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CUCULA – Refugees Company for Crafts and Design – Museum der Dinge

Unsere Nachbarn vom Museum der Dinge präsentieren demnächst das Superprojekt CUCULA und ihre prima Möbel:

CUCULA – Refugees Company for Crafts and Design

20. März 2015 bis 6. April 2015
Vernissage: 19. März 2015, 19 Uhr

In der Kreuzberger Design-Manufaktur CUCULA produzieren fünf junge Männer, Geflüchtete aus westafrikanischen Ländern, hochwertige Designobjekte: engagiert bauen sie sich selber eine Grundlage für ihre Zukunft! Unterstützt werden sie dabei von Designern, Pädagogen und vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Gemeinsam unterhalten sie einen lebendigen Produktionsraum, in dem Wissen über Holzverarbeitung, Design und Gestaltung von gesellschaftlichen Prozessen in einen kreativen Austausch treten.

Das Werkbundarchiv – Museum der Dinge stellt die Produktionen der jungen Möbelbauer vor. Dabei wird Bezug genommen auf das Möbel-Selbstbau-Programm „Autoprogettazione“ des italienischen Designers Enzo Mari und auf seine Vision einer Demokratisierung des Designs.

Die gezeigten Möbelkonstruktionen folgen konsequent der Maxime des ethischen Designs, indem Enzo Mari Modelle für eine andere Gesellschaft entworfen hat. Das korrespondiert mit den Erfahrungen der Flüchtlinge: Mit dem Blick für das Notwendige integrieren sie Relikte ihrer unfreiwilligen Reise nach Europa und bereichern die Funktionalität durch Geschichten. So werden etwa alte Schiffsbohlen aus Lampedusa in die Möbel eingebaut – als Botschafter ihrer Fluchtgeschichten: karg, funktional, gleichzeitig poetisch und kämpferisch.

Gleichzeitig zeigen die fünf jungen Gestalter Objekte und Zeichnungen – kleine Zeugen einer Begegnung mit Berliner Senioren, die selber Kriegsflüchtlinge waren. In einem Workshop des Programms CUCULA Education haben sie ihre Erfahrungen ausgetauscht.

Das CUCULA-Experiment fand bereits große Aufmerksamkeit. So reiste das Möbelbauerteam im April 2014 zur Designmesse nach Mailand. Es folgten zahlreiche Medienbeiträge und Einladungen zu internationalen Messen und Veranstaltungen.
Während einer crowdfunding-Kampagne im Herbst 2014 konnte CUCULA seine besondere Designproduktion als selbstbewusstes StartUp und gleichzeitig als Möglichkeitsraum für Geflüchtete vorstellen – über 330 Möbelbestellungen wurden eingeholt.

via Werkbundarchiv – Museum der Dinge

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Hello Etsy – A Summit on Small Business and Sustainability am 17./18.09.

Hello Etsy: A Summit on Small Business and Sustainability is a hands-on gathering for small business owners who want to connect with their peers, learn the skills to find success and independence, and be part of the movement to build human-scale economies.
Decades of an unyielding focus on economic growth and a corporate mentality has left us ever more disconnected with nature, our communities, and the people and processes behind the objects in our lives.
We think this is unethical, unsustainable, and unfun.
However, with the rise of small businesses around the world we feel hope and see real opportunities: Opportunities for us to measure success in new ways… to build local, living economies, and most importantly, to help create a more permanent future.
Join us, and learn the skills to help you succeed with your small business and hear the words that will inspire you do so.

Tschuljung, hatte keine Zeit zu übersetzen. Aber englisch könn wa doch einklich oda?

Jedenfalls findet die grandiose Veranstaltung hier statt:
ewerk Berlin
Wilhelmstr. 43
10117 Berlin-Mitte

Und bei Interesse sollte man sich dringend -> hier Tickets kaufen.

*SR

„Wie gründe ich ein Sozialunternehmen?“ – Workshop am Do, 18.08. in den Etsy Labs

BERLIN: Donnerstag 18. August – Hello Etsy Workshop mit iq consult „Wie gründe ich ein Sozialunternehmen?“

Wer sich mit einer sozialen Idee selbstständig machen möchte, steht vor ganz besonderen Herausforderungen: Welche Rechtsform wähle ich? Wie überzeuge ich Unterstützer und gewinne Partner? Wie kann mein Finanzkonzept aussehen? Norbert Kunz gibt seine Erfahrungen als Social Entrepreneur weiter. Die Infoveranstaltung bietet einen Überblick zu sozialunternehmerischen Handlungsansätzen, Strategien und Finanzierungsmodellen.

18:00 – 21:00 Uhr in den Etsy Labs Berlin
Eintritt frei! RSVP hier oder via E-Mail.

via Etsy Labs | Etsys Deutscher Blog

*SR

Interview mit S.W.W.S.W. auf Etsys Deutschem Blog

Die freundliche Catrin von maikitten war im Auftrag von Etsys Deutschem Blog bei uns zum anregenden Nachbarschaftsplausch. Bei der Gelegenheit hat sie uns gleich mal interviewt zu unserem Unternehmen und der Gründung desselben. Aber lest selbst:

Erzählt uns doch zu Beginn bitte ein wenig von Euch.
Wir – Sylke Rademacher und Nicole Bednarzyk – sind beide Produktdesignerinnen und haben zusammen an der UdK in Berlin studiert. Nach dem gemeinsam absolvierten Diplom haben wir uns erstmal karrieremäßig getrennt, jeder hat so seins gemacht, wir haben beide jeweils ein Kind bekommen und uns dann wieder zusammengefunden und gesagt: „So, wir machen jetzt mal was Sinnvolles und arbeiten in unserem Beruf als Designer.“ Anfang 2009 starteten wir unseren Blog, auf dem wir über alles Mögliche rund um die Bereiche nachhaltige Gestaltung und verantwortungsvolles Design berichteten. Weil wir aber fanden, dass es etwas zum Anfassen und Sehen brauchte um die Idee vom ökofairen Design überhaupt zu verstehen, haben wir diesen Laden geöffnet.
Als Designer ist man auch dafür verantwortlich, was für einen Lebenszyklus ein Produkt hat. Wie es hergestellt wird und aus welchen Materialien es ist. Wir wollen andere, ökofaire Alternativen und Wege aufzeigen. In unserem Laden versuchen wir unterschiedlichste Ansätze von nachhaltigem Design zu präsentieren.

Wofür steht S.W.W.S.W.?
Auf der einen Seite gibt es viele Produkte, die ökologisch und fair sind, aber nicht schön. Es wäre also schöner, wenn diese schöner wären. Neben dem ästhetischen Anspruch verkörpert S.W.W.S.W. aber auch den Weltverbesserungsgedanken: Schöner wär’s, wenn ganz viel schöner und besser wäre.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag in Eurem Leben aus?

-> Mehr davon gibt’s hier…

*SR