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Oh la la, neue Nachbarn sind (endlich) da!

Blick von S.W.W.S.W. zum neuen Nachbarn
Hurra, endlich sind die neuen Nachbarn da! Modulor hat original heute (genau gegenüber dem berühmten Conceptstore für nachhaltiges Design „schœner.wærs.wenns.schœner.wær“) am Moritzplatz eröffnet und wir gratulieren! Seit fast 2 Jahren warten wir nun auf die Ankunft unserer kreativen Kumpels und nun ist es soweit.
Nach S.W.W.S.W. und Prinzessinnengärten, betahaus, Etsy Labs und ÏMA Design Village hat’s jetzt auch Modulor an den wildesten Platz Berlins verschlagen – ick sage nur: „Highlife in Tüten!“
Also, schnell die Beinchen in die Hand genommen und auf, auf, zur ‚Tour de Place de Maurice‘ – natürlich beginnend mit ’nem Öko-Kaffe und ’nem Bio-Eis bei schœner.wærs.wenns.schœner.wær, eh klar!

*SR

Der Moritzplatz war im Fernseher


In dem Beitrag ausgestrahlt am Mittwochabend in der RBB Abendschau ging es um die aktuellen Entwicklungen am Moritzplatz.

Es gab Zeiten, da war der Moritzplatz einer der belebtesten Einkaufsplätze in Kreuzberg. Doch in den 70er Jahren wurden fast alle Altbauten abgerissen – übrig blieben Brachflächen und ein Kreisverkehr. Inzwischen jedoch sind die Spuren eines neuen Aufbruchs nicht zu übersehen.

Da durfte unser formidabler Laden und Concept Store natürlich nicht fehlen! Aber schaut selbst – einfach die hübschen Bilder anklicken (nur bis Mittwoch 4. Mai online verfügbar).

*MG

Geschmackvolles Denkmal für Einheit und Freiheit – eat city 2010 Ergebnisse

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Apropos „Mit Essen spielt man nicht“, da war doch noch dieser famose Back-Wettbewerb „eat city 2010“, dessen edle Unterstützer wir auch waren.
Nun wollen wir mal aber nicht verpassen an dieser Stelle ein paar der appetitlichen Ergebnisse zu präsentieren.
Voilà, bon appetit.

via competitiononline

*SR

Eat City – gemeinsam backen wir es!


Der Lebkuchen-Back-Wettbewerb „eat city 2010“ von competitiononline ist bereits der 5. seiner Art und  ein wahres Highlight der urbanen Backkultur.
Wie in den vergangenen Jahren mit dem Berliner Stadtschloss (2004), dem Turmhaus auf dem Berliner Spreedreieck (2006) und dem Aufruf zu neuen Rezepten für den Flughafen Tempelhof (2008) greift auch „eat city 2010“  ein viel diskutiertes Thema auf – das geplante Freiheits- und Einheitsdenkmal.

– WAS BISHER GESCHAH –
Es war einmal vor zwölf Jahren, da gab es die erste Initiative für ein Denkmal, das die Wiedervereinigung beider deutscher Staaten würdigen sollte. Ende 2008 war es dann soweit – ein offener Wettbewerb wurde ausgelobt und der Spaß konnte beginnen. Doch, ach, von den über 500 eingereichten Entwürfen überzeugte keiner die Jury.
Aufgrund der monumentalen Wichtigkeit des Themas gab es 2010 schließlich einen unverzichtbaren zweiten Anlauf. Die Anforderungen wurden heruntergeschraubt und genauer formuliert, jedoch auch dieses Mal konnte die Jury sich nicht eindeutig für einen Entwurf erwärmen. Und so vergab sie einfach 3 erste Preise. Nach einer Überarbeitungsphase sollte dann endlich der beste Entwurf erwählt werden.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann wählen sie noch heute – wie das Denkmal aussehen wird, ist bis heute unklar.
– ENDE –

Nachdem sich also schon viele Köche an dem Freiheits- und Einheitsdenkmalbrei ergebnislos versucht haben, soll den urbanen Bäckern aller Nationen nun mit „eat city 2010“ eine Chance gegeben werden, den öffentlichen Raum aktiv mitzugestalten.

Die Herausforderung lautet:
Erschaffe das Backdenkmal für Freiheit und Einheit.
Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt, nur lecker soll es aussehen und aus essbaren Materialien hergestellt sein!
Die geschmackvollen Arbeiten werde von einer Jury aus wettbewerbserfahrenen Architekten bewertet. Und damit die jungen Teilnehmer eine faire Gewinnchance haben, werden die Arbeiten von Kindern bis zum Alter von 14 Jahren in der Kategorie „Kleine Stararchitekten“ gesondert beurteilt und prämiert.

Wer sich beteiligen möchte, sendet bitte 3 – 6 JPG-Bilder, eine kurze Beschreibung, sowie den Namen des selbst gebackenen Lebkuchen-Kunstwerks per E-Mail an info@competitionline.de.
Einsendeschluss ist Montag, 3. Januar 2011.
Die Jurysitzung findet am 7. Januar 2011 statt – diesmal garantiert mit Ergebnis.

Gewinne, Gewinne, Gewinne:
Gewinnen kann man ganz viele tolle Dinge. Wir haben als Unterstützer dieses feinen Wettbewerbs z.B. ein „wooden radio“ von magno oder die recycelte Glasvase „Stem“ von artecnica als Preise beigesteuert. Aber auch unsere Freunde von sawadee und Modulor sind mit prachtvollen Preisen dabei.
Das Pdf mit allen Fakten zum Wettbewerb, Sponsoren und Preisen gibt’s hier zum Download: eat city Auslobung.pdf

Also, Ärmel hoch und o’backt is. Im Training sind wir in der Weihnachtszeit ja eh alle.
*SR

Slow Moritzplatz

Wie war denn eigentlich die stille Demonstration am Tag gegen Lärm? Na, grandios war sie!

Erst wurde alles vorbereitet, im Radio noch schnell ein paar Interviews gegeben, die wiecomic-Sprechblasen umgeschnallt und dann ging’s los!

Ein auserlesenes Grüppchen von echten Helden traf sich am U-Bhf. Prinzenstr., um dann gemeinsam zum Moritzplatz zu ziehen. Da wir  zwar harte Hunde, aber eben nicht viele waren, schien es zunächst als würde der Moritzplatz laut bleiben. Aber dank der großartigen Unterstützung der Polizei durften wir schliesslich doch eine ganze Runde um den Moritzplatz drehen. In stiller Festtagsstimmung und bei lauschigem Kaiserwetter wurde der Platz umrundet, während Kinder Fussi auf der Mittelinsel spielten und Blumen pflückten. Geradezu paradiesisch. Um einen Liegestuhl aufzubauen blieb leider nicht genügend Zeit ;)

Anschliessend ging es in Nachbars Garten auf ein stilles Getränk oder zu uns in den Laden und schließlich kam auch noch Ströbele – zu spät, aber immerhin.

Trotz der Überschaubarkeit der demonstrierenden Massen war die stille Demonstration ein erhebendes Erlebnis für alle Beteiligten und bleibt bestimmt nicht die letzte gemeinsame Aktion – jetzt wo die Fäuste schon mal oben sind.

Und tief empfundenen Dank noch mal allen, die kurz mit uns den Moritzplatz stillgelegt haben – den vorbildlichen Demonstranten, wie auch unseren Freunden und Helfern, der Polizei.

*SR

Heute wird’s still!

–> Am Mittwoch, 28.04.2010 von 17.00 – 19.00 Uhr <–

Mal ganz in Ruhe die Welt verbessern

Alle wollen ihre Ruhe – wir auch. Am »Tag gegen Lärm« demonstrieren wir gemeinsam für menschen- und umweltfreundliche Mobilität und die Entschleunigung des Moritzplatzes. Wir mobilisieren unsere stillen Reserven und verwandeln einen Berliner Unort in eine Oase der Ruhe. Deswegen kommt alle, egal ob zu Fuss, auf Fahrrädern, mit Kinderwagen, im Rollstuhl, auf Elektrorollern – Hauptsache leise und friedlich. Genießt den Moritzplatz frei von Hupen, Reifenquietschen und Todesgefahr. Bringt Euch Liegestühle mit und nutzt die Grünfläche inmitten des Moritzplatzes zur Erholung – frei von lebensgefährlichem Verkehr.
Gemeinsam können wir mal ganz in Ruhe die Welt verbessern und fangen am Moritzplatz

Warum »Die stille Demonstration«?

»Die stille Demonstration« ist eine Form des stummen, aber wirkungsvollen Protests, um die geballten Missstände des Moritzplatzes anzuprangern und unserer Vision Vorschub zu leisten – den Verkehr in Berlin menschen- und umweltfreundlicher zu gestalten.

Wieso am Moritzplatz?

Der Moritzplatz ist bekannt für seine unwirtliche und eher menschenunfreundliche Atmosphäre. Ein Platz mit acht U-Bahnein- und ausgängen ohne einen einzigen Fahrstuhl, einem sehr lauten ausschliesslich autofreundlichen Kreisverkehr und einer Art Grünfläche in der Mitte, die man kaum lebend erreichen kann. 
Schwer zu ertragen für Anwohner und Passanten. Trotz des Engagements von schœner.wærs.wenns.schœner.wær, Modulor und den Prinzessinnengärten vor Ort und der aktuellen Entwicklung des Moritzplatzes zu einem neuen Zentrum für Kreative bleibt er leider laut, umwelt- und menschenunfreundlich. Höchste Zeit für »Die stille Demonstration«.

Was ist eine Fahrradstraße?

Dies bedeutet, dass auf der ausgewiesenen Straße grundsätzlich Radfahrer Vorrang haben. Auf Fahrradstraßen dürfen Fahrzeuge darüber hinaus nur mit mäßiger Geschwindigkeit (ca. 25-30 km/h) fahren. Desweiteren dürfen Radfahrer auf Fahrradstraßen ausdrücklich auch nebeneinander fahren.
Was sind menschen- und umweltfreundliche Mobilitätskonzepte?
Bewegung tut gut, ob zu Fuß oder auf Rädern. Allerdings soll Mobilität auch ökologisch vertretbar, mit Rücksichtnahme aufeinander, ohne Lärm und mit maßvoller Geschwindigkeit erfolgen. Menschen- und umweltfreundliche Mobilität kann die Fortbewegung zu Fuß, per Rad oder Elektromobil sein.

Was ist der »Tag gegen Lärm«?

Der Tag gegen Lärm wird von der Deutschen Gesellschaft für Akustik organisiert und ist in ganz Deutschland mit verschiedenen Aktionen verbunden, bei denen möglichst alle Altersgruppen angesprochen werden sollen.

So und jetzt fix Plakate gebastelt und raus auf die Straße – unfuck the traffic.

*SR + NB

28.04.2010 – Die stille Demonstration

Freunde der nachhaltigen Lebensgestaltung,

wir machen eine Demo! Und wir brauchen eure Unterstützung – durch massive Weiterverbreitung der guten Nachricht und zahlreiches Erscheinen!

Worum geht’s?
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Die stille Demonstration

– Mal ganz in Ruhe die Welt verbessern

Alle wollen ihre Ruhe – wir auch. Am »Tag gegen Lärm« demonstrieren wir gemeinsam für menschen- und umweltfreundliche Mobilität und die Entschleunigung des Moritzplatzes. Wir mobilisieren unsere stillen Reserven und verwandeln einen Berliner Unort in eine Oase der Ruhe. Deswegen kommt alle, egal ob zu Fuss, auf Fahrrädern, mit Kinderwagen, im Rollstuhl, auf Elektrorollern – Hauptsache leise und friedlich. Genießt den Moritzplatz frei von Hupen, Reifenquietschen und Todesgefahr. Bringt Euch Liegestühle mit und nutzt die Grünfläche inmitten des Moritzplatzes zur Erholung – frei von lebensgefährlichem Verkehr.
Gemeinsam können wir mal ganz in Ruhe die Welt verbessern und fangen am Moritzplatz an!

Thema:
Wir fordern mehr menschen- und umweltfreundliche Mobilität und die Umwandlung des Moritzplatzes in eine Fahrradstraße.

Wann:
Mittwoch, 28.04.2010 – am »Tag gegen Lärm« von 17 bis ca. 19 Uhr

Start und Route:
Treffpunkt um 17 Uhr Prinzenstr./Skalitzer Str. (U-Bhf. Prinzenstr.) von da geht’s zum Moritzplatz.  Es folgt die »Stille Kundgebung« rund um den leisen Moritzplatz.

Danach:
Zwangloser Informationsaustausch bei einem stillen Getränk in den Prinzessinnengärten.
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Für weitere Infos hier klicken.

So. Jetzt braucht ihr nur noch das Kreuzchen im Kalender machen und dahinter schreiben: „Da muss ich hin!“ und dann auch wirklich kommen!!!

Hoch die Fäuste und frisch demonstriert mit

Sylke + Nicole

Statistische Zahlenspiele von Axel Roedel

Als Freunde des Grundeinkommens und der Visualisierung von Statistiken, möchten wir heute ausnahmsweise einmal ein Beispiel einer nicht-visuellen Aufbereitung von Zahlen präsentieren, die uns just in Form des Modulor-Newsletters in die Inbox geflattert kam.

Zahlenspiele

von Axel Roedel

Haben Sie sich mal ausgerechnet wieviele Menschen Herr Ackermann von seinem Salär (9,55 Mio € für 2009) anstellen könnte? Es sind 212 Menschen, die 45.000,- € brutto pro Jahr (etwas mehr als der bundesdeutsche Durchschnitt der Arbeitnehmer) verdienten, das wäre doch schon ein ganz ansehnliches Unternehmen. Das ist natürlich ein reines Zahlenspiel, aber mich interessiert an Zahlen immer das Herunterbrechen auf eine fassbare Dimension. War es das jährliche Durchschnittsgehalt von 1.111.111 Arbeitnehmern wert, die Hypo Real Estate (HRE) zu retten? Über 1,1 Millionen Menschen hätten für die Liquiditätsgarantie des Bundes ein Jahresgehalt von 45.000,- € bekommen können. Das heißt, da wäre eine ganze Großstadt finanziert worden, und irgendetwas hätten die bestimmt in diesem Jahr gemacht. Und zu einer Million bezahlter Menschen gesellen sich sicherlich ein paar Hunderttausend, die den anderen ein paar Brötchen oder einen Haarschnitt verkaufen wollen: Hier hat man also beispielsweise die Möglichkeit ausgelassen, ein Pilotprojekt zum Thema Grundeinkommen zu finanzieren und dafür unter verantwortungslosen Finanz-Hasardeuren das Sprungtuch aufgespannt. Natürlich kann keiner den Schaden beziffern (zumindest hat das keiner öffentlich getan), der entstanden wäre, wenn man die HRE hätte pleite gehen lassen, aber es wäre doch möglich, dass das billiger geworden wäre. Wir halten fest: Geld ist offensichtlich da oder wird bei Bedarf aufgetan, und die Verteilung des Geldes ist Politik. Die wird nicht immer im Sinne der Wähler gemacht, sondern im Sinne der Mächtigen: Viva la Revolución!

(Foto entliehen von forum-systemfrage)

*SR

Wir haben’s getan!

Oh Freunde des nachhaltigen Designs, wir haben es getan – zum allerersten Mal. Wir haben den Mietvertrag unterschrieben zu unserem lang ersehnten Ladenatelier! Da der Beweis:

Original-Mietvertragsunterschrift von SWWSW

Original-Mietvertragsunterschrift von SWWSW

Oranienstr.58a (direkt am Moritzplatz – das mintfarbene Haus) will be soon the place to be! Moritzplatz? Da, wo auch die Prinzessinnengärten sind, das betahaus und das Ïma Design Village? Etwa da, wo auch SWWSWs Partner Modulor 2011 die Pforten des „Modulor Hauses“ öffnen wird? Jawohl, haargenau da.

Wer noch einen Grund braucht, um schon mal zu gucken, wie’s eigentlich so is am Moritzplatz, der kann ja zur Umbauphaseneinläutungsparty von Modulor am 25.09. ins ehemalige Bechsteinhaus/zukünftige „Modulor Haus“ kommen – und dann nochmal zu unserer Eröffnung genau gegenüber erscheinen und von da an regelmässig uns und den Moritzplatz besuchen. Hoch die Tassen – auf den Moritzplatz!

Laden_6

Moritzplatz - the place to be

*SR

Smart Surfaces – Podiumsdiskussion im Modulor Haus

Textilien, die bei Temperaturschwankungen ihre Farbe verändern, Gläser, deren Transparenz auf Sonneneinstrahlung reagiert oder eine Asphaltoberfläche, die beschichtet mit Nanotitanpartikeln in der Lage ist, die Luft von Schmutzpartikeln zu befreien. Materialien sind reaktiv geworden. Wir finden sie intelligent und irgenwie smart, ein sehr interessantes Zukunftsthema. Anlässlich der Buchveröffentlichung „Smart Surfaces“ lädt der Birkhäuser Verlag am 2. Juli um 18:30h zu einer Podiumsdiskussion ins Modulor Haus am Moritzplatz ein. Teilnehmer der Gesprächsrunde werden sein: Thorsten Kloosters, der Autor des Buchs von task architekten, Nicolas Bourquin von onlab sowie der Architekt Sebastian Finckh. Die Diskussion wird moderiert von Dr. Sascha Peters, dem Leiter des Modulor Materialkompetenzzentrums. Im Anschluss sind die Besucher zu einem Cocktail in der Smart Surface Lounge geladen. Dort wird die Ausstellung zum Buch eröffnet, die bis zum 5. Juli täglich ab 18 Uhr geöffnet sein wird.

Autor: Dr. Sascha Peters

via Modulor