Schlagwort-Archive: nachhaltige gestaltung

Wir Radler vom Moritzplatz

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Wieder einmal schlägt das grüne Herz am Moritzplatz ein wenig schneller! Nachdem es hier am Kreisverkehr schon immer im doppelten Sinne rund geht und vor allem Rad- und Autofahrer sich den einen oder anderen innerkreiseligen Kampf geliefert haben, tut sich jetzt etwas.

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Endlich bekommt auch der Moritzplatz einen angemessenen Fahrradweg!
Wir freuen uns über die großzügigen Fahrbahn-
markierungen für Radfahrer und sagen: Radwege für alle!

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Kommt vorbei und radelt mit uns im Kreis – zur Erfrischung halten wir Eiscafé und leckere Bio-Limonaden neben anderen schoenen Dingen für euch bereit. Schoener ist’s eben, wenn’s schoener ist!

Fahrradweg_am_Moritzplatz_3(Ja, zugegebenermaßen war es als Radfahrer bisher nicht immer ganz leicht den Moritzplatz zu passieren – aber die Räder gleich auf das Auto zu schnallen, kommt uns doch ein bisschen übertrieben vor ;) )

*LH

Raus aus’m Haus – KinderKarneval der Kulturen am 23.5. in Kreuzberg

Am 23. Mai 2015, Pfingstsamstag findet der 19. Kinderkarneval der Kulturen statt!
Er besteht aus dem bunten Kostümumzug durch Kreuzberg und dem anschließenden interkulturellen Kinderkarnevalsfest im Görlitzer Park. Das Bühnenprogramm besteht aus Aufführungen von Berliner und Brandenburger Kinder-und Jugendgruppen. Im Vorfeld finden immer der große Malwettbewerb und die darauf folgende Ausstellung der Bilder statt.

Der Kinderkarneval der Kulturen wurde 1996 ins Leben gerufen und findet seither alljährlich am Tag vor dem großen Umzugs des „Karnevals der Kulturen“ immer am Pfingstsamstag in Berlin Kreuzberg statt.
Der Kinderkarneval ist ein eigenständiges, vom Karneval der Kulturen unabhängiges Kinderfest und wird von der Kreuzberger Musikalischen Aktion e.V. veranstaltet.

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Wie der Wind in den Blättern – das Windrad-Bäumchen

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Saubere Energie? Ja bitte! Ein Windrad vor der Tür? Dann lieber doch nicht. Sie sind nicht nur laut, sondern leider auch optisch reine Geschmackssache:
Windräder sollen schon sein – aber bitte ganz weit weg. Wie gut, dass sich auch Feingeister durchaus für saubere Energie begeistern können.

Der Unternehmer Jérôme Michaud-Larivière ist ein solcher. Und er muss sich wohl Folgendes gedacht haben: Wenn wir die Energie aus der Natur holen, warum nicht auch das Design? Heraus kam ein gar hübsch anzusehendes Windkraft-Bäumchen. Die Konstruktion ist 11 Meter hoch und in den Verästelungen tummeln sich 72 „Turbinen-Blätter“. Bläst es nun also mit voller Kraft, drehen sich die Blätter und erzeugen so den Strom. Besonders clever: Alle Kabel und Generatoren sind im Baum bereits so integriert, dass er seiner Stromproduktion ausgesprochen leise nachgeht.

Zugegeben, mit einer Leistung von 3,1 kW kann das Winkraft-Bäumchen mit einem „großen“ Windrad natürlich nicht mithalten. Allerdings könnte eine „Bepflanzung“ entlang einer Allee gut für die Straßenbeleuchtung ausreichen. Und das wär doch schon mal was! Wie das Ganze sich dann im echten Leben so macht, kann ab März 2015 in Paris bestaunt werden. Am Place de Concorde kann dann jeder mal probeweise unter Winrad-Bäumchen wandeln.
Und vielleicht säumen diese leuchtenden Beispiele für nachhaltiges Design ja auch schon bald die dunklen Landstraßen von Brandenburg. Träumchen.

Wie der Blick nach oben dann aussehen könnte, zeigt dieses kurze Video:

via: NewWind

*LH

 

 

Alte Handys für die Havel

Nein, nicht ‚Alte Handys in die Havel‘ – au contraire, liebe Freunde der nachhaltigen Gestaltung.
Alte Handys für die Havel ist eine Umweltschutz-Kampagne des NABU mit der E-Plus-Gruppe. Bei der können nicht mehr funktionsfähige Alt-Handys gesammelt, eingeschickt oder bei einer NABU-Gruppe vor Ort abgeben werden und E-Plus zahlt für jedes 2,10 Euro an NABU. Und dieses Geld fließt dann in das Naturschutzgroßprojekt ‚Untere Havel‘.

Die Untere Havelniederung ist das größte und bedeutsamste Feuchtgebiet im Binnenland des westlichen Mitteleuropas. Mehr als 1.100 stark gefährdete und vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten kommen in der Unteren Havelniederung vor. Der NABU will den Fluss in den kommenden zwölf Jahren wieder naturnah gestalten und in der Region Naturparadiese schaffen.

Nach Herstellerangaben befinden sich mehr als 110 Millionen alte oder defekte Handys in deutschen Haushalten, Tendenz steigend. Diese Geräte enthalten wertvolle Rohstoffe. Wenn sie im Hausmüll landen, gefährden sie die Umwelt durch Schadstoffe. Ziel der Kampagne ist es, mehr Elektrogeräte dem Recycling zuzuführen, und möglichst viele Menschen dafür zu sensibilisieren, dass die Verwertung von Elektroschrott notwendig für eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung ist.

Frühjahrsputz kombiniert mit Umweltschutz – bon!
Und außerdem eine prima Erinnerung an die Tatsache, daß jedes Jahr ein neues Handy besitzen zu müssen, der pure Schwachsinn ist.
Wer nun aber partout ein neues Gerät braucht, weil das alte defekt und bereits auf dem Weg zum NABU ist, dem sei noch folgender Artikel von uns empfohlen:
-> Fair(er)phonieren

via NABU

SR

Gute Vorsätze für den 17.1.2015 – ‚Wir haben es satt!‘

FROHET NEUET ALLERSEITS!

Und? Gut reingerutscht? Und wieder mal nur realistisch umsetzbare Vorsätze gefasst? Also mehr rauchen, mehr trinken und weniger Schlaf?
Zja, jeder wie er meint, aber wir schlagen einfach mal folgendes vor:
Mehr Bewegung und raus an die frische Luft!

Und hierzu folgt auch gleich ein hervorragender Anlass.
Unter dem Motto ‚Wir haben es satt!‚ rufen irre viele namhafte Nichtregierungsorganisationen zur
5. Demo für eine faire bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft auf.

Kommt raus auf die Straße am Samstag, den 17. Januar 2015,
zum Potsdamer Paltz
und demonstriert mit uns
FÜR die Agrarwende und
GEGEN Tierfabriken, Gentechnik und TTIP!

Denn: Wir haben es satt!

Die Agrarindustrie ist weiter auf dem Vormarsch: Wenige globale Großkonzerne untergraben die Saatgut-Vielfalt und förderndie Gentechnik auf dem Acker.

Investoren bauen immer neue industrielle Megaställe, in denen Tiere unter qualvollen Bedingungen leiden. Die Mächtigen dieser Welt planen auf dem G7-Gipfel und durch die Freihandelsabkommen TTIP und CETA die globale Industrialisierung der Landwirtschaft. Die Folgen sind allgegenwärtig: Immer mehr Bäuerinnen und Bauern müssen, hier und in den Ländern des Südens, ihre Höfe aufgeben. Billigfleisch überschwemmt die Märkte. Der Anbau von Monokulturen verdrängt den Regenwald. Ackerland wird zum Spekulationsobjekt. Und: Der weltweite Hunger ist nach wie vor Fakt.

Wir können es besser!

Eine bäuerliche, ökologischere Landwirtschaft verdient unseren Respekt und unsere

Wertschätzung, sie ist ein wichtiger Beitrag zur Ernährungssouveränität. Sie muss und kann die Welt

ernähren. Dazu brauchen wir kostendeckende Preise für Bäuerinnen und Bauern, die respektvoll mit Tier und Umwelt umgehen. Wir fordern regionale Erzeugung statt steigender Weltmarktorientierung für Nahrungsmittel. Und wir wollen Politikerinnen und Politiker, die endlich im Sinne der Menschen handeln anstatt die Interessen weniger multinationaler Konzerne zu vertreten.

Und werdet außerdem noch Treckerpate!

via Wir haben es satt!

SR

Eine Tüte Schneegestöber – von S.W.W.S.W.

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WeKorkstempel_xmas_schneeflocke2_02r Schneeflocken liebt und den weißen Winter kaum erwarten kann, befriedigt sein Verlangen jederzeit mit diesem Korkstempel-Set von S.W.W.S.W.
‚Eine Tüte Schneegestöber‘ zum Mitnehmen gefällig?
Oder eine wetterunabhängige Schneeballschlacht in grafisch hochwertiger Ausführung und garantiert ohne kalte Hände oder nasse Klamotten?
Bitteschön. Kein Problem mit diesen prima Stempeln aus recycelten Korken.
Korkstempel_xmas_schneeflocke1_02Die schönsten Weihnachts-/Winterkarten lassen sich mit diesem Set gestalten, Geschenke ins Unermessliche verschönern oder ein ordentlicher Schneesturm visualisieren. Und endlich kann Schnee in Gegenden platziert werden, wo normalerweise keiner liegt.
All das und vieles mehr bietet dieses wundervolle Stempel-Set. Also, Ärmel hoch und frisch ans Werk – denn Stempeln macht bekanntermaßen glücklich!

Korkstempel_xmas_schneeflocke2_03Natürlich gibt es auch alle Schneeflocken-Motive einzeln zu kaufen. Selbstverständlich. Ganz wie es beliebt. Die Tüte Schneegestöber ist bei S.W.W.S.W. am Moritzplatz oder im wunderbaren Onlineshop erhältlich für gerade mal 12,50 Euro, die einzelnen Korkstempel für bloße 3,- Euro. Nachhaltig konsumieren ist leistbar.

*SR

Sharing is caring!

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Heute ist Welternährungstag und das bringt einige der drängendsten weltpolitischen Fragen auf den Plan: Wohin mit der übriggebliebenen Salami? Wer isst den Rest vom halben Kilo Käse? ­– Naja zugegeben: Das scheinen nicht die allerdrängendsten Fragen zu sein. Die Frage, die dahintersteckt, aber sehr wohl: Warum landet bei uns jedes achte Lebensmittel im Müll, während 840 Millionen Menschen weltweit hungern?
„Oha,“ mag man denken „jetzt mal eben den Welthunger bekämpfen, ist so leicht nun auch wieder nicht.“ Lebensmittel aufzubrauchen statt wegzuschmeißen hingegen schon! ‚Sharing is caring‘ lautet die Losung und mit der Plattform foodsharing.de findet sich eins-fix-drei ein neues Zuhause für Restkäse und Co.

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Ein Urlaub steht an und der Kühlschrank ist voll? Einfach per Foodsharing-Plattform verfügbare Lebensmittel angeben und die nette Nachbarschaft holt ab, was sonst vergammeln würde. Dabei geht es nicht darum, olle Hasenbrote unter die Leute zu bringen. Den Foodsharern geht´s vor allem ums Teilen und Nicht-Wegwerfen-Müssen, was noch gut gegessen werden kann. Hier bieten neben Privatpersonen auch gern mal Bäckereien und kleinere Bauernhöfe ihre Restwaren an.

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(Fast) alle Infos zu den verfügbaren Lebensmitteln kann man sich übrigens auch ohne Log-in anzeigen lassen. Der Erstcheck ist also schnell gemacht. Und keine Scheu vorm leeren Tisch: Wer am liebsten mit anderen Leuten zusammen kocht, dem sei die Plattform ebenso ans Herz gelegt. Wer mag, kann hier auch Leute zum Mitkochen und natürlich auch Mitessen finden und einladen. Kein Magen knurrt und das Gewissen schnurrt!

via foodsharing.de

*LH