Schlagwort-Archive: die stille demonstration

Mal schnell die Welt retten!

Der Sonderklimagipfel am 23. September in New York wird nun tatsächlich ohne Bundeskanzlerin Angela Merkel stattfinden. Ein bisschen Buuh! finden wir das schon. Dafür gab´s diese Woche dann auch noch mal eine zarte Erinnerung im Zauber des nächtlichen Bundestags: Liberty Merkel nach NYC!

01_2_Klimademo_SWWSWWunderbar engagiert sieht´s allerdings im Rest der Welt aus: Rund um den Erdball macht sich alles auf zur weltweit größten Klima-Demo! Ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad – Hinz oder Kunz – alle kommen mit! Auch in Berlin gibt´s Aktion- will schließlich jeder MAL SCHNELL DIE WELT RETTEN! Auf besonders leisen Sohlen kommt übrigens die Silent Climate Parade daher- mit Kopfhörern durch die Stadt tanzen – so sieht´s aus!

01_Klimademo_SWWSWHier die wichtigsten Daten für diesen Sonntag auf einen Blick:

14.00 Uhr – Alex/Neptunbrunnen – Fußgängerdemo mit tanzender Silent Climate Parade
14.30 Uhr – Mariannenplatz Kreuzberg – Fahrraddemo gegen den Klimawandel
16.30 Uhr – Potsdamer Platz/Ebertstraße – Kinder- und Familiendemo
Alle drei Demozüge enden am Brandenburger Tor (Klima-Fest ab 16 Uhr u.a. mit 2Raumwohnung und Shantel DJ Set)

Also dann: Save the date and save the world!

*LH

Kiek an – S.W.W.S.W. war im RBB

Ha, wir waren im Fernsehen!
Und zwar in einem Beitrag über den Moritzplatz und was hier so abgeht. Da muß schoener.waers.wenns.schoener.waer zweifellos zu Wort kommen. Und so haben wir dann auch frank und frei Auskunft gegeben über unseren kühnen Pioniergeist und unsere sensationelle Weltverbesserungsmaßnahme von 2010.

Wer’s nicht gesehen hat, aber schauen möchte, klicke bitte hier -> Link zum famosen TV-Auftritt von Nicole + Sylke.

*SR

Besser Protestieren – mit dem Protesthandbuch

140 Seiten randvoll mit ansteckendem Widerstand für radikale 20,- Euros.

Aufgehorcht! Ab sofort ist „Das Protesthandbuch – Handbuch für erfolgreiche Demonstrationen, Attacken und Aktionen“ zweier Münchener Damen bei S.W.W.S.W. erhältlich!

Wir fühlen uns den charmant protestierenden Damen verbunden, weil wir uns als eben solche betrachten, wie man auch unschwer an unserer Weltverbesserungsidee „Die stille Demonstration“ erkennen konnte. Aber nun zurück zum Buch.

Zja, Protest klingt einfach, will aber gelernt sein. Das Protesthandbuch gibt zweckdienliche Anleitungstipps zu beliebten Mitteln wie Sitzblockaden, Radical Cheer Leading, Guerilla Gardening oder Tortenwurf. Alles hübsch illustriert und mit hilfreicher Aufwandseinschätzung zu Risiko, Kosten, Vergnügungspotential und Wirkung. Wer’s da nicht lernt, lernt’s nimmer mehr.

Und schließlich gibt es noch geschichtlich Hintergründiges zu Protestsymbolen, -idolen und -aktionen, Interviews mit freien Radikalen und anderen Auskennern und rechtlich Relevantes zu den Regeln des korrekten Protests.

Und nun die Fäuste hoch und frisch ans Werk, die nächste Protestaktion könnte die eure sein. Dazu passend noch ein schmuckes Zitat: „Jede Frau und jeder Mann – jeder Mensch, so gut er kann!“ Jawoll.

*SR

Slow Moritzplatz

Wie war denn eigentlich die stille Demonstration am Tag gegen Lärm? Na, grandios war sie!

Erst wurde alles vorbereitet, im Radio noch schnell ein paar Interviews gegeben, die wiecomic-Sprechblasen umgeschnallt und dann ging’s los!

Ein auserlesenes Grüppchen von echten Helden traf sich am U-Bhf. Prinzenstr., um dann gemeinsam zum Moritzplatz zu ziehen. Da wir  zwar harte Hunde, aber eben nicht viele waren, schien es zunächst als würde der Moritzplatz laut bleiben. Aber dank der großartigen Unterstützung der Polizei durften wir schliesslich doch eine ganze Runde um den Moritzplatz drehen. In stiller Festtagsstimmung und bei lauschigem Kaiserwetter wurde der Platz umrundet, während Kinder Fussi auf der Mittelinsel spielten und Blumen pflückten. Geradezu paradiesisch. Um einen Liegestuhl aufzubauen blieb leider nicht genügend Zeit ;)

Anschliessend ging es in Nachbars Garten auf ein stilles Getränk oder zu uns in den Laden und schließlich kam auch noch Ströbele – zu spät, aber immerhin.

Trotz der Überschaubarkeit der demonstrierenden Massen war die stille Demonstration ein erhebendes Erlebnis für alle Beteiligten und bleibt bestimmt nicht die letzte gemeinsame Aktion – jetzt wo die Fäuste schon mal oben sind.

Und tief empfundenen Dank noch mal allen, die kurz mit uns den Moritzplatz stillgelegt haben – den vorbildlichen Demonstranten, wie auch unseren Freunden und Helfern, der Polizei.

*SR

Heute wird’s still!

–> Am Mittwoch, 28.04.2010 von 17.00 – 19.00 Uhr <–

Mal ganz in Ruhe die Welt verbessern

Alle wollen ihre Ruhe – wir auch. Am »Tag gegen Lärm« demonstrieren wir gemeinsam für menschen- und umweltfreundliche Mobilität und die Entschleunigung des Moritzplatzes. Wir mobilisieren unsere stillen Reserven und verwandeln einen Berliner Unort in eine Oase der Ruhe. Deswegen kommt alle, egal ob zu Fuss, auf Fahrrädern, mit Kinderwagen, im Rollstuhl, auf Elektrorollern – Hauptsache leise und friedlich. Genießt den Moritzplatz frei von Hupen, Reifenquietschen und Todesgefahr. Bringt Euch Liegestühle mit und nutzt die Grünfläche inmitten des Moritzplatzes zur Erholung – frei von lebensgefährlichem Verkehr.
Gemeinsam können wir mal ganz in Ruhe die Welt verbessern und fangen am Moritzplatz

Warum »Die stille Demonstration«?

»Die stille Demonstration« ist eine Form des stummen, aber wirkungsvollen Protests, um die geballten Missstände des Moritzplatzes anzuprangern und unserer Vision Vorschub zu leisten – den Verkehr in Berlin menschen- und umweltfreundlicher zu gestalten.

Wieso am Moritzplatz?

Der Moritzplatz ist bekannt für seine unwirtliche und eher menschenunfreundliche Atmosphäre. Ein Platz mit acht U-Bahnein- und ausgängen ohne einen einzigen Fahrstuhl, einem sehr lauten ausschliesslich autofreundlichen Kreisverkehr und einer Art Grünfläche in der Mitte, die man kaum lebend erreichen kann. 
Schwer zu ertragen für Anwohner und Passanten. Trotz des Engagements von schœner.wærs.wenns.schœner.wær, Modulor und den Prinzessinnengärten vor Ort und der aktuellen Entwicklung des Moritzplatzes zu einem neuen Zentrum für Kreative bleibt er leider laut, umwelt- und menschenunfreundlich. Höchste Zeit für »Die stille Demonstration«.

Was ist eine Fahrradstraße?

Dies bedeutet, dass auf der ausgewiesenen Straße grundsätzlich Radfahrer Vorrang haben. Auf Fahrradstraßen dürfen Fahrzeuge darüber hinaus nur mit mäßiger Geschwindigkeit (ca. 25-30 km/h) fahren. Desweiteren dürfen Radfahrer auf Fahrradstraßen ausdrücklich auch nebeneinander fahren.
Was sind menschen- und umweltfreundliche Mobilitätskonzepte?
Bewegung tut gut, ob zu Fuß oder auf Rädern. Allerdings soll Mobilität auch ökologisch vertretbar, mit Rücksichtnahme aufeinander, ohne Lärm und mit maßvoller Geschwindigkeit erfolgen. Menschen- und umweltfreundliche Mobilität kann die Fortbewegung zu Fuß, per Rad oder Elektromobil sein.

Was ist der »Tag gegen Lärm«?

Der Tag gegen Lärm wird von der Deutschen Gesellschaft für Akustik organisiert und ist in ganz Deutschland mit verschiedenen Aktionen verbunden, bei denen möglichst alle Altersgruppen angesprochen werden sollen.

So und jetzt fix Plakate gebastelt und raus auf die Straße – unfuck the traffic.

*SR + NB

Alles Gute zum Earthday!

Hingehorcht – wir haben uns bei radioeins mit unserer stillen Demonstration als Weltverbesserungsidee beworben und es wird einen Beitrag dazu geben. Also, alles Gute zum Earthday morgen und schöner wär’s wenn’s schöner wär!

Die schöne neue Welt

Der 22. April ist ein besonderer Tag. Dieser Tag ist unserer Erde gewidmet. Am 22. April sendet radioeins anlässlich des Earthdays für „Die schöne neue Welt“. Von 5.00 bis 21.00 Uhr dreht sich alles um Nachhaltigkeit, kritischen Konsum und gesellschaftlichen Visionen.

Der Physiker Ernst Ulrich von Weizsäcker erklärt die Formel für nachhaltiges Wachstum und Musiker Jan Delay, warum er sich für den Atomausstieg engagiert. Volker Wieprecht testet ayurvedisch gefärbte Bettwäsche und reist mit dem Öko-Aktivisten David de Rothschild aus seinem aus 12.000 Plastikflaschen gefertigen Plastiki-Boot zu den Müllstrudeln im Pazifik. Die Ökoagentinnen Britta Steffenhagen und Julia Vismann treffen einen revolutionären Bauern in der gentechnikfreien Zone. Robert Skuppin ergründet mit dem Kabarettisten Rainald Grebe die Natursehnsucht der Städter und erzeugt mithilfe eigener Muskelkraft den Strom für den Plattenspieler, auf dem die Top 3 der Ökohitparade abgespielt werden. Zwischen 18.00 und 19.00 Uhr diskutieren wir die die Frage: Wem gehört die Welt? Anschließend leitet Marion Brasch über zum Finale in die Berliner Volksbühne.

*SR

28.04.2010 – Die stille Demonstration

Freunde der nachhaltigen Lebensgestaltung,

wir machen eine Demo! Und wir brauchen eure Unterstützung – durch massive Weiterverbreitung der guten Nachricht und zahlreiches Erscheinen!

Worum geht’s?
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Die stille Demonstration

– Mal ganz in Ruhe die Welt verbessern

Alle wollen ihre Ruhe – wir auch. Am »Tag gegen Lärm« demonstrieren wir gemeinsam für menschen- und umweltfreundliche Mobilität und die Entschleunigung des Moritzplatzes. Wir mobilisieren unsere stillen Reserven und verwandeln einen Berliner Unort in eine Oase der Ruhe. Deswegen kommt alle, egal ob zu Fuss, auf Fahrrädern, mit Kinderwagen, im Rollstuhl, auf Elektrorollern – Hauptsache leise und friedlich. Genießt den Moritzplatz frei von Hupen, Reifenquietschen und Todesgefahr. Bringt Euch Liegestühle mit und nutzt die Grünfläche inmitten des Moritzplatzes zur Erholung – frei von lebensgefährlichem Verkehr.
Gemeinsam können wir mal ganz in Ruhe die Welt verbessern und fangen am Moritzplatz an!

Thema:
Wir fordern mehr menschen- und umweltfreundliche Mobilität und die Umwandlung des Moritzplatzes in eine Fahrradstraße.

Wann:
Mittwoch, 28.04.2010 – am »Tag gegen Lärm« von 17 bis ca. 19 Uhr

Start und Route:
Treffpunkt um 17 Uhr Prinzenstr./Skalitzer Str. (U-Bhf. Prinzenstr.) von da geht’s zum Moritzplatz.  Es folgt die »Stille Kundgebung« rund um den leisen Moritzplatz.

Danach:
Zwangloser Informationsaustausch bei einem stillen Getränk in den Prinzessinnengärten.
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Für weitere Infos hier klicken.

So. Jetzt braucht ihr nur noch das Kreuzchen im Kalender machen und dahinter schreiben: „Da muss ich hin!“ und dann auch wirklich kommen!!!

Hoch die Fäuste und frisch demonstriert mit

Sylke + Nicole