Schlagwort-Archive: recycling kunst

Zero Footprint Shirt von Dave Rittinger


Auch wenn der Herbst nun fast schon wieder passé ist, muss noch auf dieses prachtvolle Stück inspirierenden Blattwerks hingewiesen werden.
Herbstblattvariationen mit Geduld und Klebe liebevoll zusammengefügt und kunstvoll installiert an Männerkörper – das Zero Footprint Shirt von Dave Rittinger.




via Steph und likecool

*SR

Minen-Möbel von Mati Karmin

Diese Diashow benötigt JavaScript.


Der Estnische Bildhauer Mati Karmin kreiert aus alten Minen der Sowjetischen Marine Möbel und andere praktische Dinge.
Die Minen stammen von einer Estnischen Insel, die in ihrer Mitte seit dem 1. Weltkrieg eine grosse Fabrik zur Herstellung von Seeminen beherbergte. Während der 1990er Jahre entfernte die Sowjetische Armee den explosiven Inhalt aus den Minen und liess die leeren Hüllen als Eisenschrott auf der Insel rumliegen. Mati Karmin ist es gelungen ein paar von ihnen zu ergattern und diese in gemütliche Betten, Badewannen, Sessel und sogar Kinderwagen zu verwandeln. Definitiv die bessere Art der Nutzung.

via Amusing Planet

*SR

Trash Chic Vol.7 – Nick Gentry

Nick Gentry klebt benutzte Disketten, auch liebevoll Floppys genannt, auf Holz und bemalt sie dann kunstvoll. Vielleicht nicht unbedingt nachhaltiger als Leinwand, aber immerhin sind die Floppys erstmal von der Straße.

via notcot.org

*SR

Trash Chic Vol.6 – Sayaka Ganz

Die Japanische Künstlerin Sayaka Kajita Ganz ist immer auf der Suche nach verwertbarem Müll für ihre feinen Skulpturen. Altes Plastikbesteck, Spielfiguren, Metallstücke und anderes Ausrangiertes bekommen eine zweite Chance als Kunststück meist in Tierform.

„I only select objects that have been used and discarded. The human history behind these objects gives them life in my eyes,“ schreibt sie auf ihrer Seite. „My goal is for each object to transcend its origins by being integrated into an animal form that seems alive.“

via Superuse

*SR

Wilde Streetart zum Streicheln – furcoat recycling von neozoon

Diese Diashow benötigt JavaScript.

NEOZOON ist ein loses Kollektiv von Künstlern aus Berlin und Paris, deren bevorzugtes Arbeitsmaterial alte Pelzmäntel sind. Diese werden zu Cut-Outs in Form von Wildtieren verarbeitet, danach  an öffentlichen Wänden befestigt und so im Großstadtdschungel wieder ausgewildert. Dazu ein Interview-Auszug vom Kunst-Blog.com:

Arbeitsgrundlage von NEOZOON ist das Verhältnis von Mensch und Tier in urbanen Lebensräumen. Wir begeben uns auf ein Art Spurensuche, um den Umgang einer modernen und großstädtischen Zivilisationsgesellschaft mit dem Tier zu erforschen. Dabei fällt vor allem die Abwesenheit ganzer Tiere auf, die meisten begegnen uns ja nur noch in Teilen! Der biologische Begriff Neozoon unterstreicht deswegen einen Fokus unserer Arbeit, nämlich diese Teile wieder zurückzuführen und sie anschließend „auszusetzen“ in der Hoffnung, dass sie sich dort etablieren. […]

Die Ortswahl unserer Klebeaktionen hängt von der Tierart ab, die wir aussetzen. Es kommt vor, das wir die Nähe historisch aufgeladener Plätze wählen, wie im Fall der Schafsherde. Sie klebte auf dem Weg ins ehemalige Schlachthof-Viertel La Villette in Paris. Die Bären unserer aktuellen Berlin-Aktion tauchen in unmittelbarer Nähe zu den lebenden Wappentieren auf, die dort seit Generationen in einem Zwinger leben – ein Beispiel für das schizophrene Verhältnis des Menschen zum Tier.

Das ganze Interview ist -> hier zu lesen.

via kunst-blog.com

*SR


Trash Chic Vol.5 – Telekommunikation unter Schafen

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Noch vor ein paar Jahrzehnten waren graue Wählscheibentelefone mit Schnur sehr verbreitet – um nicht zu sagen, es gab kaum andere. Und obwohl es jetzt eine beinahe absurde Auswahl an Telefonen gibt, hat das alte, graue Telefon mit der „gelockten“ Schnur seinen analogen Reiz nicht verloren.

Im Frankfurter Kommunikationsmuseum konnte man bewundern, wie der Französische Künstler Jean-Luc Cornet seiner Faszination für die archaischen Telekommunikationsrelikte Ausdruck verliehen hat – in Form von Schafen. Die Farbe passt, die Struktur der Schnur ähnelt verblüffend der von Schafswolle und die Beine sind mal einfach der Knaller!
Und da starren sie einen nun gleichzeitig an, die veraltete Technik und das Tier. Und das Wahltelefon als Symbol steht, nicht ganz unähnlich der idyllisch grasenden Schafherde, für die  gute alte Zeit, als die Welt noch in Ordnung war. Mäh.

via inhabitat & toxel

*SR

Viele gute Gründe für einen Besuch am Moritzplatz

Noch ist es öfter schön als fies draussen – also raus aus der Bude, rin in die urbane Stadtnatur! Und wo isses da am schönsten? Richtich, am Moritzplatz.

Nicht nur weil S.W.W.S.W. da zu finden ist, sondern auch wegen der wunderbaren Prinzessinnengärten. Und dies nicht nur, wegen des gemütlichen Gartencafés/Biergartens, sondern auch wegen des kürzlich dort errichteten vagabundierenden Baumhaus-Zirkus-Restaurant-Kunstprojektes von Tony Hornecker namens „The Pale Blue Door – The Garden“.

Wenn Tony Hornecker auf Reisen geht, dann schliesst er nicht einfach seine blassblaue Londoner Wohnungstür hinter sich, sondern er schmeisst sie zusammen mit einem Haufen Werkzeug und seiner Crew in einen alten Ford Transit und nimmt sie mit. Irgendwo wird dann halt gemacht, das Lager aufgeschlagen, Sperrholz, Bestuhlung und Dekor von der Strasse aufgesammelt und ein vagabundierendes Hüttendorf gebaut. So auch im Prinzessinnengarten. Hier eröffnet “THE PALE BLUE DOOR – THE GARDEN” in 7 Baumhäusern und 7 Séparées am Donnerstag, den 12.8 – der Nacht, in der die meisten Sternschnuppen zu sehen sein werden. Als Extra sorgt ein Getränkelift für den Nachschub aus dem Gartencafé.

Der Getränkelift ist allerdings eine kleine Sensation. Drum auf, auf zum Moritzplatz!

via Prinzessinnengarten

*SR