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Obdachlosenschlafplatz

Thematisch passend zum vorletzten Post sei noch auf eine der Sofortmaßnahmen aus der „Operation 030“ (unserer Diplomarbeit) hingewiesen.

Die Sofortmaßnahmen sollen direkt und schonungslos auf verschiedene Gegebenheiten im Berliner Leben aufmerksam machen. Sie sind keine Lösungen für diese Problemfelder (auch nicht als solche konzipiert), sondern eher Fragezeichen im öffentlichen Raum, die grundsätzlich damit spielen, was existiert und was gesehen, was bezeichnet und was geschönt wird.Die Sofortmaßnahmen geben Anstoß, neu über soziale Aufgaben und bisherige Lösungsansätze nachzudenken und bieten (zumindest den gedanklichen) Freiraum, selbst kreativ zu werden.

Maßnahme 04: Obdachlosenschlafplatz

Damit der unbesehene Spaziergänger seine müden Beine nicht aus Versehen auf der Bettstatt eines Obdachlosen ausruht, werden diese Schlafplätze unter freiem Himmel gesondert markiert.

»In das Stadtbild einer prosperierenden glitzernden Metropole, das Touristen und Investoren gleichermaßen anziehen soll, passen Elend und Armut nicht.«

Zitat: Maria da Silveira Lobo, „Wasteland Tours”. In: Regina Bittner (Hrsg.),
Die Stadt als Event – Zur Konstruktion urbaner Erlebnisräume. Frankfurt/Main 2001, S. 46

*SR

„The Cocoon – Portable urban shelter for a homeless“ von Hwang Kim

cocoon

Cocoon, das tragbares Faltbett aus Pappe – ein Konzept gestaltet mit der Hoffnung, ein Leben ohne Zuhause erträglicher zu machen von Hwang Kim. Das Faltbett ist aus Pappe und damit leicht von Ort zu Ort zu transportieren. Mittels Druckknöpfen ist es einfach zusammen und auseinander faltbar und für einen geringen Preis (5$) zu haben.

via DMY 2009 · International Design Festival Berlin

Hwang Kim

*SR