespannt, sofern nötig. Ein Magnet sorgt dafür, dass der obere Teil der Tasche einfach wieder zuschnappt. Eine weitere Tasche in Grau ist zusätzlich erhältlich.

Trennt-Set mit grauer Tasche

Die graue Tasche für z.B. den Hausmüll muss extra bestellt werden.

Die Taschen bestehen aus Batyline®, einem besonders reißfesten und stabilen Nylon-Gewebe, das allerdings PVC beschichtet ist. Das hat uns stutzig gemacht, da PVC nicht unbedingt als ökologisches und recyclingfähiges Material bekannt ist.  Weiterlesen

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Die TrenntMap ist online – und S.W.W.S.W. mal wieder mittenmang

Mülltrennung, Recycling und Abfallvermeidung klingen eventuell erstmal nicht für jeden nach Highlife in Tüten. Mit diesen und artverwandten Themen beschäftigen sich aber einige der famosesten kreativen Leute, Geschäfte, Initiativen und Projekte in dieser Stadt. Mit der interaktiven TrenntMap kann man sich nun über eben diese informieren – Sortiments-/Projektbeschreibungen, Adressen, Öffnungszeiten etc. erfahren.
Die TrenntMap ist ein Angebot der BSR und ihrer Partner und soll helfen, sich ein Bild von dieser Szene zu machen und dadurch noch mehr Menschen für den bewussten Umgang mit Müll zu gewinnen.
Mittels TrenntMap kann man sich auch eine eigene, feine Stadterkundungsroute zusammenstellen – fernab der üblichen Trash-Empfehlungen herkömmlicher Stadtführer.

Wie man nun auf dem oben stehenden Bild mithilfe einer Lupe klar und deutlich erkennen kann, ist schoener.waers.wenns.schoener.waer ebenfalls ein TrenntMap-HotSpot – und das vollkommen zu Recht. Man kann dort sogar unser informatives Interview von neulich noch mal nachlesen – einfach prima.
Wer das ganze nun online auf Herz und Nieren prüfen will, kann dies gern erledigen und S.W.W.S.W. bei dieser Gelegenheit gleich mal einen virtuellen Gunstbeweis zukommen lassen – ein Klick auf dieses BSR-orangene Zuneigungs-Knöpfchen neben unserem Namen genügt.

*SR

S.W.W.S.W. – Getrennt befragt vom Trennt Magazin

Ach, übrigens neulich wurden wir vom Trennt Magazin – Magazin für eine bessere Welt (herausgegeben von der Berliner Stadtreinigung) interviewt und wer’s nicht glaubt, der kanns hier nachlesen:

Getrennt befragt: Sylke Rademacher und Nicole Bednarzyk – Gründerinnen des Ladens Schöner-wär’s-wenn’s-schöner-wär.

Warum trägt Ihr Laden diesen ungewöhnlichen Namen?
Mit dem Namen wollten wir zeigen, dass alle Produkte im Laden doppelt schön sind – also nicht nur ein ästhetischer Genuss, sondern auch umweltfreundlich und fair produziert. Viele Leute denken, dass man nachhaltigen Produkten ihren ökofairen Anspruch auch immer ansieht. Wir wollen diesem Vorurteil begegnen und mit unserem Laden modernem nachhaltigem Design ein Schaufenster bieten.

Wann darf ein Produkt in eines Ihrer Regale?
Zunächst einmal muss es uns ästhetisch überzeugen und dann unseren sozialen und ökologischen Kriterien genügen. Die können ganz unterschiedlich sein, zum Beispiel spielen Langlebigkeit, Recyclingfähigkeit oder Energiebilanz eine Rolle. Außerdem befragen wir die Hersteller, unter welchen Bedingungen ihr Produkt hergestellt wird. Wir machen da viel Recherche im Voraus und verlassen uns nicht allein auf Siegel und Zertifikate.

Was ist Ihr Verkaufsschlager?
Unsere Produkte aus eigener Herstellung, wie Postkarten und Stempel.
Der „Baum für alle Fälle“ z.B. ist ein Stempel-Karten-Set, bei dem man sich an einen kahlen Baum mithilfe kleiner Stempel seine Lieblingsjahreszeit stempeln kann. Aber auch unsere recycelten Kork-Stempel sind sehr beliebt.

via Trennt Magazin

*SR