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Mimushi – Sumos aus Holz

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Mimushi heißt eine Linie von hözernen Sammelfiguren, die eine umweltfreundliche Alternative zu den Vinylsammelfiguren. Die nachhaltigen Mimushi Sumos sind rein aus natürlichen Materialien und in Handarbeit gefertigt, weshalb auch jeder ein Unikat ist. Erklärendes zum Mimushi-Character von mimushi.com:

mimushi is a sumo kid who was adopted by American parents, and who developed an identity crisis so strong, that it froze him at the age of 3. He cannot escape it; therefore his psyche creates endless amounts of personalities, which he embodies in different forms, shapes and personas. Some live solely in his brain, others he’s able to act out, but worse of all, they get to meet each other at intersections that cause him to split himself into several personalities at a time. Sometimes a geisha, sometimes a hulkster, sometimes even a rasta… his most predominant personality to date is a sumo ( 相撲); but instead of wearing the  廻し (mawashi or sumo wrestling belt) he wears different sorts of  おむつ (diapers)!

mimushi in sushi garden Quelle: mimushi.com

mimushi in sushi garden Quelle: mimushi.com

via collect3d, mimushi, mimushiland

*SR

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Nachhaltiges Gestalten – Druck und Papier (14)

FSC-zertifiziertes Papier

Für Papier gibt es inzwischen unterschiedliche FSC-Siegel: FSC 100%, FSC Mixed Sources und FSC-Recycling.  Aber was bedeuten diese Siegel eigentlich?

Das FSC-Label unterteilt sich in drei Kategorien: FSC Pure, FSC Mixed Sources und FSC Recycling.  © 1996 Forest Stewardship Council A.C.

Das FSC-Label unterteilt sich in drei Kategorien: FSC Pure, FSC Mixed Sources und FSC Recycling. © 1996 Forest Stewardship Council A.C.

Im April diesen Jahres gab es eine Veranstaltung in der Beuth-Hochschule für Technik Berlin zum Thema „Nachhaltigkeit in der Druckproduktion“. Neben Vertretern unterschiedlicher Druckereien und der Papierindustrie, von Climate Partner, Designern und der Hochschule war auch ein Vertreter eines FSC-Zertifizierers (GFA) vor Ort.

Er klärte uns im Nachgang des Vortrags darüber auf, wie die FSC-Zertifizierung bzw. Labelung von Papierprodukten eigentlich funktioniert – nämlich nach dem Input-Output-Verfahren, das man vom Strommarkt kennt:

Eine Papierfabrik kann entweder nur FSC-zertifizierten Zellstoff einkaufen. Dann können die dort erzeugten Papiere mit dem Label „FSC 100 % – from well managed forests“ versehen werden. Produkte mit diesem Label müssen aus 100% FSC-zertifizierter Primärfaser bestehen. Das zertifizierte Rohmaterial muss getrennt von nicht zertifiziertem Material gelagert werden.

Viel häufiger ist aber inzwischen das Label „FSC Mixed Sources“. Hinter der Kennzeichnung mit dem FSC Mix -Label können zwei Optionen der sog. Materialflusskontrolle stehen (s. Fachartikel zum neuen FSC-Logo): Zum einen die FSC-Mengenbilanzierung:
Kauft eine Zellstofffabrik 20% FSC-Material für eine bestimmte Produktgruppe ein, kann sie entsprechend 20% der Produktgruppe als FSC-Mixed Sources labeln, 80 % dürfen nicht gelabelt werden (Input = Output). Es besteht ein direkter Mengenbezug. Das heißt aber auch, dass der Zellstoff für das Papier, das der Kunde in den Händen hält, gar nicht unbedingt aus FSC-zertifiziertem Holz stammt – ähnlich wie beim Strom, der aus der Steckdose kommt: Auch hier erhöht sich mit jedem neuen Ökostromkunden der Anteil regenerativer Energien am erzeugten Gesamtvolumen – allerdings kommt aus der Steckdose eines Ökostromkunden nicht 100% Ökostrom*.
Voraussetzung für die FSC-Mengenbilanzierung: Erst ab einem FSC-Materialeingang von 10% in einer Produktgruppe kann überhaupt gekennzeichnet werden. Weiterlesen

Nachhaltiges Gestalten – Druck und Papier (13)

Was macht eigentlich der FSC?

Das FSC-Logo kennzeichnet Produkte, die aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen.

Das FSC-Logo kennzeichnet Produkte, die aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen.

FSC ist die Abkürzung für „Forest Stewardship Council“, und auf der deutschen Seite des FSC ist zu lesen:

Der FSC ist eine gemeinnützige und unabhängige Organisation zur Förderung verantwortungsvoller Waldwirtschaft. Umweltorganisationen, Waldbesitzer, Gewerkschaften und Unternehmen der Holzwirtschaft unterstützen den FSC.

Der FSC wurde 1993 gegründet und hat über 500 stimmberechtigte Mitglieder, die genaue Historie kann auf der internationalen Seite nachgelesen werden. Das System fusst auf drei Kammern, die dafür sorgen, dass neben den Umweltaspekten auch die Sozialverträglichkeit und die wirtschaftliche Tragfähigkeit Grundlage der Zertifizierung sind. Die deutsche Arbeitsgruppe exisitiert seit 1997: Ihr Ziel war und ist es, Standards für eine gute Waldbewirtschaftung in Deutschland zu etablieren und zu überprüfen. Greenpeace schreibt:

Die deutschen Standards einzuhalten, das heißt beispielsweise, Kahlschläge grundsätzlich zu unterlassen, keine Biozide einzusetzen und abgestorbene Bäume im Wald zu belassen. Die Arbeitsbedingungen müssen sozial verträglich gestaltet werden. Das Personal wird möglichst ganzjährig beschäftigt und kann an regelmäßigen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen. Die Bewirtschaftung des Waldes soll effizienter gestaltet werden, die Qualität des erzeugten Holzes soll gesteigert werden.

Gute WaldbewirtschaftungDie Kriterien, was eine „gute Waldbewirtschaftung“ ist, sind je nach Land und Forstwirtschaft unterschiedlich – deshalb unterstützt die internationale Organisation nationale Arbeitsgruppen, damit vor Ort sinnvolle Richtlinien erarbeitet werden, die wiederum von der internationalen Organisation anerkannt werden müssen.

Eine höhere Bedeutung als im deutschen Kontext kommt dem FSC in Ländern zu, in denen illegaler Einschlag und Raubbau an der Tagesordnung sind. Hier sorgt der FSC mit jedem Stück zertifiziertem Wald dafür, dass Waldflächen vor illegalem Einschlag geschützt werden.

Kritisiert wird der FSC (innerhalb und außerhalb der Organisation) dafür, dass auch Plantagen (z.B. Eukalyptus) FSC-zertifiziert werden – die massiven ökologischen und sozialen Probleme, die mit dem großflächigen Anbau von Monokulturen einhergehen, dabei aber meistens unberücksichtigt bleiben. Mehr zur Kritik am FSC kann man u.a. bei Greenpeace nachlesen (Mitglied in der FSC-Umweltkammer).

Wichtig ist zu wissen, dass der FSC (im Gegensatz z.B. zum Blauen Engel) wirklich nur den Ursprung des Rohstoffes kontrolliert und zertifiziert, nicht die Art der Weiterverarbeitung (z.B. Chemikalieneinsatz bei der Papierherstellung). Weiterlesen

Baumhausträume von Baumraum

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Manche Kindheitsträume lassen sich leider erst erfüllen, wenn man älter ist und das nötige Kleingeld zusammen hat – dann aber umso doller, wie zum Beispiel die Baumhäuser von Baumraum.

Mit größter Sorgfalt im Umgang mit den Materialien und dem umgebenden Naturraum erschafft Baumraum traumhafte Rückzugsmöglichkeiten, die sich sehen lassen können und harmonisch in die Umgebung integrieren.

Bevorzugtes Arbeitsmaterial von Baumraum ist Holz – am liebsten heimisches. Aber auch andere Hölzer aus FSC-zertifizierter, nachhaltiger Forstwirtschaft können auf Wunsch zum Einsatz kommen.

Bei der Befestigung der Baumhäuser wird auf Schrauben und Bolzen verzichtet und stattdessen mit abgespannten Seilkonstruktionen gearbeitet. Um die Baumhäuser und Ter­rassen sicher und verletzungsfrei in den Bäumen zu verankern, werden Stahlsei­le benutzt, die über hochbelastbare Textilgurte an starken Ästen oder dem Stamm befestigt werden. Diese Befestigungsart führt im Gegensatz zu Bolzen oder Schrauben nicht zu Verletzungen der Rinde, die einen Pilzbefall begünstigen können. Die Textilgurte ha­ben ihren Ursprung in der Baumpflege und ermöglichen dem Baum Bewegungsfreiheit und weiteres, weitgehend zwängungsfreies Wachsen.

Alles in allem ein nachhaltiges Luxusträumchen, so eine schnieke Baumhütte. Und inmitten der Natur, geschützt vor den Naturgewalten, lassen sich bestimmt auch viel besser die dollsten Umweltaktionen ersinnen.

Mehr Infos und Bilder von diesen 1a-Baumhäusern bei Baumraum und in dem demnächst erscheinenden Buch „Baumhäuser – Neue Architektur in den Bäumen“ von Andreas Wenning.

*SR

Onlineshop-Eröffnung von schœner.wærs.wenns.schœner.wær

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Freunde des nachhaltigen Designs, endlich haben wir unseren ersten Onlineshop eröffnet! Nunja, nicht so richtig ganz allein unseren, aber immerhin unseren „schoener.waers.wenns.schoener.waer“-Onlineshop bei dem Marktplatz für liebevoll gestaltete Produkte – DaWanda. Unter http://swwsw.dawanda.com könnt Ihr ab sofort unsere ersten Produkte bestaunen und sehr gern in Kaufrausch geraten.

Dabei muß man immer bedenken, daß unsere Produkte nicht nur außergewöhnlich und schick anzusehen, sondern auch umweltfreundlich und fair produziert sind. Mit dem Kauf werden kleine Manufakturen unterstützt, behinderten Menschen eine sinnvolle und qualifizierte Arbeit ermöglicht und die Umwelt geschont – durch geringe Transportwege, einen planvollen Materialeinsatz sowie recycelte und recyclingfähige Materialien.
Da macht doch Shoppen endlich wieder Spaß, oder? Ein Beispiel? Nun gut.

»Ein Baum für alle Fälle«  Teil 1: Frühlings-Set

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Korrekt, der Frühling ist endlich da! Zum Beweis sende all Deinen Lieben den »Baum für alle Fälle« – einfach Blumen, Blätter oder Vögel an die kahlen Zweige stempeln, entzückt in die Hände klatschen und abschicken. Du kannst auch ein schickes Frühlingsgedicht zwischen die Zweige schreiben oder eigene Tiere und Pflanzen malen – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt beim »Baum für alle Fälle«.

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Zu Tisch bitte!

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Ein Tisch sollte stabil sein, mit einer Vase darauf gut aussehen und harmonieren mit den restlichen Möbeln im Raum. Aber es gibt keine Veranlassung, deswegen gleich einen Wald zu roden.
Die Tische von eboniste sind solide, geschmackvoll und aus 100% recycelter Ulme.
Man hat die Qual der Wahl zwischen dem elitären London Table, dem sexy Rio Table, dem sinnlichen Hollywood Table oder dem crème de la crème Modell Paris Coffee Table.
Sie sind alle ausgeklügelt durchdacht und mit raffiniertester Tischlereitechnik gefertigt, sodass Nägel nicht mehr vonnöten sind.
Also dann, frisch aufgetischt!

via ecofabulous.com

*SR