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Plant Art | Pflanzkunst Vol.3 – von Tres Birds Workshop


Unter dem Begriff ‚Green Office‘ verstehen verschiedene Leute verschiedene Dinge.
Während die einen noch über papierlose Systeme, Strategien zur Energieeinsparung, Recycling-Klopapier auf den Mitarbeiter-Toiletten und Mülltrennung in der Kaffeeküche diskutieren, haben die Designer des ‚Tres Birds Workshop‚ sich der Sache mal wortwörtlich angenommen und ganze Büros wahrhaft begrünt.

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Diese Installation nennt sich ‚Natural Systems Domination‚, ist aufgebaut in Denvers Büroviertel und versteht sich als Animation für Papiertiger und Bürohengste, die Natur mal leibhaftig und nicht nur als Bildschirmschoner zu erleben. Denn nur wer die Materie wirklich kennen gelernt hat, kann sich effektiv an die Planung und Umsetzung von Grünen Büros machen.
Diese speziellen ‚Green Offices‘ jedenfalls sorgen für angenehm frische Luft und wachsen auf malerische Art und Weise vollkommen zu – ganz im Gegensatz zu meinem Schreibtisch.
Obwohl der mich auch immer animiert, raus an die frische Luft zu wollen, harhar.

via Inhabitat & photos by Tres Birds Workshop

*SR

 

Untergrund-Architektur mit Dachbegrünung von Evol

Diese fantastische, beeindruckend beklemmende Installation von dem in Berlin lebenden Künstler Evol ist zu bewundern auf dem fabelhaften MS Dockville Musikfestival in Hamburg vom 12. bis 14. August.

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Hierzu noch ein kurzes Zitat vom Künstler selbst zu seinem Schaffen:
»
Wenn ich im öffentlichen Raum arbeite, dann am liebsten orts- oder situationsbezogen. Das heißt durch relativ subtile Eingriffe versuche ich einen Ort umzudeuten. Dabei nutze ich bevorzugt Strukturen, die bereits vorhanden sind. Am bekanntesten sind wohl die miniaturisierten Plattenbauten. Für mich ein Symbol für eine sowohl städtebauliche wie gesellschaftliche Utopie, die nicht ohne Grund scheiterte. Wie kleine Mahnmale für diese Dystopie installiere ich diese Gebäude meist im innerstädtischen Raum.«

via designboom + MS Dockville

*SR

Papierwald in Berlin – WWF Auftakt zur Aktion ‚Waldmeister 2011‘

„Wald steckt da, wo wir ihn nicht erwarten“,
hiess das Motto der begehbaren Installation auf der Freitreppe des Konzerthauses Berlin am Gendarmenmarkt am 10.05.

Der Künstler Fred Pommerehn hatte 23 Bäume mit bis zu 6 Metern Höhe mit  4.000 „Blättern“ aus Weinkartons, Pappe, Eier- und Pizzakartons bestückt und  auf der Freitreppe des Konzerthauses Berlin am Gendarmenmarkt platziert. Ziel der Aktion war die Visualisierung der engen  Verbindung zwischen dem Konsum von Papier- und Holzprodukten und der Bedrohung der Wälder.

Besucher und Gäste waren eingeladen, durch den Papierwald zu streifen, ihm aktiv neue „Blätter“ anzustecken und dabei der Geräuschkulisse einer natürlichen Umgebung zu lauschen und schließlich die nächtliche Lichtinstallation zu bestaunen.

Das Ganze Spektakel war der Auftakt zur WWF-Kampagne ‚Waldmeister 2011‘, deren Ziel es ist, bis November 111.000 Aktionen für den Wald zu sammeln. Wer auch mal Waldmeister sein möchte, kann hier mitmachen.

Ach, und ein leckeres Rezept für ‚Maibowle‘ mit echtem Waldmeister gibt’s bei Wikipedia. Na dann Prost, auf den Wald.

Bilder via WWF
via WWF

*SR

Velo Love

Bild von Brenton Salo

via blogrebellen kreuzberg

*SR

Bildende Künste – Buchrecycling von Isaac Salazar

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Weil bereits Stephen Doyle zum Thema Buchrecycling bei uns vorgestellt wurde, wollen wir dem geneigten Leser nun Isaac Salazar nicht vorenthalten. Der nämlich kreiert diese einzigartigen Stücke des ‚Buch Origami‘ mit den unmissverständlichen Messages.
Er selbst meint dazu:

“I see my work as a way to display a meaningful piece of art onto a book that would otherwise sit on a shelf and collect dust; it’s also my way of recycling a book that might otherwise end up in a landfill. The words or symbols I use are drawn from anything that invokes inspiration or encouragement, such as “Read”, “Dream” and the Recycle symbol. If my work also makes people look at a book and even art in a new light then the piece has done its job.“

So. Das wäre dann jetzt auch mal gesagt. Nett anzusehen, aber lesen bleibt immer noch die sinnvollste Form des Buchrecycling.

Fotos via Recyclart

*SR

Mini-Skateparkboard

Der Skatepark auf dem Skateboard im Skatepark. Besonders zu empfehlen für außergewöhnlich kleine Skater, harhar.

via deviantart

*SR

Trash Chic Vol.6 – Sayaka Ganz

Die Japanische Künstlerin Sayaka Kajita Ganz ist immer auf der Suche nach verwertbarem Müll für ihre feinen Skulpturen. Altes Plastikbesteck, Spielfiguren, Metallstücke und anderes Ausrangiertes bekommen eine zweite Chance als Kunststück meist in Tierform.

„I only select objects that have been used and discarded. The human history behind these objects gives them life in my eyes,“ schreibt sie auf ihrer Seite. „My goal is for each object to transcend its origins by being integrated into an animal form that seems alive.“

via Superuse

*SR

Anastassia Elias in ihrer besten Rolle

Obwohl ihr Schwerpunkt eigentlich auf Malerei und Illustration liegt, macht Anastassia Elias jetzt in Klopapierrollen – im wahrsten Sinne des Wortes.

Was zunächst anrüchig erscheint, ist in Wahrheit wunderschön anzusehen. Die Pariser Künstlerin schneidet feinste Silhoutten aus Papier, setzt sie mittels Pinzette in eine Klorolle und ordnet sie liebevoll so an, daß sie bei Lichteinfall zu zartem Leben erwachen.

Und so kommt es, daß in jedem Röllchen gerne mal ein paar Stunden filigranster Handarbeit stecken. Aber wenn man sich die Meisterstückchen dann anschaut, kann man sagen, es hat sich gelohnt, Frau Elias.

via designboom

*SR

Trash Chic Vol.5 – Telekommunikation unter Schafen

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Noch vor ein paar Jahrzehnten waren graue Wählscheibentelefone mit Schnur sehr verbreitet – um nicht zu sagen, es gab kaum andere. Und obwohl es jetzt eine beinahe absurde Auswahl an Telefonen gibt, hat das alte, graue Telefon mit der „gelockten“ Schnur seinen analogen Reiz nicht verloren.

Im Frankfurter Kommunikationsmuseum konnte man bewundern, wie der Französische Künstler Jean-Luc Cornet seiner Faszination für die archaischen Telekommunikationsrelikte Ausdruck verliehen hat – in Form von Schafen. Die Farbe passt, die Struktur der Schnur ähnelt verblüffend der von Schafswolle und die Beine sind mal einfach der Knaller!
Und da starren sie einen nun gleichzeitig an, die veraltete Technik und das Tier. Und das Wahltelefon als Symbol steht, nicht ganz unähnlich der idyllisch grasenden Schafherde, für die  gute alte Zeit, als die Welt noch in Ordnung war. Mäh.

via inhabitat & toxel

*SR

Zur Nachahmung empfohlen – Hingehen!

Die Ausstellung  EXPEDITIONEN IN ÄSTHETIK & NACHHALTIGKEIT zeigt künstlerische Praktiken, die zur Erhaltung des Planeten beitragen und Einfluss auf bewusstes Konsumverhalten nehmen wollen.

Wer es – wie wir – schändlicherweise nicht zur Eröffnung geschafft hat, kann sich hier nochmal das Eröffnungsvideo angucken. Aber hingehen ist trotzdem Pflicht!

Vom 03.09. – 10.10.10
in den Uferhallen
Uferstrasse 8 – 11
im schönen Wedding
Eintritt frei Eintritt 5 € | erm. 2 € | Family 10 € | Gruppe 20 €

*SR