Schlagwort-Archive: nachhaltige architektur

BioWall – wachsende Wände

photos by loop.ph

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BioWall ist eine handgewebte dreidimensionale Wand bestehend aus miteinander verwobenen Dodekaedern aus elastischem glasfaserverstärktem Kunststoff. Diese Wand kann nun mittels rankender Pflanzen zu einer stetig wachsenden Undurchsichtigkeit gebracht werden. Funktioniert auch in Innenräumen als unendlich form- und erweiterbarer Raumteiler.

Die natürlichen Vorbilder der BioWall sind übrigens lebende Zellen oder Wassermoleküle oder die Bildung von Luftblasen. Und mir kam sofort ein literarisches Vorbild in den Sinn – Dornröschen.

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via loop.pH

*SR

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SonUmbra – solarangetriebener Baum erleuchtet die Nacht

photo by habitat

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SonUmbra ist ein solarangetriebener Baum, der nachts ein Flechtwerk von leuchtenden Ästen entfaltet. Er wird aus einem lichtemittierenden Gewebe hergestellt und  in  Handarbeit zu einem Gitter aus Leuchtfasern geflochten. Die Überdachung der Installation ist mit einer photovoltaischen Verkleidung versehen und fängt das Licht während des Tages ein, und sobald die Sonne untergeht, erblüht die leuchtende Baumkrone.

Bewegt man sich nun als nichtsahnender Passant staunend auf den Baum zu, reagiert dieser mit Licht und Ton auf jede Bewegung und animiert so zu weiterer Interaktion. Ein Muß für jeden dunklen Park des nachts.

via inhabitat

*SR

Baumhausträume von Baumraum

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Manche Kindheitsträume lassen sich leider erst erfüllen, wenn man älter ist und das nötige Kleingeld zusammen hat – dann aber umso doller, wie zum Beispiel die Baumhäuser von Baumraum.

Mit größter Sorgfalt im Umgang mit den Materialien und dem umgebenden Naturraum erschafft Baumraum traumhafte Rückzugsmöglichkeiten, die sich sehen lassen können und harmonisch in die Umgebung integrieren.

Bevorzugtes Arbeitsmaterial von Baumraum ist Holz – am liebsten heimisches. Aber auch andere Hölzer aus FSC-zertifizierter, nachhaltiger Forstwirtschaft können auf Wunsch zum Einsatz kommen.

Bei der Befestigung der Baumhäuser wird auf Schrauben und Bolzen verzichtet und stattdessen mit abgespannten Seilkonstruktionen gearbeitet. Um die Baumhäuser und Ter­rassen sicher und verletzungsfrei in den Bäumen zu verankern, werden Stahlsei­le benutzt, die über hochbelastbare Textilgurte an starken Ästen oder dem Stamm befestigt werden. Diese Befestigungsart führt im Gegensatz zu Bolzen oder Schrauben nicht zu Verletzungen der Rinde, die einen Pilzbefall begünstigen können. Die Textilgurte ha­ben ihren Ursprung in der Baumpflege und ermöglichen dem Baum Bewegungsfreiheit und weiteres, weitgehend zwängungsfreies Wachsen.

Alles in allem ein nachhaltiges Luxusträumchen, so eine schnieke Baumhütte. Und inmitten der Natur, geschützt vor den Naturgewalten, lassen sich bestimmt auch viel besser die dollsten Umweltaktionen ersinnen.

Mehr Infos und Bilder von diesen 1a-Baumhäusern bei Baumraum und in dem demnächst erscheinenden Buch „Baumhäuser – Neue Architektur in den Bäumen“ von Andreas Wenning.

*SR