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Es ist angerichtet: Die erste ‚Berlin Food Week‘ lädt ein!

So_schmeckt_Berlin

Liebe geht durch den Magen – und bei der Liebe zu einer Stadt, ist das nicht anders. Deshalb feiert die Hauptstadt vom 7.–12. Oktober die erste Berlin Food Week. Eine Woche lang bringen Berliner und Nicht-Berliner, Sterne- und Hobbyköche, Vielesser und Genießer alles auf die Tafeln, was den Gaumen verzückt. Aus dem gourmesken Programm habe ich mal drei besondere Leckerchen herausgepickt:

BFW_Events2014_Swappingmit_logos_web_800pxFood Swapping Day
Beim Food Swapping Day entsteht in der Food Clash Canteen eine Parallelwelt zur kapitalistischen Verwertungskette. Das Prinzip? Man bringt selbst eingemachte Lebensmittel mit und kann sie gegen von Anderen selbst eingemachte Köstlichkeiten eintauschen. Ganz ohne Geld. Der Food Swapping Day wird so zu einem urbanen Marktplatz, auf dem man die Produkte in aller Ruhe anschauen, probieren und sich mit den Erzeugern im wahrsten Sinne des Wortes austauschen kann.

Termin: 11. Oktober, 13.00 und 16.00 Uhr; Kosten: 3€ Unkostenbeitrag und selbstgemachte Tauschware; Anmeldung unter: swapping@berlinfoodweek.de

BFW_Events2014_Erdapfelmit_logos_web_800pxErdapfel Manufaktur
K
artoffelchips sind böse. Fettig, ungesund und voller Zusatzstoffe. Das geht auch anders! In Zusammenarbeit mit der Domäne Dahlem – dem Bio-Bauernhof mit U-Bahnanschluss – möchte Food-Aktivist Hendrik Haase vor allem der jungen Generation zeigen, wie man knackige Chips selbst machen kann und wie viel Spaß Ernten und Kochen macht.

Morgens geht es auf den Acker der Domäne Dahlem zum Kartoffeln ernten. Dann wird die Ernte via U-Bahn nach Mitte ins Kaufhaus Jandorf gebracht. Dort wird geschält und geschnibbelt und die Scheiben landen in heißem Öl (nicht in irgendeinem, sondern in Bioland Raps-Kernöl von der Teutoburger Ölmühle). Obendrein können die Teilnehmer noch ihre eigene Gewürzmischung zusammenstellen. Das Ergebnis: frische, handgemachte Kartoffelchips. Mit von der Partie lekka berlin und die Gewürzkampagne. Medial wird die Erdapfel Manufaktur von BERLIN LOVES YOU und den Hauptstadtmuttis begleitet.

Termin: 11. Oktober, ab 11:00 Uhr in der Domäne Dahlem (später im Kaufhaus Jandorf); Kosten und Anmeldung: Alle Mitmach-Plätze sind leider schon weg, aber zugucken geht alle Mal!

BFW_Events2014_Stadtmenue_Dehoga_12x12cm_300dpiStadtmenü im ProbierMahl
Wer lieber zubeißen statt zugucken will, dem sei das Stadtmenü ans Herz gelegt. Während der Food Week präsentieren sich hier 18 Restaurants mit ihren ganz eigenen Kreationen zum Thema „Gemüse ist unser Fleisch“. Hier ist von der Sterneküche bis zum feinen regionalen Menü alles dabei. Im ProbierMahl zum Beispiel gibt´s neben dem feinen Dinner mit Haselnuss-Risotto und Sauerrahmeis auch gleich noch schönste Berliner Ecken zu entdecken. Denn das Westfälische Viertel in Moabit kann sich bei einem gepflegten Post-Mahl-Spaziergang durchaus sehen lassen.

Termin: 7.-12. Oktober, Kosten: 3-Gänge-Dinner 29€ (mit Weinbegleitung 49€, mit Kaninchen aus der Region: +10€), Anmeldung: unbedingt reservieren unter http://www.probiermahl.de/

Hier geht´s zum vollständigen Berlin Foodweek Programm

So denn. Es ist angerichtet!

via berlinfoodweek

*LH

LH steht übrigens für Laura Holzäpfel aka die Neue im Team der Ladychiefs von Schoener.waers.wenns.schoener.waer. ;)

 

Gorilla retten!

gorillalogoOh nein! Gerade erreichte uns über eco[fashion]junkies die Meldung, dass Gorilla Natürlich Fastfood dringend neue Investoren sucht, um überleben zu können!

Matthias Rischau, Geschäftsführer des BioVeggieFastfood-Angebots Gorilla muss jetzt kämpfen. Sein Investor möchte nicht mehr weiter zuschiessen, denn noch ist Gorilla nicht profitabel. Was dies in Zeiten wie diesen bedeutet, ist klar. Drohende Zahlungsunfähigkeit, dann Gläubigerschutz beantragen, der ganze geordnete Prozess einer Insolvenz. Will die Idee überleben, braucht Matthias schnellstmöglich neue Partner. Im Klartext: bis Ende Juni.

wochenkarteLeider sind wir nicht die Investoren, die gesucht werden, aber auch wir können etwas tun! Zeigen, dass dieses Konzept, schnelles Essen in ökologischer Qualität zu bieten, unsere Zustimmung findet – und statt Dönermann-oder-Thai-um-die-Ecke sich einen feinen Salat oder die häufig angebotenen Nudelpfannen (die kleine Portion für 4,90 Euro reicht meistens dicke) einverleiben. Und das möglichst oft und viel in den nächsten Wochen, um den Umsatz zu erhöhen und damit auch die Suche nach Investoren zu erleichtern. Auch unser Geldbeutel ist begrenzt – keine Frage – aber Berlin wäre um vieles ärmer, sollte dieses 100% Bio-lokal-saisonal-schnell-Essen-Konzept scheitern. Hier schonmal die Wochenkarte zum Mund-wässrig-machen.

Mehr Informationen gibt es unter Gorilla retten.

via eco[fashion]junkies

*NB

Der Geschmack des Luxus – essbare Mode

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Fotografie von Fulvio Bonavia

„A Matter Of Taste“ ist eine Ausstellung zum gleichnamigen Bildband des Künstlers Fulvio Bonavia, der in seinen meisterhaft manipulierten Fotografien Fashion und Food zu neuen leckeren Kreationen vereint.
Der Hintergrund ist weder Bio noch Öko, aber trotzdem eine gelungene Visualisierung von „Green Fashion“ – und zwar biologisch abbaubare. Und scheint mir auch geeignet zum Direktverzehr, mjam.

Fotografie von Fulvio Bonavia

Fotografie von Fulvio Bonavia

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