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›Platz da! Kinder machen Stadt‹ im Labyrinth Kindermuseum

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Noch bis Ende August läuft im Labyrinth Kindermuseum im Wedding die Ausstellung „Platz da! Kinder machen Stadt“. Ausgestattet mit Bauhelm, Grips und allen Sinnen können Kinder von 3 bis 11 Jahren in der Ausstellung ihren eigenen Lebensraum ganz neu entdecken, gestalten und verändern. Durch eigene Ideen, Neugier und Kreativität wird die Welt des Bauens und Planens für Kinder lebendig – und die Stadt nicht nur passiv erlebt, sondern aktiv zum Wohlfühl-Ort umgestaltet. Van Bo Le-Mentzel, dem werten Leser bekannt durch seine Hartz IV-Möbel, ist Schirmherr der Ausstellung – entsprechend seinem Motto „Konstruieren statt Konsumieren“.

Platz da! Kinder machen Stadt– Eine interaktive Bauausstellung für Kinder von 3 bis 11 Jahren.

Platz da! Kinder machen Stadt– Eine interaktive Bauausstellung für Kinder

Kinder und die Stadt Berlin haben vieles gemeinsam: Sie wachsen und wachsen, sie sind neugierig, eigensinnig und kreativ – und ihr Leben ist eine höchst aktive Baustelle. Beste Voraussetzungen also, um genauer darüber nachzudenken: Wie sehen Kinder ihre Stadt, wie wollen sie dort leben – und wie können sie ihr Zuhause mitgestalten? Platz da! Kinder machen Stadt lädt Mädchen und Jungen ein in einen urbanen Mikrokosmos. Hier finden sie viele Inspirationsquellen, die sie dazu ermutigen sollen, die Stadt einmal so zu träumen, zu planen und zu bauen, wie sie ihnen gefällt.

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Berliner Hocker bauen in den Etsy Labs – am 17. September 2012

Der ‚Berliner Hocker‘ aus Le Van Bos ‚Hartz IV-Möbel‘-Reihe ist ein wahrer Tausendsassa. Er ist Hocker, Stuhl, Regal, Ablage, Rednerpult, Kindersessel und Beistelltisch in einem. Und mehrere lassen sich zu unendlichen Variationen kombinieren, um Sitzbänke, Sideboards oder gar ganze Raumtrenner zu formen.
Baut ihn mit Van Bo gleich bei S.W.W.S.W. um die Ecke in den Etsy Labs an nur einem Abend für nur 10 € Materialgebühr.
Anmeldung hier.

18:00 – 21:00 Uhr
bei unseren netten Nachbarn – den Etsy Labs
Ritterstraße 12-14
Berlin-Kreuzberg

via Etsys Deutscher Blog
*SR

Gemeinsam dicke Bretter bohren – Hartz IV Wohnung


Über Le van Bo und seine grandiosen ‚Hartz IV Möbel‚ haben wir nicht nur berichtet, sondern beides auch live und direkt bei uns im Laden im Rahmen unserer letzten Veranstaltung präsentiert. Einen ‚Kreuzberg Chair 36‘ kann man sogar exklusiv und in Lebensgröße bei schoener.waers.wenns.schoener.waer am Moritzplatz bestaunen.
Zum diesjährigen DMY ist nun eine Ausstellung bei unseren Nachbarn im betahaus in Planung, bei der Le van Bo seinen neuesten Coup vorstellen wird – die ‚Hartz IV Wohnung‚. Leider fehlen zur finalen Umsetzung noch ein paar finanzielle Zuwendungen, aber seht selbst:

Grandiose Sache, bitte unterstützen.

*SR

Fotografischer Nachschlag zur Veranstaltung „Design hat {soziale} Verantwortung“ Vol.*5

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Oh Freunde des nachhaltigen Designs,
an dieser Stelle möchten wir nachgelagert berichten von der fünften Veranstaltung aus unserer Reihe »Design hat {soziale} Verantwortung«.
Es war ein gut besuchter Abend, der nicht nur informativ, sondern auch wunderbar amüsant war. Leider können wir aus Zeitgründen hier kein Protokoll der Vorträge von Karin von ‚inligna‚, Jörn von ‚Sawadee Design‚ und Le van Bo mit seinen ‚Hartz IV Möbeln‚ anbieten. Aber dabeisein ist ja ohnehin alles.
Trotzdem hier ein paar fotografische Impressionen – nicht schön, aber selten (sorry, ist den widrigen Lichtverhältnissen geschuldet). Bis zum nächsten Mal am Moritzplatz.

Ach, und wer den ‚Kreuzberg Chair 36‘ von Le van Bo gern mal zusammengebaut (aus Holz und alten Plakatschichten von Litfaßsäulen) und live erleben möchte, möge fix bei uns am Moritzplatz vorbeischauen – da steht er noch, bis er demnächst abgeholt wird.

*SR

Hartz IV Möbel – Kreuzberg 36 Chair

Es gibt leider mehr Menschen mit gutem Geschmack als gutem Einkommen. Nach dem Motto „Lebensqualität für alle“ hat der Architekt Le van Bo ein paar stilvolle Möbel entworfen, die sich jeder zu einem budgetfreundlichen Betrag selber basteln kann. Zum Beispiel den Kreuzberg Chair 36:
Hartz aber herzlich
Der Kreuzberg 36 Chair ist in 36 Arbeitsschritten mit 36 Euro Materialkosten  zu bauen und zudem eine Liebeserklärung an den buntesten Bezirk Berlins: Kreuzberg 36.
Die Materialien für den Kreuzberg Chair bekommt man in jedem handelsüblichen Baumarkt und den Bauplan gibt es kostenfrei*.
Zutaten:
– Standard-Leimholz aus Kiefer (30 x 80 cm), nicht viel größer als ein Skateboard  ( aus diesem Brett lässt man sich die Teile zuschneiden, die für das Gestell benötigt werden) – drei dünne Schichtholzfurniere für die Sitzflächen
Nein danke, keine Tüte erforderlich – passt alles in den Fahrradkorb.
Ein Stuhl mit Migrationshintergrund
Entworfen wurde der Kreuzberg 36 Chair von Le Van Bo, einem Kreuzberger Architekten mit laotischen Migrationshintergrund. Motiviert wurde er von einem Kreuzberger Theaterhaus mit ungarisch-rumänischen Migrationshintergrund, welches dringend einen Selbstbau-Stuhl für eine Premiere brauchte.
Der Prototyp entstand in einer Volkshochschule, einer Institution mit dänischem Migrationshintergrund. Inspiriert ist der Kreuzberger Küchenstuhl – kurz Kreuzberg Chair – von einem Stuhl mit französischem Migrationshintergrund (Standard Chair von Jean Prouvé) und einem Computer mit kalifornischen Migrationshintergrund (Macbook Pro von Jonathan Ive).
So jetzt bist Du dran.
Alles was Du an Werkzeug für den Bau des Kreuzberg 36 Chairs brauchst sind zwei Schraubzwingen, einen Akkuschrauber mit einem extralangen (!) 8mm Holzbohrer, eine Japansäge, Schleifpapier und eine CD von Peter Fox, oder andere Musik aus Kreuzberg.
*Bauplan gibt’s kostenlos von prime@web.de
*SR